Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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17 Oct 2020 15:22 #90043 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sabine atmete daraufhin einmal tief durch während sie sich ihre Antwort zurechtlegte, es war mehr wir offensichtlich das Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus trotz ihres Angebotes der ganzen Situation äußerst Skeptisch gegenüber stand. Wenn man die nähere Vergangenheit bedachte war dies nicht einmal sonderlich Verwunderlich. „Bedauerlicher weise teilten nicht alle Mitglieder der Galaktischen Union diese Meinung Eure Hoheit.“ Antwortete Sabine dann. „Und das wird dieses mal anders sein Frau Delegierte?“ fragte die Kronprinzessin dann. „Verflucht, sie hat echt ein Talent dafür einen in die Ecke zu treiben…“ dachte sich Sabine dann verstimmt ehe sie meinte: „Ich denke jeder wird einsehen das es notwendig ist mehr über einen möglichen Feind zu erfahren.“, „Das vermutlich schon, aber einige werden wohl der Meinung sein das es besser wäre dieses Wissen für sich zu behalten. Ich bin nicht so arrogant zu glauben dass jegliche Feindschaft ihrer Leute gegen den Acharrus Staat nur mit einem Abkommen beiseite geräumt wurde. Nicht wenigen würde es vermutlich ganz recht sein wenn der Acharrus Staat von einer Alienarmee überrannt würde. Und ich bin sicher das Sie das auch Wissen Frau Delegierte.“ Stellte die Kronprinzessin dann fest, dabei konnte Sabine keine Anklage aus ihrer Stimme heraus hören, die Tochter des Kaisers stellte lediglich Tatsachen fest. „Ihr könnt sicher sein das wir entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen werden. Ich und meine Vorgesetzten haben aus der Katastrophe der Konferenz gelernt.“ Meinte Sabine dann. „Vorausgesetzt Ihre Vorgesetzten sind überhauet daran interessiert das Abkommen einzuhalten.“ Fügte die Kronprinzesin dann an. Sabine atmete daraufhin einmal tief durch, sie konnte nicht leugnenden das Kronprinzessin Ahrissa wahre Worte sprach. „Was würdet Ihr Vorschlagen Kronprinzessin?“ fragte sie daher. „In Anbetracht der Tatsache dass es wohl kaum möglich sein wird eine Demilitarisierte Zone aufrecht zu erhalten und es Elemente innerhalb der Regierung der Galaktischen Union gibt die nur zu gerne weitere Beziehungen torpedieren würden, schlage ich vor die Analyse auf einer unsere Stationen durch zu führen. Selbstverständlich würde dem Wissenschaftlichen Kontingent der Galaktischen Union dabei freies Geleit zugesichert werden.“ Antwortete die Kronprinzessin.

„Das werden meine Vorgesetzten kaum akzeptieren Hoheit. Sie werden behaupten das der Acharrus Staat versucht die Kontrolle über die Informationen an sich zu reisen um einen Vorteil zu erlangen.“ Stellte Sabine umgehend fest. „Wie es scheint ist es ausgesprochen schwierig eine Übereinkunft zu treffen die für beide Seiten akzeptabel ist.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa dann fest wobei ein kurzes Grinsen über ihre Züge huschte, Sabine befand dabei das sie mit einem Grinsen nicht nur jünger sondern auch deutlich attraktiver wirkte. „Und nun?“ fragte Sabine dann. Die Kronprinzesin massierte daraufhin ihre Schläfen ehe sie meine: „Werden wir überlegen wie wir die Situation lösen.“, „Gestattet Ihr mir eine Frage Hoheit?“ fragte Sabine dann. „Fragen Sie Frau Delegierte.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa. „Warum seid Ihre Plötzlich so an einem Abkommen interessiert Hoheit? Bis vor kurzem wart ihr noch sehr davon überzeugt das die Galaktische Union für euren Staat bedeutungslos ist.“ Fragte Sabine daher. „Die Lage hat sich geändert Frau Delegierte. Diese Aliens stellen einen unbekannten und schwer einzuschätzenden Bedrohungsfaktor dar. Im Zweifelsfall möchte ich lieber die gesamten Kapazitäten der Acharranischen Streitkräfte für eine Abwehr einer eventuellen Alieninvasion bereit haben anstelle Kampfkraft in einem Krieg mit der Union zu vergeuden.“ Antwortete die Kronprinzessin umgehend. „So einfach?“ fragte Sabine umgehend überrascht. „Es ist nicht einfach, aber das einzig logische. Die Galaktische Union ist immerhin ein Menschlicher Staat und im Zweifelsfall, wie jetzt, ziehen wir die Gemeinschaft mit anderen Menschen Aliens vor.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa umgehend. „Das macht Sinn…“ dachte sich Sabine umgehend, sie konnte Verstehen was die Kronprinzessin meinte, trotz gewisser Unterschiede im Weltbild waren Acharranen und Unionisten nicht so verschieden und konnten sich miteinander Arrangieren, mit Aliens die wohl einem gänzlich anderen Wertekompass unterlagen sah die Sache jedoch anders aus.

„Ich Verstehe, ich würde an Eurer Stelle wohl ähnlich handeln und Denken.“ Meinte Sabine dann. „Das tun Sie schon die ganze Zeit Frau Delegierte, ich habe nicht Vergessen das Sie es waren die sich schon die ganze Zeit für Diplomatische Beziehungen einsetzt. Es macht den Anschein das Sie von Anfang an Recht hatten.“ erwiderte die Acharranische Thronfolgerin gelassen, offenbar störte es sie weniger eine eigene Fehleinschätzung zugeben und Korrigieren zu müssen. „Dann erwägt Ihr nun einen Offiziellen Beitritt zu Galaktischen Union Eure Hoheit?“ fragte Sabine dann und hoffte dabei nicht zu Hoffnungsvoll zu klingen immerhin unterhielt sie sich noch immer mit niemand geringerem als Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus und sie hatte schon oft gemerkt wie Gefährlich es war diese Frau zu Unterschätzen. Umgehen wandere daraufhin ein dunkler Schatten über das Gesicht er Kronprinzessin ehe sie antwortete: „Nein, dies steht noch immer nicht zur Debatte Frau Delegierte. Auch wenn ich der Meinung bin das eine Annäherung des Acharrus Staates und der Galaktischen Union im Moment eine Notwendigkeit ist um das Überleben beider Staaten Gewährleisten zu können, ändert das nichts daran das der Acharrus Staat von einem Beitritt kaum Profitieren, dafür aber sehr viel verlieren kann.“, „Ich Verstehe, ein Bündnis aus Notwendigkeit also?“ meinte Sabine dann und schmeckte dabei einen bitteren Belag auf der Zunge. „Wenn Sie es so nennen möchten.“ Erwiderte die Kronprinzessin schulterzuckend. Sabine ging im Geiste daraufhin ihre Optionen durch und beschloss lieber zu nehmen was sie hatte anstelle alles zu Riskieren, weshalb sie meinte: „Nun dann soll es wohl zumindest vorläufig so sein, nun müssen wir noch eine Lösung für unsere Dilemma finden.“, „Gibt es eine Raumstation der Union in unmittelbarer Grenznähe die für eine Umrüstung geeignet wäre?“ fragte die Kronprinzessin dann.

„Ich denke das sich da etwas arrangieren lassen würde Eure Hoheit. Erwägt Ihr etwa das Artefakt doch in die Hände der Union zurück zu geben?“ meinte Sabine umgehend überrascht. „Das sagte ich nicht Frau Delegierte. Vorausgesetzt die Galaktische Union kann die Räumlichkeiten bereit stellen, könnten wir die Station unter geteilte Aufsicht stellen, dies birgt zwar Konfliktpotenzial, scheint aber die einzige Lösung zu sein die für beide Seiten akzeptabel ist.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa sofort. „Das würde die Abwesenheit Acharranischer Truppen in Unionsraum voraussetzen, ich bezweifle das allzu viele Leite davon begeistert sein werden.“ Meinte Sabine dann. „Nun die Union kann ja ebenfalls Truppen in der Umgebung oder sogar auf der Station Stationieren um eine mögliche Bedrohung einzudämmen.“ Meinte die Kronprinzessin dann. Sabine übelregte daraufhin über den Vorschlag, Kronprinzessin Ahrissa hatte Recht, diese Lösung besaß eine Menge Konfliktpotenzial, immerhin musste nur eine von beiden Seiten die Nerven verlieren um eine Schlacht herauf zu beschwören, aber auf der anderen Seiten konnten so beide Staaten ihre Sicherheitsbedenken dadurch abschwächen das sie sich gegenseitig im Auge behalten konnten. „Ich muss nur Sicherstellen das keiner von diesen Karriere Cowboys die Kontrolle über die Garnison vor Ort bekommt…“ dachte sich Sabine dann, auch wenn es ihr schwer viel es sich selbst einzugestehen so war mittlerweile klar dass das Risiko einer Eskalation primär von den Truppen der Galaktischen Union ausgehen würde, die Acharranischen Truppen schienen ihr zu Loyal zur Kaiserlichen Familie zu sein um eben jene zu verärgern. „Sie wirken in Gedanken Verloren Frau Delegierte, benötigen Sie Zeit über Ihre Antwort nach zu denken?“ fragte die Kronprinzessin dann höflich. Sabine setzte daraufhin ein gewinnendes Grinsen auf und antwortete: „Nun wie Ihr wisst Eure Hoheit, liegt die Entscheidungsgewalt in derartigen Fragen sowieso nicht bei meiner Person, es wird daher in jedem Fall zusätzlich Zeit von Nöten sein einen Vertrag zustanden zu bringen, aber im Moment benötige ich keine Zusätzlich Zeit.“, „Ich werde nie Verstehen warum die Galaktische Union eine Unterhändlerin ohne jede Entscheidungsgewalt schickt…“ stellte die Kronprinzessin dann nachdenklich fest. „Ich auch nicht.“ Dachte sich Sabine darauf, verkniff sich jedoch eine derartige Antwort und tat stattdessen so als hätte sie nichts gehört, immerhin wollte sie das Thema nicht auf die Tatsache lenken das Ihre Anwesenheit auf Acharrus dem Kommissionpräsidenten ein gehöriger Dorn im Auge war, wenn es nach ihm gehen würde befänden sich die beiden Staaten schließlich noch im Krieg.

