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Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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21 Nov 2020 15:35 #90054 by Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Der Botschafter schaute daraufhin irritiert auf das Tablett ehe sein Blick langsam zurück zu Ahrissa wanderte. „Greifen Sie ruhig zu.“ Meinte Ahrissa daraufhin Augenzwinkernd. „Äh, danke.“ Meinte Willis umgehend etwas aus dem Konzept gebracht ehe er sich Wahllos etwas von dem Tablett griff. Marlene zog sich daraufhin umgehend zurück und wartete neben dem Durchgang zur Küche. „Soweit ich informiert bin Botschafter, wurde der letzte Konflikt zwischen dem Acharrus Staat und der Galaktischen Union bestritten. Nicht zwischen dem Acharrus Staat und der Solari Föderation.“ Meinte Ahrissa dann bedächtig, obwohl sie in Willis einen potenziellen und mächtigen Verbündeten sah ging sie die Sache Vorsichtig an und wollte den älteren Mann zunächst etwas testen. „Damit habt ihr selbstverständlich recht. Doch die Galaktische Union ist kein souveräner Staat, sie ist ein Bündnis vieler einzelner Staaten. Daher war die Solari Föderation sehr wohl an dem Konflikt beteiligt, auch wenn das etwas war das wir lieber vermieden hätten.“ Antwortete Botschafter Willis umgehend wobei Ahrissa es ihm abnahm das er nicht gerade Glücklich über die vergangenen Ereignisse war. „Vergiss nicht dass er ein Ex Geheimdienstler ist…“ dachte sie sich dann, immerhin beherrschte der Botschafter daher das Schauspielern wohl ziemlich gut. „Ich verstehe und was wollen Sie nun besprechen?“ fragte Ahrissa dann während sie den Botschafter mit ihrem Blick fixierte. „Einen dauerhaften Nichtangriffspakt zwischen der Solari Föderation und dem Acharrus Staat.“ Antwortete der Botschafter wie aus der Pistole geschossen. „Liegt das überhaupt in ihrer Befugnis Botschafter?“ fragte Ahrissa daraufhin mit einer hoch gezogenen Augenbraue, immerhin bezweifelte sie das der Botschafter für die gesamte Union sprechen konnte. „Nun ich will ehrlich sein: Jaein. Ich habe die Befugnis im Namen der Föderation verhandeln. Aber die Föderation als solche ist durch die Statuten der Galaktischen Union gebunden.“ Antwortete Botschafter Willis umgehend.

Obwohl sie ihm seine Ehrlichkeit hoch anrechnete kahm Ahrissa daraufhin nicht umhin enttäuscht und leicht genervt auf zu seufzen ehe sie meinte: „Ist ein Abkommen zwischen unseren Staaten in diesem Fall nicht hinfällig Botschafter? Wird die Verpflichtung der Föderation gegenüber der Union nicht immer als schwerwiegender als ein Pakt zwischen der Föderation und dem Acharrus Staat bewertet werden?“, „Vermutlich schon, aber ein Pakt wird eine zusätzliche Hürde bei einer Kriegserklärung darstellen.“ Antwortete der Botschafter. „In wie fern wäre ein Pakt ein Hindernis wenn die Föderation sowieso an die Entscheidungen des Kommissionpräsidenten gebunden ist Herr Botschafter?“ fragte Ahrissa dann. „Der Kommissionspräsident verfügt nicht über uneingeschränkte Macht Kronprinzessin. Auch er muss sich dem Veto der Mitgliedsstaaten beugen. Und wenn die Solari Föderation ein Abkommen mit dem Acharrus Staat hat, hat sie ein Valides Veto Recht.“ Erklärte Botschafter Willis geduldig, es schien nicht zu stören das Ahrissa nicht über die internen Politischen Prozesse der Union informiert war. „Wenn dies der Fall ist, warum hat die Föderation dann das letzte mal keinen Gebrauch von diesem Recht gemacht?“ fragte Ahrissa daraufhin. „Weil die Kriegserklärung nach geltendem Recht begründet war und wir keinen eigenen triftigen Grund hatten ein Veto vorzubringen. Wir haben zwar trotzdem versucht einen Kriegsausbruch zu verhindern. Waren mit diesem Vorhaben aber leider Erfolglos was vielen Menschen das Leben gekostet hat, völlig unnötig.“ Antwortete Botschafter Willis betrübt. „Es scheint das nicht wenige diese Ansicht nicht teilen Herr Botschafter.“ Stellte Ahrissa daraufhin ohne jede Anklage in der Stimme fest. „Ja, leider. Ich denke es wird euch Interessieren zu Erfahren das beiden Eindringlinge die Ihr habt hinrichten lassen Nachkommen aus dem Aufsichtsrat des Astoria Konzerns waren. Aufgrund ihrer Hinrichtung toben ihre Eltern nun noch mehr und fordern umgehende Vergeltungsmaßnahmen, Wasser auf die Mühlen von Adesina und Allan. Wenn mir die Bemerkung gestattet ist war es auch nicht die beste Entscheidung sie vor Ort hinrichten zu lassen, ohne Gerichtsverhandlung.“ Antwortete Willis dann. „Es gab nicht zu Verhandeln Herr Botschafter. Sie haben Versucht sich Zugang zu Verschaffen und waren Bewaffnet, für mich ist das ziemlich Eindeutig.“ rechtfertigte sich Ahrissa umgehend.

„Für mich auch, aber Ihr müsst verstehen das innerhalb der Union andere Gesetzt gelten. Niemand darf eine andere Person töten selbst wenn diese zweifelsfrei schuldig ist, außer in Notwehr. Was ihr getan habt war daher nach geltendem Recht Illegal und hat euch sowie Eure Untergebenen zu Mördern gemacht. Nicht wenige fordern daher das ihr eine angemessene Strafe erhaltet.“ Erklärte Botschafter Willis langsam und geduldig in seiner Stimme war keine Ungeduld hörbar. „Ich werde mich bemühen derartige Situationen in Zukunft zu vermeiden.“ Meinte Ahrissa dann, ihr war klar das es jetzt an ihr war Zugeständnisse zu machen wenn sie verhindern wollte das die Welle der Antisympathie der sie ausgesetzt war in offene Feindschaft umschlug, schon wieder. „Ich befürchte das wird nicht reichen Kronprinzessin. Für viele unsere Bürger setzt ihr das Werk des uneingeschränkten Mordens fort das ihr auf Justia begonnen habt.“ Erwiderte Botschafter Willis. Ahrissa hatte daraufhin mühe ihre aufsteigende Wut niederzuringen, wie konnten es diese Menschen eigentlich wagen sie für die Ereignisse auf Justia verantwortlich zu machen? Sie war schließlich entführt und mit ihrer eigenen Hinrichtung bedroht worden! „Ich sehe euch an das Ihr die Situation anders bewerte Kronprinzessin und ich mache euch daraus keinen Vorwurf. Ihr stammt aus einer anderen Gesellschaft mit anderen Normen, ich kann das akzeptieren. Aber viele andere leider nicht. Wenn Ihr mir daher einen Vorschlag gestattet?“ meinte Willis dann ungefragt. „Erzählen Sie.“ Meinte Ahrissa daraufhin schwer atmend. „Ich danke euch Kronprinzessin. Ich denke es könnte eurer Sache sehr hilfreich sein wenn Ihr euch nicht nur öffentlich für alle die Toten und all das Leid entschuldigt die Ihr verursacht habt, sondern auch offizielle Hilfen für den Wideraufbau von Justia sowie Schmerzensgeld Zahlungen für die Hinterbliebenen zur Verfügung stellt.“ Meinte Willis dann.

„Meiner Sache Botschafter?“ fragte Ahrissa daraufhin während sie einen Lachanfall niederkämpfen musste, die Vorschläge des Botschafters klangen in Ihren Ohren geradezu wie aus dem Mund eines Wahnsinnigen. Niemals würde sie sich bei dem Astoria Konzern entschuldigen oder dafür sorgen das Ressourcen des Acharrus Staates in die Hände des Konzerns vielen. „Ja Eurer Sache Kronprinzessin. Ich kann mir denken wie sehr Ihr diesen Ort und seine Bewohner verabscheut, sie stehen für das Gegenteil von dem woran Ihr glaubt. Dennoch seid Ihr hier, das muss einen Grund haben. Der Wahrscheinlichste ist das ihr auf der Suche nach Verbündeten seid um euch für eine weitere Konfrontation mit der Union zu Rüsten.“ Antwortete Botschafter Willis in einem bequemen Plaudertonfall. „Er ist besser als ich erwartete hätte…“ dachte sich Ahrissa dann, der alte Mann beherrschte wohl noch immer einige Tricks aus seiner Geheimdienst Zeit. „Keine Schlechte Theorie Herr Botschafter, aber leider vollkommen falsch. Ich bin hier um etwas Abstand gewinnen zu können und ich muss sagen bislang gefällt es mir hier bis auf diesen leidigen Zwischenfall ganz gut.“ Log Ahrissa dann, sie wollte nicht das der Botschafter glaubte sie durchschaut zu haben. „Wenn Ihr meint. Dennoch könnte es euch und eurem Staat nicht Schaden wenn Ihr euer Ansehen etwas aufpoliert.“ Stellte Willis dann fest, sein Blick sowie Tonlage machten dabei klar das er kein Wort von dem Glaubte was Ahrissa ihm erzählt hatte. Die Tatsache so offen durchschaut worden zu sein brachte Ahrissa daraufhin etwas aus dem Konzept weshalb sie etwas zu schnell versuchte das Thema zu wechseln: „Wie dem auch sei, ich werde auf keinem Fall irgendetwas unternehmen das dem Astoria Konzern hilft, noch werde ich mich bei diesen Kreaturen entschuldigen! Sie haben alles verdient das über sie gekommen ist und noch mehr.“, „Bedenkt das auch der Astoria Konzern nicht ausschließlich aus den Vorstandsmitgliedern besteht Kronprinzessin. Die vielen einfachen Bürger die ihr getötet habt vertraten sicherlich nicht alle die Ansichten des Vorstandes.“ Erwiderte Botschafter Willis umgehend. „Punkt für ihn.“ Dachte sich Ahrissa umgehend während sie sich selbst schollt so undurchdachte Aussagen von sich zu geben, für gewöhnlich hatte sie größere Ansprüche an sich selbst.

„Auch wenn Sie damit mit Sicherheit recht habt Botschafter, ändert das nichts daran das der Astoria Konzern sich offen als Erzfeind des Acharrus Staates Positioniert hat. Und solange sich das nicht ändert wird er von unserer Seite auch als solcher behandelt werden.“ Meinte Ahrissa dann. „Frau Schmidt hatte mich bereits gewarnt dass ihr ausgesprochen viel Wert auf Eure Prinzipien legt, sie scheint recht zu behalten.“ Stellte Wills dann mit einem Humorvollen Unterton fest. „Es sind diese Prinzipien die den Acharrus Staat ausmachen Herr Botschafter. Wenn wir sie vernachlässigen vertraten wir uns selbst.“ Stellte Ahrissa umgehend fest. „Eine Bewundernswerte Sicht der Dinge, aber leider keine sonderlich Pragmatische. Hin und wieder ist es notwendig die eigene Grundsätze etwas… nun zu beugen um sein Ziel zu erreichen.“ Meinte Willis dann. „Für Sie vielleicht. Für mich nicht.“ Stellte Ahrissa umgehend klar, niemals würde sie die grundlegenden Ansichten verraten für die der Acharrus Staat stand. „Das ist überdeutlich Kronprinzessin. So nobel diese Sicht der Dinge jedoch sein mag, sie erschwert Diplomatische Verhandlungen unermesslich. Beide Seiten müssen Zugeständnisse machen wenn ein Abkommen zustanden kommen soll.“ Meinte Willis dann. „Das ist mir Bewusst Herr Botschafter. Allerdings werden wir unsere Leitwerte nicht wegen eines Abkommens verraten das jederzeit in die Brüche gehen kann.“ Beharrte Ahrissa. „Ihr macht es mir nicht leicht Kronprinzessin.“ Stellte Botschafter Willis dann fest während er sich die Schläfen rieb. Ahrissa grinste daraufhin ehe sie meinte: „Das selbe könnte ich über jeden Repräsentanten der Galaktischen Union auch sagen Herr Botschafter. Es scheint das Acharranen und Unionisten zu Unterschiedlich denken um ohne viel Aufwand zusammenarbeiten zu können.“, „Wir müssen uns lediglich alle daran Gewöhnen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, genau für dieses Ziel wurde die Union ursprünglich Gegründet Wisst Ihr?“ erwiderte Willis umgehend. „Ich bin mit der Gründungsgeschichte der Galaktischen Union und dem vorhergehenden Krieg zwischen der Solari Föderation und der Republik Centauri vertraut.“ Antwortete Ahrissa umgehend und schien den Botschafter damit regelrecht unvorbereitet getroffen zu haben. Das jedenfalls konnte sie aus seinen Gesichtszügen ablesen.

„Sind Sie Überrascht Herr Botschafter?“ fragte Ahrissa dann, es fühlte sich gut an die Kontrolle über das Gespräch wieder zurückerlangt zu haben. „Um ehrlich zu sein: Ja. Ich hätte nicht erwartete das derartiges Wissen in den Grenzwelten verfügbar ist.“ Antwortete Willis. „Sie währen überrascht über was für Wissen wir alles verfügen. Nicht nur die Kernwelten haben sich das Wissen über die Geschichte der Menschheit bewahrt.“ Meinte Ahrissa dann. „Es hat den Anschein.“ Stimmte Willis zu, sein Gesichtsausdruck verriet dabei das er in diesem Moment dabei war seine Strategie an die neuen Erkenntnisse an zu passen. Während der Botschafter daraufhin noch nachdachte meldete sich Marlene zu Wort: „Herrin, es hat sich eine große Menschenmenge vor dem Gebäude versammelt.“, „Was wollen sie?“ fragte Ahrissa daraufhin umgehend alarmiert. „Ich weiß es nicht. Sie haben keine Forderungen gestellt.“ Antwortete Marlene umgehend entschuldigend. Willis war in der Zwischenzeit regelrecht aufgesprungen und hatte sich eilig zu einem Fenster begeben um selbst sehen zu können. „Ich denke Ihr werdet nun um eine Entschuldigung nicht mehr herum kommen Kronprinzessin.“ Stellte Willis dann fest. „Weshalb?“ fragte Ahrissa umgehend. „Es scheint dass der Astoria Konzern einen Großteil der Habitatbevölkerung mobilisiert hat, ich bezweifle das die Lokalen Sicherheitskräfte das auflösen können.“ Stellte Willis fest. „Diese Idioten, warum bringen sie mich zusammen mit einem Haufen Konzernangehöriger unter?!“ fragte sich Ahrissa dann während ihre Meinung von dem Registar und der Elysianischen Föderation insgesamt noch weiter abfiel. „Sie glauben doch nicht wirklich dass dies etwas nützen wird?“ fragte Ahrissa dann, wenn sie eines wusste dann das man einen aufgebrachten Mob nicht so ohne weiteres besänftigen konnte. „Nun… Vermutlich nicht. Aber es würde euer Ansehen wohl positiv beeinflussen wenn ihr versuchen würdet die Situation friedlich zu lösen.“ Antwortete Botschafter Willis. „Sie müssen noch viel über uns Acharranen lernen Herr Botschafter.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Vermutlich. Aber auch Ihr müsst noch viel über uns lernen Kronprinzessin.“ Stellte Willis dann fest ehe er ein Gewinnendes Lächeln aufsetzte.

