Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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12 Sep 2020 16:06 #90030 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Plötzlich meldete dann Leutnant Flores: „Achtung die Alienschiffe nähern sich dem Forschungskomplex, sie schneiden unseren Einheiten den Rückweg ab.“, „Verflixt…“ dachte sich Kapitän Saab daraufhin ehe er fragte „Können die Bodentruppen uns Zielinformationen liefern, unsere Zielsuchsensoren funktionieren nur stark eingeschränkt?“, „Positiv Sir, ich lasse die Ziele Beleuchten, die meisten scheinen schon angeschlagen zu sein.“ Bestätigte Leutnant Flores umgehend. Kapitän Saab verschwendete daraufhin keine Zeit und befahl: „Taktik: Zielerfassung auf fremde Zieldateneinspeisung stellen, unsere Bodentruppen werden uns die Ziele markieren.“, „Bestätigt, Zielerfassung umgestellt, Warte auf Signal.“ Bestätigter Leutnant Marks sofort. „Signal erhalten, Ziel erfasst.“ Meldete der Leutnant dann nur wenige Augenblicke später, die Bodentruppen verloren offenbar keine Zeit, was durchaus nachvollziehbar war, immerhin schwebte eine Armada aus Alienschiffen über ihren Köpfen. „Präzises Feuer Frei Leutnant, ich will keine Streuschüsse die ausversehen den Komplex treffen.“ Meinte Kapitän Saab daraufhin. „Bestätigt Sir, Gezieltes Feuer.“ Quittieret Leutnant Marks noch während die ersten Geschosse schon unterwegs waren, immerhin wussten sie nicht wie lange die Aliens brauchen würden um zu bemerken das ihre Position vom Boden aus aufgeklärt wurde. „Können wir den Effekt unseres Feuers einschätzen Leutnant?“ fragte Kapitän Saab dann. „Nein Sir, die Sensoren können die Atmosphäre immer noch kaum durchdringen, sämtliche Messwerte sind äußert Vage und ungenau.“ Antwortete Leutnant Marks. „Dann Passen Sie erst recht auf falls sich die Zieldaten ändern.“ Meinte Kapitän Saab daraufhin, er traute den Truppen Boden durchaus zu, zu erkennen wenn eines ihrer Ziele am Ende war und die Markierung dementsprechend anzupassen.

„Sir die Zieldaten verändern sich rapide, es scheint dass die Feindliche Flotte sich in schneller Bewegung befindet, sie nähern sich uns.“ Meldete Leutnant Marks dann. „Endlich stellen Sie sich zum Gefecht.“ Dachte sich Kapitän Saab daraufhin, er hatte genug davon, im wahrsten Sinne des Wortes, im Trüben zu Fischen. „Ausweichmanöver, lasst Sie genau durch unser Schussfeld rauschen…“ befahl Kapitän Saab dann. Im nächsten Augenblick durchbrach das führende Alien schiff die obere Atmosphäre des Planeten und war damit für alle Sensoren wieder mühelos zu entdecken. Kaum aus der Atmosphäre aufgetaucht korrigierte das Fremde Schiff seinen Kurs umgehend um genau auf das Patrouliengeschwader zu zuhalten, seine Geschwindigkeit steigerte sich dabei beständig. „Ein Ramm Manöver, wirklich?“ fragte sich Kapitän Saab daraufhin überrascht und schüttelte den Kopf, aufgrund der Distanzen und Geschwindigkeiten auf welchen sich Raumgefechte abspielten war es praktisch unmöglich ein anderes Schiff zu rammen solange betreffendes Schiff noch manövrierfähig war. „Ausweichmanöver vorbereiten, Taktik Feuer auf das führende Schiff konzentrieren!“ befahl Kapitän Saab dann er hatte vor ein weiteres mal am Heutigen Tage die Aktionen seiner Feinde gegen eben jene zu nutzen, soweit machten ihm die Aliens diese Aufgabe dabei zugebender weise ziemlich Einfach, diese Aliens konnten noch nicht viel Erfahrung im Raumgestützten Kampf haben, anders konnte er sich die fragwürdigen Taktiken seines Feindes nicht erklären. Sofort darauf richteten sich praktisch sämtliche Waffen des Geschwaders auf das führende Alienschiff und Bombardierten das Gefährt mit einem erbarmungslosen Hagel aus Metall. Die hohe Annäherungsgeschwindigkeit des Alienschiffes erhöhte die Zerstörungskraft der Acharranischen Waffen dabei noch weiter, da die Geschosse nun mit noch höherer Geschwindigkeit auf die Hülle prallten. Nicht Wenige Geschosse durchschlugen ihre Ziel daher auch komplett und wurden gemeinsam mit den Trümmern die sie aus dem Rumpf geschlagen hatten zu einer ernst zu nehmenden Gefahr für die Folgenden Alien schiffe die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit nur eingeschränkt Manövrierfähig waren und mit nicht rechtzeitig ausweichen konnten. Schließlich zerbrach das führende Alienschiff wohl aufgrund seiner eigenen Beschleunigung und den durch den Beschuss hervorgerufenen Beschädigungen an seinen Tragenden Elementen, das Wrack und seine Zahllosen Trümmer verwandelten sich dabei zu einer Tödlichen Schrappnell Wolke die sich rasch vor der Restlichen Alienflotte ausbreitete. Die folgenden Schiffe hatten daraufhin keine Chance. Sie rauschten mit vollem Tempo in die Trümmerwolke die einst ihr Führungsschiff gewesen war. Die Trümmer rissen dabei weitere Löcher in die sowieso schon beschädigten Schiffe, mit verheerenden Folgen.

„Die Kämpfen wie Tiere. Ohne Verstand, nur mit Aggression.“ Stellte Exul Yacklas bei dem Anblick der Alienfloltte fest die sich in diesem Moment in der Auflösung befand, die Trümmer hatten nicht wenigen Schiffen den Rest gegeben während die verbliebenen Einheiten auf Verlorenem Posten Kämpften. Kapitän Saab nickte umgehend zustimmend und meinte: „Sie haben vollauf Recht, ich habe keine Ahnung wo diese Geschöpfe ihre Taktische Ausbildung abgeschlossen haben, jeder Kadett hätte eine bessere Leistung abgeliefert als dieses Trauerspiel.“, „Nun zumindest hat der Acharrus Staat dann nicht einen weiteren mächtigen Feind.“ Stellte Exul Yacklas Schulterzuckend fest, für sie war die Geschichte damit wohl abgehakt. „Unterschätzen Sie nie einen unbekannten Feind Exul, sie mögen etwas unbedarft sein. Aber was wenn sie dafür über gewaltige Mengen an Ressourcen verfügen? Ihre Industrielle Kapazität könnte enorm sein.“ Erwiderte Kapitän Saab umgehend. „Das hat die Galaktische Union auch und dennoch haben wir sie in die Knie gezwungen Sir.“ Konterte Exul Yacklas überzeugt. „Hochmut kommt vor dem Fall Exul, der Acharrus Staat hat so lange überlebt und ist so mächtig geworden weil wir unsere Gegner nicht unterschätzen und stets entschlossen aber angemessen Reagierten.“ Meinte Kapitän Saab zur Antwort. „Entschuldigen Sie Sir, aber was gibt es da zu Unterschätzen? Ihre Waffen waren vollauf ineffektiv, von den komplett fehlenden Taktiken fange ich erst gar nicht an.“ Stellte Exul Yacklas fest. „Also schlagen Sie vor diese mögliche Bedrohung zu ignorieren Commander?“ fragte Kapitän Saab sofort, ihm gefiel die Einstellung seiner Untergeben nicht, Arroganz war noch nie ein guter und Hilfreicher Charakterzug gewesen. „Nein, ich schlage vor sie aus zu merzen bevor sie zu einem echten Problem wird Sir.“ Antwortete Exul Yacklas. „Ein Blinder Frontalangriff kann verheerende Folgen haben Commander.“ Meinte Kapitän Saab umgehend. „Nur wenn man einen Feind gegenüber steht der zumindest im Ansatz Gefährlich ist Sir.“ Konterte Exul Yacklas. „Was bringen die denen denn Heutzutage in der Akademie bei?“ fragte sich Kapitän Saab daraufhin, dieser Blutdurst und diese Ignoranz waren definitiv nicht das Signaturzeichen Acharranischer Militärausbildung.