„In diesem Fall sollten Sie Ihre Vorgesetzten über das Angebot informieren um sie entschieden zu lassen. Nach Möglichkeit bevor eine ausgewachsene Alien Invasionsflotte anfängt über uns alle her zu fallen.“ Meinte die Kronprinzessin dann. Sabine nickte darauf und meinte: „Ich werde tun was ich kann Eure Hoheit.“, „Davon bin ich überzeugt Frau Delegierte. Sie sind entlassen.“ Meinte Kronprinzessin Ahrissa dann mit einer entlassenden Handbewegung, sie war es vermutlich von ihren Zahlreichen Untergebenen gewöhnt jemanden explizit entlassen zu müssen. „Ich werde mich bei euch melden sobald ich eine Entscheidung habe.“ Meinte sie dann. Die Kronprinzessin nahm dies mit einem Nicken zu Kenntnis wobei ihr Gesicht einen in sich gekehrten Ausdruck zur Schau, trug, offenbar dachte die Thronfolgerin über etwas sehr wichtiges nach. „Womöglich ihre eigene Ernennung?“ mutmaßte Sabine daher für sich selbst, immerhin hatte sie schon von diversen Seiten das Gerücht vernommen das sich der Kaiser mit dem Gedanken seines Rücktritts trug, womit die Regierungsgewalt an seine Designierte Nachfolgerin fallen würde: Kronprinzessin Ahrissa. Was den Kaiser dabei dazu bewegte seinen Rücktritt in Erwägung zu ziehen wusste Sabine jedoch nicht, auf sie machte der amtierende Regent des Acharrus Staates alles andere als einen Gebrechlichen Eindruck, eher im Gegenteil, Kaiser Achar III. war ein ausgesprochen gut anzusehender Mann mit Muskulösem Körperbau und erstaunlich glatter Haut für sein Alter. „Nun, er wird schon seine Gründe haben.“ Dachte sich Sabine dann während sie zielstrebig die für sie bereit gestellte Kommunikationskammer ansteuerte, sie sah die Sache ähnlich wie die Kronprinzessin: Sie mussten sich beeilen bevor die Aliens von einer möglichen Gefahr zu einer substanziellen Bedrohung wurden.
~~~Ende Kapitel 30~~~

mfg.: Tg

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24 Oct 2020 15:02 #90044 by Todesgleiter
Kapitel 31: Tauziehen

„Was dauert da nur so lange?“ fragte sich Sabine selbst währen sie mit übereiander geschlagenen Beinen darauf wartete das endlich jemand von der Regierung der Galaktischen Union Zeit für ein Gespräch mit ihr hatte. Dabei vermutete sie schon das ihre Vorgesetzten sie absichtlich warten Liesen um ihre Abneigung gegen die Diplomatische Mission zum Ausdruck zu bringen die Sabine eigenmächtig ins Leben gerufen hatte. „So einfach werdet ihr mich nicht los.“ Dachte sich Sabine dabei jedoch trotzig, sie hatte Zeit, immerhin hatte sie außer ihren Diplomatischen Aufgaben ja nicht viel zu tun und für ihr Leibliches Wohl wurde seit neuestem von den Zofen der Kronprinzessin persönliche gesorgt. Zwar war die Verpflegung die sie und die Restlichen Mitglieder der Delegation zuvor erhalten hatten durchaus akzeptabel gewesen, Sabine hatte schon oft schlechter gelebt, aber nun bekamen sie lediglich ausgesuchte Speisen Serviert die vermutlich ansonsten dem Acharranischen Adel und anderen Reichen und Einflussreichen Personen vorbehalten waren. „Unsere eigenen Leute könnten sich hier durchaus was abschauen…“ dachte sie sich dann, schließlich war der Umgang des Acharrus Staates mit ihrer Delegation bislang absolut Vorbildlich gewesen und das trotz nicht zu Unterschätzender Meinungsverschiedenheiten. „Wandele ich mich etwa im Moment zu einer Sympathisantin?“ fragte sich Sabine dann alarmiert selbst und führte sich dabei Bewusst vor Augen was für Errungenschaften die Menschheit der Galaktischen Union zu verdanken hatte, der zwar etwas brüchige aber bislang beständige Frieden war dabei zwar definitiv die größte aber bei weitem nicht einzige Leistung dieser Institution.

Plötzlich veränderte sich dann das Bild auf dem Bildschirm er Kommunikationskonsole, was Sabine sofort aus ihren Gedanken riss, sie hatte jetzt lange genug warten müssen, da konnte sie es sich nicht erlauben durch Nachlässigkeit oder mangelnde Konzentration alles zu verderben. „Frau Schmidt, was für eine Freude sie am Leben zu sehen.“ Stellte dann ein älterer Mann mit strenger Scheitelfrisur und einem perfekt gestutzten Oberlippenbart fest. Seine Tonlage soweit Mimik verrieten dabei jedoch überdeutlich wie weit von der Wahrheit diese Worte waren. „Herr Vizepräsident, was für eine Willkommene Überraschung.“ Antwortete Sabine umgehend und gab sich dabei kaum mühe ihre eigene Abweisende Haltung vor ihrem Gesprächspartner zu verbergen, Vizepräsident der Unionskommission Allan war milde gesagt der Archetyp des überheblichen und Arroganten Machtmenschen, daher hatte er auch wenig Verständnis für alles das ihm Persönlich keinen weiteren Vorteil einbrachte, kurzum: Sabine konnte ihn nicht leiden. „Was haben Sie denn zu Besprechen Frau Schmidt?“ fragte der Vizepräsident dann herablassend. Sabine schluckte daraufhin eine bissige Antwort hinunter die ihr auf der Zunge gelegen war und meinte Stattdessen: „Ich habe ein Angebot über eine gemeinsame Wissenschaftliche Mission erhalten Herr Vizepräsident, dies könnte eine herausragende Möglichkeit sein nicht nur unsere Beziehungen zum Acharrus Staat zu verbessern sonder auch zusätzliche Informationen über die Alienbedrohung zu erhalten.“, „Werden sie das Alienartefakt zurück geben das sie widerrechtlichen gestohlen haben?“ fragte Vizepräsident Allan umgehend und ohne sich dabei wirklich interessiert anzuhören. „Das Artefakt wird eines der Studienobjekte der Mission sein Herr Vizepräsident.“ Antwortete Sabine sofort. „Also nein.“ Stellte der Vizepräsident sofort genüsslich fest. „Wir können unsere Studien an dem Artefakt fortsetzen, ebenso wie wir es getan haben bevor die Forschungsbasis Angegriffen wurde und weitere Informationen aus der Untersuchung Gewinnen. Dafür ist es nicht relevant wem das Artefakt den nun gehört.“ Erwiderte Sabine darauf entschieden.

„Doch das ist es Frau Schmidt. Nicht nur das es hier um eine Prinzipielle Frage geht, immerhin wurde die Galaktische Union von einem anderen Staat beraubt. Sondern es geht auch um die Qualität und Quantität der Informationen. Was wenn die Analyse des Artefaktes neue Technologien ermöglichen die uns einen entscheidenden Vorteil bei einer, mit ziemlicher Sicherheit stattfindender, Konfrontation mit dem Acharrus Staat bringt?“ erwiderte Vizepräsident Allan mit einem belehrenden Unterton, wie als würde er sich mit einem naiven Mädchen und nicht einer Erwachsenen Frau Unterhalten. „Nun technisch gesehen hat der Acharrus Staat das Artefakt nicht geraubt Herr Kommissionpräsident. Die Forschungsbasis befand sich in neutralem Territorium und der Abtransport aus der Basis erfolgte mit dem Einverständnis der Überblendend Besatzungsmitglieder.“ Meinte Sabine dann während sie innerlich schluckte, es würde sie nicht Wundern wenn der neue Blutdurstige Außenpolitische Kurs der Galaktischen Union Primär auf die Intervention von Vizepräsident Allan zurückgingen. Er war schon vor seiner Vereinigung zum Vizepräsident ein vehementer Verfechter der Idee gewesen das die Union nicht nur eine Vorreiterrolle einnehmen sondern ihre Vorherrschaft offensiv vorantreiben sollte um sich die Ressourcen zu sichern die nötig waren um die Zivilisation am Laufen zu halten. „Ich bitte Sie, das ist Haarspalterie und das Wissen Sie sehr genau. Natürlich hat die Besetzung eingewilligt, weil sie davon ausgegangen sind dass das Artefakt zurück in den Unionsraum gebracht wird. Damit ist es nicht nur einfacher Diebstahl sondern Böswillige Täuschung in Tateinheit mit Diebstahl um an Strategische Staatsgeheimnisse zu gelangen, das können wir nicht Ignorieren. Wenn Sie wirklich an einem dauerhaften Frieden mit diesen Rückständigen Autokraten interessiert sind, überzeugen sie die besser uns unser Eigentum umgehend zurück zu geben!“ konterte der Vizepräsident entschlossen.

„Sie Wissen so gut wie ich dass das nicht passieren wird Herr Vizepräsident und da wir ansonsten keine Möglichkeit haben das Artefakt weiter zu untersuchen, würde ich Vorschlagen dass Sie über das Angebot noch einmal Nachdenken.“ Meinte Sabine nicht minder bissig. Wenn der Vizepräsident geglaubt hatte dass sie sich ihm leicht unterordnen würde litt er unter einem gewaltigen Irrtum. „Wenn das Artefakt nicht Freiwillig in unseren Besitz überführt wird Frau Schmidt, dann werden wir es uns eben wieder Hohlen. Sagen Sie Ihren neuen Freuden das.“ Drohte der Vizepräsident dann unverhohlen, es war mehr wie offensichtlich das er lediglich an einer erneuten Eskalation interessiert war, vermutlich um irgendeine Politische Agenda seiner Unterstützer voran zu bringen und sich damit den Posten des Kommissionpräsidenten nach der nächsten Abstimmung zu sichern. „Sie sind nicht meine Freunde, lediglich meine Verhandlungspartner Herr Vizepräsident, zudem weiße ich Sie darauf hin das der Kaiser nicht allzu gut auf Drohungen reagiert.“ Informierte Sabine dann. „Es ist mir Herzlich egal als was sie diese Leute bezeichnen Frau Schmidt oder wie dieser Tyrann auf Drohungen reagiert. Sorgen Sie dafür das wir das Artefakt zurück erhalten, oder ich sorge höchst Persönlich dafür das unsere Truppen es zurück Hohlen.“, „Mit allem gebührenden Respekt Herr Vizepräsident, es war der Wille der Bevölkerung den Krieg gegen den Acharrus Staat zu stoppen. Als gewählter Vertreter des Volkes sollte es daher Ihre Priorität sein dafür zu sorgen das die Situation sich wieder stabilisiert anstelle erneut auf Konfrontationskurs zu gehen!“ meinte Sabine dann, so langsam hatte sie genug von diesem Arroganten und Aufgeblasenen Idioten. Vizepräsident Allan lachte daraufhin höhnisch auf ehe er meinte: „Sie haben keine Ahnung von Politik Frau Schmidt, das merkt man sehr deutlich. Es ist unsere Aufgabe uns um die Bevölkerung zu Kümmern und zu tun was notwendig ist um deren Wohlergehen sicher zu stellen, nicht was sie wollen. Die breite Masse hat oft keine Vorstellung davon was gut für sie ist und was nicht, deshalb bedarf es Profis wie mich.“, „Mit einer solchen Ansicht bestätigen Sie nur jegliche Vorurteile gegen das Demokratische System der Union Herr Vizepräsident.“ Stellte Sabine dann fest, immerhin gab es auch innehrlab genügend Leute die mit dem Politischen Kurs alles andere als zufrieden waren und sich daher zu diversen Protestgruppierungen zusammen gefunden hatten, einige davon waren sogar Radikal und Gewalttätig.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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24 Oct 2020 15:03 #90045 by Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Wie ich schon sagte: Sie haben keine Ahnung von Politik Frau Schmidt, überlassen Sie derartige Sorgen mir und meinen Amtskollegen, kümmern Sie sich lieber um Ihre Aufgabe welche in diesem Fall wäre das Artefakt sowie sämtliche gestohlenen Daten zurück zu hohlen.“, „Ich erledige in diesem Moment meine Aufgebe die mir von der Kommission aufgetragen wurde Herr Vizepräsident. Ich versuche einen Diplomatische Brücke zwischen zwei mächten zu schlagen und einen für beide Seiten unnützen und vermeidbaren Krieg zu verhindern.“ Meinte Sabine dann grinsend, sie hatte noch lange nicht Aufgegeben und wenn Vizepräsident Allan glaubte dass er sie einschüchtern konnte hatte er sich geirrt. „Dann verhindern Sie den Krieg, in dem Sie die Diebe dazu bringen das Diebesgut zurück zu geben, in diesem Fall sehe ich zumindest keinen Vorläufig keinen Grund für weitere Kriegerische Handlungen.“ Meinte der Vizepräsident dann. „Das wage ich zu bezweifeln, du suchst doch nur nach einem Grund der es dir erlaubt zum Angriff zu blasen…“ dachte sich Sabine umgehend. „Sie unterschätzen den Acharrus Staat noch immer Herr Vizepräsident, waren die Horrenden Verluste im letzten Konflikt nicht Warnung genug? Diese Leute kennen den Krieg, sie leben in einem konstanten Zustand des totalen Krieges. Eine weitere Bewaffnete Konfrontation birgt die reale Chance das der Acharrus Staat und die Galaktische Union sich gegenseitig Vernichten und damit den Weg für die Aliens frei machen. Es kann nicht Ihr Ziel sein die Menschheit der Gnade dieser Kreaturen aus zu liefern.“ Meinte Sabine dann, in der Hoffnung damit ein Umdenken an zu regen. „Sie glauben doch nicht ernsthaft dass diese Rückständigen Randbewohner sich gegen die Macht der Galaktischen Union behaupten könnten Frau Schmidt? Das ist mehr als lächerlich. Zudem muss ich gestehen das mir so langsam der Verdacht kommt das Sie die Seiten gewechselt haben könnten, vielleicht Arbeiten Sie ja in diesem Moment gegen uns? Immerhin haben Sie bereits dafür Gesorgt dass der Öffentliche Frieden drastisch gestört wird…“ erwiderte der Vizepräsident dann in einem Gefährlichen Tonfall.

„Diese Unterstellung ist lächerlich Herr Vizepräsident und das Wissen Sie selbst.“ Meinte Sabine umgehend während sich ihr Herzschlag beschleunigte, sie zweifelte nicht daran das Vizepräsident Allen im Zweifelsfall Versuchen würde sie zu einer Verräterin zu deklarieren. „Ist das so? Eventuell sollten Sie Taten anstelle von Worten sprechen lassen Frau Schmidt.“ Empfahl Vizepräsident Allan dann. „Nun Glücklicher weise tue ich im Moment genau das Herr Vizepräsident.“ Erwiderte Sabine Spitz. „Ach ja? Ich habe eine andere Auffassung.“ Stellte Vizepräsident Allen umgehend fest. „Soweit ich Informiert bin entschieden aber nicht Sie über solche Fragen Herr Vizepräsident, sondern die Kommission. Ich schlage daher vor wir Konzentrieren uns wieder auf das vor uns liegende anstelle uns gegenseitig mit leeren Drohungen zu Provozieren.“ Erklärte Sabine dann kalt, oh ja sie würde bei erst bester Gelegenheit dafür sorgen das Allan sein Amt verlor, eventuelle konnte sie ihr neues Vertrauensverhältnis mit der Kronprinzessin dafür nutzen, immerhin gab es innerhalb der Kommission und dem Parlament viele gemäßigte Kräfte die einem Abkommen mit dem mächtigsten Nachbar der Union alles andere als abneigend gegenüber standen, die einflussreichsten Vertreter waren dabei die Solari Föderation sowie die Republik Centauri. „Ich habe großen Einfluss auf die Kommission Frau Schmidt, ebenso wie Präsident Adesina, ich denke Sie unterschätzen mich.“ Meinte Vizepräsident Allna dann, was sich aus seinem Mund wie eine Drohung anhörte. Sabine lächelte den Vizepräsidenten daraufhin an und meinte: „Und ich denke Sie unterschätzen mich Herr Vizepräsident. Wenn ich der Union hätte schaden wollen oder tatsächlich die Seiten gewechselt hätten, würde die Erde längst von Acharranischen Truppen belagert werden. Denn wie ich bereits sagte: Diese Leute kennen den Krieg wie einen alten Freund, sie fürchten ihn nicht.“, „Soll das etwa eine Drohung sein Frau Schmidt?“ fragte der Vizepräsident daraufhin. „Nein. Ich glaube an die Vision der Union und würde ihr nie Wissentlich schaden, im Gegensatz zu manch anderen Personen die nur an ihrer Persönlichen Macht interessiert scheinen.“ Antwortete Sabine sofort Wahrheitskonform.

„Wir werden sehen. Betrachten Sie sich und ihre Begleiter als vorläufig suspendiert Frau Schmidt. Ich werde der Kommission meine Bedenken über Sie vorlegen worauf die Kommission entscheiden wird.“ Meinte Vizepräsident Allan dann. „Ich hoffe Sie wissen was Sie da tun Herr Vizepräsident.“ Meinte Sabine daraufhin und versuchte erst gar nicht zu betteln oder zu flehen, es würde sowieso nichts nützen. „Aber natürlich weiß ich das. Ansonsten hätte ich es nicht bis auf diesen Posten geschafft. Erwarten Sie Ihr Urteil in wenigen Tagen Frau Schmidt.“ Meinte Vizepräsident Allan dann selbstherrlich, es war offensichtlich wie sehr er es genoss seine Macht aus zu nutzen. „So soll es sein.“ Erwiderte Sabine lediglich steif ehe der Vizepräsident die Verbindung mit einem überheblichen Grinsen auf den Zügen die Verbindung terminiert. „Verflucht!“ dachte sich Sabine daraufhin nachdem sie sicher war dass die Verbindung unterbrochen war und ballte die Hände zu Fäusten so dass ihre Fingernägel ihr in die Handflächen schnitten. Sie wusste dass sie nun handeln musste und nicht warten durfte bis der Vizepräsident sein Spiel zum Abschluss bringen konnte. „Ich muss mich beraten.“ Dachte sie sich dann und erhob sich langsam von ihrer Sitzgelegenheit. Es war einfach nicht fair, immer wenn sie glaubte einen Fortschritt erzielt zu haben wurde wieder alles von Leuten zunichte gemacht deren Ego größer war als das gesamte Universum. Währen Sabine daher die Korridore des Palastes entlang schritt bemerkte sie wie sich in Ihrem inneren eine gewaltige Wut anstaute, Vizepräsident Allan hatte Glück das in diesem Moment wohl hundert wenn nicht gar tausende von Lichtjahren zwischen ihnen lagen, ansonsten könnte sie für nichts mehr garantieren. „Ganz ruhig, objektiv bleiben…“ sprach sich Sabine dann selbst zu, in blinde Raserei zu verfallen war noch nie Hilfreich gewesen.

„Sie sind Blind vor Arroganz und Gier.“ Stellte Achar fest. „Das bedeutet es wird erneut Krieg geben, oder?“ fragte Cyrene und sah dabei zu ihrem Mann auf an dessen Seite sie sich geschmiegt hatte, ein ungewöhnliches Bild befand Ahrissa für sich selbst, offenbar war ihr Vater tatsächlich über seinen Schatten gesprungen und hatte sich mit seiner Frau ausgesprochen. „Vermutlich.“ Stimmte Achar lediglich zu und hörte sich dabei alles andere als Glücklich mit der Situation an. „In diesem Fall müssen wir schnell handeln, ein in die Länge gezogener Krieg würde unsere Position Start schwächen und diesen Aliens die Gelegenheit geben los zu schlagen.“ Meinte Ahrissa dann. Es gefiel ihr nicht das sie schon wieder auf einen Krieg mit der Union zu steuerten, aber Verhindern konnte sie es eben auch nicht. „Du hast Recht. Wir müssen vorbereitet sein.“ Stellte Achar dann düster fest, es war offensichtlich das ihm seine eigenen Schlussfolgerung nicht sonderlich gefiel. „Was hast du vor?“ fragte Cyrene daraufhin. „In einem konventionellen Eroberungskrieg können wir die Union unmöglich bezwingen. Ihr Territorium ist zu groß, unsere Linien währen innerhalb kürzester Zeit völlig überbeansprucht und ausgedünnt. Daher bleibt uns nur ein Vernichtungskrieg.“ Erklärte Achar umgehend düster. „Du willst die Galaktische Union also Zerstören?“ fragte Ahrissa daraufhin, nur um sicher zu gehen. „Wenn es die einzige Möglichkeit ist unser Volk zu schützen dann ja.“ Antwortete Achar entschlossen, Ahrissa zweifelte dabei keine Sekunde an den Worten ihres Vaters, er würde keinen Rückzieher machen. „Ist das nicht etwas… nun ja drastisch?“ fragte Cyrene daraufhin. „Ja, das ist es und mir wäre eine andere Lösung um ein vielfaches lieber. Aber ich sehe im Moment leider keinen anderen Ausweg. Ansonsten wird die Union mit ihrer Starrköpfigkeit nicht nur sich selbst sondern auch den Acharrus Staat zerstören und das darf ich nicht zulassen.“ Antwortete Achar bedauernd.

„Ich verstehe… wie bedauerlich.“ Stellte Cyrene dann fest, es hatte ihre Mutter ordentlich mitgenommen zu erfahren das sie sich in der Delegierten Getäuscht hatte und seit dem erkannte Ahrissa ihre Mutter kaum wieder, sie war sehr viel Empathischer und sanftmütiger der Union gegenüber als früher. „Das ist es in der Tat. Noch können wir ja auf ein Wunder hoffen. Vielleicht gelingt der Delegierten und ihren Begleitern ein weiteres Mal das unerwartete.“ Stellte Achar dann fest. Ahrissa musterte ihren Vater daraufhin abschätzend ehe sie fragte: „Glaubst du das wirklich, Vater?“, „Nein. Aber ich habe auch nicht geglaubt das sie es schafft einen Waffenstillstand zu erreichen, so brüchig er nun auch sein mag.“ Antwortete Achar sofort schulterzuckend. „Das ist eine sehr vage Hoffnung.“ Stellte Ahrissa umgehend fest, es gefiel ihr nicht sich lediglich auf eine Hoffnung verlassen zu wollen, immerhin ging das so ziemlich gegen alles was den Acharrus Staat zu dem gemacht hatte was er Heute war. „Ich weiß und ich glaube auch nicht wirklich daran dass es etwas wird. Wir müssen uns auf einen weiteren Konflikt einstellen und entsprechend Vorbereiten.“ Stimmte Achar umgehend zu. Ahrissa sah daraufhin wie ihre Mutter schluckte und konnte es ihr nicht verdenken auch ihr selbst gefiel der Gedanke nicht eine groß angelegte Vernichtungskampagne zu planen, insbesondere da dies die meisten Vorurteile die innerhalb der Union über den Acharrus Staat grassierten bestätigen würde. „Das Schicksal will uns wohl ein weiteres Mal prüfen. Ich hoffe es wird die letzte Prüfung für eine lange, lange Zeit sein.“ Stellte Cyrene dann fest. „Das bezweifle ich.“ Meinte Achar lediglich zur Antwort. „Wie meinst du das?“ fragte Cyrene umgehend. „Selbst wenn wir es schaffen den Ansturm der Union zu überstehen, warten diese Aliens bereits im Schatten außerhalb unserer Sichtweite.“ Antwortete Achar umgehend. „Dann soll es wohl so sein.“ Meinte Cyrene dann schicksalsergeben. Ahrissa hörte dabei aus ihrer Stimme heraus das sie der endlosen Krisen und Herausforderungen überdrüssig war. „Keine Sorge, der Acharrus Staat wird überdauern. Wie er es immer getan hat.“ Stellte Achar dann überzeugt fest. „Ich hoffe es.“ Stellte Cyrene lediglich fest, der zweifel war dabei mehr als deutlich aus ihrer Stimme heraus zu hören.
~~~Ende Kapitel 31~~~

mfg.: Tg

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31 Oct 2020 16:09 #90047 by Todesgleiter
Kapitel 32: Ein Überraschendes Angebot