„Was meinen Sie?“ fragte Ahrissa ehe im selben Moment ein schrilles Geräusch ertönte das in den Ohren Schmerzte. „Was zum?!“ fragte sich Ahrissa daher während sie sich instinktiv die Ohren zu hielt. Im nächsten Moment bemerkte sie das sich ein Schatten über ihre Residenz gelegt hatte und die Meute vor dem Gebäude sich auf dem Boden krümmte während sich alle Beteiligten die Ohren zu hielten. Der einzige der von dem schrillen Ton nicht beeinflusst schien war der Botschafter selbst der in aller Seelenruhe zu erklären begann: „Was Ihr in diesem Moment vernehmt ist eine Nicht Tödliche Waffe, entwickelt um Menschenansammlungen auf zu lösen ohne bleibende Schäden zu Riskieren. Sie wird von einem Patroulienschiff aus eingesetzt das in diesem Moment über uns schwebt, ähnlich wie ihr habe ich einen ausweichplan zur Hand, sollten die Dinge nicht so laufen wie erhofft.“, „Nicht schlecht.“ Stellte Ahrissa fest und bemühte sich daraufhin eine Würdevolle Miene zustande zu bringen, gar nicht so einfach wenn man sich dabei die Ohren zu hielt. Im nächsten Moment ertönte dann eine Künstlich verstärkte Stimme, vermutlich wurde sie ebenfalls von dem Schiff über dem Gebäude aus Projiziert: „Achtung, hier spricht der Föderale Ordnungsdienst. Bitte Verlassen Sie umgehend den Perimeter. Ihre Aggression wird nicht toleriert werden. Ich wiederhohle: Achtung Hier Spricht der Föderale Ordnungsdienst. Bitte Verlassen Sie umgehend den Perimeter. Ihre Aggression wird nicht geduldet werden.“ Untermahlt wurden diese Ansagen von dem beständigen kreischen der anti Aufstandswaffe. Erstaunlich schnell löste sich der Mob dann auf, niemand schien es darauf anlegen zu wollen ob dieses Geräusch das Gehör dauerhaft schädigen konnte. „Wie Ihr seht gibt es auch Humane Methoden um mit unerwarteten Problemen fertig zu werden.“ Stellte Willies dann fest.
~~~Ende Kapitel 35~~~

mfg.: Tg

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28 Nov 2020 14:44 #90055 by Todesgleiter
Kapitel 36: Folgenreiches Attentat

„Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist…“ fragte sich Ahrissa selbst während sie über dem Verhandlungsangebot des Botschafters der Solari Föderation brütete. Nicht nur wurde darin ein gegenseitiger Nichtangriffspakt behandelt sondern auch weiter reichende Kollaborationsangebote zwischen der Solari Föderation und dem Acharrus Staat. Das Problem war jedoch dass all dies an Gewisse Bedingungen geknüpft war. Reparationszahlungen an den Astoria Konzern waren dabei nur eine von den Dingen die Ahrissa mächtig sauer aufstießen. Allerdings kam sie nicht umhin die Worte des Botschafters als wahr zu erkennen. Ein Formelles Abkommen mit dem defakto mächtigsten Menschlichen Staat dieses Zeitalters konnte praktisch nur Vorteile für den Acharrus Staat mit sich bringen. Alleine das Wissen über den Bestand eines solchen Abkommens konnte ausreichen um zukünftige Aggressionen schon im Keim zu ersticken. „Aber ihnen muss doch klar sein das diese Bedingungen inakzeptabel sind?!“ dachte sich Ahrissa dann und erhob sich von ihrer Sitzgelegenheit um nachdenklich und unschlüssig auf und ab zu gehen. Sie wusste welche immense Verantwortung in diesem Moment auf ihren Schultern lastete und egal wie sie entschied, die Geschichte würde sie dafür verantwortlich machen. „Da soll noch einer sagen Regieren wäre einfach.“ Dachte sie sich dann missmutig, in Momenten wie diesen wünschte sie sich kaum etwas sehnlicher als eine einfache junge Frau zu sein, nicht die Designierte Thronfolgerin. „Vater würde mir eine Predigt halten wenn er von diesen Gedanken wüsste.“ Dachte sich Ahrissa dann und musste dabei schief grinsen, Kaiser Achar III. war kein Freund davon sich vor seiner Verantwortung drücken zu wollen, er betrachtete alles als eine Herausforderungen an der man wachsen konnte. Diese Denkweise war es vermutlich auch die ihn zu einem so guten Regenten machte, Ahrissa bezweifelte ernsthaft das sie jemals an ihn heranreichen würde auch wenn ihr Vater das offenbar anders sah. „Wünscht ihr etwas zu trinken Herrin?“ fragte dann Marlene die sich wie immer im Halbschatten herumdrückte. „Nein ich muss einen klaren Kopf behalten.“ Erwiderte Ahrissa umgehend.

„Mit Verlaub, Ihr seht so aus als könnte euch eine Entspannung ganz gut tun.“ Stellte Marlene dann fest. „Vermutlich, aber diesen Luxus kann ich mich nicht leisten.“ Antwortete Ahrissa umgehend, noch immer rastlos auf und ab gehend. Marlene musste daraufhin kurz grinsen ehe sie sich wieder im Griff hatte. „Was ist?“ fragte Ahrissa daher, ihr war diese kurze Veränderung in der Mimik nicht entgangen. „Entschuldigt. Es ist nur: Ihr seid die Kronprinzessin und werdet bald Kaiserin sein. Jeder Mensch geht davon aus das Ihr im Luxus schwelgt, doch in Wahrheit wollt Ihr euch nicht einmal eine Pause gönnen.“ Erklärte Marlene umgehend. „Ich weiß, was für eine Ironie nicht wahr?“ erwiderte Ahrissa ebenfalls grinsend. Sie hatte schon oft fest gestellt dass die meisten Menschen eine komplett Falsche Vorstellung von ihrem Leben hatten. Die meisten Kaufmanns oder Fabrikanten Töchter lebten wohl Luxuriösere und ausschweifendere Leben als sie als Tochter des Kaisers. „Macht euch nicht zu viel Gedanken Herrin. Ihr werdet richtig entscheiden, ich vertraue euch.“ Stellte Marlene dann fest. „Danke, wirklich.“ Antwortete Ahrissa darauf ehe sie nachdenklich meinte: „Eventuell könntest du dir deine Meinung über dieses Abkommen bilden. Eine zweite Meinung wäre hilfreich.“, „Ich befürchte dass das außerhalb meiner Befugnisse liegt Herrin.“ Meinte Marlene umgehend erschrocken. „Wenn es dich beruhigt betrachte es als einen Befehl deiner Kronprinzessin.“ Stellte Ahrissa darauf unbarmherzig fest, so einfach würde sie Marlene nicht vom Haken lassen. „Wie Ihr wünscht.“ Meinte Marlene dann mit einem resigniert klingenden Tonfall und trat an den Tisch über dem das vorgeschlagene Abkommen des Botschafter projiziert wurde.

Ahrissa ließ Marlene daraufhin etwas Zeit die Zeilen zu lesen ehe sie fragte: „Was hältst du davon?“, „Ich weiß nicht…“ gestand Marlene umgehend beinahe stotternd. „Geht das auch etwas genauer?“ fragte Ahrissa daraufhin mit einer hochgezogenen Augenbraue. „Ich kann keine Klausel entdecken die für den Acharrus Staat von Nachteil währe, eher im Gegenteil. Aber die Bedingungen sind beinahe unzumutbar.“ Meinte Marlene dann. „Exakt.“ Stimmte Ahrissa zu, sie war zu einem ähnlichen Schluss gelangt. Daraufhin zog eine nachdenkliche Stille zwischen den beiden Frauen ein. Ahrissa überlegte in dieser Zeit nahezu fieberhaft, allerdings ohne einem Entschluss wirklich näher zu kommen. Sie war hin und hergerissen zwischen ihrem Stolz der es ihr verbot die Bedingungen zu akzeptieren und ihrem Pflichtgefühl den Bürgern des Acharrus Staates gegenüber. Den es stand außer Frage dass das Vorliegende Abkommen für die Bevölkerung ein großer Schritt sein konnte. Nicht nur das damit formelle Vorrausetzungen für legalen Zivilen Grenzverkehr geschaffen wurden das Abkommen würde auch die Hürden für Wirtschaftliche Zusammenarbeit drastisch absenken, auf das die Bevölkerung des Acharrus Staates ebenso wie die Galaktischen Union von dem immensen Produktionskapazitäten der Föderation profitieren konnte. Dazu kam natürlich die Sicherheit dass ein Krieg von nun an Unwahrscheinlich war. Auch Militärisch gesehen würde das Abkommen eine sichere Stärkung bedeuten, würde es doch einen mächtigen möglichen Aggressor Eliminieren und der Kaiserlichen Flotte die Möglichkeit geben ihre Ressourcen neu zu verteilen. Aber dennoch sträubte sie sich innerlich gegen das Abkommen. „Wir dürfen unsere Werte nicht verraten.“ Dachte sich Ahrissa dann. Sie wusste das sie mit diesem Entschluss auf wenig Verständnis seitens des Botschafters oder allen anderen unbeteiligten Parteien stoßen würde, aber das änderte nichts daran das sie von klein auf gelernt hatte auf gar keinen Fall die eigenen Werte zu Opfern, egal wie groß der mögliche Gewinn war. „Ich werde ablehnen.“ Stellte Ahrissa fest, so dass Marlene es ebenfalls hören konnte. Diese antwortete jedoch nicht, sondern blieb stumm. Ahrissa rollte daraufhin mit den Augen und machte sich auf den Weg um den Botschafter über ihre Entscheidung zu unterrichten. Sie hatte sich dabei dazu entschieden dies persönlich zu tun da sich herausgestellt hatte das Willis praktisch ihr Nachbar war, vermutlich kein Zufall. Sie hatte schon genug vom dem Ex Geheimdienstler gesehen und gehört um zu ahnen das er nichts dem Zufall überlies.

Wenig später schritt Ahrissa dann, von einer Stattlichen Eskorte aus acht Schweigenden begleitet, über den Silber glänzenden Weg der ihre Residenz mit dem Wegenetz verband das sich über das Habitat erstreckte. „Ganz schön, aber eine Strategische Katastrophe.“ Dachte sie sich dann als sie den Blick gleiten ließ. Immerhin waren das Habitat und seine Bewohner extrem Verwundbar für jeglichen Angriff. Alles was ein möglicher Angreifer tun musste um sämtliche Bewohner innerhalb von Sekundenbruchteilen zu töten war die Energieversorgung für die Eindämmungsfelder zu Unterbrechen welche die Künstliche Atmosphäre über der Oberfläche hielten. Zusätzlich gab es nichts das Raumgestützte Angriffsfähren davon behalten konnte die Oberfläche zu erreichen, wie das Patroullienschiff welches Willis zur Zerschlagung des Aufgebrachten Mobs, welcher versucht hatte Ahrissa standrechtlich zu lynchen, eingesetzt hatte anschaulich beweisen hatte. Zudem bedeutet die dünne Künstlich Atmosphäre dass es praktisch keinerlei Vorwarnzeit gab wenn ein Raumschiff zur Landung ansetzte. Für Ahrissa stand daher fest dass der Acharrus Staat niemals derartige Installationen betrieben würde, das Risiko war zu hoch. Erstaunt stellte Ahrissa dann auch fest dass man sie in Ruhe lies, niemand versuchte sie abzufangen oder überschüttete sie mit Beleidigungen. Die Wege und Rasenflächen in der direkten Umgebung waren geradezu verwaist. „Offenbar hat diese Schalwaffe ganz schön Eindruck gemacht.“ Dachte sich Ahrissa dann, immerhin wollte ihr kein anderer Grund einfallen warum ihre erbitterten Erzfeinde auf einmal in Frieden liesen anstelle weiter Stimmung gegen sie zu machen. Nach nur wenigen Minuten erreichte Ahrissa daher die exzentrisch anmutende Residenz des Botschafters. Das Gebäude sah aus wie das was übrig blieb wenn ein Kleinkind Lehm oder andere leicht formbare Materialien in die Finger bekam und war zudem noch in verschiedene Neonfarben gestrichen, kurzum: Man konnte es eigentlich nicht übersehen. „Ich hätte nicht gedacht das ein alter Mann wie Willis so etwas schön findet.“ Dachte sich Ahrissa dann während sie das Gebäude musterte. „Keine Wachen, keine Zäune nichts. Verstehe einer diese Unionisten.“ Dachte sich Ahrissa dann nachdem sie keinerlei Schutzvorrichtungen erkennen konnte, das Gebäude schien vollauf schutzlos zu sein. In Anbetracht des jüngst aufgetreten Mobs in Ahrissas Augen grob fahrlässig.

Innerlich den Kopf schüttelnd trat Ahrissa dann vor die Haupteingangstüre, welche dem exzentrischen Stil des Gebäudes folgend eine Nierenform aufwies und betätigte eine Schaltfläche von der sie vermutete das es sich um eine art Türglocke handelte. Nur kurz darauf wurde die Tür geöffnet und eine junge Frau starrte Ahrissa überrascht an. Ihre Bekleidung identifizierte sie dabei als eine der Bedienteten die man für Gewöhnlich von der Elysianischen Föderation für sein Anwesen mieten musste. „Ich möchte mit Botschafter Willis sprechen. Es geht um das Angebot das er mir übergeben hat, er wird Wissen was ich meine.“ Meinte Ahrissa dann ohne lange um den heißen Brei herum zu Reden. „Der Botschafter ist im Moment anderweitig Beschäftigt.“ Meinte die Frau dann, was sie allem Anschein nach einiges an Überwindung kostete, das jedenfalls schloss Ahrissa aus ihrer Körpersprache. Ahrissa ging im Geiste daraufhin schnell ihre Optionen durch und entschied sich schnell dafür unaufdringlich und Kooperativ zu erscheinen, immerhin sollte sie sich ja Freunde und keinen neuen Feinde machen. „Ich verstehe. Richten Sie dem Botschafter aus er solle mich kontaktieren sobald seine Zeit dies zulässt.“ Meinte sie daher. Zu Ahrissas Überraschung entspannte sich die Körperhaltung der Frau daraufhin jedoch nicht, ebenfalls nahmen ihre Augen einen flehenden Ausdruck an. „Was ist denn nun los?“ fragte sie sich daher selbst. Im nächsten Moment bemerkte Ahrissa dann nur noch wie sich eine ihrer Leibwächterrinen auf sie warf, was sie auf den Boden sandte. „Was?!“ fragte sie daher laut.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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28 Nov 2020 14:47 #90056 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Im nächsten Moment vernahm sie dann Fußgetrappel und das Charakteristische Summen der Laserlanzen. Instinktiv sprang Ahrissa daraufhin wieder auf die Füße und registrierte dabei das die Wächterin die sich auf sie geworfen hatte tot war, ein Einschussloch klaffte genau zwischen ihren Augen. „Um ein Haar…“ dachte sich Ahrissa daraufhin Schluckend, das Geschoss war wohl kaum für die Tote bestimmt gewesen. Die Frau welche die Tür geöffnet hatte lag ebenfalls auf dem Boden, ihr Brustkorb hob und senkte sich dabei sehr schnell, es war offensichtlich das sie unter hohem stress stand, ansonsten sah sie unverletzt aus. „Was ist hier los?!“ fragte Ahrissa dann und legte dabei so viel Autorität in ihre Stimme wie sie fertig brachte. „Sie kamen Heute Nacht, Männer in Kampfanzügen. Sie haben den Botschafter entführt und Eeuch eine Falle gestellt, bitte sie haben gedroht mich zu töten!“ meinte die Frau dann während ihr die Tränen frei über die Wangen liefen. „Wann wachen diese Leute nur Endlich auf?“ fragte sich Ahrissa daraufhin selbst, sie ahnte schon wer hinter all dem steckte und es schien das mittlerweile nicht einmal die eigenen Leute sicher vor dem Machthunger des Astoria Konzerns und seinen Verbündeten waren. „Du wirst verschont werden.“ Meinte Ahrissa dann, sie hegte keine Feindschaft zu der anderen Frau die sowieso schon am Rande des Nervenzusammenbruches schien. Im nächsten Moment ertönte dann ein lauter Schmerzensschrei gefolgt von panischem Wutgebrüll aus der geöffneten Tür, die Tonlage verriet dabei dass es sich um einen Männlichen Sprecher gehandelt hatte. Nur wenige Minuten später kehrten die Schweigenden zurück. Die Minen der Frauen waren noch immer unergründlich doch auf ihren Roben waren die Kampfspuren deutlich zu sehen. Zwischen sich schleppten zwei von ihnen einen übel zugerichtet aussehenden Soldaten. Einer seiner Arme fehlte und der stumpf war notdürftig verbunden worden ebenfalls trug er einen improvisierten Verband über dem Oberkörper. „Er wird es nicht mehr lange machen.“ Dachte sich Ahrissa bei dem Anblick umgehend, der Blutverlust würde zu groß sein.

„Dieser Mann hat die anderen angeführt und auf euch Geschossen.“ Meinte eine der Leibwächterrinenn dann, ihre Stimme klang beinahe heißer und unsicher da sie so selten benutzt wurde. Ahrissa ging daraufhin vor dem Mann in die Hocke um auf Augenhöhe zu kommen und schaute ihm in das Schmerzverzerrt Gesicht ehe sie meinte: „Du hast versagt, genau wie alle die vor die kahmen und alle die nach dir kommen werden. Bevor du stirbst, werde ich dir etwas versprechen.“ Der Mann öffnete die Augen daraufhin und starrte Ahrissa hasserfüllt an ehe er regelrecht ausspie: „Eines Tages wirst du endlich fallen. Ich interessiere mich nicht für dein Versprechen.“, „Deine Beleidigungen stoßen auf taube Ohren. Und auch wenn es dich nicht interessiert werde ich dir verraten: Ich werde nicht ruhen bis deine Welt in Trümmern liegt. Ich werde Persönlich dafür Sorge tragen das der Astoria Konzern und alle seine Verbündeten zu einer Randnotiz der Geschichte werden. Stirb in dem Wissen das du den Untergang deiner Gesellschaft mitbegründet hast.“ Meinte Ahrissa dann kalt und erhob sich wieder, sie sah keinen Grund ihn zu Befragen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde der Mann trotz seiner Schmerzen nichts verraten dazu schien er zu überzeugt von seiner Sache und der Agenda des Astoria Konzerns als dessen Mitglied ihn seine Rangabzeichen verrieten. „Du wirst scheitern!“ meinte der Mann dann in einem letzten Aufgebot ehe er kollabierte und noch tiefer in sich zusammen sank. Ein einziger Blick auf seine gebrochen wirkenden Augen verreit dabei das er Tot war. „Erbärmlich.“ Dachte sich Ahrissa daraufhin ehe sie sich an ihre Leibwache wandte: „Sucht den Botschafter, oder Informationen über seinen Aufenthaltsort.“ Umgehend machten sich die Frauen auf den Weg. Ahrissa blieb jedoch stehen und starrte den Toten nachdenklich an: „Das wird einiges verändern…“ dachte sie sich dann, immerhin waren nun Bürger der Solari Föderation von Kommandos des Astoria Konzerns angegriffen worden, sie bezweifelte ernsthaft das die Föderation dies einfach so hinnehmen würde insbesondere wenn dem Botschafter etwas passiert ein sollte.

„Furchtbar, einfach nur furchtbar.“ Stammelte dann die Bedienstete welche noch immer halb im Türrahmen lag, in der Zwischenzeit hatte sich ihre Atmung jedoch etwas Normalisert. „Sind Sie das erste Mal mit den Abgründe des Menschlichen Wesens konfrontiert?“ fragte Ahrissa dann. „Es ist das erste mal das jemand stirbt.“ Stellte die Frau umgehend fest. „Gewöhnen Sie sich besser dran. Wir steuern auf einen Umbruch zu und es werden wohl noch viele Menschen sterben müssen bis es vorüber ist.“ Riet Ahrissa ihr dann umgehend, für sie selbst war der Anblick von Toten schon lange nichts Neues mehr. Wie jeder der in den Grenzzonen aufgewachsen war, war sie schon in ihrer frühen Kindheit mit dem Tod konfrontiert worden, der Anblick einer Leiche konnte sie daher schon lange nicht mehr schocken, dafür hatte sie schon zu viele gesehen. Die Frau schaute daraufhin zu Ahrissa auf und meinte: „Fast dies bitte nicht als Beleidigung auf, aber ich hoffe ich werde nicht wie Ihr.“ Ahrissa musste daraufhin kurz auflachen ehe sie meinte: „Glauben Sie mir das war nicht meine Entscheidung.“ Die Bedienstete musterte Ahrissa daraufhin abschätzend ehe sie meinte: „Der Botschafter hatte recht. Ihr seid anders als ich erwartete hätte.“ Ahrissa lächelte daraufhin freundliche he sie fest stellte: „Das hat bislang jeder fest gestellt der mich getroffen hat. Auch ich bin nur ein Spielball des Schicksals, genau wie Sie und alle anderen.“ Im nächsten Moment kehrte dann eine der Leibwächterrinen aus dem Gebäude zurück. Schwer auf ihre Schulter gestützt humpelte Botschafter Willis neben ihr her, man musste dabei kein Mediziner sein um festzustellen dass er in einem üblen Zustand war.
Zahlreiche Schnitte verzierten seine Entblößten Arme und auf seiner ebenfalls nackten Brust klaffte eine große Brandwunde aus der noch immer Wundwasser tropfte. Ahrissa war dabei heilfroh das er trotz seines Zustandes noch immer Hosen Trug. „Ich bin euch zu Dank Verpflichtet Eure Hoheit. Wer weiß was mit mir geschehen wäre wenn Ihr nicht aufgetaucht währt.“ Stellte Willis dann fest, wobei ihm Blut aus dem Mund lief. Ahrissa erkannte dabei umgehend das der Botschafter umgehend Medizinischen Beistand benötigte, ansonsten bestand das reale Risiko das er das Schicksal der Kommandos teilte. „Verfügt Ihr Schiff über Medizinische Einrichtungen?“ fragte Ahrissa dann. „Ja…“ stellte Willis fest ehe ihm die Stimme versagte und er offenbar in Ohnmacht viel. „Wissen Sie wie man das Schiff des Botschafters kontaktieren kann?“ fragte Ahrissa dann die Bedienstete die wie gebannt auf den Botschafter starrte und dabei ein schockiertes Gesicht zur Schau trug. „Ja, der Botschafter trug stets ein Multifunktionsarmband an seinem linken Arm über das er mit seinem Schiff in Kontakt treten konnte.“ Antwortete die Frau umgehend. Ahrissa benötigte daraufhin nur einen Blick um fest zu stellen das dieses Armband wohl in den Wirren der jüngeren Vergangenheit abhanden gekommen war, vermutlich hatte einer der Kommandos es entfernt um sicher zu gehen das der Botschafter keine Verstärkung rief.

„In dem Fall, bleibt wohl nur eins…“ dachte sich Ahrissa dann ehe sie in das Gebäude trat und sich kurz umschaute. Schnell hatte sie dann auch entdeckt was sie gesucht hatte, einen den, in jedem Gebäude installierten, Notrufschalter. Mit dem zweiten Blick stellte sie dann jedoch fest dass sich jemand an dem Schalter zu schaffen gemacht hatte, vermutlich ebenfalls ein Mitglied des Kommandotrupps. „Sieht so aus als wüssten wenigstens ihre Kommandos was sie tun, auch wenn sie nicht zu effektive Kämpfer sind.“ Dachte sich Ahrissa dann mit einem schiefen grinsen das der Situation definitiv nicht angemessen war aber immerhin hatte ihre Leibwache kurzen Prozess mit den Kommandos gemacht und das obwohl letztere den Vorteil der Vorbereiteten Position und der Überraschung auf ihrer Seite gehabt hatten. Nur mit einem Handzeichen rief Ahrissa dann eine ihrer Wächterinnen zu sich. Sobald die andere Frau neben sie getreten war befahl Ahrissa umgehend: „Geh los und hohle Hilfe für den Botschafter, schnell!“ kaum hatte Ahrissa geendet wandte die andere Frau sich mit einem Nicken ab und stürmte regelrecht los. Ahrissa selbst wandte sich deutlich langsamer um und musierte den Bewusstlosen Botschafter, welcher mittlerweile auf sein Sofa verfrachtet worden war, kritisch. „Hoffentlich kommt er durch.“ Dachte sich Ahrissa dann immerhin war er einer von nur zwei Menschen die den Hergang der Geschehnisse bezeugen konnten. Denn Ahrissa war sich sicher dass der Astoria Konzern versuchen würde die Wahrheit zu verdrehen um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und nach Möglichkeit die Schuld an dem Vorfall Ahrissa selbst in die Schuhe zu schieben. „Wir hätten sie vernichten sollen.“ Dachte sich Ahrissa dann zerknirscht, es war ein Fehler gewesen es lediglich bei einem Symbolischen Schlag gegen Justia zu belassen, im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen wenn die Kaiserliche Flotte das gesamte Territorium des Konzerns in Schutt und Asche gelegt hätte.

„Was wird jetzt geschehen?“ fragte dann die Bedienstete, deren Atmung sich in der Zwischenzeit wieder halbwegs Normalisert hatte, auch ihre Augen waren wieder auf ein normales maß Geschrumpft. „Das hängt davon ab ob der Botschafter überlebt.“ Antwortete Ahrissa umgehend wahrheitsgemäß, sie störte sich nicht daran von der anderen Frau angesprochen zu werden. Eher im Gegenteil sie genoss es regelrecht das ausnahmsweise jemand normal mit ihr umging. „Ich… Ich denke ich Verstehe.“ Meinte die Frau dann schluckend. „Wie ist Ihr Name?“ fragte Ahrissa dann freundlich. „Linda Scrott, warum?“ erwiderte Linda umgehend. „Weil, Frau Scrott ihre Aussage in kürze sehr wichtig werden wird. Und ich wissen möchte wie der unter Umständen einzige unabhängige Mensch heißt der den Hergang der Geschehnisse bezeugen kann.“ Antwortete Ahrissa umgehend, auch wenn sie es nicht hoffte so musste sie doch davon ausgehen das sie nicht auf die Rückendeckung durch den Botschafter verlassen konnte. Denn auch wenn er seine Verletzungen überleben sollte bestand immerhin die reelle Chance dass der Botschafter daraufhin erst einmal im Koma liegen würde. „Glaubt ihr denn dass man Versuchen wird euch die Schuld an all dem zu zuschieben?“ fragte Linda dann. „Ich glaube es nicht nur, ich weiß es. Der Astoria Konzern wird nichts unversucht lassen um doch noch Profit aus dieser Aktion zu schlagen. Die Tatsache das sie sogar willens waren einen Abgesandten eines ihrer Verbündeten derart zu Misshandeln zeigt mehr als offensichtlich wie weit zu gehen die Konzernführung bereit ist.“ Erklärte Ahrissa dann. Mittlerweile gab es eigentlich nichts mehr das sie dem Konzern nicht zutraute. „Ich Verstehe.“ Meinte Linda dann schwer atmend und schluckend. Vermutlich wurde ihr in diesem Moment klar das sie sich mit ihrer Anwesenheit am heutigen Tag ebenfalls zu einem Ziel gemacht hatte und im Gegensatz zu Botschafter Willis würden eventuelle Entführer in ihrem Fall leichtes Spiel haben, sie war keine Wichtige oder berühmte Persönlichkeit. „Willkommen in der Welt der Machtpolitik.“ Meinte Ahrissa darauf düster, sie hatte immerhin auch schon am eigenen Leib erfahren müssen was es bedeutete ein Politisches Ziel zu sein.

Im nächsten Moment ertönte dann ein lautes Rauschen von Außerhalb des Gebäudes. Innerhalb eines Augenblickes hatten sich die verblieben Leibwächterrinen daraufhin in Position gebracht und erwarteten wen oder was auch immer durch die, noch immer geöffnete, Tür treten würde. Nur Sekundenbruchteile später erklang dann lautes Fußgetrappel und eine Gruppe runter der Führung eines jungen Mannes stürmte durch die Tür in das Innere des Gebäudes. Nur um sofort eine erschrockene Vollbremsung hin zu legen sobald sie die auf sie gerichtete Waffen bemerkt hatten. Nachdem er eilig die Hände in die Höhe gereckt hatte fragte der Mann etwas atemlos: „Was hat das zu bedeuten?“ Da er und seine Begleiter aufgrund ihrer Uniformen Problemlos als angehörige des Medizinischen Notfalldienstes zu erkennen waren und im selben Moment die Schweigende welche Ahrissa ausgesandt hatte wieder zurück kehrte meinte Ahrissa: „Lediglich eine Vorsichtsmaßnahme wenn Sie so wollen. Gehe ich recht in der Annahme das Sie als Reaktion auf einen Notruf hier sind?“, „Ja, ja natürlich. Wir gehören zum Medizinischen Dienst…“ stammelte der Mann darauf und deutete dabei auf das kaum zu übersehende rote Kreuz das auf vorder sowie Rückseite seiner Jacke prangte. „In diesem Fall will ich Sie nicht länger aufhalten, der Zustand des Botschafters ist soweit ich das einschätzen kann Kritisch.“ Meinte Ahrissa und gab ihren Wächterinnen ein Handzeichen, worauf diese die Waffen sinken Liesen und den Weg freigaben. Der Mann und seien Begleiter warfen den Bewaffneten daraufhin noch einen abschätzenden Blick zu ehe sie durch die Lücke eilten. „Hoffen wir dass sie Erfolgreich sind…“ dachte sich Ahrissa daraufhin während sie den Notfallsanitätern hinterher schaute. Sollte der Botschafter überleben würde m sich mit hoher Wahrscheinlichkeit immerhin einige Interessante Möglichkeiten ergeben.

„Vielleicht war das alles hier doch keine so gute Idee…“ dachte Ahrissa während sie dabei zu sah wie der Notfalltrupp den Botschafter auf einer Trage abtransportierte, er sah noch immer übel aus. Immerhin befand sich das gesamte Habitat seit ihrer Ankunft im Aufruhr, nicht das Ahrissa Mitleid mit den Bewohnern gehabt hätte, eher im Gegenteil. Aber es war ihrer Mission nicht gerade förderlich das wo immer sie verweilte die Dinge dazu tendierter außer Kontrolle zu geraten. Ganz offenbar Liesen der Astoria Konzern und seine Verbündeten nicht locker und waren bereit alles Erdenkliche zu tun um sie zu töten. „Warum hassen diese Leute mich nur so sehr?“ fragte Ahrissa sich daraufhin selbst, immerhin hatte sie vor ihrer Entführung nichts getan das den ihr entgegen Schlagenden Hass begründen konnte. Zudem machte es den Anschein dass die Bombardierung von Justia nicht den erwünschten Effekt erzielt hatte, eher im Gegenteil. Anstelle auf weitere Aggressionen zu verzichten, hatte der Konzern seine Strategie noch Aggressiver ausgerichtet und wohl den Tod von Ahrissa als einen zentralen Punkt in dieser Strategie erklärt. Anders konnte sie sich jedenfalls nicht erklären warum so viele Ressourcen darauf verwendet wurden sie zu töten. Die Tatsache das der Konzern dabei auch nicht vor Kollateral Schäden, wie in diesem Fall den Botschafter der Solari Föderation, zurückschreckte machte die Entschlossenheit des Konzerns dabei überdeutlich und machte es zwingend Notwendig das Ahrissa und der Acharrus Staat im allgemeinen eine neue Strategie auszuarbeiten um mit den Konzern und seinen Verbündeten um zu gehen. „Krieg wird unvermeidlich sein, jetzt ist es nur noch zu Klären wer auf wessen Seite kämpft.“ Dachte sich Ahrissa dann während sie bereits einen Plan schmiedete, wenn alles nach ihren Vorstellungen lief hätte der Konzern mit diesem Attentat ausversehen seinen eigenen Untergang besiegelt.
~~~Ende Kapitel 36~~~