„Dieser Feind ist im Ansatz Gefährlich Exul, er verfügt über ÜLG Kapazitäten und die Möglichkeit multiple Kriegsschiffe zu bauen. Es wäre auch denkbar das es sich bei diesen Einheiten lediglich um eine art Vorhut gehandelt hat welche die Stärke des Widerstandes ermitteln sollte. Ohne weiterführende Informationen können wir unmöglich das Level der Bedrohung objektiv einschätzen.“ Erwiderte Kapitän Saab, er nahm sich die Zeit dieses Thema aus zu Diskutieren gerne, immerhin war Exul Yacklas ansonsten ein vielversprechender Offizier und konnte zu einer wertvollen Ressource für die Kaiserliche Flotte werden. „Sie hören sich an wie mein Ausbilder Sir, wir müssen Aggressiver werden wenn der Acharrus Staat überleben soll. Die Strategie des Langsamen Vortastens benötigt zu viel Zeit. Wir brauchen mehr Ressourcen und zwar bevor es sich die Galaktische Union noch einmal anders überlegt und wieder den Krieg ausruft.“ Stellte Exul Yacklas daraufhin fest und wirkte dabei irgendwie frustriert und ehrlich besorgt. „Ich verstehe Ihre Sorgen Exul, das Problem mit einer Aggressiveren Ausbreitungspolitik ist das sie in der Regel auf kurze Sicht mehr Ressourcen verbraucht als generiert. Verluste sind in einem Krieg unvermeidlich und zudem muss man das neu eroberte Territorium angemessen Sichern. Gerade weil die Drohkulisse durch die Galaktische Union besteht dürfen wir nicht zu leichtsinnig vorgehen. Jedes Schiff das in einem Kampf verloren geht könnte den Ausschlag geben.“ Erklärte Kapitän Saab umgehend. „Hmm, so habe ich das noch nicht betrachtet Sir.“ Stellte Exul Yacklas dann nachdenklich fest. „Das habe ich gemerkt. Sie sind ein guter Offizier und ich schätze Sie an meiner Seite Exul, aber Sie sollten sich angewöhnen weniger impulsiv zu denken und sich über die Konsequenzen ihres Handelns im Klaren sein.“ Meinte Kapitän Saab dann. „Jawohl Sir.“ Stimmte Exul Yacklas umgehend zu. „Sehr gut, Sie haben die Brücke, ich befinde mich im Bereitschaftsraum.“ Meinte Kapitän Saab dann, immerhin hatte er nun die wenige Dankenswerte Aufgabe vor sich das Geschehen zu Dokumentieren und die Obrigkeit zu informieren. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Exul Yacklas ein weiteres mal während Kapitän Saab sich aus dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers erhob. Als er kurz darauf an seiner Untergebenen vorbei lief, erlaubte er sich einen krischen Seitenblick, er war nicht davon überzeugt das die deutlich jüngere Frau wirklich verstanden hatte was er ihr zu erklären Versucht hatte. „Was soll’s, ich habe ja noch ein bisschen Zeit.“ Dachte er sich dann und Schritt in Richtung seines Bereitschaftsrauems davon.
~~~Ende Kapitel 25~~~

mfg.: Tg

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19 Sep 2020 15:31 #90031 by Todesgleiter
Kapitel 26: Spannungen

Ahrissa ließ den Blick gelangweilt durch den Passagierraum gleiten, sie mochte das Reisen nicht sonderlich, aber es ließ sich in ihrer Position bedauerlicherweise nicht Vermeiden. Gemeinsam mit ihr reisten auch die Delegation der Galaktischen Union sowie eine kleine Armee aus Leibwächtern. „Ich bin gespannt was für ein Artefakt das ist.“ Hörte sie dann einen der Gesandten Fragen, immerhin wussten die Diplomaten nicht was in dem abgelegen Forschungsposten den eine Patrouille vor wenigen Stunden vor einem Alienangriff gerettet hatte eigentlich erforscht wurde, es hatte sich wohl um eine verdeckte Einrichtung gehandelt deren Existenz nur einem eingeweihten Personenkreis bekannt war. Dies wiederrum legte den Schluss nahe das die dortige Forschung alles andere als Gewöhnlich war. „Ich bin eher gespannt wie sich die Situation weiter entwickelt. Ich glaube nicht das wir das Artefakt so ohne weiteres in den Unionsraum zurücktransportieren können, der Forschungsposten befand sich immerhin in neutralem Territorium.“ Erwiderte die Delegierte daraufhin, und Ahrissa musste ihr Recht geben. Die Union würde sowohl die Besatzung als auch das Artefakt aus dem Posten zurück verlangen. Und zumindest bei dem Artefakt war sie sich nicht sicher das ihr Vater der Anfrage nachkommen würde. „Hoffen wir das beide Seiten einen klaren Kopf behalten.“ Meinte dann der zweite Männliche Abgesandte in einem gedämpften Tonfall. Ahrissa tat daraufhin so als hätte sie nichts gehört und schaute weiter unbeteiligt auf die gegenüberliegende Bordwand und zwischen zwei ihrer Leibwächterinnen hindurch.

„Wir werden sehen was geschieht, vorläufig sollten wir uns nicht verrückt machen. Bisher war der Kaiser sehr vernünftig unterwegs, ich bezweifle das er eine weitere Eskalation Riskieren wird.“ Meinte die Delegierte dann, ebenfalls in einem halb gedämpften Tonfall. „Hoffen wir es. Ansonsten wären alle Bemühungen Sinnlos gewesen.“ Meinte dann die Assistentin der Delegierten in einem Nachdenklichen Tonfall, im Gegensatz zu ihren Kollegen hatte sie keinen Wert darauf gelegt ihre Stimme zu senken. „Was hoffen Sie?“ fragte Ahrissa dann, immerhin war es der jungen Frau offenbar gleichgültig gewesen das sie ihre Aussage vernommen hatte. „Das sich das Verhältnis zwischen unseren Staaten nicht wieder abkühlt und erneut eskalieren Eure Hoheit.“ Antwortete die junge Frau wie aus der Pistole geschossen, Ahrissa vermutete dabei das die Diplomatin darauf gehofft hatte das sie nachfragen würde. „Hoffen Sie nicht zu viel, die Unterschiede zwischen unseren Gesellschaften sind stellenweise gewaltig.“ Meinte Ahrissa dann. Obwohl sie von dem Mut und der Entschlossenheit der Delegierten und ihrer Begleitung mehr als einmal positiv überrascht worden war und mittlerweile von den Aufrichtigen Absichten der Delegation überzeugt war, kam sie nicht umher noch immer eine gewisse Animosität gegenüber der Galaktischen Union und ihren Abgesandten zu verspüren. Dafür waren ihre eigenen Erlebnisse mit dem Super Staat wohl zu Traumatisch. „Unterschiede können sich auch gegenseitig Anziehen Eure Hoheit, immerhin wird auch nicht auf jeder Welt des Acharrus Staates dieselben Kulturen Werte vorherrschen.“ Mischte sich dann die Delegierte entschlossen ein. „Es gibt lediglich minimale Unterschiede, die meisten Menschen integrieren sich freiwillig und schnell in die Acharranische Leitkultur. Sie sind mehr als Dankbar für den Schutz und die Annehmlichkeiten die wir ihnen bieten.“ Erwiderte Ahrissa umgehend, sie hatte nichts gegen ein bisschen Unterhaltung ein zu werden um die Reisezeit erträglicher zu machen, immerhin taugten ihre Leibwächterrinnen nicht wirklich zu Unterhaltungspartnerrinnen, dazu waren sie viel zu Reserviert.

„Wenn Ihr erlaubt Eure Hoheit, es würde uns Interessieren was der Acharrus Staat seinen Bürgern für Vergünstigungen bietet. Es gibt nur sehr spärliche Informationen über das Leben innerhalb euers Staates in der Union.“ Fragte die Delegierte daraufhin. Ahrissa grinste daraufhin kurz ehe sie antwortete: „Ich hätte nicht gedacht das Sie sich dafür Interessieren Frau Delegierte. Sind wir alle in den Augen ihres Staates nicht Primitive Barbaren?“, „In den Augend der meisten Leute Bedauerlicherweise ja eure Hoheit. Genau deswegen interessiere ich mich dafür wie euer Staat wirklich funktioniert, denn alles was ich bislang gesehen und erlebt habe spricht für eine raffinierte Kultur und Lebensart die der in der Union nicht wirklich nachsteht.“ Erwiderte die Delegierte umgehend. Obwohl Ahrissa sehr wohl bemerkte wie die Delegierte versuchte ihr Honig um den Mund zu schmieren antwortete sie: „In diesem Fall werde ich Ihnen gerne einiges erzählen Frau Delegierte.“ Augenblicklich bemerkte Ahrissa wie sich die Aufmerksamkeit sämtlicher anwesender auf sie Fokussierte die Gesandten schienen aufrichtig interessiert zu sein. „Ihnen sind die Prekären Verhältnisse unter denen die meisten Menschen in den Grenzzonen Leben müssen wohl bekannt. Es mangelt dort an allem, von Sauberem Trinkwasser bis zum Schutz vor Übergriffen. Der Acharrus Staat hingegen garantiert seinen Bewohnern nicht nur Schutz vor sämtlichen Übergriffen durch die zahllosen marodierenden Banden die in den Grenzzonen aktiv sind, sondern garantiert auch den Zugang zu sauberem Trinkwasser, eine angemessene Nahrungsversorgung, ein funktionierendes und Kostenloses Gesundheitswesen sowie Bildungsmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Als Gegenleistung verlangen wir für all dies lediglich eines: Loyalität. Die meisten Welten unterwerfen sich daher freiwillig Acharranischer Führung da sie aus eigenen Kräften niemals in der Lage wären die selber Lebensqualität für ihre Einwohner sich zu stellen.“ Meinte Ahrissa dann, zwar war ihr klar dass das meiste davon für die verwöhnten Bewohner der Kernwelten nichts besonderes war, aber für die Menschen welche das Entbehrungsreiche Leben in den Grenzzonen gewöhnt waren, erschien das Leben im Acharrus Staat geradezu paradiesisch.