„Verdammt, Verdammt, Verdammt.“ Dachte sich Sabine während sie den Kopf schwer auf die Hände stützte. Durch die Blutlust und Machtgier des Vizepräsidenten steuerten die Galaktische Union und der Acharrus Staat erneut auf einen Konflikt zu und ihr blieb nichts anderen übrig als Ohnmächtig zu zusehen. Immerhin hatte der Vizepräsident der Unionskommission sie vorläufig Suspendiert bis die gesamte Kommission ein Urteil Fällen konnte. Es war dabei mehr wir offensichtlich das der Vizepräsident dies so lange herauszögen würde bis er sein Ziel eines erneuten Konfliktes erreicht hatte. „Ich muss etwas Unternehmen, aber was?“ fragte sich Sabine dann selbst, sie wusste das sie jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken durfte, das war immerhin genau das was der Vizepräsident zu erreichen hoffte. „Wir müssen dafür sorgen dass Allan und seine Kriegstreiber im Parlament und der Kommission zu einer Minderheit werden, das bedeutet wir brauchen mehr Verbündete…“ dachte sich Sabine dann. Sie war ziemlich sicher das die Solari Föderation und die Republik Centauri alles tun würden um einen weiteren Konflikt zu verhindern, aber die beiden Staaten hatten nun mal nicht die Mehrheit im Parlament oder der Kommission und konnten damit überstimmt werden. „Astoria können wir vergessen, die sind mit Sicherheit Glühende Verfechter von Allens Plan, eventuell stecken die sogar dahinter…“ dachte sich Sabine dann während sie im Geiste die Mitglieder der Union durchging und dabei überlegte wie sich der jeweilige Staat davon überzeugen lassen könnte der Allianz der gemäßigten bei zu treten, immerhin war die Macht des Vizepräsidenten und selbst des Präsidenten der Kommission limitiert, auch sie konnten gegen zu starken Widerstand keine Resolutionen durchdrücken. Plötzlich klopfte es dann an der Tür was Sabine aus ihren Gedanken riss. „Herein?“ meinte sie daher in einem überrumpelten Tonfall.

Im nächsten Moment öffnete sich die Tür dann und gab den Blick auf einen Uniformierten frei der den Anschein erweckte sich reichlich Unwohl in seiner Haut zu fühlen. Sabine fixierte den Mann daraufhin mit einen Auffordernden Blick und wartete ab. „Wir haben einen Nachricht für Sie Aufgefangen Frau Delegierte.“ Meinte der Mann und hob einen Zylinder den er in der rechten Hand hielt so das Sabine ihn entgegen nehmen konnte. „Von wem?“ fragte Sabine daraufhin während sie sich erhob und auf den Mann zuging. „Die Übermittlung stammt aus dem Raum der Galaktischen Union, die Kodierung spricht für die Elysianische Föderation.“ Antwortete der Mann umgehend welcher wohl zum Militärischen Personal gehört welches die Kommunikationsnetzwerke überwachte. „Die Elysianische Föderation?“ fragte sich Sabine daraufhin, sie hatte keinen Idee was ausgerechnet diese Leute von ihr wollten. „Danke.“ Meinte sie dann und nahm den Zylinder entgegen, mittlerweile wusste sie auch das es sich bei dem Zylinder um einen Mobilen Datenspeicher handelte, warum Acharranische Datenspeicher dabei Zylinderförmig und nicht wie in der Union rechteckig waren wusste sie dabei nicht. Der Mann Salutierte daraufhin knapp ehe er sich eilig umwandte und davon trabte. Sabine sah ihn noch kurz mit einem Grinsen hinterher, es war amüsant zu sehen das auch die Meisten Acharranen unsicher im Umgang mit der Delegation waren, insbesondere da mittlerweile jeder wusste das die Delegation den Schutz und das Wohlwollen des Kaisers sowie seiner Tochter genoss.

Neugierig steckte Sabine den Zylinder dann in eine dafür vorgesehene Schnittstelle nahe einer Konsole im Arbeitsbereich ihrer Räumlichkeiten. Augenblicklich erwachte der bislang als Wandvertäfelung getarnte Monitor zum Leben und zeigte eine simple Sicherheitsabfrage. Ohne lange darüber nach zu denken, immerhin würde die Nachrichtendienstliche Abteilung der Acharranischen Streitkräfte schon dafür gesorgt haben das keine Schadsoftware auf dem Speicher abgelegt war, bestätigte Sabine dann das der Inhalt wieder gegeben werden sollte. Sofort darauf erschien auf dem Bildschirm das Emblem der Elysianischen Föderation, zwei Palmblätter die sich in einer Spirale um einen Obelisken Wandten. „Hmm…“ dachte sich Sabine daraufhin während das Emblem verschwand und stattdessen eine simple Textnachrocht angezeigt wurde. Schon auf den ersten Blick erkannte Sabine dabei dass diese Mitteillung zweifellos aus der Elysianischen Föderation stammte, die Formulierungen passten exakt zu den leicht arroganten und abgehobenen Bewohnern des Staates der Eliten der auf alle die keine Multimilliardäre waren herb sah. Zusätzlich waren diverse Codewörter in der Mitteillung untergebracht welche die Echtheit der Botschaft zusätzlich untermauerten. Zwar war es nicht unmöglich all das zu Fälschen, aber es war sehr schwer und in Anbetracht des Inhaltes der Nachricht eher Unwahrscheinlich. „Das kann doch nicht deren Ernst sein…“ dachte sich Sabine zunächst augenrollend während sie die Zeilen las. Die Mitteillung war vom Zuwanderungsminister der Elysianischen Föderation verfasst worden und war am ehesten als Werbebotschaft zu beschreiben. Im Zusammenhang mit der Einleitung der Botschaft, welche direkt an Sabine selbst adressiert war schien es so dass die Elysianische Föderation versuchte die Königliche Acharranische Familie davon zu überzeugen eine zweite Wahlheimat in der Elysianischen Föderation zu beziehen.

„Eventuell können wir das für unsere Zwecke nutzen…“ dachte sich Sabine dann. Immerhin war die Elysianische Föderation ein regelrechter Sammelpunkt für Einflussreiche Leute aus der ganzen Union. Nicht wenige Wirstchaftsbosse, Regierungsvertreter oder anderweitig wichtige Individuen unterhielten einen zweitwohnsitz in der Föderation der Eliten, wie die Elysiansiche Föderation hinter vorgehaltener Hand genannt wurde da normale Bürger dort nicht Willkommen waren. Selbst die Bediensteten die im Territorium der Föderation Arbeiteten durften dort nicht Leben da sämtliche Lebensraum den, nach der Meinung der Elysianischen Führung, wichtigeren Leuten vorbehalten war. Es herrschte unter dem gemeinen Volk daher eine große Ablehnung gegenüber der Föderation was die meisten Bürger der Elysianischen Föderation dazu brachte ihre Elysianische Staatsbürgerschaft geheim zu halten um nicht umgehend in Ungnade zu fallen. Die einzigen die sich nicht darum kümmerten war die Konzernleitung des Astoria Konzerns welche ihren eigenen Staat in der Regel aus dem Elysianischen Territorium heraus regierten und ihre Handlanger aussandten um die Arbeit zu Erledigen die sich nicht aus der Ferne Erleidgen lies. Das sich zwei der Direktoren zu der Hinrichtung der Kronprinzessin in ihr eigenes Territorium bequemt hatten sprach daher Bände über die Bedeutung welche dieses Schau Gericht für den Astoria Konzern gehabt hatte. „Jetzt muss ich nur noch de Kronprinzessin überzeugen…“ dachte sich Sabine dann. Ihr war klar dass die stolze Thronerbin des Acharrus Staates nicht sonderlich begeistert von der Idee sein würde sich einen Zweitwohnsitz in der Elysianischen Föderation zu zulegen. Immerhin stand die Föderation in weiten Teilen exakt für alles was sie und ihre Eltern, sowie vermutlich der Rest der Acharranischen Bevölkerung, gegen die Galaktische Union hatten: Arroganz, Ignoranz, Ausbeutung und Bevorzugung von bestimmten Personengruppen. „Ich hoffe sie wird verstehen dass es ihrem Staat helfen wird.“ Dachte sich Sabine dann. Immerhin sah sie die Realistische Chance die Elysianische Föderation für das Bündnis der gemäßigten zu gewinnen. Immerhin hatte die Föderation trotz ihrer Politischen, Wirtschaftlichen und Militärischen Bedeutungslosigkeit Stimmrechte sowohl im Parlament als auch in der Kommission, von welchen sie allerdings nur äußerst selten Gebrauch machte. Für gewöhnlich enthielten sich die Abgeordneten der Elysianischen Föderation bei allen Abstimmungen, solange es nicht um allgemein gültige Rechte für alle Schichten einer Bevölkerung oder Wirtschaftregulationen ging jedenfalls.

„Ich brauche gute Argumente…“ dachte sich Sabine dann während sie den Datenspeicher wieder aus der Schnittstelle zog. Dabei hoffte sie dass das Argument über die Möglichkeit Kontakte und Verbindungen zu den mächtigen der Union ausreichen würde um die Kronprinzessin davon zu überzeugen auf das Angebot ein zu gehen. „Wenn Allan Gedacht hat das ich so schnell klein bei gebe, hat er sich geirrt.“ Dachte sich Sabine dann entschlossen. Sie würde diesen Wink des Schicksals nicht ignorieren. Umgehend machte sie sich daraufhin auf die Kronprinzesin auf zu suchen, immerhin arbeitete die Zeit in diesem Moment für den Vizepräsidenten der Union der wohl seinerseits keine Zeit verlieren und umgehend mit seiner Kampagne beginnen würde. Während sie dann Zielstrebig durch die Korridore des Palastes marschierte legte sich Sabine bereits eine weiterführende Strategie zurecht sobald es gelungen war die Elysianische Föderation auf ihre Seite zu ziehen, schon Kommissionpräsident Adesina hatte sie gefährlich Unterschätzt, nun machte sein Stellvertreter offenbar denselben Fehler. Vor den Gemächern der Kronprinzessin wurde Sabine dann jedoch von den dort stationierten Leibwächterrinnen mit gekreuzten Waffen und ohne ein Wort aufgehalten. „Ich muss dringen mit Ihrer Hoheit Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus sprechen, es geht um eine wichtige bevorstehende Diplomatische Entscheidung.“ Meinte sie dann. Jedoch blieben die Waffen vor ihr Gekreuzt, ebenso ließ sich keine der Frauen zu einer Antwort hin reisen. „Hören Sie es geht auch um die Zukunft des Acharrus Staates, könnten sie Ihre Majestät zumindest darüber informieren?“ meinte Sabine dann und hoffte damit die unnahbaren Kriegerinnen zu erweichen. Diese rührten sich jedoch nach wie vor nicht und starrten stur geradeaus. „Sehr Hilfreich, wirklich…“ dachte sich Sabine daher frustriert, sie wusste das es keine gute Idee war zu versuchen die Wächterinnen zu umgehen oder zu überlisten und wandte sich daher zerknirscht ab. „Sucht Ihr die Kronprinzessin?“ ertönte dann eine leise und beinahe schüchtern klingende Frauenstimme. Als sich Sabine darauf umgewandt hatte sah sie auf eine Frau im mittleren Alter die eine Verbeugung angedeutet hatte. „Ja, wer sind Sie?“ erwiderte Sabine umgehend neugierig. „Vanessa Herbst, ich bin eine der Zofen ihrer Majestät.“ Antwortete die Frau umgehend, noch immer mit einer als gedämpft zu bezeichnenden Stimme. Sabine wusste dabei nicht ob die andere Frau einfach aus Gewohnheit so sprach oder ob sie wirklich nicht wollte dass jemand anderes mithören konnte.

„Freut mich Sie kennen zu lernen, wissen Sie wo ich Ihre Majestät Kronprinzessin Ahrissa finden kann?“ fragte Sabine dann. „Sie befindet sich im Kaiserlichen Wohnkomplex um sich mit Kaiser Achar III, zu beraten.“ Antwortete die Zofe umgehend. „Verflixt.“ Dachte sich Sabine daraufhin, immerhin bezweifelte sie ernsthaft das ihre Anwesenheit im Privaten Wohnkomplex des Kaisers erlaubt sein würde. „Wenn Ihr die Frage gestattet: Warum wollt Ihr Kronprinzessin Ahrissa aufsuchen?“ fragte die Zofe dann. „Ein Diplomatisches Angebot das unter Umständen entscheiden für die Zukunft des Acharrus Staates sein kann.“ Antwortete Sabine sofort wenn auch etwas Geistesabwesend, im Moment hatte sie den Kopf sehr voll. „Wenn Sie wünschen könnte ich Kronprinzessin eine Mitteillung zukommen lassen, als Zofe habe ich Zutritt zu den Persönlichen Gemächern.“ Meinte die Frau dann und hörte sich dabei sichtlich stolz an, trotz ihrer gedämpften Stimme. „Ich bezweifle dass das Angemessen ist, aber danke für das Angebot.“ Antwortete Sabine umgehend vorsichtig. Sie wusste nicht in wie weit sie den Bediensteten des Palastes trauen konnte und ob diese Frau wirklich war wer sie vorgab zu sein. Jahre des Wirkens an der Diplomatischen Front hatten sie nämlich Vorsicht in derlei dingen gelehrt. „Sie vertrauen mir nicht.“ Stellte die Zofe dann fest. Ihre Stimme war dabei frei von Anklage, doch trotzdem fühlte sich Sabin auf frischer Tat ertappt. „Es geht um wichtige und Kritische Informationen…“ versuchte sie sich daher zu rechtfertigen. „Ich verstehe schon.“ Wiegelte die Zofe ab und machte einen tiefen knicks ehe sie sich umwandte und geradewegs durch den Durchgang verschwand der Sabine verwehrt worden war. „Hoffentlich hat sie es auch wirklich Verstanden…“ dachte sich Sabine dann nachdenklich, schließlich war es nicht ihre Absicht gewesen die andere Frau zu kränken, sie wusste schlichtweg nicht wem sie wie weit trauen konnte, vor allem nach der Information das einer ihrer Vorgesetzten offen gegen sie Arbeitete.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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31 Oct 2020 16:10 #90048 by Todesgleiter
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„Hoffentlich kehrt die Kronprinzesin bald von ihrer Beratung zurück.“ dachte sich Sabine dann und sah sich nach einer Sitzgelegenheit in Reichweite um von welcher aus sie den Zugang zu den Gemächern der Kronprinzessin im Auge behalten konnte. Tatsächlich machte sie schnell eine Sitzbank ausfindig die aus, mit Schnitzereien reich verziertem, Holz bestand und zwischen zwei der, im Palast ziemlich häufig anzutreffende, quadratischen Säulen an der Korridorwand aufgestellt. Ohne großartig darüber nach zu denken ließ sich Sabine dann auf der Bank nieder und schlug die Beine aus alter Gewohnheit übereinander während sie ihren Ellbogen auf den Oberschenkel stützte und den Kopf auf die Hand sinken ließ. Derart in sich zusammengesunken begannen Sabine Gedanken erneut zu Kreisen, der Konstante Erfolgsruck kombiniert mit ihrer nicht zu leugnenden Verantwortung und den Zahlreichen Hindernissen die sie hatte überwinden müssen und stellenweise noch immer musste, forderten so langsam ihren Tribut. „Ich brauche dringend ein paar Tage frei um auf andere Gedanken zu kommen.“ Dachte sich Sabine dann, sie spürte wie die Situation an ihr nagte. Aber gelichzeitig gestattete sie sich keine Egoistische Auszeit, zu viel hing im Moment von dem Erfolg Ihrer Mission ab, so anstrengend das auch sein mochte. „Eines Tages werden Sie mir alle danken, Adesina, Allan und all die anderen.“ Dachte sich Sabine dann überzeugt, sie hatte mittlerweile genug gesehen um zu wissen dass der Acharrus Staat anders war als er in der Union oft dargestellt wurde. Zwar stimmte die Darstellung mit der Realität in Sachen des stellenweise extremen Militarismus überein, doch ansonsten hatte der Reale Staat kaum Gemeinsamkeiten mit dem Schreckgespenst das durch die Medien der Union geisterte. Sabine war daher sicher dass der Acharrus Staat ein wertvolles Mitglied für die Union sein würde. „Etwas frischer Wind könnte uns wirklich gut tun…“ dachte sich dann, immerhin waren die meisten Institutionen innerhalb der Union schrecklich fest gefahren in ihren Sichtweisen, wie es so oft in Gesellschaften der Fall war die kaum Sorgen kannten.