mfg.: Tg

P.S.: Schönen 1. Advent, nicht vergessen dass nur die eine Kerze brennen soll, nicht der ganze Kranz! ;)

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05 Dec 2020 16:20 #90057 by Todesgleiter
Kapitel 37: Anhörung
„Was für eine Schande…“ hörte Ahrissa den Registar vor sich hin grummeln und musste all ihre Willenskraft aufbieten um nicht die Nase zu Rümpfen. „Er denkt nur an sich… Würde mich nicht wundern wenn er und seine Handlanger bestochen worden sind um den Kommandos zu ermöglichen an Bord des Habitats zu kommen…“ dachte sich Ahrissa dann, bislang hatte sie geglaubt das es unmöglich für ihre Abscheu gegenüber dem Registar war noch weiter zu wachsen, diese Annahme stellte sich nun als falsch heraus. „Auf Acharrus würde ich ihn hier und jetzt Hinrichten lassen.“ Stellte sie dann in Gedanken für sich selbst fest. Im nächsten Moment erschien vor Ahrissa dann die Holographische Abbildung eines Mannes in altmodisch anmutenden langen Roben, gleichzeitig erschienen Abbildungen weiterer Menschen im ganzen Raum. „Ich hatte mich schon gefragt wie sie die Anhörung gestalten wollen ohne hier zu sein.“ Dachte sich Ahrissa dann. Immerhin befand sie sich nicht aus Spaß vor Ort. Sie war gemeinsam mit ihren Leibwächterrinen nur kurz nach dem Abtransport des schwer verwundeten Botschafters von Friedenshütern der Elysianischen Föderation in Gewahrsam genommen geworden da eine Beteiligung ihrerseits an dem Verbrechen das zu den Verletzungen des Botschafters geführt hatte nicht ausgeschlossen werden konnte. Zudem stand auch noch immer der Vorwurf des Mordes an den beiden Mitgliedern des Astoria Konzerns im Raum. Ahrissa hatte sich dabei dazu entschieden vorläufig mit zu spielen. Immerhin konnte sie sich selbst nichts vorwerfen und sah die Chance diese Anhörung für ihre Zwecke zu nutzen. Das Abbild des Mannes direkt vor Ahrissa sah sich daraufhin kurz prüfend um, vermutlich wurden die Abbilder auch an seinem Ende der Verbindung projiziert, ehe er theatralisch erklärte: „Hiermit erkläre ich die Verhandlung bezüglich des Themas: Das Volk der Galaktischen Union gegen Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus im Falle von mehrfachem Mord, Völkermord sowie versuchtem Mord an einem Diplomatischen Würdenträger für eröffnet. Ich denke ich muss niemandem in Erinnerung rufen dass wir mit dieser Verhandlung Neuland betreten. Noch niemals zuvor musste ich oder einer meiner Vorgänger oder Kollegen über jemanden Richten der nicht unserer Gerichtsbarkeit untersteht. Aufgrund der Schwere der Anklage wird jedoch darüber hinweg gesehen.“, „Ich hätte es wissen müssen.“ Dachte sich Ahrissa umgehend daraufhin, das war keine Anhörung bezüglich der Vorfälle sondern eine Gerichtsitzung deren Ausgang vermutlich schon fest stand.