„Und wie manifestiert sich diese Loyalität Eure Hoheit? Ich bezweifle ernsthaft das Ihr oder Euer Vater es bei Gesprochene Bekundungen belassen.“ Fragte dann einer der Abgesandten umgehend. Ahrissa grinste daraufhin Wissend, sie hörte an der Tonlage des Mannes heraus das er versuchte sie aus der Reserve zu locken. „Wir verlangen keine Abgaben von Frisch eigegliederten Welten falls Sie das gemeint haben sollten Gesandter. Stattdessen zeigen die Einwohner ihre Treue und Loyalität auf andere Weise. Wie zum Beispiel den Pioniereinheiten zur Hand zu gehen, oder die Sicherheitskräfte in das Einheimische Terrain einzuweisen.“ Erklärte Ahrissa dann. „Der Acharrus Staat erhebt keine Abgeben von seiner Bevölkerung?“ fragte die Assistentin der Delegierten sofort überrascht. „Nicht auf Frisch eigegliederten Welten, Nein Frau Gesandte. Die Abgeben werden erst erhoben wenn sich der Lebensstandard auf der Betreffenden Welt an den im Restlichen Reich angeglichen hat und die Bevölkerung über den Notwendigen Wohlstand verfügt um die Abgeben überhaupt leisten zu können.“ Antwortete Ahrissa umgehend, es hatte eben seine Gründe das der Acharrus Staat bei seinem Bürgern so beliebt war und die meisten Gemeinschaften in den Grenzzonen sich freiwillig eingliedern Liesen. „Das hört sich in der tat nach einer Fortschrittlichen Gesellschaft an Eure Hoheit, nicht einmal alle Mitglieder der Union stellen ihren Bürgern dieselben Leistungen zur Verfügung.“ Stellte die Delegierte dann nachdenklich fest. „Und es erklärt warum so viele Leute freiwillig aus den Reihen des Astoria Konzerns Desertieren.“ Fügte einer der Männlichen Gesandten an. Die Delegierte zuckte daraufhin zusammen, offenbar war ihr die Nennung des Migrationsproblems an der Grenze zwischen dem Astoria Konzern und dem Acharrus Staat sehr unangenehm.

„Es würde mich sowieso interessieren wie es der Astoria Konzern geschafft hat ein Vollwertiges und unabhängiges Mitglied der Galaktischen Union werden? Immerhin handelt es sich doch lediglich um einen Konzern.“ Fragte Ahrissa dann, immerhin ließ sich der Astoria Konzern aus ihrem Sichtwinkel heraus nicht mit den durchaus noblen Grundsätzen der Galaktischen Union vereinen. „Der Astoria Konzern schaffte es als Legitime Regierung anerkannt zu werden in dem er seine Mitarbeiter offiziell zu Bürgern um deklarierte und die Führenden Positionen zur Wahl ausschrieb. In Kombination mit der Größe und dem quasi Monopol auf Tiefraumerzförderrungen des Konzerns stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür den Astoria Konzern offiziell in die Galaktische Union auf zu nehmen.“, erklärte die Delegierte dann etwas knapp. „Also wurde die Galaktische Union von einem Mega Konzern erpresst?“ fragte Ahrissa daraufhin amüsiert, für eine so mächtige Institution schien die Galaktische Union ziemlich hilflos unterwegs zu sein. „Ja, wir haben den Konzern unterschätzt. Die meisten Abgeordneten waren der Meinung das es möglich sein würde den Konzern unter Kontrolle zu halten und über die Zeit hinweg zu einem Richtigen Staat um zu wandeln. Das alles war nicht gerade eine Sternenstunde der Galaktischen Union das muss ich zugeben.“ Meinte die Delegierte dann etwas zerknirscht. Ahrissa beließ daraufhin dabei, sie sah keinen Grund den Finger noch tiefer in die Wunde zu Drücken und beschäftigte sich wieder damit den Blick unaufmerksam gleiten zu lassen während sie darauf wartete das die Fähre endlich ihr Ziel erreichen würde, lange konnte es schließlich nicht mehr dauern, jedenfalls dachte sich Ahrissa das hoffnungsvoll.

Nach weiteren Minuten hatte die Fähre endlich an ihrem Ziel gelandet und die Insassen konnten sich aus dem Passagierraum bewegen. „Endlich.“ Dachte sich Ahrissa während sie die Ausstiegsrampe hinunter lief. Dort wurde sie und ihre Begleitung bereits von zwei Männern in Uniform sowie einer etwas verstört wirkenden Frau in einer Art Laborkittel erwartet. Während die beiden Männer bei ihrem Anblick umgehend den Blick senkten benötigte die Frau kurz um zu Realisieren was passierte, auf Ahrissa machte sie einen besorg6ten und leicht geistesabwesenden Eindruck. „Kronprinzessin, es ist eine Ehre euch an Bord Begrüßen zu dürfen.“ Sprach einer der beiden Männer dann, seine auf den Schulterpolstern angebrachten Abzeichen wiesen ihn dabei als Kapitän aus, mit hoher Wahrscheinlichkeit Kommandierte er das Schiff auf dem sie sich im Moment befanden. „Erhebt euch, alle.“ Meinte Ahrissa dann knapp, sie hielt eigentlich nicht sonderlich viel von dem Unterwürfigen Getue, es war für ihren Geschmack viel zu hinderlich. Nachdem sich die drei dann wieder erhoben hatten und den Eindruck machten Informationen aufnehmen zu können meinte Ahrissa: „Dies sind Delegierte Schmidt, Gesandte der Unionskommission und ihre Begleiter, ebenfalls Gesandte der Unionskommission, ihnen haben wir den Waffenstillstand zu verdanken.“ Während die beiden Männer der Vorstellung ohne große Regung vernahmen und lediglich ein kurzes Nicken in Richtung der Delegation andeuteten platzte die Frau Heraus: „Ich bin so froh Sie zu sehen Frau Schmidt, ich hatte schon befürchtet wir würden als Gefangene Enden.“ Während Ahrissa auf diese Aussage hin eine Augenbraue hochzog warf die Delegierte ihr einen Fragenden Blick zu, vermutlich wollte sie eine Erlaubnis zum Sprechen erhalten. Ahrissa nickte daraufhin nur knapp, sie musste zugeben das die Delegierte ihren Job gut beherrschte und sehr darauf bedacht war die Etikette im Umfeld einer Adligen einzuhalten. „Was meinen Sie damit und wer sind Sie überhaupt?“ fragte die Delegierte dann nachdem sie sich davon versichert hatte das Ahrissa damit einverstanden war das sie antwortete. „Entschuldigen Sie, ich bin Commander Lucite. Frühere Kommandantin der Unionsforschungsstation Relic.“ Antwortete die Frau umgehend. „Warum haben Sie befürchtet in Gefangenschaft zu Enden Commander? Der Krieg mit dem Acharrus Staat ist vorüber, sie sind nicht unsere Feinde zudem haben Sie ihr Leben wohl einer Acharranischen Intervention zu verdanken. Ich würde an ihrer Stelle daher etwas dankbarer auftreten. Vor allem vor dem Hintergrund das Sie vor Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus Persönlich stehen, ohne sie wäre es mir vermutlich nie gelungen diesen Waffenstillstand zu erreichen.“ Führte die Delegierte dann aus worauf Ahrissa ein Grinsen unterdrücken musste, es war sehr offensichtlich das die Delegierte versuchte ihr zu schmeicheln um sie ihrer Sache gegenüber milde zu stimmen.

Commander Lucite schaute daraufhin beinahe furchtsam zu Ahrissa auf, ihr war offenbar sehr wohl klar wer sie war. Dann schien der Frau einzufallen dass es sich wohl nicht anschickte der Thronfolgerin de Acharrus Staates in die Augen zu starren und sie senkte rasch den Blick. „Tut mir leid, seid dem Angriff der Aliens bin ich etwas Dünnhäutig.“ Ahrissa Augenbrauen wanderten daraufhin noch weiter in die Höhe ehe sie fragte: „Diese Aliens, was wollten Sie von Ihrer Forschungsstation?“ Commander Lucite zuckte nach dieser Frage zusammen und warf einen Hilfesuchenden Blick zu der Delegierten. Ahrissa durchbohrte die Frau daraufhin mit einem auffordernden Blick dem nur die wenigsten stand zu halten vermochten. „Ich an Ihrer Stelle würde antworten… Commander.“ Meinte Ahrissa dann ruhig, sie wusste das eine ruhige Tonlage oftmals sehr viel effektiver darin war ein Ziel zu erreichen als wildes herum Gebrülle. Commander Lucite schluckte daraufhin sichtlich und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen ehe sie antwortete: „Das wissen wir nicht. Diese Kreaturen sind wie aus dem nichts aufgetaucht und haben umgehend versucht unsere Verteidigungen zu überwältigen.“ Ahrissa bemerkte während dieser Aussage wie einer der beiden Uniformierten kurz zuckte während er verstohlen aufblickte, es war offensichtlich das er etwas zu diesem Umstand zu sagen hatte, es jedoch nicht wagte einfach in die Unterhaltung zu platzen. „Haben Sie etwas dazu zu sagen Hauptmann?“ fragte Ahrissa daher und richtete ihren Blick auf den Mann der seinen Blick in der Zwischenzeit wieder gesenkt hatte und wohl die Spitzen seiner Stiefel betrachtete. „Jawohl Eure Hoheit.“ antwortete der angesprochenen sofort und ohne Umschweife, wartete jedoch auf eine weitergehende Aufforderung bevor er seine Meinung kund tat. „Dann erzählen Sie.“ Meinte Ahrissa daher, sie war dieses etwas umständliche Verhalten von der Kaiserlichen Leibwache und den meisten Bediensteten im Palast gewohnt.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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19 Sep 2020 15:33 #90032 by Todesgleiter
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„Wie ihr Wünscht Kronprinzessin. Ich denke es hängt mit dem Alienartefakt zusammen das in der Forschungsstation aufbewahrt wurde. Ich weiß zwar nicht um was es sich handelt, aber der Schluss liegt nahe.“ Antwortete der Soldat dann sofort. „Ein Alienartefakt also. Um was für ein Artefakt handelt es sich hierbei?“ meinte Ahrissa darauf während sie ihren Blick wieder auf die ehemalige Basiskommandantin richtete. Nun wirkte Commander Lucite definitiv unruhig, vermutlich hatte sie die Anweisung jegliche Informationen das Artefakt betreffend geheim zu halten. „Ich darf darüber nicht sprechen. Ich habe einen Eid geschworen.“ Meinte Commander Lucite dann heißer und sah mit furchtsamen großen Augen zu Ahrissa auf, offenbar erwartete sie nun die Androhung einer drakonischen Folter oder etwas ähnlichem um sie gefügig zu machen. „Ich verstehe, nun hier im Acharrus Staat schätzen wir Loyalität Sie werden nicht weiter zu diesem Sachverhalt befragt werden Commander.“ Meinte Ahrissa dann und musste sich ein amüsiertes Grinsen ob des überraschten Gesichtsausdrucks der Frau verkneifen. „Kapitän, wo befindet sich dieses Artefakt im Moment?“ wandte sich Ahrissa dann an den zweiten Offizier der sie zuvor an Bord willkommen gehießen hatte. „In einem der Sekundären Munitionsbunker eure Hoheit, es war der sicherste Raum an Bord.“ Antwortete der angesprochene umgehend. „Führt uns hin Kapitän.“ Wieß Ahrissa daraufhin an, sie wollte dieses Mysteriöse Artefakt mit eigene Augen sehen.“, „Jawohl eure Hoheit.“ Bestätigte der Kapitän umgehend und schlug dabei Salut ehe er begann sich Rückwärts zu bewegen, offenbar wagte er es nicht seiner Kronprinzessin den Rücken zu zuwenden. „Gehen Sie Normal Kapitän, ich möchte nicht das sie Rücklings stolpern und sich Verletzen.“ meinte Ahrissa daher und musste dabei ein weiteres Grinsen unterdrücken. „Jawohl.“ Quittierte der Kapitän umgehend ehe er sich umwandte um sie durch sein Schiff zu führen. Der Hauptmann verharrte dabei unbewegt an seiner Position.