„Frau Delegierte, Sie haben mich Gesucht?“ ertönte dann die leicht rauchige Stimme der Kronprinzessin, begleitet von beinahe rhythmischem Schrittgeräusch. Sabine sah daher umgehend auf und stellte fest dass die Kronprinzessin in diesem Moment aus dem Zugang zu ihren Gemächern trat. „Ich dachte sie ist bei ihrem Vater?“ fragte sich Sabine daher selbst und überlegte schon ob die Zofe sie eventuell mit Absicht belogen hatte. „Ja das habe ich, eure Hoheit.“ Antwortete Sabine dann umgehend und erhob sich eilig von der Bank. Die Kronprinzessin beschränkte sich daraufhin auf einen auffordernden Blick und wartete ab das Sabine weiter fortfuhr. „Eventuell sollten wir das an einem weniger Öffentlichen Ort beraten Eure Hoheit.“ Meinte Sabine dann, sie wusste schließlich noch immer nicht wem sie trauen konnte. „Leide ich etwa an Verfolgungswahn?“ fragte sie sich daher selbst ohne sich diese Frage jedoch beantworten zu können. „Wenn Sie meinen. Folgen Sie mir.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa und wandte sich um. Sabine beeilte sich daraufhin der Thronfolgerin zu folgen bevor die Wächterrinnen wieder versuchen konnten sie aus zu sperren. „Wenn Ihr die Frage gestattet eure Hoheit: Eine Eurer Zofen teilte mir mit das Ihr euch bei Eurem Vater aufhaltet, weshalb seid Ihr dann aus Euren Gemächern gekommen?“ fragte Sabine dann. Eventuell hatte sie ja eine Spionin enttarnt, so unwahrscheinlich das auch sein mochte. „Sämtliche Wohnbereiche der Kaiserlichen Familie sind Untereinader verbunden Frau Delegierte. Ich hielt mich bis vor kurzem tatsächlich bei meinem Vater auf, wurde dann jedoch von einer meiner Zofen darüber Infomiert das Sie auf mich warten und es wohl um eine Wichtige Diplomatische Mitteilung geht.“ Antwortete die Kronprinzessin ohne sich um zu wenden. „Also hat sie die Kronprinzesin trotzdem Informiert…“ Dachte sich Sabine daraufhin und fühlte sich irgendwie schlecht für ihr Misstrauen der anderen Frau gegenüber, offenbar hatte sie wirklich lediglich versucht zu Helfen.

Nach einem kurzen Fußweg erreichte Sabine unter der Führung der Kronprinzessin einen art Aufenthaltsraum der von einer Kreisförmigen Feuerstelle in der Mitte dominiert wurde. Rings um die Feuerstelle befand sich ein Runder Tisch auf dem Sabine umgehend diverse Bücher verteilt liegen sah. Die Kronprinzessin dirigierte sie daraufhin zu einer gemütlich anmutenden Sitzecke die von mehreren großen Sitzkissen soweit einem Tisch in der Mitte dominiert wurde. Der Teppich der den Boden dabei bedeckte gab der Ecke dabei ein Orientalisches Flair das gut zu dem exotischen äußeren der Kronprinzessin passte. „Setzen Sie sich.“ Verlangte Kronprinzessin Ahrissa dann während sie sich selbst auf einem der Kissen niederlies. Nachdem sich dann auch Sabine, aufgrund ihres deutlich längeren Kleids deutlich umständlicher, nieder gelassen hatte fixierte die Kronprinzessin Sabine mit einem auffordernden Blick und verlangte: „Nun?“, Eure Hoheit, ich habe eine Nachricht von der Elysianischen Föderation erhalten die ein Interessantes Angebot beinhält: Euch und Eurer Familie wurde von Immigrationsminister der Föderation Persönlich ein Wohnrecht auf Elysianischem Territorium zugestanden.“ Meinte Sabine dann und rüstete sich innerlich schon für die mit Sicherheit folgende Antwort. „Ich verstehe nicht in wie weit dies Wichtig oder interessant sein sollte Frau Delegierte. Ich habe keinerlei Interesse daran mich zu diesem Menschlichen Abschaum zu Gesellen, das können sie diesem Minister gerne Ausrichten.“ Erwiderte die Kronprinzessin Ablehnend. „Ich verstehe Eure Ansicht Hoheit, aber bedenkt die Chancen die dieses Angebot beinhaltet.“ Erwiderte Sabine umgehend. „Chancen Frau Delegierte? Welche Chancen?“ fragte die Kronprinzessin umgehend mit einer Tonlage die klar machte das sie weniger davon überzeugt war. „Nahezu sämtlichen Einflussreichen Persönlichkeiten der Union haben einen Wohnsitz in der Elysianischen Föderation Eure Hoheit.“ Antwortete Sabine umgehend. „Lediglich ein Grund mehr unseren Abstand zu der Union zu wahren. Ich muss Ihnen wohl nicht erst in Erinnerung rufen das die Grundsätzlichen Ansichten des Acharrus Staat in praktisch allen Themen das exakte Gegenteil von den Ansichten innerhalb der Elysanischen Föderation darstellen?“ erwiderte Kronprinzessin Ahrissa wobei ihr Gesicht regelrechte Abscheu zur Schau trug, offensichtlich war sie wirklich alles andere als gut auf die Elysianische Föderation zu sprechen.

„Hoheit, bedenkt dass Ihr dort wichtige Kontakte knüpfen könntet die Eurer Politischen Agenda mehr als förderlich sein würden. Dadurch könnte ein weiterer Konflikt zwischen der Union und dem Acharrus Staat wohl vermieden werden.“ Erklärte Sabine dann. „Knüpfen Sie Kontakte mit Maden Frau Delegierte?“ fragte die Kronprinzessin dann unvermittelt. „Nein, weshalb Eure Hoheit?“ erwiderte Sabine verwirrt. „Weil Ihre sogenannten Einflussreichen Persönlichkeiten die man in der Föderation treffen könnte nicht mehr für mich sind. Lediglich Maden, Parasiten die es aus zu merzen gilt.“ Antwortete die Kronprinzessin entschlossen. „Ich denke Ihr Urteilt zu Harsch Hoheit. Jeder benötigt einmal eine Auszeit, fernab von dem Stress und der Verantwortung.“ Meinte Sabine dann in einem schwachen Versuch die Föderation zu verteidigen, obwohl sie eigentlich selbst keine allzu hohe Meinung von eben jener hatte. Dies rechtfertigt nicht den Dekadenten Lebensstyl den die Föderation propagiert sowie die offensichtliche Verachtung von jedem der nicht zu ihrem ausgewählten Kreis gehört. Ich werde unter keinen Umständen einen Fuß auf Föderalen Boden setzen und ich bin sicher das meine Eltern dies ähnlich betrachten.“ Erwiderte die Kronprinzessin nach wie vor entschlossen und absolut uneinsichtig. „Bedenkt doch die Vorteile die der Acharrus Staat daraus ziehen könnte. Ich bezweifle das es Kommissionspräsident Adesina und Vizepräsident Allan ihren Kurs weiter verfolgen könnten wenn Ihr Verbindungen zu einigen wichtigen Politischen und Wirtschaftlichen Persönlichkeiten hättet. Dies würde euch Eventuell auch ermöglichen in geringem Maße Einfluss auf die Politik der Union zu nehmen.“ Stellte Sabine dann fest, sie war nicht bereit diese Möglichkeit kampflos auf zu geben, dazu war das Potenzial zu groß. „Ich verstehe Ihr Argumentation Frau Delegierte, aber ich kann das nicht auf mich nehmen. Ich kann unmöglich mit Menschen zusammenleben die ich verachte.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa sofort. „Ihr müsstet nicht dauerhaft dort Leben Hoheit. Die meisten Einwohner der Föderation unterhalten lediglich zweitwohnsitze auf Elysianischem Territorium.“ Antwortete Sabine. „Das ändert nichts daran das ich die Föderation verachte Frau Delegierte. Sie steht für all die Dinge die für uns Acharranen unerträglich sind.“ Erwiderte die Kronprinzessin. „Ich weiß und ich kann das Verstehen. Es wird Euch überraschen zu hören dass die Elysianische Föderation auch innerhalb der Union nicht wirklich beliebt ist. Die meisten Bürger der Union verachten die Föderation ebenso sehr wie Ihr. Dennoch unterhalten einige Wohnsitze in Föderalem Territorium, um Vorteile für ihre Gemeinschaften daraus ziehen zu können.“ Meinte Sabine dann.