„Das wird langsam alt.“ Dachte sich Ahrissa dann genervt, vorläufig würde sie weiterhin mit Spielen. Schon alleine um heraus zu finden ob die Verhandlung tatsächlich ein Vorfeld abgekartetes Spiel war oder ob es sich tatsächlich um einen fairen Prozess handelte. „Herr Anwalt, die Anklage bitte.“ Verlangte der Mann dann und machte einen Symbolischen Schritt zurück. „Sie haben mir gesagt es würde sich um eine Anhörung bezüglich der Vorfälle in der Residenz des Botschafters handeln Herr Registar. Wie kann es dann sein das ich mich hier in einer Ausgewachsenen Gerichtsverhandlung wieder finde?“ fragte Ahrissa dann den Registar neben ihr und verkniff sich einen leicht bissigen Unterton dabei nicht. Während der Staatsanwalt daraufhin begann die Verbreche die Ahrissa zur Last gelegt wurden in aller Breite darzulegen druckste Anton unschlüssig herum. „Ich erwarte eine Antwort.“ Meinte Ahrissa dann. Sie würde sich nicht so einfach abspeisen lassen, schließlich war sie nicht irgendwer. „Mir blieb keine Wahl. Die Behörden der Union haben ganz schön Druck gemacht und der Föderale Rat ist eingeknickt.“ Gab Anton dann zu. „Also haben Sie mich bewusst angelogen. Ich wusste das man Unionisten nicht trauen kann.“ Stellte Ahrissa kalt fest und wandte sich Angewidert ab. „Ich hatte keine Wahl…“ setzte Anton umgehend an. „Wir haben immer eine Wahl Herr Registar.“ Fuhr Ahrissa dazwischen ehe sie ihre Stimme erhob so dass es für die anderen Teilnehmer der Verhandlung unmöglich sein würde sie zu ignorieren: „Genug mit dieser Farce. Wie tief sind Sie alle gesunken das Sie sich derartiger Tricks bedienen müssen. Ich hatte eigentlich mehr erwartet und gehofft dass die Vergangenheit endlich hinter uns liegt. Sie alle Wissen das mein Vater dies nicht Tolerieren wird. Wenn Sie so erpicht auf einen Krieg sind, warum erklären Sie eben jenen dann nicht einfach?“ Nach dieser Ansparache herrschte erst einmal schweigen, die klar hörbare Wut die aus Ahrissas Stimme gesprochen hatte schien die Anwesenden überrumpelt zu haben. „Nun? Ich höre, wenn Sie einen Krieg erklären wollen tun sie es hier und jetzt.“ Verlangte Ahrissa dann entschlossen, sie hatte genug von den Spielchen welche die Union offenbar so gerne Spielte. Warum diese Leute nicht einfach sagten oder taten was sie wollten und stattdessen irgendwelche halbgaren Verschleierungsversuche unternahmen war dabei für Ahrissa nicht nur unbegreiflich sondern auch ausgesprochen Nerv tötend. „Was erlauben Sie sich…!“ erboste sich dann ein Mann dessen Holodarstellung Ahrissa nun wütend anfunkelte. Diese erwiderte den Blick völlig ungerührt. „Auch wenn es für Menschen aus den Grenzzonen schwer zu verstehen scheint, ist ein Verfahren gegen einen einzigen Menschen nicht mit einer Kriegserklärung gleich zu setzen. Nicht jeder Konflikt muss immer sofort mit Waffengewalt gelöst werden.“ Meinte dann der Mann unter der Robe, vermutlich der, der Verhandlung vorsitzende Richter in einem Belehrenden Tonfall.

Ahrissa gefiel dabei weder der Tonfall noch die Aussage an sich. „Für sie sind wir nichts als Barbaren. Immer noch.“ Dachte sie sich dann verbittert, die Arroganz die aus dem Richter gesprochen hatte war beinahe unerträglich. „Ich bitte Sie. Sie und ich, und wohl auch alle anderen die dieser Scharade folgen wissen sehr wohl dass sich das in diesem Fall anders verhält. Wie würde die Galaktische Union den Reagieren wenn der Acharrus Staat den Vizepräsidenten der Union unter einem Falschen Vorwand in eine Verhandlung locken und des Mordes, oder anderer schwerer Straftaten bezichtigen würde?“ erwiderte Ahrissa umgehend sie würde sich von diesen Leuten weder den Mund verbieten noch sich unter kriegen lassen. „Vizepräsident Allen hat sich nichts vergleichbares zu Schulden kommen lassen…“ stellte der Richter dann in einem schwachen Versuch fest das Thema ins lächerliche zu ziehen. Wurde jedoch von Ahrissa rabiat unterbrochen: „Das ist eine Frage der Perspektive. Aus unserer Sicht hat sich der Vizepräsident der Union gemeinsam mit der gesamten Kommission der Kriegstreiberei und versuchten Genozids schuldig gemacht.“, „Was erlauben Sie sich eigentlich!“ brauste der Richter dann aufgebracht auf. „Dasselbe wie Sie. Ich halte Ihnen den Spiegel vor wie ihre Taten von Leuten aus eine anderen Kulturkreis wahrgenommen werden.“ Antwortete Ahrissa kalt und berechnend. „In all den Jahren in denen ich als Richter gedient habe, ist mir nie, niemals eine solche Frechheit untergekommenen! Was für eine Respektlosigkeit!“ brauste der Richter dann auf, offenbar war sein Geduldsfaden erschöpft. „In dem Fall, könnten Sie Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden und sollten ihr Amt niederlegen.“ Stellte dann eine andere Stimme schneidend fest. „Wer?“ fragte der Richter daraufhin und sah sich suchend um. Kurz darauf erschien das Holoabbild von niemand anderem als Botschafter Willis. Man sah ihm seine Blessuren noch an, doch sein Gesichtsausdruck war ernst und entschlossen.

„ Bei allem Respekt Herr Botschafter…“ setzte der Richter dann an wurde jedoch von Willis unterbrochen. „Sparen Sie sich das. Ich habe bereits eine Petition eingereicht um dieses Schauspiel vom obersten Gerichtshof beenden zu lassen.“ Meinte Botschafter Willis dann ruhig, aber entschlossen. „Nicht einmal Sie können über dem Gesetz stehen Herr Botschafter und im Moment behindern Sie ein Verfahren, sie Wissen was das Gesetz in diesem Fall vorsieht.“ Unternahm der Richter dann einen weiteren Versuch. „Nein ich stehe nicht über dem Gesetz. Aber das tun sie auch nicht, eine Verhandlung gegen einen aktiven Politischen Früherer ist nur nach vorhergehender Aufhebung seiner oder Ihrer Immunität zulässig. Soweit ich informiert bin hat Kaiser Achar III. die Immunität seiner Tochter nicht aufgehoben, oder bin ich in diese Fall falsch informiert?“ erwiderte Botschafter Willis beinahe Maschinell. Ahrissa bewunderte dabei wie mühelos der Botschafter den Richter Auseinader nahm, ohne einmal ausfallend zu werden. „Er versteht sein Handwerk wirklich…“ dachte sie sich dann bewundernd. „Der Vizepräsident der Kommission hat diese Regel für dieses Verfahren außer Kraft gesetzt, es findet auf seine ausdrücke Anweisung hin statt.“ Antwortete der Richter sofort. Willis zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er fragte: „Seit wann liegt es im Zuständigkeitsbereich des Vizepräsidenten der Union Gesetze ohne vorhergehende Ermächtigung durch das Parlament außer Kraft zu setzen?“, „Im Rahmen der Justia Krise hat das Parlament die Regierung befugt ohne vorhergehende Zustimmung durch das Parlament zu handeln Herr Botschafter, das müsste Ihnen geläufig sein.“ Meinte der Richter dann und hörte sich dabei ungeduldig an. „Ist es. Aber dieser Erlass bezog sich auf Entscheidungen bezüglich der Kriegsbemühungen. Zudem ist die Krise beendet, es gibt einen Offiziellen Waffenstillstand. Damit erlischt die Sonderberechtigung für die Regierung.“ Antwortete Willis umgehend noch immer ruhig, auch wenn Ahrissa begann erste Anzeichen von Ungeduld zu erkennen, dem Botschafter gefiel es ebenso wenig wie dem Richter aufgehalten zu werden.

„Genug.“ Mischte sich Ahrissa dann wieder in die Diskussion ein und erhob sich unter den Entgeisterten Blicken des Registars von ihrer Sitzgelegenheit. „Die Angeklagte wird hiermit aufgefordert sofort auf ihren Platz zurück zu kehren!“ verlangte der Richter dann. „Ich denke ja nicht dran.“ Dachte sich Ahrissa leidglich, antwortete jedoch: „Ich lasse mir von Ihnen nichts befehlen. Ich habe lange und oft genug versucht eine Brücke zu schlagen. Aber es scheint die Union ist nichts weiter als ein stetig wachsender Tumor der sich aller Tricks bedient um sich auf Kosten anderer aus zu breiten. Ich habe genug davon, es macht mich regelrecht Krank. Spielt eure Spiele weiterhin wenn Ihr wollt, Ich gehe.“, „Das dürft Ihr nicht!“ mischte sich dann Anton entrüstet ein. „Versuche mich aufzuhalten wenn du willst.“ Erwiderte Ahrissa lediglich und schritte einfach an dem Fassungslosen Mann vorbei aus dem Raum und lies die offenbar sprachlosen Mitglieder der Verhandlung dabei zurück. „Ich muss hier weg.“ Dachte sich Ahrissa dann, sie wusste dass der Vizepräsident alles daran setzen würde dieses Aufbegehren ihrerseits zu strafen. Die einzige Chance dem zu entgehen war dabei das Einflussgebiet des Vizepräsidenten zu verlassen. „Ich habe sowieso genug von diesem Ort.“ Dachte sich Ahrissa dann angewidert ihr hatte es auf dem Habitat nie gefallen, die Aussicht es zu verlassen störte sie daher nicht im Mindesten, eher im Gegenteil. Entschlossen schritt sie daher in Richtung ihrer Behausung los um ihre Untergebenen einzusammeln. Ahrissa hatte nicht vor sie zurück und damit der Gnade der Union zu überlassen. Niemand versuchte daraufhin sie auf zu halten, die wenigen Menschen die Ahrissa begegneten hielten einen Respektvollen Sicherheitsabstand ein nachdem sie das vor Wut kochende Gesicht der Adligen bemerkt hatten, sie alle wussten mittlerweile wozu sie fähig war. „Gut.“ War Ahrissa einziger Gedanke zu diesem Thema, sie war fertig mit diesen Leuten und würde wenn es nach ihr Ging niemals wieder an diesen Ort zurückkehren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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05 Dec 2020 16:21 #90058 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Wir reisen ab, ruft alle zusammen.“ Orderte Ahrissa dann nachdem sie durch die Tür ihrer Residenz geschritten war. Niemand stellte daraufhin fragen, stattdessen begannen alle Anwesenden umgehend ihr Gepäck zu Schultern und sich im Empfangsraum auf zu stellen. Die ganze Zeit über piepte dabei die Kommunikationskonsole vehement, allerdings ignorierte Ahrissa das Geräusch beflissen, sie war nicht in der Stimmung mit jemandem zu sprechen der sie nach aller Wahrscheinlichkeit leidglich davon zu überzeugen versuchen würde ihre Anschuldigungen zurück zu nehmen und sich dem Verfahren zu stellen. Gerade als sie sich dann zum gehen wenden wollte vernahm Ahrissa Turbulenzen vor der Zugangstür. „Hoffentlich ist es nicht das was ich denke…“ dachte sich Ahrissa dann, sie hatte eigentlich keine Lust sich den Weg von dem Habitat herunter frei schießen lassen zu müssen. Mit entschlossenem Blick stürmten daraufhin zwei Schweigende an Ahrissa vorbei um ihre beiden Kameradinnen vor dem Gebäude zu unterstützen, sobald sich die Tür dann öffnete erhaschte Ahrissa einen Blick auf einen Uniformierten Mann der in eine hitzige und etwas einseitige Diskussion mit einer Schweigenden Verwickelt war, welche ihrerseits die Spitze ihrer Laserlanze auf die Brust des Mannes gerichtet hatte. Um ein Blutbad und damit eine weitere Eskalation der Beziehungen zwischen der Galaktischen Union und dem Acharrus Staat zu verhindern schritt Ahrissa daraufhin eilig aus der Tür und bedeutete der Schweigenden ihre Waffe sinken zu lassen. Ohne zu zögern senkte die Leibwächterrin daraufhin sofort ihre Waffe, behielt den Mann jedoch genau im Auge. Als dieser Ahrissa bemerkte viel er umgehend in ein seltsames Zwischending aus Verbeugung und Salut das unfreiwillig komisch aussah. „Wer sind sie und was wollen sie?“ fragte Ahrissa dann Barsch während sie mit sich selbst kämpfte um ein Lächeln zu unterdrücken. „Major Stanley, Föderale Sternenflotte Eure Hoheit. Ich bin auf Anweisung von Botschafter Willis hier um euch nach Sol zu Eskortieren.“ Antwortete der Mann noch immer halb verbeugt. „Sol? Ich habe keinerlei Intentionen nach Sol zu reisen.“ Antwortete Ahrissa umgehend überrascht eine Augenbraue hoch ziehend.

„Oh, ich vergaß.“ Meinte Major Stanley sofort und griff in eine Tasche auf der Innenseite seiner Uniformjacke. Umgehend richtete sich die Speerspitze wieder warnend auf ihn, nur für den Fall das er versuchen sollte eine Waffe zu zücken. Stattdessen förderte der Major eine flache Scheibe hervor, welche er kurz darauf deutlich vor sich hielt um zu beweisen dass sie harmlos war. „Das ist ein mobiler Holoemitter.“ Erklärte er dann ehe er die Scheibe langsam und vorsichtig vor sich auf den Boden legte, die drohend summende Speerspitze folgte seinen Bewegungen dabei stetig. Kaum war der Emitter dann auf dem Boden platziert erschien umgehend die Holographische Darstellung Botschafter Willis über ihm und sah Ahrissa genau an. „Verzeiht bitte diesen Überfall Eure Hoheit, aber die Situation erfordert dringendes Handeln. Der Astoria Konzern hat ein weiteres mal bewiesen das die Konzernführung zu allem bereit ist um ihre Agenda zu fördern. Bedauerlicher weise hat es den Anschein das der Konzern sowohl den Präsidenten als auch den Vizepräsidenten er Union auf seiner Seite hat. Die Solari Föderation ist jedoch nicht bereit diesen Politischen Kurs zu unterstützen oder mit zu tragen. Im Namen des Präsidenten der Föderation lade ich euch daher ein das Sol System zu besuchen um einen Allianz zwischen dem Acharrus Staat und der Solari Föderation zu besiegeln. Wir werden nicht tolerieren das der Astoria Konzern und seine Verbündeten die Galaktische Union und damit auch die Solari Föderation ein weiteres Mal in einen Krieg gegen den Acharrus Staat reist. Selbstverständlich kann ich euch nicht befehlen der Einladung zu folgen Kronprinzessin, aber ich bitte euch inständig darum, die Zeiten ändern sich, Risse zwischen den Mitgliedsstaaten treten deutlicher als jeh zuvor zu Tage wir alle müssen uns nun Freunde suchen um Gewappnet zu sein für das was kommt. Solltet Ihr euch bereit erklären der Einladung zu folgen garantiere ich Persönlich für euren Schutz solange Ihr euch im Einflussbereich der Föderation aufhaltet, Mayor Stanley wird dabei sicher stellen das Ihr das Solsystem unbehelligt erreicht.“ Meinte das Hologramm dann, wobei die Abbildung eine Demütig den Kopf gesenkt haltende Position eingenommen hatte.