„Hauptmann, Sie kommen auch mit.“ Meinte Ahrissa daher, sie wollte die Einschätzung beider Männer haben sobald sie das Artefakt erreicht hatten. Der Hauptmann schlug daraufhin ebenfalls Salut und reihte sich hinter der Unionsdelegation ein die sich schweigend daran gemacht hatte Ahrissa zu folgen. Unterwegs fragte Ahrissa dann den Kapitän: „Haben Sie Erkenntnisse bezüglich diesem Artefakt machen können Kapitän?“, „Nein Eure Hoheit, seine Hülle ist für alle an Bord befindlichen Sensoren nicht zu durchdringen und wir wollten keine Beschädigung riskieren.“ Antwortete der Angesprochene umgehend. „Ich verstehe.“ Erwiderte Ahrissa umgehend etwas enttäuscht, sie teilte die Einschätzung des Hauptmannes dass dieses Artefakt mit dem Übergriff der unbekannten Aliens auf die Unionsforschungsstation in Verbindung stand nun galt es nur noch heraus zu finden wie diese Verbindung genau aussah. Schließlich erreichte die Gruppe eine massiv anmutende Panzertüre vor der mindestens zehn Soldaten in voller Rüstung wache Schoben. Unter dem Schwarz bis Anthrazitfarbenen Exorüstungen war dabei keine Regung der Soldaten zu sehen was ihren Anblick nur noch Respekteinflößender machte. „Man kann dem Kapitän nicht vorwerfen die Sicherrung des Artefaktes auf die leichte Schulter genommen zu haben.“ Dachte sich Ahrissa dann während sie dem Kapitän folgte, die Soldaten machten dabei ohne Umschweife Platz und hatten sich zu einem Ehrenspalier an den Korridorwänden formiert. Kurz darauf hatte der Kapitän die gepanzerte Tür geöffnet und führte sie in das Innere des eher spärlich belichteten Munitionsbunkers, für gewöhnlich gab es immerhin keinen Grund für Besatzungsmitglieder sich hier auf zu halten. „So sieht also ein Acharranisches Munitionslager aus… Interessant.“ Hörte Ahrissa dann einen der Abgesandten sagen und lies selbst schnell einen Blick durch den funktionell gestalteten Raum gleiten. Die Aufrecht stehenden Halterungen in denen für Gewöhnlich die Granaten bereitlagen waren gelehrt worden so dass man die Magnetischen Hebevorrichtungen sehen konnten welche für gewöhnlich die Granaten aus ihrer Lageposition in die Zuführschächte hievten welche zu den eigentlichen Geschützen führten. Im Moment waren die Munitionsklappen jedoch verriegelt und der Zugang zu den Schächten damit blockiert.

Sehr viel interessanter als die leeren Munitionscontainer war jedoch das Artefakt das in der Mitte des Raumes auf einem Tisch und im Schein eins starken Scheinwerfers lag. Ahrissa musterte das annähernd eiförmige Gebilde daraufhin kurz aufmerksam, wobei ihr die rankenartigen Verzierungen auf der Oberfläche auf fielen. Ansonsten war das Artefakt reichlich unspektakulär. Erst auf den zweiten Blick erkannte Ahrissa dann den Ring aus sechs Automatischen Geschützen, wie sie auch von den Feldpionieren der Bodentruppen genutzt waren, welcher das Artefakt umschloss. Die Läufe und Zielsuchsensoren waren dabei unverkennbar auf das Artefakt gerichtet. Bei diesem Anblick zog Ahrissa dann eine Augenbraue hoch, es machte den Anschein dass der Kapitän kein großer Freund von Risiken war. „Das ist ja unverantwortlich!“ hörte Ahrissa dann eine Frauenstimme hinter sich aufbrausen. „Was wenn das Artefakt beschädigt wird?! Ich hätte wissen müssen das man einen derartigen Archäologischen Schatz nicht in den Händen von solchen Menschen zurücklassen darf!“ erboste sich die Stimme, die zu Commander Lucite gehörte weiter. „Wenn es nach mir gegangen wäre Commander, wäre dieses Ding nicht einmal an Bord. Das Leben meiner Besatzung ist mir wichtiger als irgendein Alien Dings.“ Erwiderte der Kapitän Scharf. „Sie haben ja keine Ahnung was wir hier für einen Schatz haben!“ meinte Commander Lucite daraufhin. „Nein und soweit ich weiß: Sie auch nicht.“ Konterte der Kapitän umgehend. „Genug.“ Meinte Ahrissa dann worauf sich Commander Lucite tatsächlich eine weitere Erwiderung verkniff. „Kapitän haben Sie anzeichnen dafür entdeckt dass von dem Artefakte ein Bedrohung ausgeht?“ fragte sich dann. „Nein eure Hoheit. Wir haben keine Messbaren Energieemissionen oder etwas Ähnliches aufgezeichnet. Aber ich fühle mich mit diesem Ding an Bord nicht wohl, das gebe ich Gerne zu.“, „Das kann ich nachvollziehen, immerhin wissen wir nicht worum es sich handelt. Allerdings hat auch Commander Lucite nicht ganz unrecht Kapitän. Dieses Artefakt könnte uns den Weg zu völlig neuen Erkenntnissen weißen. Erkenntnissen die über die weitere Existenz der Menschlichen Zivilisation entscheiden können.“ Meinte Ahrissa dann und trat näher an das Artefakt heran. Aus dem Augenwinkel sah sie dabei wie ihre Leibwächterrinnen vorsorglich die Waffen hoben um jederzeit bereit zu sein.

„Eure Hoheit, erlaubt ihr mir eine Anfrage zu stellen?“ fragte dann die Delegierte die bislang reichlich schweigsam gewesen war. „Sprechen Sie.“ Meinte Ahrissa umgehend während sie mit den Augen dem verschlungenen Rankenmuster auf der Hülle des Artefaktes folgte, die formen waren geradezu fesselnd und Ahrissa fragte sich ob das ein beabsichtigter Effekt der Erschaffer des Artefaktes gewesen war, immerhin bestand die Möglichkeit das es sich um einen art Trojanisches Pferd handelte das eine verheerende Alienbiowaffe in einem Bevölkerungszentrum freisetzte. „Eure Hoheit, betrachtet meinen Vorschlag nicht als Vermessen, aber ich denke es wäre Angebracht wenn Ihr das Artefakt zurück in die Obhut der Galaktischen Union übergebt. Die Forensische Technologie, welche notwendig ist um ein solches Artefakt sicher analysieren zu können ist im Unionsraum deutlich fortgeschrittener. Aus dem Augenwinkel sah Ahrissa dabei das zustimmende Nicken Commander Lucites, während sich die restlichen Anwesenden bedeckt hielten. „Eventuell will ich aber überhaupt nicht dass dieses Ding irgendwo hin gelangt Frau Delegierte. Auch ohne zu wissen um was es sich handelt, weiß ich doch das dieses Artefakt für eine Außerirdische Macht von scheinbar großer Bedeutung ist. Es könnte daher als Diplomatisches Druckmittel dienen um eben jene Aliens Gefügig zu machen.“, „Aber Eure Hoheit, was wenn es sich um den Prototypen einer mächtigen Waffe handelt der in den Fingern der Aliens für Tot und Zerstörung sorgen könnte?“ erwiderte die Delegierte umgehend. „Ein Prototyp? Ich bitte Sie Frau Delegierte, das Artefakt lag auf einer Gottverlassen Welt womöglich Jahrhunderte lang herum. In der Zwischenzeit hätte es den Aliens möglich sein müssen einen weiteren Prototyp zu bauen.“ Konterte Ahrissa als sie sich von dem Artefakt abwandte.