Die Kronprinzessin wirkte daraufhin nachdenklich und lehnte sich weiter in ihrem Sitzkissen zurück. „Sie meinen es wäre ein Opfer im Namen der Bevölkerung?“ fragte sie dann. „Ja, Eure Hoheit. Ich bin sicher das Ihr in der Lage währt große Vorteile für den Acharrus Staat zu generieren.“ Stimmte Sabine zu. „Nun in diesem Fall…“ meinte die Kronprinzessin dann niedergeschlagen, es war offensichtlich das ihr ihre eigene Entscheidung nicht sonderlich gefiel. „Hoheit?“ fragte Sabine daher. „Richten Sie diesem Minister aus das die Kronprinzessin des Acharrus Staates willig ist sein Angebot an zu nehmen, unter einer Voraussetzung.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa dann. „Voraussetzung eure Hoheit?“ fragte Sabine darauf alarmiert. „Ich werde meine eigenen Bediensteten mit bringen. Ich werde keine Sklaven in meiner Nähe Tolerieren, noch diese Praxis unterstützen.“ Antwortete die Kronprinzessin Entschlossen. „Aber Eure Hoheit, es gibt in der Elysianischen Föderation keine Sklaven. Die Sklaverei ist in den Gründungsstatuten der Galaktischen Union Verboten worden und alle Mitglieder sind gezwungen sich daran zu halten.“ Erwiderte Sabine. „Es ist mir gleich wie Sie die Arbeitskräfte bezeichnen die unter Prekären Verhältnissen auf Föderalem Territorium Arbeiten müssen ohne ein Wohnrecht zugesprochen zu bekommen.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa bestimmt. „Ihr werdet Euch wohl damit abfinden müssen Hoheit. Es ist außer ausgewählten Persönlichkeiten niemand gestattet auf Elysiansichem Boden zu Leben. Ihr könnt daher unmöglich Bedienstete mit bringen.“ Warf Sabine ein, immerhin gestatte die Elysianische Föderation niemandem eigene Angestellte mit zu bringen. Stattdessen musste man auf die angebotenen Leihdienstleistungen zurück greifen welche die jeweilige Verwaltung zur Verfügung stellte. Die Föderation begründete diesen Schritt mit der Sicherstellung von Qualitätsstandarts und der Einhaltung des Wohnverbotes für nicht außergewöhnliche Persönlichkeiten. „In diesem Fall werden wir wohl keine Einigung erzielen.“ Stellte die Kronprinzesin umgehend fest und etwas an ihrem Tonfall sorgte dafür das Sabine umgehend wusste das Diskussion in diesem Fall zwecklos war. „Ich werde sehen was ich in diesem Fall erreichen Kann Hoheit, aber Versprechen kann ich nichts.“ Stellte Sabine daher fest. „Das habe ich auch nicht erwartet.“ Erwiderte die Kronprinzessin lediglich.
~~~Ende Kapitel 32~~~

mfg.: Tg

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07 Nov 2020 15:29 #90049 by Todesgleiter
Kapitel 33: Elysium 1
„Ich hätte nicht erwartete dass sie das schafft.“ Dachte sich Ahrissa während sie sich in einem der Spiegel in ihrer Kabine betrachtete. Immerhin war es der Delegierten trotz ihrer Suspension und entgegen aller Erwartungen gelungen den Migrationsminister der Elysianischen Föderation davon zu überzeugen der Acharranischen Delegation das Recht zu zugestehen ihre eigenen Bediensteten mit zu bringen. Daher war Ahrissa nun trotz ihrer nicht zu unterschätzenden Aversionen gegen dieses Vorhaben nichts anderen übrig geblieben als der Einladung der Föderation zu folgen. Zu diesem Zweck befand sie sich einmal mehr an Bord des mächtigen Flaggschiffs der Acharranischen Marine, der Stolz von Acharrus. Und erneut war sie auf dem Weg in das Territorium der Union, mit ungewissem Ausgang. „Das wird langsam zur Gewohnheit…“ dachte sich Ahrissa daher amüsiert während sie gleichzeitig versuchte sich innerlich auf ihre Ankunft Vorzubereiten. Sie wusste das er ihr nicht einfach fallen würde all die Selbstherrlichkeit regungslos hin zu nehmen die ihr zweifelsohne entgegen schlagen würde. „Hoffen wir dass ich es schaffe keine Miene zu verziehen.“ Dachte sich Ahrissa dann und war sich dabei alles andere als sicher ob sie dieses selbst gesteckte Ziel erreichen konnte. „Herrin, die Kommandobrücke meldet wir erreichen in Kürze Elysium 1.“ Informierte dann eine von Ahrissas Zofen gedämpft, Acharranische Bedienstete sprachen stehst leise, es war eines der ersten Dinge die sie in ihre Ausbildung lernten da es zuverlässig verhinderte das ausversehen wichtige Informationen an Leute weiter zu geben die eben jene Informationen eigentlich nicht erhalten sollten. „Wunderbar.“ Dachte sich Ahrissa daraufhin, auch wenn Ihr Vater mit der Delegierten übereingestimmt hatte und ebenfalls der Meinung gewesen war das die Möglichen Errungenschaften es wert waren über den eigenen Schatten zu springen, war Ahrissa alles andere als Glücklich damit nun eine eigene Residenz auf dem neusten und pompösesten Habitat der Elysiansichen Föderation in Beschlag zu nehmen. Passend zu ihrem abgehobenen und weltfremden Wesen bevorzugten die Einwohner der Föderation nämlich Künstliche Orbitalwohnräume anstelle auf Planeten zu Residieren, sie betrachteten dies wohl als eine weitere Bestätigungen ihres „Sonderstatus“ der sie als „besser“ als den Rest der Menschheit markierte.

„Vielleicht wäre ein Krieg doch nicht das schlimmste, dann könnten wir diese Habitate wenigstens aus der Umlaufbahn schießen….“ Dachte sich Ahrissa dann während sie sich von dem Spiegel abwandte und sich daran machte ihre Kabine zu verlassen. Dabei wusste sie natürlich dass das nicht annähernd der Wahrheit entsprach. Trotz allem war der Acharrus Staat der Galaktischen Union nicht ebenbürtig und Ahrissa war sich sicher das man leidlich den Riesen wecken musste um aus dem schwerfälligen Behemoth einen unaufhaltsamen Juggernaut zu machen, immerhin hatte die Union alles was man zu wahrer Größe benötigte. Als sie dann die Luftschleuse erreichte wurde sie bereits von Großadmiral Khouba sowie ihren Bediensteten erwartet. „Großadmiral?“ fragte Ahrissa daher, sie hatte keine Ahnung was der Mann hier und jetzt beabsichtigte, immerhin sollte er eigentlich auf der Kommandobrücke sein und das Schiff Befehligen. „Herrin, überlegt Euch diesen Schritt noch einmal…“ setzte der Großadmiral dann an wurde jedoch von einer Handgeste Ahrissas zum Schweigen gebracht. „Spart euch Eure Worte Großadmiral. Es ist entschieden.“ Meinte Ahrissa dann, sie wusste was der Großadmiral sagen wollte. „Wie Ihr meint.“ Meinte Großadmiral Khouba dann, an seinem Gesichtsausdruck sowie seiner Stimmlage war es jedoch einfach ab zu lesen dass er anderer Meinung war. „Ich erwarte dass Ihr euch an die Absprache haltet und diesen Sektor umgehend verlasst Großadmiral Khouba.“ Stellte Ahrissa dann fest, nur um auf Nummer sicher zu gehen, nur weil sie selbst keine Große Anhängerin dieser Ganzen Freunde machen Theorie war bedeutet das nicht das sie ihre Aufgabe auf die leichte Schulter nehmen würde. „Selbstverständlich Eure Hoheit. Ich werde Euren Anweisungen Folge leisten.“ Bestätigte Großadmiral Khouba umgehend aus einer tiefen Verbeugung heraus, der Großadmiral riskierte nicht aufgrund einer Verletzung des Protokolls in Ungnade zu fallen. „Er hat irgendwas vor…“ dachte sich Ahrissa dann, der Großadmiral hatte für ihnen Geschmack einen ticken zu schnell ein gewillt. Allerdings hatte sie keine Ahnung davon was der Erfahrene und zu guter Recht von seinen Feinden gefürchtete, Stratege vorhaben könnte. „Ich muss Euch wohl nicht in Erinnerung rufen wie ungünstig ein Krieg gegen die Union wäre?“ fragte Ahrissa dann. „Nein. Seid unbesorgt. Ich werde unter keinen Umständen eine Krompromitierung Eurer Mission gefährden.“ Erwiderte der Großadmiral sofort, noch immer aus seiner Verbeugung heraus. Erneut kam die Antwort nach Ahrissa Einschätzung zu schnell und leicht über seinen Lippen, aber im Moment hatte sie keinen Grund seinen Worten zu misstrauen, weshalb sie beschloss die Sache vorläufig auf sich beruhen zu lassen. „Bringen wir es hinter uns.“ Dachte sich Ahrissa dann und stellte sich vor dem Schleusenschott in Positur, sie erwartete ein Ansehnliches Begrüßungskomitee. immerhin hatte die Elysianische Föderation ja einiges an Arbeit investiert um ein Mitglied der Kaiserlichen Familie zu einem ihrer Bürger zu machen.

Wenige Minuten später öffnete sich das Schott dann mit einen vernehmlichen zwischen sowie eindeutigen Mechanischen Reibungsgeräuschen. Im Gegensatz zu den Magnetisch in der Schwebe gehalten Türen auf Unionsraumschiffen und in Unionseinrichtungen, nutzten Achrarranische Designs noch immer Mechanische Gleitschienen, sie waren einfacher in der Herstellung und funktionierten auch bei totalem Energieverlust. „Herrin das ist Eure letzte Gelegenheit, ich halte es für notwendig noch einmal auf die Risiken…“ setzte Großadmiral Khouba umgehen ein weiteres Mal an während bereits die ersten Beiden Schweigenden durch das Schott traten um sicher zu stellen das die Umgebung auf der anderen Seite sicher war. „Genug Großadmiral, ich dachte ich hätte mich klar ausgedrückt was dieses Thema angeht.“ Unterbrach Ahrissa denn Großadmiral jedoch rabiat, so langsam ging ihr seine Dauerbesorgtheit auf die Nerven. „Wie Ihr befehlt.“ Meinte Großadmiral Khouba daraufhin, was Ahrissa ein Augenrollen entlockte ehe sie ihren Leibwächterrinen folgte die in diesem Moment wohl das Ehrenspalier bildeten. Der Großadmiral blieb dabei, wie zuvor abgesprochen zurück. Ahrissa wollte nicht Riskieren schon bei ihrer Ankunft aus Versehen ihre neuen Gastgeber zu verärgern in dem sie einen, in den Augen der Elysianer, „Minderwertigen“ Menschen mit brachte dessen Anwesenheit nicht vorab abgeklärt war. „Verneigt euch vor Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus, rechtmäßige Thronerbin des Acharrus Staat!“ verlangte dann eine Ahrissa unbekannte Stimme sobald sie aus dem Schott in einen Kreisförmigen Empfangssaal getreten war. Neben ihren Leibwächterrinen, die wie immer am ehesten an zum leben erwachte Statuen erinnerten, erkannte sie dabei auch über ein Dutzend fremde Menschen in Teuren Anzügen oder Kleidern. Zu ihrer grenzenlosen Überraschungen hatten sich all diese Fremden Menschen nach dem Aufruf dazu tatsächlich tief verneigt und schienen nun darauf zu warten dass sie ihnen gestatte sich zu erheben. „Sehr interessant.“ Dachte sich Ahrissa daher während sie eine Augenbraue hochzog.

„Erhebt euch.“ Meinte Ahrissa dann, und achtete daraufhin ganz genau darauf wie sich die Leute bewegten. Die Art und weise wie sich jemand bewegte konnte nämlich eine Menge über die jeweilige Person aussagen. In diesem Fall sprachen die etwas unbeholfenen Bewegungen deutlich dafür das diese Männer und Frauen es nicht gewöhnt waren sich zu verneigen, zudem sagen die meisten anderen ziemlich erleichtert aus nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatten. „Willkommen an Bord von Elysium 1! Im Namen des Registrates hoffe ich das Eure Erwartungen an diesen Ort erfüllt werden.“ Meinte dann ein Mann der einen art Perlenbesetzten Mantel über seinem Anzug trug. „Und wer seid Ihr?“ fragte Ahrissa umgehend und musterte den Mann dabei genau, zu ihrer Befriedigung bemerkte sie dabei wie der Mann einen Nervösen Schritt zurück machte und kurz Schlucken musste bevor er Antwortete: „Ich bin Registrar Anton Blyswack, ich stehe dem Registrat von Elysium 1 vor.“, „Ich verstehe. Ich freue mich Willkommen gehiesen zu werden. Mein letzter Aufenthalt im Territorium der Galaktischen Union beinhaltete ein alles andere als herzliches Willkommen.“ Meinte Ahrissa dann. „Seid Versichert das so etwas hier nicht passieren wird. Die Elysianische Föderation garantiert die Sicherheit eines jeden Bürgers vor etwaigen Differenzen mit anderen Mitgliedern unserer Gesellschaft. Immerhin sind hier wir noblen Leute unter uns!“ antwortete Anton überschwänglich, es war mehr als deutlich das er die, in Ahrissas Augen, Menschenverachtende Philosophie der Elysianischen Föderation verinnerlicht hatte und fest davon überzeugt war. Trotz der Tatsache das ihre Abscheu vor dem Registar und der Elysiansichen Föderation als Ganzes jeden Augenblick größer wurde, zwang sich Ahrissa zu einem freundlichen Lächeln und meinte: „Das hoffe ich Registar. Ansonsten könnte es für Sie und die Föderation ernst zu nehmende Folgen geben.“ Zufrieden bemerkte Ahrissa daraufhin dass sämtliche Leute in dem Raum einen Schritt zurück machten, sie hatten die Drohung umgehend verstanden. Die Bombardierung von Justia, welche eine direkte Folge ihrer eigenen Entführung war, war Ahrissa Empfangskomitee wohl noch allzu deutlich vor Augen. „Fürchtet mich wenn ihr Wollt. Ich bin keine von Euch, werde es niemals sein.“ Dachte sich Ahrissa dann, behielt ihr Freundliches Lächeln jedoch bei, diese Menschen sollten ruhig sehen dass sie sich einen Wolf in ihre Mitte geholt hatten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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07 Nov 2020 15:31 #90050 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Der Registar sammelte sich daraufhin als erster wieder und meinte, mit deutlich sichtbaren Schweißperlen auf der Stirn: „Nun gut, ich denke es wird Zeit euch Eure neue Wahlheimat zu Zeigen. Ich bin überzeugt Ihr werdet die Vorzüge erkennen hier zu leben.“, „Geht voran.“ Erwiderte Ahrissa lediglich, sie bezweifelte ernsthaft das sie irgendwelche Vorzüge erkennen würde sparte sich diese Bemerkung jedoch. Sofort setzte sich der Registar dann in Bewegung, seine Bewegungen verrieten dabei wie erleichtert er war Ahrissa nicht länger ansehen zu müssen. „Schwach, genau wie erwartet.“ Dachte sich Ahrissa dabei und konnte gerade noch so ein Nase rümpfen verhindern, immerhin stand sie noch immer unter der Beobachtungen durch die Restlichen Mitglieder des Registats die einen Respektvollen Abstand zu ihr einhielten und Ahrissa samt ihrer Begleitung Kritisch musterten. Ahrissa war sich dabei sicher das nicht wenige von ihnen dabei so auf sie herab sahen wie sie auf die Elysianer herab sah. In den Augen nicht weniger Bürger der Föderation dürfte sie nicht mehr wert ein als eine Hand voll Dreck, immerhin war sie keine Angehörige der Glamourösen Gesellschaft in der Union, sondern eine Dreckige Barbarin aus den Grenzzonen. Bei diesen Gedanken atmete Ahrissa einmal tief aus, sie musste sich unter Kontrolle halten wenn sie keinen weiteren Skandal Provozieren wollte. Schließlich trommelte die Politische Führung der Union bereits wieder zum Krieg und sammelte in diesem Moment Unterstützer für dieses Vorhaben. Wenn Sie das Verhindern wollte musste sie dasselbe tun und ebenfalls Unterstützer um sich scharen. „Wer hätte gedacht dass ich einmal die Politik der Galaktischen Union beeinflussen müsste…“ dachte sich Ahrissa dann amüsiert. Sie war immer davon Ausgegangen den Thron ihres Vaters zu Erben und keine große Verbindung zu Galaktischen Union und ihrer Führenden Elite haben zu müssen.

Nach Wenigen Minuten in denen Registar Blyswack beinahe ohne Pause die Vorzüge hervor gehoben hatte die das Leben an Bord des Habitats mit sich brachte erreichten sie endlich den eigentlichen Habitatring und traten aus einer großen Doppelflügligen Tür. „Nicht schlecht.“ Dachte sich Ahrissa daraufhin. Sie musste zugeben dass der Anblick Beeindruckend war. Noch nie zuvor hatte sie eines der Elysianischen Habitate aus der Nähe gesehen und lediglich die Geschichten darüber gehört. Das Habitat war im Prinzip ein großer Ring der an sechs verbindungsstreben um eine Künstliche Sonne kreiste die durch Fusionstechnologie am Leben gehalten wurde und die zum Weltraum hin offene Oberfläche des Habitats damit die ganze Zeit in Warmes Licht tauchte. Ober sowie Unterhalb der Kleinen Künstlichen Sonne befanden sich dabei Lange Pylonartige Konstrukt die einen Großteil der für den Betrieb der etwa zweihundert Kilometer im Durchmesser messenden Raumstation nötig waren. Die Atmosphäre wurde dabei von einem Künstlichen Magnetfeld und Gravitationsgeneratoren über der Habitatoberfläche gehalten. Auf der Oberfläche des Habitats, welche sich auf der Innenseite des Ringes befand, war dabei eine Idyllische Graßlandschaft mit einigen Seen angelegt zwischen denen Pompöse Villen errichtet waren. Untereiander waren die Gebäude von einem Netzwerk aus Silberglänzenden Laufwegen verbunden. „Schön, aber absolut ineffektiv.“ Dachte sich Ahrissa bei diesem Anblick, sie musste zugeben dass die Optik Phänomenal war aber gleichzeitig hätte man mit all diesem Platz so viel mehr erreichen können. Immerhin wurden die Freiflächen nicht einmal Landwirtschaftlich benutzt sondern waren lediglich von einem perfekt getrimmten Rasen bedeckt, nicht einmal Blumen durchbrachen den Grünen Teppich. Für Ahrissa die aus den Grenzzonen stammte wo die meisten Planeten nicht gerade Fruchtbar waren und es eine beständige Herausforderung war genügend Lebensmittel für die stetig wachsenden Einwohnerzahlen bereit zu stellen war eine derartige Verschwendung von Fruchtbarem Land absolut unbegreiflich. „Wie Ihr seht wurden keine Kosten und Mühen bei der Gestaltung des Habitats gescheut, den alles andere wäre den Bewohnern nicht angemessen.“ Führte Registar Blyswack dann aus und hörte sich dabei sehr, sehr Stolz an. Es war offensichtlich das er sehr stolz von der ihm Unterstellten Kolonie der selbsterklärten besten der besten war. „Es wird genügen müssen.“ Meinte Ahrissa darauf lediglich und hörte sich dabei nicht wirklich beeindruckt an. Dies wiederum sorgte dafür dass die Mitglieder des Registats, die Ahrissa und Blyswack gefolgt waren, ihr nun ungläubige und stellenweise offen feindselige Blicke zu warfen. „Ihr werdet in der ganzen Union keinen Luxuriöseren Wohnort finden. Ich denke es wird euch daher mehr als nur genügen.“ Meinte Blyswack dann in dem Offensichtlichen Versuch Ahrissa zu einer weiteren Bemerkung hinzureisen. Diese dachte jedoch nicht einmal daran ihm diesen Gefallen zu tun und schwieg mit einem unnahbaren Gesichtsausdruck. Dies bracht ihren Führer offensichtlich total aus dem Konzept da er Hilfesuchend zu seinen Kameraden blickte. Ebenso wurden weitere Schweißperlen auf seinem, von zu vielem gutem Essen, Aufgedunsenen Gesicht erkennbar. „Bringen Sie mich zu meiner Unterkunft. Ich sehe keinen Sinn darin hier herum zu stehen.“ Meinte Ahrissa dann. Sie brauchte dringend ein wenig Zeit ohne die Begleitung ihrer neuen Nachbarn um sich einen Strategie zu Recht zu legen wie sie mit ihnen umgehen sollte. „Aber natürlich, folgt mir.“ Meinte Blyswack umgehend leicht zerstreut und wandte sich eilig um ehe er zielstrebig einen der Silbernen Wege entlang schritt. „Silberbeschlagene Fußwege, wozu?“ fragte sich Ahrissa darauf. Zwar war sie keine Expertin in Sachen Metallurgie, aber das der Fußweg aus Metall war hörte und spürte sie eindeutig. Und da sie sich hier inmitten einer der exklusivsten Wohngemeinschaften im bekannten Raum befand ging sie nicht davon aus das es sich um etwas Minderwertigeres als Edelmetall handelte. Während sie dann dem Reigstar folgte bemerkte Ahrissa das mehrere Bewohner neugierig die Köpfe aus ihren Villen steckten um den Zug beobachten der in angenehmer Entfernung an ihren Behausungen vorüber zog. Ahrissa war dabei sicher das sie und Ihre Leibwächterrinnen aufgrund ihrer Kleidungsstyls umgehen auffielen und wohl für einiges an Gerede sorgen würde, in dieser Hinsicht waren Menschen alle gleich.

Wenige Minuten später erreichten sie dann unter der Führung des Registars eine Behausung die in Form einer Pyramide gehalten war. Allerdings bestanden die Wände nicht aus Stein sondern aus demselben Weis bis Silbrigen Material aus dem auch die restlichen Villen gemacht waren, vermutlich ein Modernes Superpolymer. Zusätzlich waren sowohl die Spitze als auch streifen von der Spitze bis zur Basis der Pyramide durchsichtig. Insgesamt schaffte es der Bau erstaunlich gut traditionelle Architektur mit Modernen Designelementen zu verbinden, das musste Ahrissa den Baumeistern zugestehen. „Sie wissen definitiv was sie tun…“ dachte sie sich daher während ihr Blick über die beiden Obelisken glitt die den Eingang gemeinsam mit zwei Statuen liegender Löwen flankierten. Diese Löwen waren dabei offensichtlich auf die mangelnde Informationen der Bauherren zurück zu führen, in der Acharranischen Architektur tauchten keinen Löwenstatuen auf, trotzdem passten sie zu der Optik wie Ahrissa befand. „Wie ihr seht haben wir uns mühe gegeben den in Eurer Heimat gebräuchlichen Baustil zu kopieren. Solltet Ihr noch Änderungen vornehmen wollen, steht euch dies selbstverständlich frei. Ihr könnt jederzeit auf bereitstehende Bauingenieure zurück greifen um Euer Heim an Eure Wünsche an zu passen, gegen eine Gebühr versteht sich.“ Meinte Regsitar Blyswack dann. „Ich Verstehe.“ Meinte Ahrissa lediglich, sie dachte nicht einmal daran noch mehr Mittel in den Rachen der Föderation zu werfen. Immerhin hatte die Behausung zusammen mit dem Aufenthaltsrecht schon jetzt ein kleines Vermögen gekostet, bei der ersten Nennung der Zahl war Ahrissa sogar ganz schwindelig geworden. Ihr Vater hatte die geforderte Summe jedoch ohne mit der Wimper zu zucken bereit gestellt nachdem er seine Ausdrückliche Unterstützung für das Vorhaben deutlich gemacht hatte. „Sehr schön. Ich würde mich Freuen wenn Ihr später zu meiner Privaten Feier kommen würdet Kronprinzessin, mit einer echten Adligen wird das ganze gleich noch sehr viel exklusiver!“ meinte Registar Blyswack dann. Ahrissa musste daraufhin eine umgehende Ablehnung für den Vorschlag niederringen und zwang sich stattdessen dazu zu antworten: „Es wäre mir eine Freude Her Registar.“ Dabei setzte sie ein, ihrer Meinung nach, umwerfendes Lächeln auf sie war sich Ihrer Weiblichen Reize durchaus Bewusst und wusste das sie ihr Beträchtliche Vorteile einbringen konnten. „Wunderbar! Ich Freue mich auf Euer Erscheinen. Wenn Ihr uns nun Entschuldigen würdet, wir müssen ein paar Vorbereitungen treffen.“ Meinte der Regsitar dann überschwänglich. „Selbstverständlich, lediglich noch eine Frage Herr Registar.“ Erwiderte Ahrissa und zwang ihre Stimme dabei in eine weniger kalte Stimmlage, immerhin sollte sie diese Leute dazu bringen sie zu mögen.

„Ich bin Jederzeit Bereit euch zu antworten.“ Meinte Registar Blyswack dann in einem offensichtlichen Flirtversuch. „Weiß der überhaupt, wie abstoßend er aussieht?“ fragte sich Ahrissa daraufhin selbst. Dabei war es weniger seine Leibesfülle die auf sie abstoßend wirkte sondern seine Aufgedunsenen Gesichtszüge die er mit einer dicken Schicht aus Kosmetika zu überdecken Versuchte. Einfach alles an seinem Abbild schrie regelrecht „Stinkreicher Arroganter Schnösel“ so das Ahrissa schon seit längerem ein Würgen unterdrücken musste, oh ja sie fühlte sich mehr als unwohl in dieser Gesellschaft, trotz ihrer Adligen Abstammung. „Wie muss ich mich gegenüber dem Schließmechanismuss der Gebäude autorisieren, ich habe keine Schlüsselkarte oder etwas Ähnliches erhalten?“ fragte Ahrissa dann. „Das ist auch nicht Notwendig. Hier auf Elysium 1 nutzen wir die neuste Biometrik Technologie. Die Türen werden Euch erkennen und den Zugang Gewähren, soweit Ihr berechtigt seid.“ Erklärte Registar Blyswack umgehend stolz. „Danke für die Auskunft.“ Stellte Ahrissa dann fest und schaffte es dabei gerade noch so ein Würgen zu unterbinden. „Ich brauch dringend ein paar Minuten ohne diese Leute…“ dachte sie sich daher. Ihre Selbstbeherrschung wurde gerade auf eine harte Probe gestellt. „immer Gerne, ich Freie mich auf Euren Besuch!“ stellte der Regsitar dann fest ehe er sich umwandte und davon lief. Seine eher schweigsamen Begleiter folgten ihm dabei auf dem Fuß, keiner von ihnen schien ein Interesse damit zu haben mit Ihrer neusten Mitbewohnerin zu Reden. „Soll mir nur Recht sein.“ dachte Ahrissa bei dem Gedanken und wandte sich ihrer neuen Heimat auf Zeit zu. Dabei hoffte sie inständig dass diese Zeit möglichst schnell vorüber ging, sie vermisste ihre Heimat schon jetzt, trotz der Tatsache das Acharrus im Vergleich mit dem Habitat kein sonderlich einladender Ort war.
~~~Ende Kapitel 33~~~