„Eine Allianz, Wirklich?“ fragte Ahrissa dann Major Stanley der geduldig gewartet hatte. „Jawohl Eure Hoheit. Soweit ich informiert bin erwägt die Republik Centauri ebenso der Allianz bei zu treten sollte sie zustande kommen.“ Antwortete der Mayor umgehend. „Verstößt das nicht gegen Unionsrecht?“ fragte Ahrissa dann, immerhin waren sämtliche Mitgliedsstaaten technisch gesehen schon miteinander verbündet. „Das kann ich leider nicht beantworten Eure Hoheit, ich bin Soldat kein Anwalt und lediglich hier um Euren sicheren Transfer sicher zu stellen. Sämtliche Politischen und Diplomatischen Fragen solltet Ihr euch besser an Botschafter Willis richten.“ Antwortete Mayor Stanley umgehend. Ahrissa überlegte daraufhin kurz ob sie auf das Angebot eingehen sollte, immerhin war das Sol System nicht nur das Hauptsystem der Solari Föderation und der Geburtsort der Menschheit sondern auch der Hauptsitz der Union. Auf der anderen Seite bezweifelte sie ernsthaft das Willis sie in eine Falle locken würde, irgendwie vertraute sie ihm einfach. „Allerdings ist er ein Ex Geheimdienstler, er weiß daher wie man Leute Manipuliert…“ dachte sich Ahrissa dann. „Ich verstehe das dies keine einfache Entscheidung ist eure Hoheit, aber die Zeit drängt. Der Astoria Konzern und seine Verbündeten sind nicht untätig und ich fürchte das sie in diesem Moment daran Arbeiten erneut einen Kriegsausbruch zu erzwingen.“ Meinte Mayor Stanley dann. „Er hat recht. Wer nicht wagt, er nicht gewinnt.“ Dachte sich Ahrissa dann. Die Aussicht eine Allianz mit den beiden Gründungsmitgliedern der Galaktischen Union, welche auch für einen Großteil der Wirtschaftlichen und Militärischen Kapazitäten der Union verantwortlich waren, eingehen zu können war zu verlockend. Ahrissa wischte ihre Bedenken bei Seite und meinte: „Also gut Major. Ich werde Sie begleiten, sollte sich dies jedoch als eine weitere List herausstellen um mich in eine Falle zu locken wird die Rache meines Vaters Grenzenlos sein.“, „Daran hege ich keine Zweifel. Allerdings ist dies kein Problem. Ich kann euch versichern dass dies keine Versuch ist Euch in eine Falle zu locken.“ Erwiderte der Major umgehend während er einmal sichtbar schluckte. „Natürlich, wenn es anders wäre würden Sie dies ja auch umgehend zugeben, oder Major?“ fragte Ahrissa daraufhin. „Ähhm…“ stotterte Major Stanley daraufhin überrumpelt. „Schon in Ordnung, bringen wir es hinter uns, Sie gehen vor Major.“ Meinte Ahrissa dann. „Selbstverständlich, folgt mir Eure Hoheit.“ Stimmte Major Stanley sofort zu und marschierte los.

Ahrissa rollte daraufhin mit den Augen ehe sie sich daran machte dem Major zu folgen. Die Schweigenden bildeten dabei umgehend eine Defensive Formation um sie herum während ihre Zofen die Nachhut bildeten. Die Tatsache das jede der Frauen, mit Ausnahme von Ahrissa selbst natürlich, dabei einen, oder im Falle der meisten Zofen mehrere, Säcke aus Leintüchern mit sich trugen machte dabei für jeden der die Gruppe sah deutlich klar das sie beabsichtigten das Habitat zu verlassen. Es interessieret Ahrissa dabei nicht das ihre Absicht so einfach zu erraten war, vermutlich würden die meisten Bewohner des Habitats diese Tatsache sowieso in einem ihrer Belanglosen Feste feiern und ansonsten nicht weiter darüber nachdenken. „Haben Sie ein Schiff vor Ort Major?“ fragte Ahrissa dann, vor allem um das Eis zu brechen. „Jawohl Eure Hoheit, es wartete an einem der Liegeplätze.“ Bestätigte der Major sofort. „Soso, dann werden wir bald sehen ob Solari Schiffe wirklich so unglaublich sind wie ihr Ruf.“ Dachte sich Ahrissa dann, immerhin haftete den Schiffen der Solari Föderation auch in den Grenzzonen der Ruf an einfach in einer anderen Liga zu spielen da sie in der Regel die ersten waren die von den Technischen Durchbrüchen innerhalb der Föderation profitierten. Gerade als Major Stanley dann durch eine Tür treten wollte welche aus dem Habitat Ring heraus in die funktionelleren Sektoren des Habitats führte stellten sich ihm zwei uniformierte mit gezückten Waffen in den Weg. Ihre Uniformen weisen sie dabei als angehörige der Friedenshüter aus, den Sicherheitskräften der Elysiansichen Föderation. „Auf Anweisung des Registats ist es vorläufig untersagt den Habitatring zu betreten oder zu verlassen, bitte kehren Sie um.“ Meinte dann einer der beiden. „Ich Major Stanley von der Föderalen Sternenflotte der Solari Föderation und bin in einer wichtigen Mission unterwegs. Treten Sie zur Seite oder ich werde Sie dazu zwingen müssen.“ Meinte der Major dann unbeeindruckt. Ahrissa wusste dabei nicht ob er bluffte oder tatsächlich bereit war ernst zu machen. „Sie haben hier keine Autorität Major, wir sind Autorisiert im Zweifelsfall Gewalt an zu wenden.“ Stellte der Friedenswahrer dann fest. „Genauso wie ich. Um der Freundschaft zwischen den Föderationen willens gebe ich ihnen noch eine zweite Chance den Platz zu räumen.“ Stellte Major Stanley dann ruhig fest. „Wenn Sie die Freundschaft beibehalten wollen Major, befolgen Sie die Anweisung und kehren sie um.“ Meinte der Friedenshüter dann auch wenn Ahrissa erste Anzeichen für Nervosität bemerkte. Die Selbstsicherheit des Majors gab dem Friedenshüter offensichtlich zu denken. „Das werde ich nicht tun. Bitte entschuldigen Sie die folgenden Unannehmlichkeiten.“ Stellte Major Stanley dann fest ehe er eine kleine Kugel fallen ließ. Noch ehe die Friedenshüter dann reagieren konnten, schwebte die Kugel blitzschnell auf Augenhöhe und stieß eine Wolke in Richtung der Friedenshüter aus. Diese schafften es daraufhin nicht einmal ihre Waffen zu heben ehe sie ins ich zusammenklappten. Die Kugel kehrte in der Zwischenzeit in die Hand des Majors zurück. „Major?“ fragte Ahrissa daraufhin.

„Sie sind nur außer Gefecht gesetzt, das Gas hat sie lediglich Bewusstlos gemacht.“ Antwortete Major Stanley umgehend beschwichtigend. „Was war das?“ fragte Ahrissa dann. „Eine Pazifikationsdrohne, entwickelt um bei Geiselnahmen oder ähnlichem die Situation ohne Blutvergießen lösen zu können.“ Erklärte Major Stanley während er an den beiden außer Gefecht gesetzten Friedenshüter vorüber ging. Ahrissa enthielt sich daraufhin eines Kommentars während sie dem Major folgte, offensichtlich waren die Geschichten über die Technologischen Möglichkeiten der Föderation doch nicht ganz so überzogen wie sie zunächst angenommen hatte. „Diese Drohnen könnten sich bei der Befreiung von Planeten als nützlich erweisen…“ dachte sich Ahrissa dann, ihr über die Jahre hinweg trainierter Verstand hatte umgehend eine Militärische Anwendung für das gesehene gefunden. Diesen Gedanken behielt sie jedoch für vorläufig für sich, immerhin wusste sie das ein Großteil der Unionisten dem Expansionskurs des Acharrus Staates sehr kritisch gegenüber standen. Vorläufig hielt sie es daher für eine gute Idee derartige Hinweise zu unterlassen um ihre Chancen ein gutes Verhandlungsergebnis zu erreichen nicht schon im Vorfeld zu unterminieren. Ohne weitere Zwischenfälle erreichten sie dann den Liegeplatz an dem das Schiff des Majors fest gemacht hatte. „Ich hätte etwas größerer erwartet…“ dachte sich Ahrissa dann bei dem Anblick des lediglich Korvettengroßen Schiffes das durch die Sichtöffnungen zu erkennen war. Vor der Schleuse standen zwei Soldaten der Föderalen Sternenflotte wache, im Gegensatz zu den Marine Soldaten der Kaiserliche Acharranischen Sternenflotte verzichteten sie auf eine den ganzen Körper umschließende Exorüstung und trugen stattdessen einen deutlich traditionellen Körperschutz. Dennoch zweifelte Ahrissa nicht an der Kampftauglichkeit der beiden, sie verfügten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über ein ganzes Arsenal an Hochtechnologischen Ausrüstungsgegenstände die ihnen in einem Kampf erhebliche Vorteile bringen würden. „Macht euch keine Gedanken Eure Hoheit die Kepler 15 mag nicht gerade das Eindrucksvollste Schiff sein aber sie wird euch sicher nach Sol bringen.“ Meinte Major Stanley dann, offensichtlich hatte Ahrissa versäumt auf ihre Mimik zu achten. „Davon gehe ich aus Major.“ Meinte Ahrissa daraufhin leidglich und versuchte dabei zuversichtlich zu klingen.
~~~Ende Kapitel 37~~~

mfg.: Tg

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12 Dec 2020 16:10 #90060 by Todesgleiter
Kapitel 38: Sol

Ahrissa erwachte gut ausgeruht und brauchte daraufhin einen Augenblick um sich zu erinnern wo sie überhaupt war. Immerhin war die Umgebung für sie hochgradig befremdlich und das trotz der Tatsache dass sowohl der Major als auch die Besatzung des Schiffes sich alle mühe gaben, so hatte der Kapitän des Schiffes ihr Kurzerhand seine Kabine überlassen und mehrerer seiner Besatzungsmitglieder zusammen untergebracht um den Acharranischen Gästen an Bord Unterkünfte zur Verfügung stellen zu können, dies alles sehr zur Überraschung von Ahrissa die bislang keine sonderlich positiven Erfahrungen mit der Gastfreundschaft der Galaktischen Union gemacht hatte. „Vielleicht besteht doch eine Chance…“ dachte sie sich dann während sie sich auf dem Bett aufrichtete und sich erst einmal streckte. Trotz der Tatsache das sie noch nie zuvor auf einem Bett geschlafen hatte, auf Acharrus und im ganzen Acharransichen Territorium wurde auf Schlafkissen anstelle von Matratzen geschlafen, fühlte sie sich gut und bereit für die vor ihr liegenden Herausforderungen. Insbesondere die Tatsache dass sich Ahrissa das erste mal seit Tagen wieder hatte richtig entspannen können, da sie sich an Bord aus ihr unbekannten Gründen sicher fühlte hatte einen nicht zu Unterschätzenden Anteil an ihrer Erholung gehabt. Anschließend erhob sie sich etwas wackelig und schritt zu einer bereit stehenden kleinen Truge die von ihren Zofen bereitgestellt worden war um sich anzukleiden, aus alter Gewohnheit schlief sie nämlich nackt, ein Umstand den ihre Mutter schon des Öfteren bemängelt hatte das es sich ihrer Meinung nach nicht für eine Dame gehörte. Ahrissa hatte das allerdings nie gestört, immerhin schlief sie alleine es gab daher niemanden der sich an ihrem nicht standesgemäßen aussehen stören konnte und für den Fall das sie eines Tages einen Partner haben sollte war sich Ahrissa ziemlich sicher das er sich nicht daran stören würde wenn seine Frau nackt neben ihm lag.

Nach wenigen Minuten verlies Ahrissa dann die Kabine des Kapitäns, ihre Vorliebe für einfache Frisuren und die Tatsache das Acharransiche Garderoben in der Regel aus wenigen Teilen bestanden beschleunigten das allmorgendliche herrichten nicht Unwesentlich. Natürlich spielte allerdings auch ihre Neugierde eine Rolle, immerhin hatte Kapitän Rodrigures, der Kommandierende Offizier des Schiffes, ihr zugesagt das sie das Sol System wohl erreicht haben würden sobald sie ihre Nachtruhe beendet hatte. Ohne von den Wache stehenden Soldaten aufgehalten zu werden schritt Ahrissa dann, eskortiert von zwei Schweigsamen, auf die Kommandobrücke der Kepler 15. Dort hielt noch immer die Nachtschicht die Stellung wie unschwer daran zu erkennen war das der im Moment ranghöchste Offizier gerade einmal den Rang eines Leutnants bekleidete. „Bin ich etwa so früh dran?“ fragte sich Ahrissa dann selbst während ihre Ankunft von einem weiteren Wächter verkündet wurde der neben der Tür stand. Augenblicklich sprang der Wachhabende Offizier dann von seinem Stuhl auf und schaffte es dabei noch während des Aufstehens einen Salut zu schlagen. „Eure Hoheit, es wird euch freuen zu erfahren das wir im Zeitplan liegen. Nach momentanem stand erreichen wir die Erdumlaufbahn in genau zwölf Minuten.“ Meldete der Mann dann ohne zu zögern oder herum zu drucksen. Ahrissa wusste daraufhin nicht recht was sie antworten sollte, immerhin war dies kein Acharranisches Schiff und sie damit nicht Weisungsbefugt. Sie wollte daher vermeiden etwas zu sagen das als Anweisung oder Befehl interpretiert werden könnte, auf der anderen Seite war es natürlich auch keine Option gar nichts zu sagen. „Das ist in der Tat erfreulich.“ Meinte Ahrissa daher notgedrungen und hoffte inständig dass entweder der Major oder der Kapitän sich bald auf die Brücke bemühen würden. Glücklicherweise ging ihr stiller Wunsch schnell in Erfüllung da sich nur wenige Sekunden später die Zugangstür öffnete und sowohl Major Stanley als auch Kapitän Rodrigures hindurch traten. Dabei sahen sie sich umgehend mit Laserlanzen Konfrontiert die auf ihre Köpfe zielten. Ahrissa fluchte daraufhin leise über das mangelnde Situationsbewustsein ihrer Leibwächterrinen und bedeutete ihnen umgehend ihre Waffen sinken zu lassen.

„Eure Hoheit, ihr seid schon so früh auf?“ fragte Major Stanley dann ausgesucht höflich während Kapitän Rodrigures etwas von einer „gewöhnungsbedürften Überraschung“ murmelte. Mittlerweile ging Ahrissa daher davon aus mit dem Major keinen einfachen Soldaten vor sich zu haben sondern einen Angehörigen einer auf Diplomatische Missionen spezialisierten Sondereinheit der Föderation. „Ich bin zugegebener maßen Neugierig auf das Sol System, es kursieren viele Geschichten über das System und die Erde selbst.“ Meinte Ahrissa dann. „Ich denke ich kann mir erlauben zu sagen dass Ihr nicht enttäuscht sein werdet eure Hoheit. Sol und insbesondere die Erde haben etwas an sich das einmalig ist.“ Meinte Major Stanley dann. „Deshalb beschützen wir das Sol System auch so gut. Noch nie hat es ein Invasor geschafft die Verteidigungsstellungen zu überwinden und die Erde angreifen zu können.“ Meinte Kapitän Rodrigures dann und hörte sich dabei definitiv stolz an. Was kein Wunder war wenn man bedachte dass er zu den Streitkräften der Solari Föderation gehörte welche für den Schutz des Sol Systems primär zuständig waren. „Achtung, erreichen von Absprungkoordinaten in t-zwanzig Sekunden, bereithalten für Verzögerung.“ meldete dann ein Offizier von der Navigationsstation. Ohne darüber nachzudenken griff Ahrissa daraufhin an die Wand, stellte dabei jedoch fest dass dort im Gegensatz zu Acharranischen Schiffen keine Haltegriffe angebracht waren. Noch ehe sie dann jedoch eine Chance hatte eine diesbezügliche Frage zu stellen und innerlich schon damit rechnete eine äußert unprinzessinenhafte Bruchlandung hinzulegen und sich damit vor aller Augen blamieren würde fiel die Kepler 15 aus dem ÜLG Transfer.

Zu ihrer Überraschung blieb Ahrissa das blamable Bbruchlandungs Schicksal jedoch erspart, einsetzende Verzögerung war zwar fühlbar aber bei weitem nicht mit dem heftigen Ruck vergleichbar der durch Acharranische Schiffe beim Verlassen des Überlichttransfers ging. Ahrissa konnte daher einen überraschten Gesichtsausdruck nicht vermeiden. „Alles in Ordnung Eure Hoheit?“ fragte Major Stanley dann umgehend aufmerksam. „Ja, danke der Nachfrage Major. Ich hatte nur mit einem heftigeren Effekt durch die Verzögerung gerechnet.“ Antwortete Ahrissa umgehend ehrlich und noch immer überrascht. „Die Trägheitstechnologie hat in den letzten Jahrzehnten beachtliche Fortschritte erzielt eure Hoheit. Ich bitte zu entschuldigen das ich versäumt habe euch darüber in Kenntnis zu setzen.“ Antwortete Major Stanley dann umgehend. „Sie konnten es nicht wissen Major, kein Grund sich Gedanken zu machen.“ Meinte Ahrissa dann beruhigend ehe sie den Blick hob um auf dem großen Frontschirm sehen zu können. Direkt vor dem Schiff war dabei der Erdmond zu sehen der von der Soalri Föderation von einer gewaltigen Ringförmigen Raumstation umschlossen worden war. Die sogenannte Lunas Tor Station war dabei nicht nur das größte Handelsdock im bekannten Raum sondern fungierte neben ihrer Funktion als Hauptstützpunkt der Föderalen Streitkräfte und Militärakademie soweit Verteidigungsplatform auch als Raumhafen für die Erde selbst. Ahrissa meinte dabei sich erinnern zu können das der Raumverkehr in den tieferen Umlaufbahnen der Erde von der Solar Föderation schon kurz nach der ersten Besiedlung des Mondes verboten worden war, Primär aus Sicherheitstechnischen Bedenken heraus. Außerdem war es für Raumschiffe sehr viel einfacher auf der Lunas Tor Station zu landen, da die Mondschwerkraft sehr viel geringer als die der Erde war. Der Transport von Gütern und Personen zwischen der Station und der Erde, sowie der sich ebenfalls im Erdorbit befindlichen Leuchtfeuer Station, dem Hauptquartier der Galaktischen Union, erfolgte dabei über ein ausgereiftes Netzwerk aus Transportkapseln die zwischen den jeweiligen Stationen auf unsichtbaren Schienen aus Gravitationsfeldern ohne eigenen Antrieb hin und her glitten, ein Paradebeispiel für die überlegene Technologie der Bewohner des Sol Systems. Beim Anflug auf die Erde wurden die Kapseln dann von Gravitationsschienen zu Orbitaltethern geführt an denen sie sicher durch die Atmosphäre auf den Boden gleiten konnten.

Ahrissa hatte von all dem bisher nur gelesen oder in Erzählungen gehört, es selbst zu sehen war etwas ganz anderes. Sofort musste sie Major Stanley daher recht geben, Sol und die Erde waren Einzigartig. Obwohl Acharrus immer ihre Heimat bleiben würde musste sie zugeben dass der Regierungssitz des Acharrus Staates bei weitem nicht an die Erde heran kam. „Habe ich zu viel Versprochen?“ fragte Major Stanley dann siegessicher. Ahrissa vergab ihm diese etwas überhebliche Frage umgehend und antwortete: „Nein haben sie nicht, die Wiege der Menschheit hält bislang was über sie erzählt wird.“, „Das ist erfreulich zu hören, ich dachte in den Grenzzonen werden sich Horror Geschichten über die Bewohner der Kernwelten erzählt.“ Meinte Major Stanley dann. Ahrissa musste daraufhin grinsen ehe sie antwortete: „Nicht wenige haben den Kernwelten noch immer nicht vergeben im Stich gelassen worden zu sein, das ist wahr. Aber Horrorgeschichten Kursieren meines Wissens nach keine.“ Daraufhin senkte sich eine betreten wirkende Stille über alle anwesenden. Die Tatsache das die Kernwelten die Grenzzonen lange Zeit mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen hatten und eher damit beschäftigt waren ihren eigenen Wohlstand zu mehren war eine unbequeme Wahrheit und ein ständiger Dorn in der Flanke der Galaktischen Union die erst jetzt, nach dem sie Formel Kontakt mit einem Staat aus eben jenen Grenzzonen gemacht hatte plötzlich wieder Interesse zeigte die verloren gegangenen Territorien zurück zu hohlen. „Die Kernwelten hatten während dieser Phase auch mit Problemen zu kämpfen, eure Hoheit.“ Meinte Major Stanley dann nach einigen Sekunden der Stille während sich Rodrigures klammheimlich verdrückt hatte und nun den Stuhl des Kommandierenden Offiziers beanspruchte. „Versuchen Sie gar nicht erst die Geschehnisse zu begründen Major. Die Probleme der Kernwelten standen in keinem Verhältnis zu dem Leid der Menschen in den Grenzzonen die komplett auf sich alleine gestellt waren und bis zum heutigen Tag in weiten Bereichen noch immer sind.“ Meinte Ahrissa dann Scharf worauf der Major und auch der Wache stehende Soldat neben dem Zugang kurz zusammenzuckte, eine derartige Erwiderung hatten sie wohl nicht erwartet.

„Ich… Ich denke ich verstehe. Bitte akzeptiert in diesem Fall wenigstens eine Aufrichtige Entschuldigung, den ihr habt Recht: Die Grenzwelten hätten nicht so alleine gelassen werden dürfen.“ Meinte der Major dann in einem offensichtlichen Versuch die Situation retten. Ahrissa tat ihm den Gefallen da sie noch immer davon ausging die Föderation als Verbündeten gewinnen zu können und meinte daher: „Von meiner Seite aus, ist die Entschuldigung akzeptiert. Aber es bin nicht ich bei der Sie sich entschuldigen müssen. Vergessen Sie das nicht Major.“, „Selbstverständlich.“ Meinte Major Stanley darauf schluckend. In der Zwischenzeit hatte die Kepler 15 die gewaltigen Docks der Lunas Tor Station erreicht, die gewaltige Raumstation nahm in der Zwischenzeit den kompletten Frontschirm ein während das Schiff in einen Hangar flog der von einem Kraftfeld vom freien Raum abgetrennt war. Vermutlich war das innere des Hangars unter Druck gesetzt um Wartung und Reparaturarbeiten an den gedockten Raumschiffen ohne Schutzanzüge möglich zu machen. „Beeindruckend.“ Meinte Ahrissa daher. Noch nie hatte sie etwas Vergleichbares gesehen und vermutete dass sie das auch nie mehr tun würde. Die Lunas Tor Station war in ihren Dimensionen einzigartig und ein Zeugnis der Beharrlichkeit der Menschlichen Rasse. „Das sagt jeder der zum ersten mal an Bord kommt. Diese Station ist ein stolzes Symbol von Einfallsreichtum und Ingenieurskunst.“ Meinte Major Stanley umgehend stolz. „Wissen Sie woher das Baumaterial für die Station stammt Major?“ fragte Ahrissa dann neugierig. Immerhin war die Station so groß das es praktisch unmöglich war das sämtliches für den Bau notwendiges Material von der Erde stammte. „Nein eure Hoheit, aber wenn Ihr wünscht kann ich es in Erfahrung bringen.“ Antwortete der Major umgehend, offenbar sehr darauf bedacht die unglückliche Diskussion über die Grenzwelten wieder wett zu machen. „Das ist nicht notwendig Major, aber danke für das Angebot.“ Meinte Ahrissa darauf und schenkte dem mittlerweile etwas nervösen Mann ein kurzes Lächeln.

„Willkommen an Bord der Lunas Tor Station, dem Tor zur Galaxis!“ las Ahrissa auf einem großen Leuchtschild über einem der Zugänge die in den Hangar führten. Offenbar war dies kein exklusiver Militärhangar, ansonsten würde das Schild keinen Sinn ergeben. „Die Stationsadministration übertreibt es hin und wieder etwas mit der Werbung, ignoriert das einfach Hoheit.“ Meinte Major Stanley dann der wohl Ahrissa Blick gefolgt war. „Als ob eine Station wie diese Werbung notwendig hätte. Man müsste schon komplett blind sein um sie zu übersehen.“ Dachte sich Ahrissa dann amüsiert immerhin war die Lunas Tor Station mit Sicherheit auch von der Erdoberfläche während einer Sternenklaren Nacht sichtbar. „Wenn ihr gestattet werde ich euch nun zu Präsident Seitz und Botschafter Willis bringen.“ Erklärte Major Stanley dann. „Geht voran Major.“ Antwortete Ahrissa lediglich ehe sie sich daran machte dem Major locker hinterher zu schlendern. Ihre Leibwache sowie die im Schlepptau folgenden Zofen ignorierte sie dabei gekonnt und sah sich interessiert um. Im Gegensatz zu Elysium 1 oder auch der Axilar Station fühlte sie sich an Bord der Lunas Tor Station sicher. Vielleicht hatte es etwas damit zu tun das ihr hier keine Feindseeligen Blicke hinterher geworfen wurden, tatsächlich schienen die meisten Menschen den zugegebener Maßen auffälligen Tross mehr oder weniger zu ignorieren und kümmerten sich stattdessen um ihre eigenen Angelegenheiten. Zwar warfen einige der Gruppe kurze Blicke zu aber in diesen Blicken lag keine Feindschaft, nur Neugier immerhin war es ziemlich augenfällig das Ahrissa und ihre Begleitung nicht aus dem Sol System stammten. „Wer hätte das gedacht, es scheint die Menschen sind nicht überall gleich…“ dachte sich Ahrissa und war sich dabei der Ironie ihrer Gedanken sehr wohl Bewusst, auch sie hatte den Fehler gemacht alle Menschen in der Galaktischen Union über einen Kamm zu scheren, genau das was sie den Unionisten immer vorgehalten hatte mit den Bewohnern der Grenzzonen zu machen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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12 Dec 2020 16:12 #90061 by Todesgleiter
~~~fortsetzung de svorhgerigen Post~~~