„Die Rückgabe des Artefaktes könnte aber auch ein wertvolles Politisches Manöver sein um den Frieden mit der Galaktischen Union zu stärken eure Hoheit. Ich bin auch davon überzeugt das es möglich währe ein Abkommen zu verfassen das den Acharrus Staat ebenfalls von eventuellen Erkenntnissen Profitieren lässt.“ Beharrte die Delegierte weniger überraschend. „Rückgabe Frau Delegierte? Kapitän wo haben Sie das Artefakt und die Unionsbesatzung an Bord genommen?“ fragte Ahrissa dann. „Sternensystem Cetra 45, der dritte Planet vom Zentralgestirn aus. In Unbeanspruchtem Territorium Eure Hoheit.“ antwortete der Kapitän umgehend. „Sie haben es gehört. Das Artefakt befand sich nie im Besitz der Galaktischen Union, eine Rückgabe ist daher völlig unmöglich.“ Stellte Ahrissa dann selbstzufrieden fest. Sie hatte nicht vor das Artefakt der Union zu überlassen, immerhin hatte eben jene schon einmal unter Beweis gestellt das sie der Verantwortung nicht gewachsen war. „Der Forschungsposten ist nach Galaktischem Recht als Außenposten zu betrachten, damit gehörte er sehr wohl zum Territorium der Galaktischen Union Eure Hoheit.“ Hielt die Delegierte umgehend dagegen. „Nu zum ersten hat der Acharrus Staat die betreffende Charta nie unterzeichnet, ihr Galaktisches Recht bindet uns daher nicht Frau Delegierte, zum zweiten müsste selbst nach Ihrem Recht die Existenz und Position des Außenpostens allgemein bekannt sein um eventuelle Ansprüche durchsetzen zu können: Beides war jedoch nicht der Fall.“ Konterte Ahrissa umgehend, worauf sie umgehend Überraschung im Gesicht der Delegierten aufblitzen sah, offenbar hatte die ältere Frau nicht damit gerechnet das die Kronprinzessin des Acharrus Staates sich die Mühe machen würde sich über geltendes Recht in der Galaktischen Union zu informieren. „Dennoch wäre es eine Geste des guten Willens Hoheit.“ Argumentierte die Delegierte dann schwach. Die gab es von unsere Seite schon zur Genüge Frau Delegierte, es wäre an der Zeit das die Galaktische Union eine Zeichen ihres Guten Willens sendet.“ Erwiderte Ahrissa umgehend, sie hatte genug davon immer vor der Union zu Katzbuckeln, langsam wurde es Zeit das auch das mächtige Bündnis Zugeständnisse machte und mit dem Artefakt als Druckmittel, standen die Chancen dafür gar nicht schlecht. „Eine Kaiserin muss eine Situation zu nutzen wissen.“ Dachte sich Ahrissa dann und wandte sich ab, sie hatte fürs erste genug gesehen und wollte sich nun mit ihrem Vater besprechen. „Kapitän, führen Sie mich bitte zu einer Sicheren Kommunikationsstation.“ orderte sie daher. „Wie Ihr Wünscht.“ Bestätigte der Kapitän Sofort und setzte sich in Bewegung.
~~~ Ende Kapitel 26 ~~~

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26 Sep 2020 15:10 #90034 by Todesgleiter
Kapitel 27: Unerwarteter Angriff

Sabine seufzte einmal auf, sie war davon überzeugt das die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Kronprinzessin was die Herausgabe des Artefaktes anging zu Problemen führen würde, Kommissionpräsident Adesina wartete immerhin nur auf eine Chance erneut zum Krieg rufen zu können und sie war davon überzeugt das er sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen würde. Sie hatte daher die Basiskommandantin des Forschungspostens in welchem das Artefakt untersucht worden war zu sich bestellt, in der Hoffnung das die andere Frau in der Lage sein würde ihr einige Einblicke darin zu geben was dieses Artefakt eigentlich war. Dabei hoffte sie dieses Wissen dafür nutzen zu können den Acharrus Staat davon zu überzeugen das Artefakt abzugeben ohne ein weiteres Blutvergießen zu beginnen. Als dann ein dezenter Glockenton zu vernehmen war atmete Sabine erleichtert aus sie hatte schon befürchtet das die Basiskommandantin nicht kommen würde, immerhin hatte sie noch wenige Minuten zuvor einen recht labilen Eindruck gemacht. Sobald sie dann zur Tür getreten und den Öffnungsknopf betätigt hatte schaute Sabine in das Gesicht von Commander Lucite, die Frau trug dabei einen reservierten Gesichtsausdruck zur Schau, ihr war vermutlich klar das sie sich in dem Munitionsbunker und vor der Kronprinzessin falsch benommen hatte. „Es freut mich dass Sie gekommen sind Commander Lucite.“ Meinte Sabine dann ehrlich, immerhin hatte sie damit gerechnet das die andere Frau sich vor dem Treffen drücken würde, schlussendlich hatte Sabine ja keinerlei Befehlsgewalt über sie.

„Ich wollte mich entschuldigen Frau Delegierte, vorhin sind die Gefühle mit mir durchgegangen. Die letzte Zeit war äußerst Strapaziös“ stellte Commander Lucite dann mit einem entschuldigenden Tonfall fest. „Das glaube ich Ihnen gerne, eine Belagerung durch Alientruppen ist auch nichts Gewöhnliches.“ Antwortete Sabine und sparte sich dabei eine Standpunkte über den möglichen Diplomatischen Schaden den Commander Lucite angerichtet haben könnte, im Moment war die ehemalige Basiskommandantin als Allliierte zu wertvoll. „Danke für Ihr Verständnis Frau Delegierte, was wollte Sie denn besprechen?“ fragte Commander Lucite dann und hörte sich dabei aufrichtig erleichtert an. „Ich benötige mehr Informationen über dieses Artefakt Commander. Und ich hielt Sie für eine geeignete Quelle für diese Informationen.“ Antwortete Sabine wahrheitskonform. „Wozu, um sie dem Acharrus Staat zu zuspielen und Ihre Diplomatische Position zu Verbessern? Sämtliche Erkenntnisse über das Artefakt unterliegen strengster Geheimhaltung, ich darf Ihnen daher nichts verraten selbst wenn ich wollte.“ Antwortete Commander Lucite umgehend barsch und unnahbar, es war umgehend klar das es nicht einfach werden würde sie in diesem Fall um zu stimmen. „Ich will ebenso wenig wie Sie dass der Acharrus Staat das Artefakt für sich beansprucht Commander. Auch wenn sie deutlich zivilisierter sind als wir lange angenommen haben sind sie doch unverbesserliche Militaristen, ich will nicht Riskieren dass sie das Artefakt irgendwie als Waffe missbrauchen und dabei ein gewaltiges Unheil heraufbeschwören. Doch um die Kaiserliche Familie davon zu überzeugen dass es das Beste wäre das Artefakt zurück in die Obhut der Union zu geben muss ich mehr über das Artefakt Wissen.“ Konterte Sabine. „Wie ich schon sagte: Ich darf nichts verraten, ich habe einen Diensteid geschworen. Wenn ich diesen Breche Riskiere ich vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden und das, möchte ich nach Möglichkeit verhindern.“ Erwiderte Commander Lucite stur wie es von einer Soldatin wie ihr zu erwarten gewesen war.

„Denken Sie nicht nur an sich Commander. Als Soldatin haben Sie auch einen Eid geschworen die Bürger der Galaktischen Union vor jedwedem Unheil zu bewahren und mit einer weiteren Konfrontation mit dem Acharrus Staat Riskieren wir das Wohlergehen sehr vieler Menschen.“ Erwiderte Sabine umgehend. Commander Lucite rutschte daraufhin unruhig auf ihrem Stuhl herum und wirkte nachdenklich, Sabine wusste daher dass sie den Richtigen Punkt erwischt hatte. „Aber es ist nicht sicher dass es zu einer Konfrontation kommt. Ich kann derartige Entscheidungen nicht treffen Frau Delegierte.“ Stellte Commander Lucite dann fest, offenbar in der Annahme einen Ausweg aus ihrem Dilemma gefunden zu haben. „Aber das haben Sie bereits Commander. Sie haben zugelassen das der Acharrus Staat Zugriff auf das Artefakt erhält.“ Erwiderte Sabine umgehend. „Das ging nicht anders. Die Aliens hätten uns überwältigt wenn wir kein Notsignal gesendet hätten und nachdem keine Unionseinheiten reagiert hat, blieb mir nichts anders übrig als die angebotene Hilfe der Acharranen in Anspruch zu nehmen.“ Antwortete Commander Lucite umgehend defensiv. „Ich weiß und ich mache Ihnen deswegen auch keinen Vorwurf, als Basiskommandantin waren Sie für das Lebend er gesamten Besatzung verantwortlich. Ich hätte es an Ihrer Stelle nicht anders gemacht. Das ändert jedoch nichts daran das Sie sich dazu entschlossen haben das Artefakt dem Acharrus Staat zu überlassen. Nun verlange ich lediglich von Ihnen mir zu helfen das Artefakt zurück zu bekommen. Es muss nicht nur Sicher verwahrt sondern auch Gründlich untersucht werden, Eventuell kann es uns etwas über diese Aliens verraten welche Ihre Basis angegriffen haben.“ Erneut wirkte Commander Lucite unsicher wie sie weiter vorgehen sollte, es war mehr wie offensichtlich das in ihrem inneren ein Kampf tobte. Sabine war dabei sicher das Commander Lucite sehr wohl verstand was sie meinte und es ernsthaft in Betracht zog, aber ihre strikte Ausbildung hatte sorgte für eine rigorose Disziplin, welche wiederrum verhinderte das sie auf das Angebot einging.