mfg.: Tg

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14 Nov 2020 15:25 #90051 by Todesgleiter
Kapitel 34: Neue Freunde, alte Feinde

„Ich weiß nicht ob das eine gute Idee war. Sie ist noch so jung…“ stellte Cyrene nachdenklich fest. „Ahrissa ist kein Kind mehr. Sie weiß auf sich auf zu passen und irgendwann muss sie einmal aus unserem Schatten treten und ihre eigenen Erfahrungen machen, ansonsten wird sie nie Erwachsen werden.“ Antwortete Achar ruhig, er verstand die Sorgen seiner Frau, sogar sehr gut. Seit er seine einzige Tochter hatte in das Reich der Eylsiansichen Föderation ziehen lassen um Diplomatische Kontakte zu knüpfen konnte er nicht mehr ruhig schlafen, zu frisch waren die Grausigen Erinnerungen an ihre Entführung die noch nicht einmal sonderlich lange her waren. Dennoch ließ sich der Kaiser nicht von seiner Entscheidung abbringen, er war davon überzeugt in diesem Fall die Richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Du hast ja recht, aber was wenn diese Ehrlosen Hunde wieder Versuchen sie zu Entführen, oder Schlimmeres?“ erwiderte Cyrene hadernd. „Müssen sie mit der Rache des Kaisers rechnen.“ Stellte Achar umgehend kalt fest, mittlerweile dürfte die ganze Galaxis verstanden haben das es unklug war seiner Familie etwas an zu tun, jedenfalls wenn man gedachte den nächsten Tag noch zu Erleben. „Aber dann währe es zu spät.“ Meinte Cyrene umgehend. Achar seufzte daraufhin und wandte sich zu seiner Frau um die schräg hinter ihm auf demselben Sitzkissen saß und sich gegen seine Schulter gelehnt hatte. „Wir werden beide nicht jünger Cyrene und wir können Ahrissa nicht für immer beschützen. Sie muss lernen alleine klar zu kommen und dies ist ein sehr kalkuliertes Risiko, die Elysiansiche Föderation ist nicht gerade für ihre Toleranz gegenüber großen Gruppen an Bewaffneten Söldnern auf ihren Installationen bekannt. Es hat mich sogar einiges an Überzeugungskunst gekostet sie davon zu Überzügen den Schweigenden den Zutritt zu gestatten.“ Erklärte Achar dann. „Ich weiß, aber ich mache mir trotzdem Sorgen. Das letzte mal war es sehr knapp. Wenn Khouba auch nur eine Minute später angekommen wäre, wäre sie jetzt Tot.“ Stellte Cyrene fest wobei Ihre Augen begannen ganz Wässrig zu werden, es war offensichtlich das die Königin des Acharrus Staates die Emotionale Achterbahnfahrt der sie während der Entführung ihrer Tochter ausgesetzt gewesen war noch immer nicht ganz verdaut hätte.

Achar legte daraufhin seine Hände auf, die im Vergleich zu seinem kräftigen Körperbau, zierlichen Schultern seiner Frau und sah ihr fest in die Augen als er meinte: „Das tue ich auch. Vergiss nicht dass sie auch meine einzige Tochter ist. Du weißt das ich bereit war jeden einzelnen Bürger der Union bezahlen zu lassen für dass das sie Ahrissa angetan haben. Aber wir dürfen uns nicht nur von unseren Ängsten leiten lassen, wir müssen über ihnen stehen.“, „Ich weiß, ich weiß. Aber das macht es nicht gerade einfacher…“ stellte Cyrene daraufhin fest. „Nein, das tut es nicht.“ Stimmte Achar seiner Frau zu. „Hoffen wir einfach dass es sich wenigstens lohnt. Ich kann mir gar nicht vorstellen was sie durchmachen muss, umgeben von diesen Kreaturen.“ Stellte Cyrene dann fest. Achar konnte ein Schnauben daraufhin nicht unterdrücken, die Ironie der Situation war einfach zu erheiternd. Schließlich dürften die meisten Unionsbürger auch auf die Acharranen herab blicken, das dies umgekehrt nun auch der Fall war fand er ungeheuer erheiternd. „Was erheitert dich so sehr? Ich könnte auch ein wenig Ablenkung vertragen.“ Fragte Cyrene dann, ihr war der Heiterkeitsanfall ihres Mannes natürlich nicht entgangen. „Du findest es wohl nicht lustig, ich dachte über die Ironie nach das wir und die Unionisten gegenseitig aufeinander herabblicken.“ Antwortete Achar umgehend. „Du hast recht, ich finde es nicht lustig. Eher Besorgnis Erregend.“ Erwiderte Cyrene sofort. „Das eine schließt das andere nicht aus.“ Stellte Achar umgehend fest. „Nein tut es nicht, aber ich finde es trotzdem nicht witzig.“ Meinte Cyrene umgehend worauf Achar mit den Schultern zuckte und sich wieder bequem hinsetzte, er war trotz allen nicht mehr der Jüngste und die verdrehte Körperhaltung in der er bisher verharrt hatte um seiner Frau in die Augen sehen zu können bescherte ihm mehr Schmerzen als ihm lieb war. „Ich muss meine Pläne wohl etwas Aggressiver voran Treiben…“ dachte sich Achar dann seiner eigenen Endlichkeit bewusst.

Sein Loyalitätsgefühl den Einwohnern des Acharrus Staates gegenüber zwang ihn dabei dazu alles Menschenmögliche in seiner verblieben Zeit zu tun seine Designierte Nachfolgerin so gut wie möglich auf das Vorzubereiten was als Regentin auf sie zukam. Denn das Regieren eines Staates war keine einfache Sache, jedenfalls wenn man es richtig machen wollte. „Alles in Ordnung?“ fragte Cyrene dann aufmerksam, offenbar hatte er mehr von seinem Schmerz gezeigt als er beabsichtigt hatte. „Ja aber ich werde alt und bin nichtmehr so Beweglich wie früher.“ Antwortete Achar mit einem Bitteren Unterton, er hatte immer viel Wert darauf gelegt trotz seiner Adligen Abstammung und seiner Position als Regent in Topform zu sein um seine Familie zur Not selbst schützen zu können aber nun ruinierte das Alter alles. „Selbst der große Kaiser Achar III. wird von dem Alter bezwungen hmm?“ fragte Cyrene daraufhin neckisch und mit einem schiefen grinsen im Gesicht. „Es hat den Anschein.“ Stimmte Achar Missmutig zu, es brachte nichts Tatsachen zu leugnen. „Dann wollen wir mal sehen ob ich dem großen Kaiser den Schmerz nehmen kann, auf das er uns noch lange erhalten bleibt.“ Meinte Cyrene neckisch und lies ihre Hände über den Trainierten Körper ihres Mannes gleiten. „Ich denke schon…“ antwortete Achar umgehend, auch wenn er es nur ungerne zugab seit seiner Aussprache mit den beiden wichtigsten und einzigen Frauen in seinem Leben fühlte er sich um ein vielfaches wohler, auch er genoss die Liebevolle Zärtlichkeit die er zuvor nie empfunden hatte.

„Endlich…“ ächzte Ahrissa und lies ich reichlich unelegant auf einer Extravagant geschwungenen Sitzecke niederfallen. Es interessierte sie dabei nicht dass ihre Leibwächterrinnen das ungebührliche Verhallten sehen konnten. „Jetzt brauche ich erst einmal etwas zu trinken, etwas Starkes…“ dachte sich Ahrissa dann während sie den Schweren Schal aus teurem weißem Samt der bislang ihre Schultern bedeckt hatte von sich schmiss da ihr Aufzug von Registar Blywack als zu Aufreizend empfunden worden war. Kaum hatte sie sich von dem, nach ihrem empfinden ,unangenehmen Kleidungstück getrennt schnippte sie einmal mit den Fingern, Unverzüglich tauchte eine Zofe auf und wartete mit demütig gesenktem Kopf ihre Anweisungen ab. „Bring mir etwas zu trinken, etwas alkoholisches, stark Alkoholisches.“ Verlangte Ahrissa dann. Sie musste die Erlebnisse der letzten Stunden erst einmal herunter spülen. Die Zofe verneigte sich daraufhin noch etwas tiefer ehe sie sich Rückwärts entfernte um ihren Auftrag aus zu führen. Ahrissa beachtete sie nicht weiter und streckte sich stattdessen auf dem Möbelstück aus und scherte sich nicht weiter darum das sie für lauernde Augen wohl ein äußerst angenehmer Anblick sein musste. „Worauf habe ich mich da nur eingelassen.“ Dachte sie sich dann, beinahe über das ganze Sofa ausgestreckt. Immerhin hatte Registar Blyswack seine Drohung wahr gemacht und darauf bestanden das sie seine Feier besuchte. Nachdem sie keine brauchbare Ausrede parat gehabt hatte, war Ahrissa nichts anders übrig geblieben als der Einladung zu folgen und hatte dies in den darauf folgenden Stunden mehrfach bereut. Dabei waren die offen Feindlich auftretenden Vorstandsmitglieder des Astoria Konzerns noch das kleinste Übel gewesen. Mit Feindseligkeit konnte Ahrissa umgehen, aber all diese Scheinheiligkeit der anderen Gäste hatte ihr Gehörig die Lauen verhagelt. Die eindeutigen Flirtversuche des Registars hatten dann den letzten Nagel in den Sarg getrieben so das Ahrissa ihre gesamte Selbstbeherrschung hatte aufbieten müssen um nicht aus zu rasten. „Wenn ich die Delegierte in die Finger bekomme wird das sehr ungemütlich für sie, das ist schlimmer als Folter.“ Dachte sich Ahrissa dann während sie aus dem Augenwinkel bemerkte wie die Zofe zurückgekehrt war und mit einem Bronzenen Tablett in den Händen geduldig darauf wartete das Ahrissa sie zu sich rief.

Ahrissa winkte die andere Frau daraufhin umgehend mit einer Hand zu sich und fragte dabei: „Was haben Sie auftreiben können?“ Die Zofe antwortete umgehend mit einer gedämpften Stimme: „Ein Echaranischer Brandwein Herrin. Es scheint hier keinen Wüstentränen Likör zu geben.“, „Es wird genügen.“ Stellte Ahrissa fest und griff sich die Flasche ehe sie eben jene, sehr undamenhaft, an die Lippen setzte und einen großen Schluck nahm. „Mutter würde mich alles Mögliche Heißen wenn sie das sehen würde…“ dachte sich Ahrissa dabei, immerhin ähnelte ihr Anblick im Moment eher einer Rebellischen Heranwachsenden als einer Prinzessin. Nachdem sie dann einen weiteren tiefen Schluck genommen hat stellte sie die Flasche auf einem kleinen Gläsernen Tisch ab und richtete sich auf. „Nicht schlecht.“ Dachte sie sich dann im Bezug auf den Branntwein, zumindest schien er stark alkoholisch zu sein und würde ihr dabei helfen die letzten Stunden zu ertränken. „Noch einmal überlebe ich das nicht….“ Stellte Ahrissa dann für sich selbst fest und stützte das Kinn auf die Hände. Allerdings hatte sie dabei das ungute Gefühl das sie derartige Feiern wohl noch sehr oft über sich ergehen lassen musste. Immerhin hatten die Gespräche der anderen Gäste darauf hingedeutet das diese Feiern eine der Hauptbeschäftigungen für die Bewohner des Habitats waren. Frustriert nahm sie daher einen weiteren tiefen Schluck von dem Branntwein und ignorierte das Missbilligende Gesicht ihrer Zofe dabei gekonnt. Plötzlich trat dann eine weitere Zofe in den Raum und verneigte sich tief ehe sie sprach: „Herrin Registar Blyswack sowie ein Mann namens Itaan Tawfeek wünschen euch zu sprechen.“, „Der hat mir jetzt noch gefehlt!“ dachte sich Ahrissa umgehend, allerdings wusste sie gelichzeitig das sie es sich im Rahmen ihrer Mission eigentlich nicht leisten konnte den Register und seinen Begleiter ab zu weißen. Immerhin sollte sie sich und damit dem Acharrus Staat ja die Unterstützung der Elysianischen Föderation und so vielen Einflussreichen Persönlichkeiten wie möglich Gewinnen. „Schicke sie herein.“ Befahl Ahrissa daher während sie gleichzeitig tief durchatmete und ihre Körperhaltung straffte, ab jetzt repräsentierte sie immerhin wieder ihre Heimat.