Der Marsch durch die Lunas Tor Station dauerte daraufhin nicht lange, zu Ahrissa vergnügen waren in den Korridoren Laufbänder in den Boden eingelassen auf die man lediglich treten musste um größer Distanzen kraftsparend zu bewältigen. „Was amüsiert euch so sehr Hoheit?“ fragte Major Stanley daher nachdem er Ahrissas grinsen bemerkt hatte. Ahrissa deutete daraufhin auf die Laufbänder unter ihnen und meinte: „Eine sehr bequeme art Strecken zu bewältigen Major.“ Major Stanley schnaubte vor der Antwort kurz ehe er meinte: „Ich weiß was Ihr meint. Aber der Fortschritt hat zu einigen Bequemlichkeiten geführt die einige nicht missen möchten.“ Ahrissa sparte sich danach eine Erwiderung da sie unter Umständen als Beleidigung aufgefasst werden konnte und grinste stattdessen still in sich hinein. Nach wenigen Minuten in denen sie dann auf den Laufbändern durch die zugegebener maßen Eindrucksvolle Promenade der Launs Tor Station gefahren waren erreichte der Tross dann eines der Mobilitätszentren von denen aus die Transportkapseln auf ihren Weg durch den Erdorbit gebracht wurden. Hier sah Ahrissa auch warum sich bislang niemand so wirklich für sie interessiert hatte, der gesamte Sektor der Station in dem sie sich bisher aufgehalten hatte schien abgeriegelt worden zu sein da sie nun eine durchsichtige Trennwand sah die den Rest der Promenade abtrennte. Auf der anderen Seite der Trennwand standen dabei zahllosen Menschen die interessierte Blicke auf Ahrissa und ihre Begleitung warfen. „Major?“ fragte Ahrissa daher. Major Stanley warf der Trennwand nicht einen einzigen Blick zu und antwortete Stattdessen: „Selbstverständlich wurden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen um euch zu Schützen Hoheit. Es war daher notwendig diesen Bereich der Station abzuriegeln um sicher zu stellen das sich keine möglichen Gefährder in eurer Umgebung aufhalten.“, „Weshalb ist die Kepler 15 dann nicht direkt auf der Erde gelandet, um das Risiko weiter zu minimieren?“ fragte Ahrissa umgehend, wenn die Solari Föderation davon ausging das sich eine riskante Situation entwickeln konnte wahr dies immerhin die naheliegendste Lösung.

„Dieser Bereich der Station ist für die Abfertigung von Risiko behafteten Persönlichkeiten vorgesehen eure Hoheit. Internationale Politiker oder andere Würdenträger passieren ebenfalls diesen Trakt. Es ist daher nichts außergewöhnliches ihn ab zu riegeln. Jedes Mal wenn eine neue Delegation der Union für die Leuchtfeuer Station ankommt oder abreisen muss wird dasselbe getan. Für alle anderen gibt es noch mehr als genug Kapazitäten.“, „Wer sind dann all die Menschen denen wir begegnet sind, wenn das Gewöhnliche Volk ausgesperrt bliebt?“ fragte Ahrissa dann. „Hauptsächlich angehörige der Flotte, die Akademie befindet sich ebenfalls in diesem Sektor.“ Antwortete Major Stanley umgehend und ohne großes Brimbaborium. „Ich verstehe.“ Meinte Ahrissa lediglich zur Antwort während sie sich dachte: „Es hat den Anschein das wenigstens die Föderation weiß was sie tut, vielleicht ist noch nicht alles verloren.“, „Ausweispapiere bitte.“ Verlangte dann ein Wächter der vor einer verschlossenen Glastür posierte die zu den eigentlichen Abschussrampen führte. „Major Stanley, Föderale Sternenflotte im Sonderauftrag des Präsidenten. Ich Eskortiere eine Delegation aus dem Acharrus Staat um Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus.“ Meinte Major Stanley dann ehe er dem Wächter eine art Armband unter die Nase hielt das bisher unter dem Ärmel seiner Uniformjacke verborgen gewesen war. Der Wächter nutzte daraufhin ein Lesegerät das an seinem Werkzeuggürtel gehangen war ehe er meinte: „Ihr Autorisierungsschlüssel stimmt Major, wir wurden über Ihr eintreffen Informiert.“ Anschließend wandte sich der große und breit gebaute Mann Ahrissa zu und täuschte gekonnt eine Verbeugung an ehe er meinte: „Ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen. Die Solari Föderation heißt euch Willkommen Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus. Ihr könnt passieren.“, „Sehr Charmant.“ Dachte sich Ahrissa zur Antwort und warf dem Wächter ein kurzes Lächeln zu ehe sie dem Major folgte der sich bereits in Bewegung gesetzt und die nun geöffnete Tür passiert hatte. Während des kurzen Fußmarsches zu einer der bereit stehenden Kapseln meinte Major Stanley dann: „Auch ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen, aber der Schutz der Erde genießt große Priorität. Ich hoffe Ihr versteht das.“, „Selbstverständlich Major, ich finde es Lobenswert das die Föderation ihren Hauptplaneten schützt.“ Erwiderte Ahrissa lediglich immerhin war das Prozedere das Reisende über sich ergehen lassen mussten wenn sie Acharrus betreten wollten noch strenger.