„Soldaten… Wenn wir sie nicht brauchen würden wäre das Universum wohl einfacher und besser ohne sie.“ Dachte sich Sabine dann frustriert, schon öfter war sie an den etwas begrenzten Geistern von Soldatinnen und Soldaten gescheitert die sich unter keinen Umständen von ihren Direktiven verabschieden hatten wollen. „Wir müssen das Oberkommando darüber entscheiden lassen Frau Delegierte, zwar bin ich davon überzeugt das Sie nur das Beste für die Galaktische Union in Absicht haben, aber diese Entscheidung kann sehr, sehr weitreichend sein. Keiner von uns bedien kann diese Tragweite wirklich abschätzen.“ Meinte Commander Lucite dann. „Damit haben Sie recht Commander. Wir können unmöglich die Konsequenzen unserer Entscheidungen vorhersehen. Deshalb müssen wir unsere Entscheidungen im Vorfeld sehr genau abwägen um sicher zu stellen das wir mit den eventuellen Konsequenzen im Reinen sind. In dem Sie sich jedoch weigern mir die Informationen zu geben die ich benötige haben Sie sich bereits entscheiden Commander, die Frage ist nun ob Sie bereit sind die Konsequenzen zu tragen?“ fragte Sabine dann und schaute ihr gegenüber abwartend an. Allerdings hatte Commander Lucite keine Gelegenheit mehr zu antworten da im nächsten Moment der Bordalarm ertönte. „Was…?“ fragte Sabine daher überrascht. „Der Bordalarm, vermutlich wird dieses Schiff Angegriffen oder befindet sich in einer anderen Gefahrensituation.“ Antwortetet Commander Lucite umgehend. „Wir müssen sofort rausbekommen was hier los ist.“ Sagte Sabine dann ehe die Türklingel wild betätigt wurde. Nachdem sie zu der Tür geeilt war und eben jene geöffnet hatte blickte sie in Antons abgehetzt wirkendes Gesicht. „Wir werden Angegriffen. Etwa dreihundert Alienschiffe sind so eben aufgetaucht.“ meinte er dann zur Erklärung. „Dfreihun… Wo kommen die alle her?“ fragte Sabine dann. „Ich weiß es nicht, aber die Besatzung scheint darin überein zu stimmen das sie gegen eine solche Masse an Feinden kaum Chancen haben, trotz ihrer Waffentechnischen Überlegenheit.“, „Und jetzt?“ fragte Sabine dann. „Weiß ich nicht, ich habe weder den Kapitän noch einen anderen Staboffizier getroffen.“ Antwortete Anton umgehend. „Verflucht!“ fluchte Sabine daraufhin auf.

„Taktik, bereithalten für Defensivoperationen, Navigation: Ausweichmanöver, bringen Sie uns von denen weg.“ Orderte Kapitän Saab ruhig und beinahe gelassen. Er war kein Idiot und wusste das er gegen diese Übermacht aus Alienschiffen nicht bestehen konnte, egal wie enttäuschend ihre Waffen und Taktiken waren. „Sir wir sollten so viele Minen abwerfen wie wir können, sie würden den Feind zumindest ausbremsen.“ Schlug Exul Yacklas dann vor. „Guter Einfall Exul.“ Lobte Kapitän Saab umgehend ehe er anordnete: „Sämtliche Minen an Bord scharf machen und auswerfen, enge Streuung!“, „Sir wir können nicht auf ÜLG Springen, der Feind scheint das Subraumgefüge zu manipulieren.“ Meldete dann die Navigationsstation. „Wäre ja auch zu einfach gewesen.“ Dachte sich Kapitän Saab umgehend während er darüber nachdachte wie sie der Situation entkommen sollten, mit Kronprinzessin Ahrissa an Bord schied jeder Plan der das Bekämpfen der Alienflotte beinhaltete schon von vorneherein aus, er würde die Sicherheit der Kronprinzessin auf keinen Fall riskieren. „Sir eingehender Ruf , Kodierung erkannt es ist eines von unseren Signalen.“ meldete dann die Kommunikationsstation. „Durchstellen!“ befahl Kapitän Saab lediglich, er hoffte dass sein umgehend ausgesandtes Notsignal bereits erste Erfolge verzeichnen konnte. „Hier Spricht Admiral Squinn von der dritten Kernverteidigungsflotte. Wir haben ihr Notsignal aufgefangen, versuchen Sie den Kampfhandlungen bis zu unserem Eintreffen aus dem Weg zu gehend und schützen Sie das Leben der Kronprinzessin um jeden Preis.“ Sprach dann eine tiefe und Respekteinflößende Stimme aus den Lautsprechern, Admiral Squinn hatte es nicht für notwendig gehalten Bildmaterial mit seiner Nachricht zu senden, Vermutlich um Bandbreite zu sparen. „Verstanden Sir, wir versuchen uns den Kampfhandlungen zu entziehen.“ Bestätigte Kapitän Saab umgehend, es viel ihm leicht dieser Anweisung zu folgen auch wenn der Admiral streng genommen nicht sein Vorgesetzter war. Sein Patroulliengeschwader gehörte nicht zu Kernverteidigungseinheit der Kaiserlichen Flotte welche für den Schutz von Acharrus und den anderen Zentralwelten verantwortlich war sondern zur Grenzsicherung.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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26 Sep 2020 15:11 #90035 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sämtliche Minen ausgeworfen und Scharf Sir.“ Meldete Leutnant Marks dann. „Sehr gut.“ Antwortete Kapitän Saab sofort. Zwar ging er nicht davon aus dass das hastig improvisierte Minenfeld ausreichen würde um die Aliens auf zu halten, aber das musste es ja auch zum Glück gar nicht. Immerhin war Kapitän Saab davon überzeugt dass die dritte Kernverteidigungsflotte mehr als Adäquat sein würde um mit den Aliens fertig zu werden. Im nächsten Moment betrat die Kronprinzessin dann die Kommandobrücke und verlangte: „Was ist hier los?!“, „Eine Flotte derselben Aliens die schon den Forschungsposten der Union Angegriffen hatte, nähert sich uns schnell Eure Hoheit.“ Antwortete Kapitäns Saab umgehend. Die Kronprinzessin wirkte daraufhin kurz in ihren eigenen Gedanken Verloren ehe sie meinte: „Gut, das bestätigt eine meiner Theorien.“, Eure Hoheit?“ fragte Kapitän Saab daraufhin verwirrt. „Ich habe darauf bestanden dass das Artefakt vorläufig an Bord dieses Schiffes und in der Nähe des Fundortes bleibt obwohl es ein Strategisches Wagnis ist um fest zu stellen ob die Aliens wirklich versuchen würden dem Artefakt zu folgen. Und es scheint als wäre dies der Fall.“ Erklärte die Kronprinzessin umgehend. „Aber Herrin damit habt Ihr euch selbst in große Gefahr gebracht.“ Wagte es Kapitän Saab zu sagen. „Nur ein kalkuliertes Risiko Kapitän, hat sich Admiral Sqinn bereits bei Ihnen Gemeldet?“ erwiderte die Kronprinzessin umgehend. „Ja Herrin, heißt das Ihr…“ antwortete Kapitän Saab überrascht. „Ja, Admiral Squinn wusste von meinem Vorhaben und hat seine Flotte Bereit gehalten im Fall der Fälle einzuschreiten.“ Antwortete die Kronprinzessin leicht hin. „Ihr hättet dasselbe Ergebnis erreichen können ohne euch in Gefahr zu begeben Hoheit!“ beharrte Kapitän Saab, er würde es sich nie verzeihen können wenn der Kronprinzessin an Bord seines Schiffes etwas zu stieß. „Ihre Sorge ist rührend, aber Seien Sie versichert das ich mir dabei etwas gedacht habe und nun genug davon. Wenn ich mich nicht irre haben Sie ein Schiff zu Kommandieren Kapitän.“ Erwiderte die Kronprinzessin ohne mit der Wimper zu zucken.