Nur kurz darauf traten die beiden Männer in den Raum, wobei sie artig der Zofe folgten und Argwöhnische Blicke um sich warfen. Vermutlich setzte die Anwesenheit der Schweigsamen ihnen mehr zu als sie zugeben wollten. Während sie Registar Blyswack nicht weiter beachtete, sie hatte wahrlich schon genug von diesem Mann gesehen, musterte Ahrissa seinen Begleiter interessiert. Seine Haut war von einem Attraktiven Olivbraun und ähnelte damit Ahrissa eigener Hautfarbe auch wenn sie wohl noch etwas dunkler war. Zusätzlich war sein Körperbau athletisch und zeigte keine Anzeichen von dem Ausufernden Lebensstyl den der Registar wohl lebte. „Was verschafft mir die Freude dieses unerwarteten Besuches?“ fragte Ahrissa dann und zwang ihre Stimme dabei Freundlich und einladend zu Klingen, auch wenn das nicht wirklich ihrem momentanen Empfinden entsprach. „Nun ich hielt es für eine gute Idee Sie an Ihrem ersten Tag in unserer Phänomenalen Gemeinschaft nicht alleine zu lassen. Immerhin ist es ein Primärer Vorteil am Leben auf einem Elysiumring das man immer von Gleichwertigen umgeben ist um sich nicht so alleine zu fühlen!“ stellte Registar Blyswack umgehend fest. „Wie selbstlos…“ dachte sich Ahrissa umgehend leicht angewidert, sie wusste sehr wohl was die eigentlichen Intentionen des Registars waren, hielt sich aber Zurück dieses Wissen offen zu legen. Immerhin konnte die Schwärmerei des Registars für ihre Person mit Sicherheit früher oder später ausnutzen. „Und ich wollte die Gelegenheit nutzen euch kennen zu lernen Eure Hoheit. Bedauerlicherweise war ich bis vor wenigen Minuten durch eine Angelegenheit in meiner Heimat verhindert, wollte mir die Chance jedoch nicht nehmen lassen eine der letzten wahren Adligen der Menschheit näher kennen zu lernen.“ Meinte Itaan dann, seine Stimme war tief, aber nicht rau, Ahrissa mochte sie sofort. „Man müsste meinen jemand wie Sie hätte Laufburschen für so etwas.“ Meinte Anton gut gelaunt. „Ja man müsste das meinen.“ erwiderte Itaan umgehend glatt.
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14 Nov 2020 15:27 #90052 by Todesgleiter
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„Setzen Sie sich.“ Forderte Ahrissa ihre Gäste dann auf und deutete auf eine zweite Sitzecke die sich annähernd gegenüber ihrer eigenen Position befand. Itaan verneigte sich daraufhin kurz ehe er sich geschmeidig niederlies, seine Bewegungen erinnerten an die einer Raubkatze, immer unter Spannung und nie Nachlässig aber nicht zu leugnen Elegant. Anton dagegen ließ sich mit der, nicht vorhandenen, Grazie eines Steines in die Polster plumpsen. Kaum hatten sich die beiden Männer niedergelassen schnippte Ahrissa einmal gekonnt zwischen Daumen und Zeigefinger worauf umgehend zwei ihrer Zofen mit großen Bronzenen Tablets in den Händen herantraten und praktisch vor den Männern auf die Knie fielen um die auf den Tablett drapierten Häppchen und Getränke dar zu bieten. „Nicht schlecht. Eventuell sollten wir unsere eigenen Bediensteten zu Ihnen in die Lehre schicken.“ Stellte Anton umgehend begeistert fest während er sich mit beiden Händen bediente. „Sie währen erstaunt was alles möglich ist wenn sich die eigenen Mitarbeiter respektiert fühlen.“ Stellte Ahrissa dann fest, diese Spitze hatte sie sich nicht verkneifen können. Immerhin waren die Bediensteten in der Elysianischen Föderation praktisch Zwangsarbeiter, während die Leibdiener der Kaiserlichen Familie in den Genuss weitreichender Vergünstigungen kamen. „Pfft, die Leute müssen ihren Platz kennen.“ Murrte Anton umgehend. „Darin stimme ich Ihnen zu, aber wo dieser Platz ist, ist wohl debatierbar.“ Erwiderte Itaan umgehend während er sich bedächtig ebenfalls von den Häppchen nahm. „Verschonen Sie uns Hier und Heute bitte mit Ihren Missionierungsversuchen.“ Stellte Anton umgehend fest. „Missionierungsversuchen? Ich bin neugierig.“ Stellte Ahrissa umgehend fest was zu einem Augenrollen bei dem Registar führte.

„So bezeichnet Registar Blyswack meine Bemühungen den Wohlgeschätzten Bürgern der Föderation das Verständnis der Unendlichkeit näher zu bringen.“ Antwortete Itaan umgehend. „Verständnis der Unendlichkeit? Sie machen mich noch neugieriger.“ Stellte Ahrissa umgehend fest. „Er Redet von seinem Religiösen Kult.“ Meinte Anton umgehend Abwertend. „Wenn Sie das so bezeichnen wollen.“ Erwiderte Itaan lediglich. „Nun, ich will es nicht so bezeichnen.“ Konterte Ahrissa umgehend. „Das habe ich bereits erwartet. Ich gehöre zur Geistlichen Führung der Republik Echar und wie Ihr mit Sicherheit wisst, ist es unser Primäres Anliegen das Licht des Verständnisses über alle Menschen scheinen zu lassen. Denn die Unendlichkeit erwartet uns alle.“ Erklärte Itaan dann. „Soso, ein Echarn…“ dachte sich Ahrissa umgehend. Sie hatte noch nie einen Bürger der streng gläubigen Republik kennen gelernt. „Und was führt einen Echarn wie Sie dann an einen solchen Ort?“ fragte Ahrissa dann. Immerhin blieben die Echarn für Gewöhnlich unter sich und hatten nur sehr wenige Interaktionen mit Außenstehenden. „Wir dürfen uns nicht Isolieren. Die Vereinte Völker Republik wartete schon seit langem auf einen Gelegenheit uns ab zu servieren, daher müssen wir in Kontakt mit unseren Verbündeten bleiben. Zudem können wir das Licht der Unendlichkeit nicht mit unseren Brüdern und Schwestern teilen wenn wir nur unter uns bleiben.“ Erklärte Itaan. „Er vergisst nur hin und wieder dass nicht jeder die Unendlichkeit teilen möchte. Ich für meinen Teil geniese lieber mein jetziges Leben.“ Stellte Anton dann abwertend fest. „Das ist überdeutlich.“ Konterte Itaan lediglich und schien sich dabei keine Schwankung in seiner Stimmlage zu Erlauben. Ahrissa musste daraufhin grinsen, zum einen fand sie es erheiternd das sie nicht die einzige war die es genoss den Registar in seine Schranken zu weisen, zum anderen forderte der Alkohol einfach seinen Tribut. „Gestattet Ihr nun mir zu fragen was Euch hier her führt?“ fragte Itaan dann. „Mit Sicherheit die Aussicht auf ein angemessenes Leben unter Gleichgestellten, oder?“ fügte Anton sofort an. Ahrissa überlegte daraufhin fieberhaft was sie antworten sollte, der Alkohol in ihrem Blut vereinfachte das dabei nicht gerade.

„Ich würde sagen es war die Aussicht die mächtigen dieser Galaxis zu treffen. Es ist nicht gerade einfach für jemanden von meiner Herkunft Beziehungen mit Menschen aus der Union zu knüpfen.“ Meinte Ahrissa dann und entschied sich dabei bei der Wahrheit zu bleiben. „Ich verstehe. In diesem Fall haben wir beide wohl mehr gemein als ich zunächst angenommen hatte.“ Meinte Itaan dann. „Mit dem Unterschied das sie nicht als Missionar auftritt.“ Brummte Anton umgehend. „Ich zwinge niemanden mir zu zuhören.“ Erwiderte Itaan lediglich knapp, es war offensichtlich das er sich nicht so einfach Provozieren lies. Ahrissa ignorierte das Geplänkel der beiden Männer daraufhin gekonnt als sie meinte: „Es scheint als ich müsste ich Ihnen zustimmen. Da wir beide auf der Suche nach Freundschaft sind könnten wir beide direkt jetzt damit Anfangen neue Freuden zu machen, was halten Sie davon?“, „Ich würde mich privilegiert fühlen Euch zu meinen Freuden zählen zu können. Insbesondere nachdem die Heilige Republik Ihnen den Schutz einer unserer Welten vor einem Übergriff verdankt. Das haben wir nicht vergessen.“ Stellte Itaan umgehend fest und deutete aus dem Sitzen heraus eine Verbeugung an. „Ich bitte Sie, hier sind alle Privilegiert. Wenn Sie das nicht währen hätten Sie hier nichts verloren.“ Stellte Anton umgehend fest. „Das entspricht zwar der Wahrheit, aber dennoch kann nicht jeder von sich behaupten mit der Kronprinzessin des Acharrus Staates befreundet zu sein, nicht einmal hier auf diesem Eiland der Privilegierten.“ Erwiderte Itaan. „Nun das ist ein wahres Wort. Trinken wir auf unsere Freundschaft!“ stimmte Anton umgehend begeistert zu. „Seit wann bist du denn mein Freund?“ fragte sich Ahrissa darauf selbst, verkniff sich jedoch einen Diesbezüglichen Kommentar und griff stattdessen zu einem der aus Bergkristall gefertigten Gläser die auf dem Tisch bereit standen. Es musste von ihren Zofen herbeigeschafft worden sein während sie noch mit dem Gespräch beschäftigt gewesen war. „Wie ich Sehe schmecken euch die Erzeugnisse aus meiner Heimat.“ Stellte Itaan dann mit einem Seitenblick auf die Halbleere Branntweinflasche fest. Ahrissa fühlte sich daraufhin ertappt und meinte daher schnell: „Es war ein akzeptabler Ersatz für Wüstentränen Likör.“

„Nie gehört.“ Stellte Anto umgehend fest. „Das ist nicht Verwunderlich, der Acharrus Staat exportiert nicht viele Produkte auf den Unionsmarkt.“ Stellte Itaan umgehend fest. „Streng genommen überhaupt nicht. Lediglich freie Händler queren die Grenze und diese sind in der Regel nicht an einfachen Konsumgütern interessiert.“ Stimmte Ahrissa zu. „Nun in diesem Fall könnte ich meine Hilfe anbieten. Die Elysianische Föderation ist steht’s an Möglichkeiten Interessiert weitere quellen für Luxusgüter zu akquirieren.“ Stellte Anton umgehend fest. „Ich werde auf dieses Angebot zurückkommen Registar Blyswack.“ stellte Ahrissa dann fest, Handelsbeziehungen waren immerhin ein guter Weg die gegenseitigen Beziehungen zu Verbessern und die Elysianische Föderation konnte das Zünglein auf der Waage sein das die Union davon abhielt einen weiteren Krieg an zu Zetteln. „Ich freue mich schon auf die Offiziellen Verhandlungen.“ Erwiderte Anton umgehend mit begeistert leuchtenden Augen. Itaan hatte sich unterdessen zu seinem eigenen Trinkglas gegriffen und musterte den Inhalt einmal kurz kritisch ehe er einen kurzen Zug von der Flüssigkeit nahm. „Kein Wunder das es Euch geschmeckt hat. Dieser Jahrgang ist vorzüglich.“ Stellte er dann fest und genehmigte sich sofort einen weiteren Schluck. „Selbstverständlich ist er das. Sämtliche Importierte Waren müssen eine strenge Qualitätskontrolle durchlaufen bevor sie bereit gestellt werden.“ Meinte Aton sofort tadelnd. Im nächsten Moment ertönte dann ein heller Frauenschrei gefolgt von Männlichem Wutgebrüll. Noch ehe Ahrissa oder einer ihrer beiden Gäste jedoch reagieren konnten stürmten fünf Schweigsame in den Raum und bauten sich Schützend vor dem Fenster sowie Eingang auf, ihre Speere zeigten dabei auf die Öffnungen. „Was?!“ fragte Anton lediglich überrumpelt während Itaan selbst eine kleine Pistole zückte die er bislang unter seinem Gewand verborgen hatte. Schließlich ertönte die Männerstimme erneut, doch dieses mal war sie vor Schmerz verzerrt. „Was ist los?“ verlangte Ahrissa dann zu Wissen. Umgehend eilte eine der Zofen herbei und flüsterte ihr ins Ohr: „Ein Mann und eine Frau haben versucht sich gewaltsam Zutritt zu diesem Gebäude zu verschaffen Herrin. Sie wurden Aufgehalten.“

„Leben sie noch?“ fragte Ahrissa dann, sie wollte ihren ersten Tag nicht gleich damit beginnen für den Tod zweier anderer Bewohner des Habitats verantwortlich zu sein. „Ja, sie wurden lediglich Verletzt.“ Antwortete die Zofe umgehend. „Bringe sie her.“ Verlangte Ahrissa dann, dieser Umstand wurde besser sofort geklärt bevor sich die Leute ihre eigenen Version zusammen Dichteten. „Wer soll Hergebracht werden?!“ verlangte Anton dann zu wissen, seine Mimik war dabei die eines in die Enge getriebenen Tiers. Er mochte es offensichtlich nicht sonderlich keine Kontrolle über eine Situation zu haben. „Vermutlich der oder diejenige die für diese Situation verantwortlich ist.“ Stellte Itaan mit einen fragenden Blick auf Ahrissa fest. „Offenbar haben wir zwei Möchtegern Einbrecher.“ Stellte Ahrissa auf die unausgesprochene Frage hin fest. „Unmöglich, unsere Erlesene Gesellschaft steht über derartigem Verhalten. Niemand hier hat es nötig sich auf derlei Art zu Bereichern.“ Konterte Anton entschlossen. „Wer viel besitzt giert in aller Regel nach noch mehr.“ Erwiderte Itaan daraufhin leidglich, Ahrissa war mittlerweile ziemlich sicher das er aus ähnlichen Gründen wie sie auf Elysium 1 war und sich alles andere als wohl fühlte. „Zusätzlich bezweifle ich das ein Diebstahl in ihrer Absicht lag.“ Fügte Ahrissa dann an. Im nächsten Moment traten dann vier der Schweigenden in den Raum, sie hielten ihre Waffen drohend auf ein reichlich ramponiert wirkendes Pärchen gerichtete. Die ehemals wohl ziemlich Teuren Anzüge die waren stellenweise zerschlissen und auch die Bluse der Frau hatte etwas gelitten und entblößte wohl mehr als ihr Recht war. Der Stil der Anzüge sowie die Frisuren der beiden deuteten dabei auf eine Herkunft aus dem vom Astoria Konzern dominierten Raum hin. „Herr Ward, Frau Evans was machen Sie denn hier?“ fragte Anton umgehend, offenbar kannte er das unglücklich dreinschauende Pärchen.

„Ist das nicht Überdeutlich?! Wir wurden von diesen Barbaren Angegriffen und hier rein verschleppt. Ich hätte gedacht Sie würden einen besseren Geschmack haben Herr Registar.“ Erwiderte der Mann, welcher wohl den Namen Ward trug. „Ich wage diese Aussage anzuzweifeln.“ Stellte Itaan umgehend fest. „Ich glaube eher dass Sie beide versucht haben sich Zutritt zu verschaffen.“ Stellte Ahrissa dann kalt fest, sie ahnte schon was die beiden Ursprünglich vorgehabt hatten. „Lügen!“ donnerte der Mann umgehend entschlossen. „Aber warum sollte ich den Lügen?“ fragte Ahrissa sofort zuckersüß und legte den Kopf neckisch schief, sie hatte kein Problem damit das ihre Gesprächspartner bemerkten dass sie Sie aufzog. „Weil es das ist was eine Hinterhältige Schlange eben tut.“ Antwortete der Mann Namens Ward. „Ich bitte Sie Herr Ward, dieser Tonfall ist unter unser aller Würde.“ Meinte Anton dann mahnend. „Nicht unter ihrer.“ Stellte die Frau dann fest und nickte ein Richtung Ahrissa, sie wagte es aus offensichtlichem Grund wohl nicht ihre Hände zu Bewegen. „Bislang gingen sämtliche Beleidigungen jedoch von Ihrer Seite aus.“ Stellte Itaan dann neutral fest. „Warum verteidigen Sie diese Barbarin? Ihr Wisst doch alle was Sie und Ihre Leute mit Milliarden von Menschen getan haben deren einziger Fehler es gewesen war sich gegen die Tyrannei eines Autokratischen Regimes zu wehren!“ kreischte die Frau dann mehr als das sie sprach, trotz der unangenehm Schrillen Stimme die Ahrissa in den Ohren weh tat erlaubte sie sich keine Veränderung ihrer Mimik und starrte kalt und unbeeindruckt auf das vor ihr Kniende Pärchen. Immerhin hatte sie von ihrem Vater gelernt das es sehr viel einschüchternder Wirkte seine Emotionen zu kontrollieren als laut herum zu Brüllen. „Ich verbiete mit diesem Tonfall Frau Evans. Kronprinzessin Ahrissa ist keine Barbarin mehr, sie ist jetzt eine von uns!“ stellte Anton dann fest und schien dabei nicht zu bemerken das seine Aussage hochgradig Beleidigend war.