Nur unwesentlich später befand sich Ahrissa dann im inneren einer der Transportkapseln und musste dabei fest stellten das der Innenraum eher an eine elegante Lounge erinnerte als an den Innenraum eines simplen Transportgefährtes. Sie erblickte sogar ein paar Buchsbäumchen die rigoros auf Form getrimmt waren und dafür sorgten dass der Innenraum nicht zu steril wirkte. „Ich muss zugeben, das hatte ich nicht erwartet.“ Stellte sie daher fest. Major Stanley zuckte zur Antwort mit den Schultern und meinte: „Nicht alle Kapseln haben diesen Komfort, die meisten anderen erinnern an den Innenraum eines Öffentlichen Transportvehikels. Dies ist eine Diplomatenkapsel die genutzt wird um Würdenträger zu transportieren.“, „Interessant.“ Meinte Ahrissa dann während sie einen der Futuristisch geschwungenen Stühle ansteuerte der nicht am Boden verankert zu sein schien. Vermutlich verfügte die Kapsel über ein derart ausgereiftes Trägheitskompensationssystem das dies nicht notwendig war. Kaum war die letzte von Ahrissas Zofen dann durch den großzügigen Eingang in die Kapsel getreten klappte die bisher nach oben geschwungene Luke zu und versiegelte die Kapsel damit. Zu Ahrissa Verwunderung tat sich darauffolgend erst einmal überhaupt nichts, erst ein Blick durch eine der in die Seitenwände eigelassenen Sichtöffnungen bemerkte sie dann dass die Kapsel sich in Bewegung gesetzt und die Lunas Tor Station bereits verlassen hatte. „Beeindruckend.“ Dachte sie sich daher und setzte sich, immerhin hatte sie von der Beschleunigung überhaupt gar nichts gespürt, nicht einmal ein leichtes Vibrieren oder ähnliches. „Nur sieben Minuten? Die haben wohl eine express Route eingerichtet.“ Hörte Ahrissa dann Major Stanley vor sich hin brummen. „Major?“ fragte sie daher. Dieser deutete zur Antwort auf eine frei in der Luft schwebende Zahl die beständig rückwärts lief und meinte: „Für gewöhnlich dauert es mindestens zwanzig Minuten, vermutlich wurde der West Eurasische Tether nur für uns reserviert.“, „Es scheint Ihre Mission ist Ihren Vorgesetzten sehr Wichtig Major.“ Meinte Ahrissa daher. „Natürlich ist sie das. Die Solari Föderation rühmt sich damit ein Galaktischer Friedensstifter zu sein, wir wollen daher um jeden Preis verhindern noch einmal in einen Vermeidbaren Krieg gezogen zu werden. Insbesondere vor dem Hintergrund das dort draußen immer noch eine unbekannte Alienbedrohung lauert.“ Antwortete der Major umgehend. „Stimmt… Die hatte ich komplett vergessen.“ Dachte sich Ahrissa umgehend, in letzter Zeit hatte sie den Kopf so voll mit den Auseinandersetzungen mit dem Astoria Konzern gehabt das sie komplett verdrängt hatte das es ja auch noch die Unbekannten Aliens gab über deren Motive und Kapazitäten man so ziemlich gar nichts wusste. „Es tut gut zu wissen dass nicht alle Unionisten Blind für die Bedrohung sind.“ Meinte Ahrissa dann und überspielte damit gekonnt dass sie die Bedrohung selbst vergessen hatte. „Seid versichert das die Solari Föderation nicht tatenlos zusehen wird wie Aliens über die Grenzregionen herfallen werden. Wir waren schon zu lange Passiv.“ Meinte Major Stanley dann. „Sie sehen ihre Fehler… oder ist das nur ein Versuch mich auf ihre Seite zu ziehen?“ dachte sich Ahrissa umgehend und betrachtete den Major dabei abschätzend. Bislang hatte sie keinen Grund gehabt an der Aufrichtigkeit der Aussagen von Major Stanley zu zweifeln, aber das bedeutete nicht das sie vergessen hätte das bislang jeder ihrer Aufenthalte auf einer Unionswelt in einer Katastrophe geendet war. „Aber einmal ist immer das erste mal. Ich werde ihnen eine Chance geben und dann werden wir sehen.“ Dachte sich Ahrissa dann, immerhin war sie sich ziemlich sicher ausnahmsweise nicht in Lebensgefahr zu schweben, immerhin war die Solari Föderation für ihre Aufrichtigkeit bekannt, es gab keine bekannten Vorfälle bei denen sich die Föderation schmutziger Tricks bedient hatte um zu bekommen was sie wollte.
~~~Ende Kapitel 38~~~

mfg.: Tg

P.S.: Frohe Vorweihnachtszeit lasst euch die Stimmung nicht verhageln!

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19 Dec 2020 14:47 #90063 by Todesgleiter
Kapitel 39: Palast der Einheit

„Das ist beeindruckend Major.“ Stellte Ahrissa ehrlich fest während sie aus der Transportkapsel stiegen die sie am Fuße des in den Wolkenfreien Himmle führenden Orbitaltheters gebracht hatte. Direkt vor Ahrissa und ihrer Begleitung erhob sich dabei ein mächtiges Bauwerk das nicht minder gewaltig wie der Weltraumaufzug hinter ihnen wirkte. Der Palast der Einheit, der Regierungssitz der Solari Föderation und gleichzeitig ein Monument für den Frieden und dem ultimative Ziel der Föderation: Die Wiedervereinigung der Menschheit unter einem einzigen Banner. Zu diesem Zweck Repräsentierte das Bauwerk einen gewaltigen Nadelartigen Turm der von einer Sternenartigen Struktur umschlossen war. Umgeben war der Palast, welcher eigentlich ein Parlamentsgebäude war, dabei von saftig grünen Parkanalgen die im krassen Konflikt zu der Hellgrauen Farbgebung des Gebäudes selbst standen. „Wirklich? Ich dachte Ihr als Kronprinzessin seid derartige Bauwerke gewohnt.“ Meinte Major Stanley daraufhin überrascht. „Nein, nicht solche.“ Antwortete Ahrissa leidglich der Palast der Einheit hatte eine Erhabenheit an sich die sogar dem Kaiserlichen Palast auf Acharrus ab ging und das ganz ohne pompöse Verzierungen oder gewaltige Statuen. Die Schlichtheit des Bauwerkes wirkte imposanter als alles was Ahrissa jemals gesehen hatte. „Ich denke das wird dem Präsidenten gefallen, folgt mir.“ Meinte Major Stanley dann vergnügt und setzte sich über den großzügigen Platz in Richtung des Bauwerkes in Bewegung. Ahrissa folgte ihm auf den Fuß, wobei sie sich beständig umsah, nicht weil sie sich fürchtete sondern weil dieser Anblick für sie neu und faszinierend war. Auf keiner Welt des Acharrus Staates gab derart füllige Vegation und ausschweifende öffentliche Plätze die keinem anderen Grund zu dienen schienen als gut aus zu sehen. „Und das alles ohne verschwenderisch zu wirken, beeindruckend wird dem was ich denke nicht gerecht.“ Dachte sich Ahrissa daher fassungslos.

Einige Minuten später in denen Ahrissa durch die imposanten Hallen des Palastes der Einheit gewandert war stand sie gemeinsam mit Major Stanley und ihrer Leibwache sowie den folgenden Zofen vor dem Zugang zu einem reichlich konventionell anmutenden Besprechungsraum. Sehr zu Ahrissa Verwunderung wurde auch im inneren des Palastes auf großartige Verzierungen verzichtet, zwar waren die verarbeiteten Materialen von augenscheinlich hoher Qualität und exzellent verarbeitet aber ausladende Prunkdarstellungen oder Fresken fehlten ebenso wie Standbilder oder Edelmetallverzierungen. Stattdessen sorgte ein Mix aus Glas, Polymer und Holzflächen für Abwechslung in der Innenarchitektur die von Strategisch platzierten Zimmerpflanzen verkompletiert wurde. Dies alles stand in solch krassem Gegensatz zu dem Stil der Elysianischen Föderation oder dem Astoria Konzern das Ahrissa sich schon fragte ob die Solari Föderation Kulturell nicht eher mit Acharrus als mit den beiden anderen Unionsstaaten vergleichbar war. Eine Frage die sich selbstverständlich verkniff. Kaum war Major Stanley dann in das Zimmer getreten öffnete sich auf der Gegenseitigen Wand ebenfalls eine Tür und zwei Männer traten in den Raum. Einer der beiden stützte sich dabei schwer auf Krücken und war trotz seiner Verletzungen als Botschafter Willis zu erkennen. Der andere Mann neben ihm, der sich ebenfalls mit einem einfachen Anzug zufrieden gegeben hatte kannte Ahrissa nicht. Major Stanley schlug jedoch kurz darauf umgehend Salut als er die beiden Männer bemerkte und beantwortete damit Ahrissa unausgesprochene Frage nach der Identität des zweiten Mannes: „Herr Präsident Basuto Sir!“, „Stehen Sie bequem Major.“ Meinte der Präsident umgehend ehe Botschafter Willis meinte: „Herr Präsident, darf ich ihnen Ihre Hoheit Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus vorstellen?“ Der Präsident sah daraufhin zu Ahrissa, vermied es jedoch ihr in die Augen zu sehen und deutete eine leichte Verbeugung an ehe er meinte: „Es ist eine Ehre euch zu treffen Eure Hoheit, ich hätte nicht gedacht jemals in den Genuss des Privilegs zu kommen mit einem Mitglied der Königlichen Familie von Acharrus von Angesicht zu Angesicht zu sprechen.

„Charmant, das lasse ich ihm.“ Dachte sich Ahrissa daraufhin ehe sie die höfliche Geste erwiderte und einen Höfischen Knicks vollführte während sie meinte: „Auch ich fühle mich geehrt Herr Präsident. Bis vor wenigen Wochen habe ich Sie als meinen Feind betrachtet und nicht damit gerechnet jemals einen Fuß auf die Historische Heimat der Menschheit zu setzen. Ich hoffe daher das diese positiven Überraschungen anhalten.“, „Davon könnt ihr wohl ausgehen. Allerdings schlage ich vor das wir uns zunächst setzen?“ meinte der Präsident dann und deutete dabei auf die Bereit stehenden Stühle rings um den Tisch. Da Ahrissa nichts gegen diesen Vorschlag einzuwenden hatte nickt sie zustimmend und gab gelichzeitig ihrem Gefolge ein Handzeichen außerhalb zu warten. Ohne ein Wort und unter den überraschten Blicken des Präsidenten, Botschafters und Majors Verliesen sowohl die Zofen als auch der Großteil der Schweigenden den Raum um zweifelsfrei direkt davor Aufstellung zu beziehen. „Ich hielt es für Angebracht dieses Treffen etwas… Diskreter zu halten.“ Meinte Ahrissa dann auf die fragenden Blicke der Männer hin. „Ich verstehe…“ meinte der Präsident daraufhin, welcher es noch immer vermied Ahrissa in die Augen zu schauen, vermutlich hatte er sich schon im Vorfeld Informationen bezüglich der Acharranischen Hofetikette besorgt und wusste daher das es sich für einen nicht Adligen eigentlich nicht gehörte einem Adligen, oder einer Adligne in die Augen zu sehen. In der Praxis wurde diese Regel jedoch eher lasch umgesetzt und verfolgt. So scherte es weder Ahrissa noch ihren Vater großartig ob ihnen jemand in die Augen sah, aber dennoch wusste sie die Respektvolle Geste zu würdigen, es musste einem mächtigen und angesehenen Mann wie dem Präsidenten der Soalri Föderation recht schwerfallen sich solch unterwürfiger Gestik zu bedienen.

„Erlaubt mir zunächst euch dafür zu danken das Ihr der Einladung von Botschafter Willis gefolgt seid, nach allem was euch im Territorium der Galaktischen Union widerfahren ist und im Anbetracht der sich momentan zuspitzenden Diplomatischen Krise wäre es vollauf verständlich gewesen wenn Ihr euch verweigert hättet.“ Meinte der Präsident dann nach einer kurzen Pause. „Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde dass mir die Entscheidung leicht gefallen ist Herr Präsident. Aber alles was ich bislang im Einflussgebiet der Solari Föderation gesehen und gehört habe bestärkt mich in meiner Entscheidung.“ Antwortete Ahrissa sofort. „Das ist erfreulich zu hören Eure Hoheit. Ich hatte schon schlimmes befürchtet.“ Meinte Präsident Basuto dann. „Weshalb Herr Präsident?“ fragte Ahrissa umgehend. „Ihr wisst aus eigener schmerzhafter Erfahrung wie weit Eure Feinde bereit sind zu gehen. Das haben sie mittlerweile mehrfach demonstriert aber mit der Entführung von Botschafter Willis haben sie ein bisheriges Tabu gebrochen, mittlerweile traue ich ihnen alles zu.“ Erklärte der Präsident bereitwillig. „Nicht nur Sie. Es hat mich zutiefst erschüttert zu erleben wie wenig die Grundsätze der Union diesen Menschen wert zu sein scheinen.“ Fügte Botschafter Willis an. „Und damit unsere Grundsätze. Die Föderation ist als eines der beiden Gründungsmitglieder der Galaktischen Union und als solche bedeutet die Galaktische Union uns mehr als den meisten anderen Mitgliedern. Sie ist unser Versuch unsere Vision der Wiedervereinigung aller Menschen Wahrheit werden zu lassen. Daher kann die Föderation sich nicht länger Blind stellen und das Beste hoffen, wir müssen handeln.“ Stellte Präsident Basuto anschließend fest. Ahrissa zweifele daraufhin keine Sekunde an der Aufrichtigkeit der Worte des Präsidenten, allerdings wusste sie nicht ob er sich wirklich Bewusst war worauf er sich womöglich ein lies. Die Solari Föderation lag immerhin im Friedlichen und sicheren Herz der Galaktischen Union, Konflikte lagen für sie und ihre Bevölkerung daher in weiter Ferne.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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19 Dec 2020 14:49 #90064 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Und was gedenken Sie nun zu tun Herr Präsident und vor allem: Weshalb erzählen Sie mir das?“ frage Ahrissa daher. Präsident Basuto grinste daraufhin hinterhältig ehe er antwortete: „Weil ich weiß das Ihr und der Acharrus Staat nur auf eine Chance warten es dem Astoria Konzern und seinen Unterstützern heim zu zahlen. Ich hatte daher gehofft eine Allianz zwischen unseren Völkern schmieden zu können bevor der Sturm losbricht der zweifelsfrei kommen wird.“, „Ich bezweifle ernsthaft das Präsident Adesina eine solche Allianz tolerieren wird.“ Stellte Ahrissa dann fest. „Ihm wird keine andere Wahl bleiben. Es verstößt nicht gegen geltendes Recht, eher im Gegenteil. Die Galaktische Union steht für die Friedliche Koexistenz von Staaten mit unterschiedlichen Wertesystemen und die Beilegung von Konflikten auf Diplomatische art. Zudem habe ich bereits die Zusicherung der Kanzlerin der Centauri Föderation erhalten dem Bündnis ebenfalls beitreten zu wollen wenn es zustande kommt, die Föderation steht daher nicht alleine da. Es wird der Kommission daher nichts anders übrig bleiben als es hin zu nehmen.“ Antwortete Präsident Basuto selbstsicher. „Und was wenn sie es nicht tun Herr Präsident? Kommissionspräsident Adesina tritt in letzter Zeit ausgesprochen Aggressiv auf und schreckt auch vor Militärischen Mitteln nicht zurück.“ Warf Ahrissa dann ein. „Das ist leider war. Das Schicksal von Botschafter Willis zeugt von der Ruchlosigkeit dieser Leute.“ Stimmte Präsident Basuto geknirscht zu. „Es ist in diesem Kontext vielleicht interessant zu erwähnen das die Kommandos die für meine Geiselnahme und das versuchte Attentat an Eurer Person verantwortlich waren mithilfe von Unionspässen auf das Habitat gelangt sind. Damit konnten sie sich als Bedienstete der Union ausweisen und konnten jegliche Sicherheitskontrolle umgehen. Das wiederum bedeutet das ein oder mehrere Mitglieder der Kommission nicht nur von der Aktion wussten, sondern sie aktiv unterstützt haben.“ Meinte Willis dann wobei seine Stimme leicht brüchig war, offenbar war er noch schwächer als er selbst zugeben wollte.

„Gerade vor diesem Hintergrund ist es zwingend notwendig zu handeln.“ Meinte der Präsident dann sofort. „Ich kann nicht leugnen interessiert zu sein Herr Präsident, aber was wenn der Kommissionpräsident einen erneuten Krieg entfacht, auf wessen Seite wird die Föderation dann stehen?“ fragte Ahrissa umgehend, immerhin war ein Bündnis reichlich wenig wert wenn der Verbündetet nicht bereit war seiner Verpflichtung nach zu kommen. „Dazu wird es nicht kommen. Ich habe im Namen der Solari Föderation einen Misstrauensantrag gegen die Unionskommission gestellt, die Republik Centauri und die Heilige Republik Echar unterstützen den Antrag bereits, die Elysiansiche Föderation erwägt es zumindest. Im Moment ist der Kommissionspräsident daher nicht in einer Position von der aus er weitere Konflikte riskieren könnte.“ antwortete Präsident Basuto und hörte sich dabei irgendwie reichlich selbstgefällig an. „Nicht schlecht…“ dachte sich Ahrissa daraufhin, ganz offenbar hatte sie den Präsidenten der Solari Föderation unterschätzt, er mochte bevorzugt mit Diplomatischen und Politischen Waffen kämpfen, aber diese konnten bekanntermaßen mindestens so Gefährlich sein wie Raketen und Massentreiber. „Ich verstehe, bleibt zu hoffen das die Kommission und ihre Unterstützer dadurch nicht zu weiteren… Übertretungen angestachelt werden.“ Meinte Ahrissa dann. „Wenn Sie dies tun, Riskieren Sie viel. Seid versichert das die Föderation euch nicht verraten wird Hoheit.“ Stellte der Präsident umgehend fest. „Wir werden sehen Herr Präsident. Alles was ich weiß ist das ich bislang jedes Mal hintergangen wurde sobald ich versucht habe mit der Galaktischen Union zu kooperieren, ich denke sie werden meine Zweifel vor diesem Hintergrund verstehen.“ Erwiderte Ahrissa dann. Auch wenn sie bislang nichts gehören oder gesehen hatte das an der Aufrichtigkeit des Präsidenten oder des Botschafters Zweifel aufkommen lassen würde blieb sie Vorsichtig.

„Ja, das kann ich verstehen. Deswegen bin ich sehr dankbar dass Ihr meiner Einladung gefolgt seid. Was Eure Zweifel die Aufrichtigkeit der Föderation betreffen: Ich fürchte ich kann nichts tun um Eure Bedenken zu zerstreuen außer Euch soweit es mir möglich ist entgegen zu kommen. Die Solari Föderation wird keine Bedingungen an den Acharrus Staat stellen um das Bündnis einzugehen. Ebenfalls bin ich bereit sämtliche Handelsposten der Föderation für Acharranische Händler zu öffnen.“, „Das ist in der Tat Großzügig Herr Präsident, verlangen Sie im Gegenzug die Öffnung der Acharranischen Grenzen für Ihre Händler?“ fragte Ahrissa dann. „Nein. Wie ich bereits sagte stellen wir keinerlei Bedingungen. Aber es würde selbstverständlich wohlwollend zur Kenntnis genommen werden, solltet Ihr oder Euer Vater Euch zu diesem Schritt entschließen.“ Antwortete Präsident Basuto umgehend. „Entweder ist er Verzweifelt oder das ist eine Falle…“ dachte sich Ahrissa daraufhin, anders konnte sie sich das Verhalten des Präsidenten nicht erklären. Stand es doch im krassen Gegensatz zu dem bisherigen Auftreten der Galaktischen Union. „Ihr glaubt uns nicht. nichtwahr Kronprinzessin?“ fragte Botschafter Willis dann wissend grinsend. „Es fällt mir schwer, ja. Die Vergangenen Ereignisse waren… nun ja, Prägend.“ Antwortete Ahrissa umgehend. „Das ist Verständlich. Fühlt Euch zu nichts gedrängt, auch wenn eine schnelle Entscheidung wohl von Vorteil wäre.“ Meinte Willis umgehend. Ahrissa Atmete daraufhin einmal tief durch und fragte: „Nun gut, was wären die Konditionen dieses Bündnisses das Sie beide Vorschlagen?“, „Nach unserer Vorstellung würde es einen klassischen Verteidigungspakt beinhalten, ebenso die erwähnten Handelsöffnungen und ein Abkommen über die Einrichtung gegenseitiger Botschaften um das Verhältnis und die Politische Kooperation weiter zu stärken.“ Führte Präsident Basuto umgehend auf.

„Das hört sich nicht schlecht an…“ dachte sich Ahrissa daraufhin. „Selbst in dem Hypothetischen Fall in dem die Föderation Euch und den Acharrus Staat verrät, habt Ihr nichts zu Verlieren Kronprinzessin.“ Fügte Botschafter Willis sofort an. „Da ist was dran.“ Stimmte Ahrissa ihm in Gedanken zu, das änderte allerdings nichts daran dass sie sich unwohl bei dem Gedanken fühlte. „Vielleicht bin ich mittlerweile ja Paranoid.“ Dachte sich Ahrissa daher amüsiert. „Benötigt Ihr etwas Zeit um zu einer Entscheidung zu gelangen Kronprinzessin?“ fragte Botschafter Willis dann freundlich nachdem Ahrissa mit einer Antwort zögerte. „Das halte ich für eine gute Idee. Besteht die Möglichkeit für mich, mich mit meinem Vater zu beraten?“ erwiderte Ahrissa daraufhin, froh nicht im hier und jetzt eine Entscheidung treffen zu müssen. „Selbstverständlich, Ihr seid ein Diplomatischer Gast. Als solchem steht Euch jederzeit das Recht zu Euch mit Eurer Heimat in Verbindung zu setzen.“ Meinte Präsident Basuto umgehend und klag dabei etwas überrascht. „Hervorragend, wenn Sie mich daher entschuldigen würden?“ meinte Ahrissa sofort, ohne auf die überraschte Miene ihres Gegenübers einzugehen. „Selbstverständlich, Major Stanley wird Euch weiterhin behilflich sein. Sobald Ihr Euren Entschluss gefasst habt, oder noch etwas anderes besprechen wollt, zögert nicht mich oder den Botschafter zu Kontaktieren.“ Stellte Präsident Basuto dann fest während Major Stanley erneut Salut schluck um zu zeigen das er verstanden hatte. „Ich werde Sie beide nicht lange warten lassen Herr Präsident, Herr Botschafter.“ Meinte Ahrissa dann und erhob sich von ihrem Stuhl. Die beiden Männer taten es ihr umgehend gleich, vermutlich handelte es sich dabei um einen Höflichkeitsritus den Ahrissa nicht kannte. Anschließend wandte Ahrissa sich um und verließ den Raum, Major Stanely folgte ihr dabei ebenso ohne etwas zu sagen wie ihre beiden Leibwächterrinen die bislang stumm hinter ihr gestanden waren.

„Was meinen Sie, wird sie zustimmen?“ fragte Präsident Basuto dann nachdem die Kronprinzessin den Raum verlassen hatte. „Ihr Pflichtgefühl ihren Untergebenen gegenüber ist stark, sogar sehr stark. Ich denke sie wir die Vorteile erkennen.“ Antwortete Hermann Willis seinem Staatschef umgehend optimistisch. „Ihr Wort in Gottes Ohr. Sie hat recht, die Situation ist Kritisch.“ Meinte der Präsident dann. „Ich weiß.“ Stellte Hermann leidglich trocken fest, immerhin hatte er am eigenen Leib erfahren wie weit die gemeinsamen Werte der Union schon erodiert waren. Auch wenn es ihm nicht gefiel so ging er doch davon aus das die Galaktische Union in ihrer jetzigen Form kaum überleben würde dafür waren die Differenzen zwischen den einzelnen Mitgliedern mittlerweile zu groß. „Auch wenn es mir schwerfällt das zu sagen: Sie sollten die Flotte bereit machen.“ Meinte er daher. „Schon geschehen. Ich habe sämtliche Einheiten zurück beordert.“ Antwortete Präsident Basuto düster. „Was für eine Schande.“ Stellte Hermann daher fest. „Ja, wir haben in unserer Mission gründlich versagt, wir hätten uns wohl mehr anstrengen müssen um zu verhindern dass sich die Situation überhaupt soweit zuspitzt.“ Stimmte Präsident Basuto zu. „Dann wird es Krieg geben?“ fragte Hermann dann. „Ich hoffe nicht, aber wenn ist die Föderation bereit.“ Antwortete der Präsident sofort. Hermann nickte zur Antwort lediglich, er hatte verstanden.
~~~Ende Kapitel 39~~~