Kapitän Saab wandte sich daraufhin umgehend wieder seinen Kontrollen zu, wie alle Acharranischen Offiziere würde er niemals eine direkte Anweisung der Kaiserlichen Familie in Frage stellen. „Aber er hat recht…“ dachte sich Ahrissa dann. Die Tatsache dass sie selbst an Bord des Schiffes das als Köder fungierte war, war ein grober Strategischer Schnitzer der ihr nicht hätte passieren dürfen. „Ich bin einfach noch nicht so weit…“ dachte sie sich dann während ihr einmal mehr schleierhaft war was ihr Vater in Ihr sah. Aus Ihrem eigenen Blickwinkel war sie noch immer eine Naive junge Frau die von einer Fehlentscheidung in die nächste tappte. „Hoffen wir dass das gut ausgeht…“ dachte sich Ahrissa dann während sie einen Blick auf die Strategische Lagekarte die über dem Holoprojektor vor dem Stuhl des Kapitäns projiziert wurde warf. Es sah wahrlich nicht gut aus. Dass die Aliens mit solch geballter Macht auftreten würden hatte sie nicht erwartet. „Dieses Artefakt muss enorm wichtig für sie sein.“ Stellte sie dann für sich selbst fest, immerhin würde niemand eine solche Armada aussenden wenn es nicht einen extrem triftigen Grund dafür gab. „Feindliche Schiffe nähern sich weiter, sie sind schneller als wir.“ Meldete dann irgendein Offizier dessen Name und genauer Rang Ahrissa nicht bekannt war. „Zeigen sie eine Reaktion auf die Minen?“ fragte der Kapitän dann. „Negativ Sir.“ Antwortete der befragte und noch immer anonyme Offizier umgehend. „Gut, Automatische Zündungssequenz der Minen überbrücken und auf Manuelle Zündung umstellen.“ Erwiderte der Kapitän umgehend. „Automatische Zündsequenz der Minen unterbrochen, erwarte Manuellen Zündbefehl!“ meldete dann ein weiterer Offizier. „Warten Sie bis die ersten Schiffe den Minengürtel durchquert haben und ein Großteil ihrer Armada saturiert ist.“ Wies der Kapitän dann an, Ahrissa war dabei davon überzeugt das die Aliens für Ihre Ignoranz bezahlen würden, Raumminen waren sehr Gefährlich und konnten selbst den mächtigsten Schiffen gefährlich werden. Im nächsten Moment ertönte dann eine kurze Warnsirene und eine Meldung ertönte: „Der Feind ist in effektiver Waffenreichweite Sir.“, „Feuer mit allen Geschützen eröffnen, maximale Streuung.“ Erwiderte der Kapitän lediglich abgebrüht. „Feindflotte in Minengürtel Saturiert, Zünde Minen Manuell!“ verkündete dann der Offizier der wohl dafür verantwortlich war. Im nächsten Moment wurde die Feindflotte dann von einem Tödlichen Feuerball verschlackt der heller Strahlte als der Stern des Systems. „Bericht, wie viele haben wir erwischt?“ verlangte der Kapitän dann umgehend zu wissen, er ließ sich von dem Anblick nicht einmal kurzzeitig ablenken. „Mindestens einhundert Feindschliffe sind Zerstört Sir, das hat gesessen.“ Meldete einer der Offiziere sofort. „Einhundert…“ dachte sich Ahrissa daraufhin, ihre mangelnde Aufmerksamkeit hatte die Aliens wirklich einiges gekostet.

„Starke Scherkräfte geortete, ein großer Raumspalt formiert sich.“ Meldete dann einer der Offiziere mit einem alarmierten Unterton. „Das sind hoffentlich unsere Verstärkungen, immerhin scheint der ÜLG Antrieb der Aliens ohne derartige Warnzeichen zu funktionieren.“ Antwortete der Kapitän. „Wollen wir hoffen dass er recht hat.“ Dachte sich Ahrissa dabei. Trotz den Zerstörerischen Folgen des Minenfeldes verfügte der Feind noch immer über einen gewaltigen numerischen Vorteil und auch der Beschuss durch die Schiffe des Geschwaders schienen kaum geeignet die Aliens aufzuhalten. „Erfasse Transpondersignatur, Signatur der dritten Kernverteidigungsflotte bestätigt!“ meldete einer der Offiziere dann worauf Ahrissa ein Stein vom Herzen fiel, trotz ihres Leichtsinnsfehlers schien die Situation wie geplant zu verlaufen. „Admiral Squinn von der dritten Kernverteidigungsflotte für alle Einheiten des Acharrus Staates in der Zone: Wir greifen den Feind jetzt an, gehen Sie keine unnötigen Risiken ein und verhindern Sie den Verlust ihrer Schiffe!“, „Navigation bringen Sie uns hinter die Verbündete Flotte, Taktik: Feuer aufrecht erhalten!“ wies der Kapitän umgehend an, er wusste das die Taktische Situation sich geändert hatte. Mit der Unterstützung durch die dritte Kernverteidigungsflotte waren es nun die Aliens die einer erdrückenden Übermacht gegenüber standen. Allerdings schien es nicht so als ob die Aliens sich dessen bewusst währen, weiterhin hielten sie absolut unbeeindruckt auf die Acharranische Flotte zu. Ihre Entschlossenheit schien durch nichts in Wanken gebracht werden zu können. „Kapitän, versuchen Sie ein Feindliches Schiff nicht zu Zerstören, sondern lediglich Sturmreif zu schießen, wir benötigen mehr Informationen.“ Befahl Ahrissa dann, immerhin waren Informationen zu Kriegszeiten mindestens so viel Wert wie Flotten aus Kriegsschiffen. „Ich werde den Admiral von Ihrer bitte in Kenntnis setzen Hoheit.“ bestätigte der Kapitän umgehend, immerhin hatte er keinerlei Befehlsgewalt über die Flotte. Ahrissa ließ sich unterdessen auf einem der für Gäste vorgesehenen Stühle nieder und Richtete den Blick nach vorne auf das große Sichtfenster das die vorderwand der Brücke dominierte. „Wünscht Ihr das Kommando zu übernehmen Herrin?“ fragte der Kapitän dann plötzlich. „Nein.“ Antwortete Ahrissa lediglich, sie hatte weder Erfahrung darin ein Raumschiff zu Kommandieren noch wusste sie überhaupt über die Kapazitäten dieses speziellen Schiffes Bescheid. Alles was sie wusste war das es sich um einen leichten Kreuzer der Schützer Klasse, dem Rückrad der Kaiserlichen Marine handelte.

„Wie Ihr wünscht Herrin.“ Lenkte der Kapitän umgehend ein ehe seine Aufmerksamkeit wieder auf die Schlacht richtete die im Begriff war sich Rings um sie herum zu entfalten. „Ihr werdet merken das ihr versucht habt einen Bissen zu nehmen der zu groß für euch ist.“ Dachte sich Ahrissa dann, sie hatte die Kurzberichte des Zusammenstoßes zwischen dem Patroulliengeschwader und der Alienflotte über dem Unionsforschungsposten gelesen in welchem die Aliens keine All zu gute Figur gemacht hatten. Nun standen sie gegen weitaus mehr Feuerkraft weshalb Ahrissa davon überzeugt war dass das Ergebnis ähnlich Desaströs für die fremden Truppen ausgehen würde. Schließlich eröffnete die Acharranische Flotte das Feuer mit ihren Ballistischen Geschützen die schon bei den Unionstruppen für einige unangenehme Überraschungen gesorgt hatten. Acharranische Geschützschmiede waren nicht umsonst als die besten in ihrem Fach bekannt.
~~~Ende Kapitel 27~~~

mfg.: Tg

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03 Oct 2020 14:31 #90037 by Todesgleiter
Kapitel 28: Gemetzel

Admiral Talah Squinn beobachtete die Aufstellung der feindlichen Flotte genau. Er erwartete jeden Moment eine unvorhergesehen Reaktion auf den Artilleriebeschuss den seine Truppen in diesem Moment aufgenommen hatten. Immerhin bezweifelte er stark das eine Macht die es geschafft hatte eine Möglichkeit zu finden durch den leeren Raum zwischen den Sonnensystemen in einer erträglichen Zeitspanne zu reisen so unbedarft in Sachen Kriegsführung sein konnten wie es der Bericht von Kapitän Saab vermuten ließ. Seine Theorie ging daher von einem großangelegten Täuschungsmanöver aus dass die Acharranischen Truppen in Sicherheit wiegen sollte ehe der Feind mit aller Macht zuschlug. Die Tatsache das ihr Feind dabei gewillt war so viele seiner Schiffe und deren Besatzung für dieses Täuschungsmanöver zu opfern lies dabei einen tiefen Einblick in die Psyche und Situation des Gegners zu. Diese Aliens verfügten wohl über gewaltige Kapazitäten an Schiffen und Besatzung so dass der Verlust einiger Hundeart nicht ins Gewicht viel, auch schien ihre Kultur nicht auf Individualismus getrimmt zu sein, ansonsten wäre eine Solche Strategie unmöglich zu verfolgen. Beiläufig registrierte der Admiral dann dass seine Einheiten die Kampfformation eingenommen hatten, aufgrund der Zahlenmäßigen Überlegenheit ihrer Kontrahenten hatte er sich auf eine Kegel oder Pyramidenformation festgelegt. Dadurch wurde es dem Feind erschwert der Flotte in die Flanke zu fallen während die eigenen Einheiten gleichzeitig einen Großteil ihrer Feuerkraft auf einen gemeinsamen Punkt lenken konnten. Die Aliens dagegen näherten sich in einem einfachen Formationslosen Schwarm, wodurch sie sich mit Sicherheit gegenseitig die Feuerlinie Blockierten und ihre Kampftauglichkeit weiter reduzierten. „Anweisung an die Flotte, Visierte die Führenden Schiffe mit Priorität an, wir stiften zusätzlich Unordnung.“ Befahl Admiral Squinn dann. Er plante eine ähnliche Taktik wie zuvor Kapitän Saab zu nutzen und die Trümmer der führenden Alienschiffe als Schrapnellgeschoße gegen die Feindliche Flotte zu nutzen. Die viel zu geringen Abstände der Alienschiffe untereinander machten diese Taktik dabei erst möglich. Gegen einen Acharranischen oder Unionsverband würde das nicht funktionieren da die Schiffe genügend abstand zueinander hielten um sich aus der Gefahrenzone Manövrieren zu können.