„Was wolltet ihr?“ fragte Ahrissa dann leise und in einem Tonfall der bislang immer dafür getaugt hatte anderen die Nackenhaare zu Berge stehen zu lassen. Itaan warf ihr daraufhin einen kurzen Blick zu in dem deutlich furcht zu lesen war, auch er schien Ahrissa bislang lediglich für eine verwöhnte Luxusgöhre gehalten zu haben, trotz seines Respektvollen Auftretens. „Du hast keine Ahnung, wer ich wirklich bin.“ Dachte Ahrissa dann, niemand wusste das. Alle sahen in ihr nur eine Prinzessin die nie etwas für ihr Geburtsrecht hatte tun müssen, was nicht weiter von der Wahrheit hätte entfernt sein können. Ihr Vater hatte sie schon ab einem jungen Alter durch ein Rigoroses Trainingsprogramm geschleust das sowohl ihren Geist als auch ihren Körper trainiert hatte, sie war daher alles andere als eine Hilflose Märchenprinzessin. Auch bei dem Pärchen verfehlte ihre Mimik und Tonlage die Wirkung nicht, beide schluckten deutlich und versuchten zurückzuweichen, erfolglos dafür sorgten die Schweigenden hinter ihnen. „Antwortet!“ Verlangte Ahrissa dann, erlaubte sich jedoch noch immer keine Regung. Dieses mal zuckten die beiden vor ihr regelrecht zusammen und aus dem Augenwinkel sah Ahrissa das es Register Blyswack sowie Itaan nicht besser erging. „Wir wollten verhindern dass der Einfluss der Autokratie noch weiter reicht.“ Stellte der Mann dann ziemlich heiser und langsam fest. Im selben Moment hob eine der Leibwächterrinen zwei Schusswaffen in die Höhe die anhand ihres Designs unschwer als Luxuswaffen wie sie die Wohlstandselite innehrlab der Union bei sich trugen zu identifizieren waren. Bei dem Anblick weiteten sich Antons Augen Schockiert und er meinte: „Bitte Sagen Sie mir das Sie nicht vor hatten was ich nun denke.“, „Doch genau das hatten wir vor, wir müssen der Schlange den Kopf abschlagen bevor sie noch einmal zubeißen kann, sehen Sie das denn nicht Herr Registar!“ fuhr es dann aus dem Mann heraus, seine Stimme triefte dabei vor Hass und Verachtung. „Wie erbärmlich, ihr wagt es nicht einmal euch mir entgegen zu stellen wenn ihr mir nach dem Leben trachtet? Solche Feigheit.“ Stellte Ahrissa dann fest, auch ihre Stimme war von Verachtung durchtränkt. „Ihnen muss doch klar gewesen sein das Sie dafür verurteilt werden?!“ fragte Anton dann ungläubig, er konnte offensichtlich nicht fassen was sich in diesem Moment vor ihm Abspielte. „Nur wenn man uns erwischt hätte, wir haben Verstärkungen in Reichweite.“ Meinte der Mann umgehend. „Diese werden euch nichts mehr nützen.“ Meinte Ahrissa lediglich und lies die Hand abrupt sinken. Ihre Leibwächterrinen verstanden die Geste umgehend undzögerten keine Sekunde ihre Waffen von hinten direkt durch die Herzen der beiden zu stoßen um sie vor den ungläubigen Augen des Registars sowie Itaan auf der Stelle zu exekutieren.
~~~Ende Kapitel 34~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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21 Nov 2020 15:34 #90053 by Todesgleiter
Kapitel 35: Kulturelle Differenzen

Es hatte Commander Lucite nicht gefallen unter Acharranischer Aufsicht Arbeiten zu müssen, aber vorläufig war es die einzige Chance gewesen ein Auge auf das Artefakt haben zu können das von der Kaiserlichen Flotte auf eine Geheime Forschungsstation irgendwo im Nirgendwo verlegt worden war. Auch war ihr klar dass sie für ihre Kollaboration mit dem Feind vermutlich vor ein Kriegsgericht gestellt werden würde, sollten ihre Vorgesetzten davon Wind bekommen und sie in die Finger bekommen. Trotzdem hatte sie sich gemeinsam mit ihrem verbleibenden Forschungsteam dazu entschlossen auf das Angebot einzugehen das der Kaiser ihnen gemacht hatte. Immerhin war die einzige Bedingung mit den Acharranischen Ingenieuren zusammenzuarbeiten, ansonsten wurden sie in Ruhe gelassen. Und Entgegen ihren Erwartungen war es diese Zusammenarbeit gewesen die es ermöglicht hatte endlich Fortschritte zu machen, wiederwillig hatte sie daher zugeben müssen das die Acharranen trotz ihrer stellenweise Rückständigen Technologie alles andere als Einfallslos und dumm waren, eher im Gegenteil nicht wenige Mitglieder des Ingenieur Teams würde sie sogar als absolut überdurchschnittlich einschätzen, selbst nach den strengen Kriterien der Union. Eine Tatsache die bei weitem nicht auf alle ihre Teammitglieder zutraf. So hatten sie mittlerweile dank einer Untersuchungsmethode mittels Schallwellen herausgefunden dass das Artefakt in der Tat kein Massiver klumpen Material war sondern in seinem inneren aus einer Vielzahl von Bauteilen bestand. Dies wiederrum stützte die These nach einer art Sonde oder Drohne, auch wenn der ursprüngliche Verwendungszweck noch schleierhaft war. Aber nun da sie es geschafft hatten erste Ergebnisse zu erzielen war Commander Lucite mehr als zuversichtlich das Geheimnis mit vereinten Kräften lüften zu können. Immerhin hatten sie in den wenigen Tagen der Zusammenarbeit schon mehr erreicht als in dem ganzen Monat zuvor in dem sie und ihre Team sich alleine den Kopf zerbrochen hatten. „Vielleicht hatte Gesandte Schmidt doch recht eine Zusammenarbeit mit dem Acharrus Staat würde uns stärker als zuvor machen…“ dachte sich Commander Lucite dann nachdenklich während sie gelichzeitig das Artefakt beobachtete das in diesem Moment einem Bombardement aus Elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt wurde um heraus zu finden wie das unbekannte Material aus dem es gefertigt war darauf reagierte. Immerhin hatte die dichte Atmosphäre des Planeten auf dem es von einer autonomen Prospektor Sonde durch Zufall entdeckt worden war praktisch jegliche Strahlung abgeschirmt. Plötzlich passierte dann etwas, die Messgeräte konnten Energieemissionen fest stellen die von dem Artefakt ausgingen sie waren Minimal, aber ein sicheres anzeichnen dafür dass das Artefakt auf das Strahlenbombardement reagierte. Augenblicklich stoppte das Bombardement, niemand wollte eine Beschädigung riskieren. Doch die Emissionen blieben bestehen, im nur schwer messbaren Bereich der nur knapp über der allgemeinem Umgebungsstrahlung haben, aber dennoch sie waren da.

Im nächsten Moment erhöhten sich die Emissionen exponentiell, wie wenn man einen Heruntergefahrenen Fusionsreaktor neu startete. Noch bevor dann irgendjemand die Chance hatte darauf zu reagieren nahmen die Werte wieder ab und sanken ebenso schnell wie sie aufgetaucht waren wieder auf praktisch null zurück. „Was war denn das?“ fragte Commander Lucite daher nachdenklich und tippte mit dem rechten Zeigefinger auf das Kontrollpult während sie versuchte sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen. Erst als sie den Blick hob bemerkte sie das einer der Acharranischen Ingenieure hektisch auf seinem Kontrollpult hantierte, seine Augen schienen dabei regelrecht über die Anzeigen zu fliegen, ein gutes Indiz dafür das jemand in diesem Moment sehr, sehr Beschäftigt war. „Haben Sie etwas entdeckt Consructor Maven?“ fragte sie daher überrascht. „Ja, die Energieemissionen des Artfaktes waren nicht von einer Einheitlichen Wellenlänge, zudem haben sich die Wellenlängen verändert. Das muss einen Grund haben.“ Erwiderte der Angesprochenen ohne den Blick von den Anzeigen zu nehmen. „Eventuell ist der Zustand des Artefaktes dafür verantwortlich?“ meinte Commander Lucite umgehend ratlos. „Unwahrscheinlich, es ist ein Muster zu erkennen.“ Antwortete Constructor Maven. „Eventuell eine Form von Kommunikationsversuch?“ meinte Commander Lucite dann aufgeregt. „Vielleicht.“ Stimmte der Constructor zu, noch immer ohne den Blick zu heben. Commander Lucite wandte sich daraufhin ebenfalls wieder ihrem Pult zu um die Aussage des Constructor zu überprüfen, nicht das er etwas in die Geschehnisse hineininterpretierte das nicht da war. Tatsächlich ergaben die Messwerte für sie keinen großen Sinn, sie erweckten den Anschein vollkommen zufällig zu sein, was die Theorie einer simplen Fehlfunktion stützte. Auf den zweiten Blick vielen ihr dann aber auch einige Ungereimtheiten auf, die Abfolge von langen und kurzen Wellen schienen zu alternieren anstelle anzuschwellen oder ab zu nehmen. „Vielleicht ist da was dran, auf jedenfalls ist das eine Untersuchung wert.“ Dachte sich Commander Lucite dann ehe sie weitere Forscher dafür abstellte die Strahlungswerte zu untersuchen.

„Super einstand.“ Dachte sich Ahrissa während sie den Blick aus einem Fenster ihrer Unterkunft schweifen lies. Immerhin war sie von den Elysianischen Behörden wegen Anstiftung zum Mord unter Arrest gestellt worden. Während versucht wurde auf zu klären was eigentlich genau zu der Standrechtlichen Exekution zweier Bürger der Elysiansichen Föderation geführt hatte. Immerhin war mehr als offensichtlich gewesen das diese Bürger alles andere als unschuldig bei den Geschehnissen gewesen waren. Weniger überraschend waren sie als Zugehörige des Astoria Konzerns identifiziert worden und ebenso wenig überraschend hatte sowohl die Konzernführung als auch andere Bürger des Konzerns die in der Föderation lebten eine Umgehende Festnahme und Bestrafung Ahrissas verlangt. Bislang hatte die Föderation diesem Anliegen allerdings nicht nachgegeben, was wohl auch an der umgehenden Einmischung durch einen Gewissen Botschafter Willis lag der im Namen der Solari Föderation agierte und überraschend aufgetaucht war. Ahrissa hatte die Vermutung dass dies kein Zufall war. Soweit sie wusste war Botschafter Willis immerhin früherer Mitarbeiter des Föderalen Geheimdienstes der aufgrund seines Alters auf das Amt als Botschafter umgesattelt hatte. „Herrin wir sollten diesen Ort verlassen.“ Stellte dann eine von Ahrissas Zofen fest die in der Tür stand und nervös ihren Arm vor sich hielt, für Gewöhnlich wagten es die Bediensteten nicht ihre Meinung so offen kund zu tun. „Das wird nicht notwendig sein. Ich habe keine Angst vor Ihnen.“ Erwiderte Ahrissa umgehend, auch wenn das ein wenig gelogen war. Sie fühlte sich schon ein wenig an ihren letzten Aufenthalt im Territorium der Union erinnert. „Dennoch müsst ihr gehen solange ihr noch könnt Herrin. Es ist zu Gefährlich.“ Beharrte die Zofe, in ihrer Stimme kämpften dabei Nervosität und Sorge um die Vorherschaft. Ahrissa wandte sich daraufhin von dem Fenster ab um ihre besorgte Bedienstete sehen zu können ehe sie meinte: „Ich weiß die Besorgnis um meine Person zu schätzen Marlene, aber wir dürfen jetzt keine Angst zeigen. Denn dies würde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Schuldeingeständniss gewertet werden.“, „Ich verstehe.“ Antwortete Marlene niedergeschlagen Ahrissa kannte sie schon lange und betrachtete sie als eine art Freundin, von denen sie aufgrund ihrer Position nicht allzu viele hatte.

„Mach dir keine Sorgen. Es sind Vorkehrungen getroffen worden, für den Fall der Fälle.“ Meinte Ahrissa dann und spielte damit auf das umfangreiche Netz aus Absicherungen an das Großadmiral Khouba für den Fall der Fälle gespant hatte. Niemand würde sie einfach gegen ihren Willen von dem Habitat hohlen oder hinrichten können. So befanden sich mehrere Einheiten Schocktruppen in halb getarnten Angriffsbarkassen in der Umlaufbahn um denselben Planeten wie das Habitat, bereit jederzeit zu zuschlagen. Auch war eine kleine Flotte knapp außerhalb des Systems im Niemandsland zwischen den Sonnensystem stationiert und konnte daher innerhalb weniger Sekunden vor Ort sein, zusätzlich hatten Agenten des Kaiserlichen Geheimdienstes das Betriebspersonal des Habitats infiltriert und standen ebenfalls bereit. Plötzlich ertönte dann der dezente Klingelton der anzeigte das jemand einlass begehrte. Mit einer Handgeste wies Ahrissa Marlene daraufhin an nach zu sehen während sie sich selbst auf den Weg in den Hauptaufenthaltsraum machte um ihre möglichen Gäste angemessen in Empfang nehmen zu können. Nun wenig später kehrte Marlene zurück und meinte in einer tiefen Verneigung: „Herrin, Botschafter Willis von der Solari Föderation bittet um eine Audienz. Äußerst nachdrücklich wenn ich anfügen darf.“, „Damit wird der Tag doch gleich viel Interessanter.“ Dachte sich Ahrissa umgehend, sie erinnerte sich noch von der Verhängnisvollen Konferenz her an den Botschafter der Solari Föderation, er war einer der Gesandten gewesen die sich mäßigend eingesetzt hatten um eine Eskalation zu verhindern, ultimativ war er damit zwar gescheitert aber das bedeute nicht das Ahrissa seinen Einsatz vergessen hatte. Zudem konnte der Botschafter und im weiteren Sinn die Gesamte Solari Föderation als mächtigster Mitgliedsstaat der Union ein sehr, Sehr wertvoller Verbündeter sein. „Lass ihn ein und führe in her.“ Verlangte Ahrissa daher während sie sich in Positur brachte.

Kurz darauf trat Marlene gefolgt von Botschafter Willis in den Aufenthaltsraum. Der Botschafter schien die beiden Schweigenden die ihm wie ein Schatten folgten dabei überhaupt nicht zur Kenntnis zu nehmen und vollführte stattdessen eine angedeutete Verbeugung, welche Ahrissa ihrerseits mit einem Kopfnickten zu Kenntnis nahm. „Kronprinzessin, ich danke euch das ihr mir diese Audienz gewährt, insbesondere im Hinblick auf die Ereignisse unserer letzten Begegnung. Ich hatte leider noch keine Möglichkeit mich bei euch für diesen verachtenswerten Akt zu entschuldigen der euch wiederfahren ist. Ich hoffe daher das Ihr meine Entschuldigung und die der Solari Föderation nun noch annehmt.“, „Euch und die Solari Föderation trifft keine Schuld für das was mir wiederfahren ist Botschafter. Dennoch nehme ich Ihre Entschuldigung an.“ Erwiderte Ahrissa ehe sie auf einen freien Sessel ihr gegenüber deutete und meinte: „Setzen Sie sich.“, „Ich danke für Eure Nachsicht.“ Meinte Willis darauf während er sich setzte, dabei sah man ihm sein alter deutlich an, die Bewegungen wirkten etwas steif. In diesem Moment erinnerte der Botschafter Ahrissa sehr an ihren Vater, man sah ihm noch immer die Kraft seiner früheren Tage an, doch das alter setzte sich langsam durch. „Was führt Sie zu mir?“ fragte Ahrissa dann nachdem der Botschafter sich gesetzt hatte. „Ich wollte mich ungestört mit euch Unterhalten können Kronprinzessin. Es gibt viele Dinge die wir dringend besprechen müssen.“ Antwortete Botschafter Willis umgehend. Ahrissa antwortete darauf indem sie eine Braue hochzog und meinte: „Sie überraschen mich, mir waren keine Themen bekannt die mit der Solari Föderation besprochen werden müssten.“, „Liegen die Themen nicht auf der Hand? Die letzte Bewaffnete Konfrontation zwischen unseren Staaten liegt noch nicht sonderlich lange zurück und ich denke es liegt in unser beider Interesse eine Wiederholung zu vermeiden.“ Erklärte der Botschafter umgehend. Im selben Moment trat Marlene zu dem Botschafter und präsentierte ihm aus einer tiefen Verbeugung heraus ein Tablett mit Häppchen sowie einem Glas Wasser darauf
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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