mfg.: Tg

P.S.: Schönen vierten Advent! Und Nicht vergessen wenn der gnaze Kranz brennt, dann habt ihr Weihnachten verpennt!

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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27 Dec 2020 14:28 #90065 by Todesgleiter
So dann wollen wir mal Anfangen all die zusätzlichen Kalorien von der ganzen Weihnachtsschlämerei mit etwas Denksport ab zu bauen, viel Spaß bei:

Kapitel 40: Eine neue Allianz

Ahrissa war sich nicht sicher das richtige zu tun während sie schicksalsschwer ihr Siegel unter die Charta setzte. Ihr Vater hatte ihr darin zugestimmt dass die vorgeschlagene Allianz mit der Solari Föderation eine große Chance bedeutete, hatte die Entscheidung ultimativ allerdings Ahrissa überlassen. So langsam keimte in ihr daher verdacht das ihr Vater seine Rückzugspläne von der Krone beschleunigte. Anders konnte sich Ahrissa jedenfalls nicht erklären weshalb er eine derartig wichtige Entscheidung ihr alleine überlies. „Das ist ein großer Tag für alle Menschen, zum ersten mal seit dem dunklen Zeitalter gibt es wieder offizielle Verbindungen zu den Grenzzonen. Hoffen wir dass dieses Ereignis kein Einzelfall bleiben wird!“ hörte Ahrissa dann Präsident Basuto begeistert verkünden als sie ihre Augen wieder hob, sie hatte die Charta im Namen des Acharrus Staates ratifiziert, womit sie gültig war. Zu Ahrissas Überraschung brandete daraufhin tosender jubel von der Menge zu ihr hinauf. Die Ratifizierung war nämlich nicht in einem der abgeschirmten Räume des Palastes der Einheit vollzogen worden sondern auf dem großen Platz der Zukunft direkt vor dem gewaltigen Regierungsgebäude. Dort saß Ahrissa gemeinsam mit Präsident Basuto, Kanzlerin Khoury von der Republik Centauri sowie dem überraschend aufgetauchten Erzdekan Vitali der Heilligen Republik auf einem erhöhten Podium umgeben von Schutzfeldern gegen eventuelle Attentatsversuche und umringt von Abertausenden Menschen die der Ratifizierung des Abkommens beiwohnen wollten. „Wer hätte das gedacht, ich bejubelt von Unionisten.“ Dachte sich Ahrissa daraufhin überrascht, sie war eher von einem Pfeifkonzert ausgegangen. Aber es hatte den Anschein das die Bürger der Solari Föderation keine Abneigung gegen sie oder den Acharrus Staat hegten. „Dem kann ich mich im Namen der Republik Centauri nur anschließen. Es ist ein Jammer das einige vergessen haben wofür die Galaktische Union steht. Aber gemeinsam können wir die ursprüngliche Vision einer Wiedervereinigung aller Menschen unter einer Gerechten Regierung doch noch Wahrheit werden lassen. Mit unseren neuen Verbündeten im Rücken werden wir die Korruption die sich der Union bemächtigt hat ein für allemal ausmerzen!“ stellte Kanzlerin Khoury bachfolgend fest worauf der jubel noch einmal an Intensität gewann. „Offenbar sind die Bürger der Föderation ebenso wenig von den Aktionen ihrer Alliierten begeistert wie wir…“ dachte sich Ahrissa daraufhin, anders konnte sie sich die Begeisterung der Menge jedenfalls nicht erklären. „Auch die Heilige Republik Echar unterstützt diesen Kurs, mögen wir das heilige Feuer sein das sämtliche Unreinheiten hin wegbrennt.“ Fügte der Erzdekan dann weitaus weniger ausschweifend aber dennoch nicht minder bestimmt an. Nach der Aussage des Dekans senkte sich dann erwartungsvolles Schweigen über den Platz, die Ruhe war nach dem Tosenden Beifall geradezu unheimlich. „Auch Ihr solltet etwas sagen Kronprinzessin.“ Wisperte Botschafter Willis Ahrissa dann ins Ohr. Ahrissa zog daraufhin eine Augenbraue fragend in die Höhe, sie hatte keine Ahnung was sie sagen sollte und war eigentlich auch davon ausgegangen das dies nicht notwendig sein würde.

Allerdings war sie nicht irgendjemand, sie war Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus, derartige öffentliche Auftritte waren etwas das zu ihrem Amt gehörten, daher war sie von Ihrem Vater darauf vorbereitet worden. Langsam und fließend erhob sich Ahrissa daher von ihren Stuhl, sie war sich der unzähligen Augenpaare bewusste die in diesem Moment auf sie gerichtet waren. Herrisch ließ sie den Blick dann über den Platz gleiten während die Stille geradezu zum zerrissen Gespannt war, in diesem Moment war es auf dem Platz so still das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Schließlich begann sie zu sprechen und achtete dabei darauf das sie nicht zu laut und energisch sprach, aus ihren Übungen mit ihrem Vaterheraus wusste sie das eine leise selbstsichere Stimme sehr viel einschüchternder wirkte als lautes herum Gebrülle: „Menschen der Kernwelten, der heutige Tag markiert einen Wendepunkt der Geschichte. Er ist der Beginn eines neuen Zeitalters, einen Zeitalters der wahren Gleichberechtigung. Ich bin Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus, rechtmäßige Thronfolgerin des Acharrus Staates und Anwärterin auf den Sandsteinthron, ich verspreche jedem einzelnen von ihnen das der Acharrus Staat nicht ruhen wird bis das letzte bischen Ungerechtigkeit ausgemerzt ist. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Heute geschmiedeten Bündnisses wird jeder Widerstand zerschmettert und die Frevler geläutert werden. Dies ist mein Versprechen an Sie alle.“ Nachdem sie geendet hatte wandte sich Ahrissa auf den Absätzen ihrer Schuhe um und verließ das Podest über eine Treppe die von der Plattform herunter führte. Zu ihrer Zufriedenheit konnte sie daraufhin nichts hören, alle waren wohl noch damit beschäftigt ihre Ansprache zu verdauen, so wie sie es beabsichtigt hatte.

„Kronprinzessin, bitte wartet kurz.“ Hörte Ahrissa dann Willis von hinter sich rufen. Umgehen stoppte sie daraufhin und drehte sich erwartungsvoll zu dem älteren Mann herum der in diesem Moment die Treppenstufen hinunter humpelte, Ahrissa befand dabei das er sich in Anbetracht seines alters und seinen Verletzungen erstaunlich flink bewegte. „Ein zäher Bursche.“ Dachte sie sich daher anerkennend. „Ich hoffe euch ist Bewusst was Ihr gerade eben gesagt habt?“ fragte Willis dann nachdem er aufgeschlossen hatte. „Selbstverständlich Herr Botschafter.“ Antwortete Ahrissa umgehend. Willis warf ihr daraufhin einen abschätzenden Blick zu, wie als wolle er fest stellen ob es klug war fort zu fahren. „Ich meine Kronprinzessin, das Eure Worte von einigen als Kriegsdrohung verstanden werden wird.“ Meinte er dann. „Das ist mir Bewusst Herr Botschafter, den genau das war es.“ Antwortete Ahrissa sofort. „ Der Sinn dieses Bündnisses war es nicht die Vorrausetzungen für einen Militärischen Konflikt zu schaffen Kronprinzessin!“ stellte Botschafter Willis dann entrüstet fest. „Ich weiß, aber einen Krieg kann man auch führen ohne einen Schuss ab zu Feuern Herr Botschafter. Ich gedenke nicht eine Invasionsflotte in das Territorium des Konzerns zu entsenden, noch nicht.“ Beruhigte Ahrissa den Botschafter sofort. „Ich verstehe.“ Stellte Botschafter Willis dann erleichtert fest während er Ahrissa noch immer abschätzend musterte. „Keine Sorge Botschafter. Ich habe nicht vor die Solari Föderation in einen Krieg hinein zu ziehen. Allerdings wäre es klug sich auf eine Militärische Konfrontation vor zu bereiten. Ich jedenfalls traue es dem Astoria Konzern und seinen Helfern in der Kommission durchaus zu, zu den Waffen zu greifen wenn sie realisieren das sie isoliert sind.“ antwortete Ahrissa umgehend beschwichtigend, sie wollte umgehend vermeiden als Kriegstreiberin angesehen zu werden welche die Solari Föderation durch einen Trick zu ihrem Werkzeug gemacht hatte. Denn genau das wäre Wasser auf die Mühlen ihrer Feinde gewesen welches dies mit Sicherheit zu nutzen wüssten.

Der Botschafter betrachtete Ahrissa daraufhin nachdenklich ehe er langsam meinte: „Ich fürchte Ihr habt Recht Kronprinzessin. Präsident Basuto und ich sind zu einer ähnlichen Erkenntnis gekommen. Es schmerzt es zu zugeben, aber leider scheint die Kommission weit von den ursprünglichen Werten der Galaktischen Union abgerückt zu sein und Krieg ist schon lange kein Tabu mehr.“, „Wie Bedauerlich. Die Union steht für noble Ziele, es wäre ein Schande wenn sie komplett zerfiele.“ Meinte Ahrissa dann. „Ihr betrachtet die Union als Nobel Kronprinzessin?“ fragte der Botschafter umgehend überrascht. „Die Momentane Union nicht, Nein Herr Botschafter. Aber Ihre ursprünglichen Ziele durchaus, würde die Galaktische Union im Moment nicht ein Schatten dessen sein das sie eigentlich sein Will würde der Acharrus Staat mit Freuden beitreten um die Zukunft der Menschheit zu sichern.“ Antwortete Ahrissa schulterzuckend immerhin stand die Union offiziell für ähnliche Tugenden wie der Acharrus Staat. „Ihr könnt euch kaum Vorstellen wie gut es tut das aus Eurem Munde zu Hören Kronprinzessin.“ Stellte Botschafter Willis dann fest. „Nein das kann ich wohl nicht. Aber lasst euch gesagt sein das die Unterschiede zwischen unseren Staaten nicht so groß sind wie es den Anschein hat Herr Botschafter.“, „Es hat den Anschein.“ Stimmte der Botschafter zu ehe er Ahrissa ein weiteres mal abschätzend musterte. „Was ist Herr Botschafter?“ fragte Ahrissa daher, sie wollte reinen Tisch machen. „Ich hätte eine Frage an Euch Kronprinzessin. Aber ich weiß nicht ob es angebracht ist sie zu stellen.“ Antwortete Willis schulterzuckend. „Sie wissen nicht ob etwas angebracht ist?“ fragte Ahrissa amüsiert, immerhin war es die Aufgabe eines Botschafters zu Wissen wie er oder sie sich zu verhalten hatte. „Ironisch nicht war?“ stimmte der Botschafter schelmisch grinsend zu. „Fragt. Ich werde es Ihnen nicht übel nehmen, egal was Sie Fragen wollen.“ meinte Ahrissa dann. „Ich danke Euch. Ich hatte mich gefragt ob der Acharrus Staat Im Falles eines Ausbrechenden Bürgerkriegs innerhalb der Union bereit wäre einzugreifen, aktiv einzugreifen versteht sich.“ Meinte der Botschafter dann. Ahrissa zog ob dieser Frage eine Augenbraue hoch und fragte sich selbst: „Meint er das ernst?“, „Selbstverständlich Herr Botschafter. Es besteht nun ein Bündnis zwischen unseren Staaten, sollte es daher zu Militärischen Konflikten in Föderalem Territorium kommen, wird die Kaiserliche Flotte Seite an Seite mit den Föderalen Kampfeinheiten kämpfen um jedweden Feind zurück zu schlagen.“ Erklärte Ahrissa dann, auch wenn sie nicht verstand warum das überhaupt notwendig war, funktionierten Bündnisse unter Unionisten denn anders oder hatte sie etwa etwas missverstanden?
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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