Umgehend wechselten die Feuerindikatoren die auf der Holographischen Übersichtkarte eingeblendet worden waren ihre Ziele und zeigten damit an das sämtliche Schiffe der Flotte die Anweisung erhalten und bestätigt hatten. Auch dieses mal zeigten die Aliens keine Reaktion auf die Taktik ihrer Feinde und stürmten weiterhin Blindlings auf die Acharranischen Schiffe zu. „Wie die Tiere, Kapitän Saab hatte recht. Keine Taktik, keine Raffinesse. Was sind das nur für Kreaturen?“ fragte sich Admiral Squinn dann selbst. Während das Feuer seiner Flotte seinen Tribut zollte. Die ersten der Feindlichen Schiffe trudelten bereits gefährlich in ihrer Formation und wurden damit zum Risiko für ihre Begleitenden Schiffe. Zwar versuchten sich die anderen Alienschiffe daraufhin an einem Ausweichmanöver, jedoch mangelte es scheinbar auch an Koordination innerhalb der Flotte. So rammten einige der Schiffe die Versuchten den Trümmern aus zu weichen ausversehen andere Schiffe, da diese keinen Platz gemacht hatten und erzeugten damit weitere Trümmerwolken. Innerhalb kürzester Zeit war die Feindliche Flotte daher komplett im Chaos versunken und nur noch wenige der Schiffe setzten ihren Angriff unbeirrt fort. Das die Erfolgschancen dafür eher schlecht standen schien die Aliens dabei weniger zu interessieren. „Feindkontakte auf Annäherungskurs mit Mittelstreckenartillerie Abfangen, Feuer der Hauptbatterie auf die Feindliche Formation aufrecht erhalten.“ Befahl Admiral Squinn dann. Er ging nicht von einer erhöhten Gefährdungslage durch die sich nähernden Feindschiffe aus, dafür waren es zu wenige. Plötzlich ertönte dann eine Warnsirene und einer der Brückenoffiziere meldete: „Kontakt Sir, eine weitere Feindflotte nähert sich aus dem Sensorschatten des Zentralgestirns. Der Flugvektor lässt auf ein Gravitationsschleudermanöver schließen.“, „Doch nicht ganz so unbedarft wie es den Anschein macht…“ dachte sich Admiral Squinn daraufhin, immerhin zeugte das Flankierungsmanöver zumindest von Rudimentärem Taktischem Verständnis. Gleichzeitig viel ihm natürlich das immense Materialaufgebot auf. Die Aliens warfen geradezu mit Schiffen um sich es musste für sie um etwas ausgesprochen wichtiges gehen. „Die Kronprinzessin hatte wohl recht, an diesem Artefakt ist mehr dran als es den Anschein hat.“ Dachte er sich dann nachdenklich, immerhin hatte er keine Ahnung was so wertvoll für eine Zivilisation sein konnte das sie bereitwillig Hunderte von Schiffen und zehnmal so viele Soldaten dafür opferte.

„Formationsausrichtung ändern dreißig Grad Backbord, zehn Grad positiv!“ befahl Admiral Squinn dann. Er plante je eine Feindflotte zu einer Seite seiner Pyarmidenformation zu haben und damit praktisch hundert Prozent der seiner Flotte zur Verfügung stehenden Feuerkraft zu nutzen. Gelichzeitig konnte er dadurch verhindern das sich die beiden Feindflotten zu einer einzigen Formation zusammenschlossen und einen Konzentrierten Angriff starten konnten. „Neuausrichtung abgeschlossen Sir!“ meldete dann die Navigationsstation. „Beschleunigen auf Hundertfünfzig KPS und Flugbahn stabil halten.“ Orderte der Admiral dann ansonsten würde die Feindflotte sie einfach passieren. „Beschleunigen auf Hundertfünfzig KPS!“ ertönte umgehend die Bestätigung während der Admiral die Beschleunigung regelrecht fühlte. Im Gegensatz zu Unionsschiffen waren die Trägheitskompensatoren auf Acharranischen Schiffen oft nicht stark genug das Beschleunigungsmoment komplett zu neutralisieren. Das störte jedoch in Praxis kaum, eher im Gegenteil. Die Tatsache dass die Besatzungen nach wie vor die Beschleunigungskräfte spürten sorgte dafür dass sie sich stets bewusst waren das sich ihr Schiff in Bewegung befand und sie sich ihren Aufgaben widmen mussten wenn sie wollten dass das so blieb. „Feuer aufteilen, Fünfzig Prozent der Hauptgeschütze sollen die Führungsschiffe der neuen Feindformation ins Visier nehmen!“ befahl Admiral Squinn dann, eventuelle funktionierte dieselbe Taktik ja zweimal im selben Gefecht, bislang hatte ihr Feind immerhin einen eher schlechten als rechten Job darin gemacht sich an die Taktiken anzupassen und entsprechende Konter durch zu führen. „Kontakt! Tausende von Subeinheiten starten von den Alien schiffen! Sämtliche Abfangjäger und Nahbereichswaffen sind in Bereitschaft!“ meldete dann der Taktische Offizier überrascht. „Darauf haben Sie also Gewartet. Sie wollen uns im Nahkampf überwältigen.“ Dachte sich Admiral Squinn daraufhin und musste dabei erneut innerlich den Kopf schütteln. Es gab einen guten Grund warum es kaum Kriegsschiffe gab die kleiner als Zerstörer oder große Fregatten waren. Im Weltraum hatten kleinere Schiffe keinen Nennenswerten Geschwindigkeits oder Agilitätsvorteil gegenüber größeren Schiffen und verloren daher ihren Primären Vorteil den sie innerhalb einer Atmosphäre hatten. Der Raumkrieg wurde daher hauptsächlich von Kreuzern oder noch größeren Schiffen dominiert, da diese Einheiten in der Lage waren Treffer zu verkraften und ihrerseits genügend Feuerkraft zu tragen um gegnerische Großschiffe ausschalten zu können. Kampfflieger wurden lediglich in der Endphase einer Schlacht benutzt um dem Feind en Rest zu geben oder nach Überlebenden zu suchen da die kleineren Einheiten leichter zwischen den Trümmern navigieren konnten.

Im nächsten Moment starteten die Feindlichen Kampfgeschwader ihren Frontalangriff und schienen sich dabei ausschließlich auf ihre die Sonne verdunkelnde Anzahl in der Defensive zu verlassen als sie aus ihrer eignen Formation heraus preschten und den Trümmern der Zerstörten Schiffe dabei mühelos auswichen. „Abfangjäger zurückhalten, Feuer mit Sekundärgeschützen aufnehmen.“ Befahl Admiral Squinn dann kalt, er hatte nicht vor sich lange mit den Kampfgeschwadern zu befassen, immerhin waren sie kaum mehr als eine nerv tötende Ablenkung da die Chancen der Kampfvehikel in eine vorteilhafte Angriffsposition praktisch bei null waren. „Sir wir erfassen zusätzliche Lenkwaffen die den Kampfgeschwaderschwarm als Deckung nutzen.“ Ertönte dann eine Meldung. „Nicht schlecht… Aber nicht gut genug.“ Dachte sich Admiral Squinn umgehend. „Abwehrfeuer auf die Lenkwaffen konzentrieren Wächter.“ Erwiderte der Admiral dann. Er schätzte die Bedrohungssituation durch die Lenkwaffen als höher ein. Noch immer zeigten sich die Aliens dabei als äußerst unbeeindruckt von dem ihnen entgegenschlagenden Abwehrfeuer und das trotz der mittlerweile horrenden Verluste der Alien flotte. Die Geschützmannschaften der Acharranischen Flotte führten ihre Waffen mit Professioneller Präzision und spien Tod und Verwüstung über die Feindliche Flotte. „Wie die Tiere…“ dachte sich Admiral Squinn dann nachdenklich. Dieser Feind ergab für ihn keinen Sinn. Was irgendwie logisch war wenn man bedachte dass es sich um eine Außerirdische Intelligenz handelte die nicht von der Erde stammte. „Feindliche Angriffsgeschwader haben schwere Verluste, ungefähr fünfundsiebzig Prozent der Angreifenden Einheiten sind abgeschossen.“ Ertönte dann die weniger überraschende Meldung. „So viel dazu.“ Dachte sich Admiral Squinn lediglich und schüttelte den Kopf für ihn war es unbegreiflich wie der Oberkommandierende der Alienflotte so leichtfertig mit seinen Ressourcen und Soldaten umgehen konnte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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03 Oct 2020 14:34 #90038 by Todesgleiter
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„Feuer auf die rechte Flanke der Feindformation konzentrieren, versuchen Sie ein einzelnes Ziel zu isolieren.“ befahl der Admiral dann. Immerhin hatte er die stehende Anweisung von Kronprinzessin Ahrissa ein Feindliches Schiff zu deaktivieren und für den Acharrus Staat zu erobern. Die Idee fand der Admiral dabei nicht einmal schlecht, auf diese Weise konnten sie einiges über ihren neuen Feind lernen und Wissen erhalten das sie nutzen konnten um die Bedrohung zu neutralisieren bevor sie zu groß wurde. Der Acharrus Staat hatte auch ohne diese Aliens schon genügend Feinde. „Refokusieren Primären Artilleriebeschuss.“ Meldete dann einer der Offiziere während Admiral Squinn eine kurze Inventur des Schlachtfeldes durchführte. Es sah gut für sie aus, sogar sehr gut. Wenn sie gegen einen Menschlichen Feind kämpfen würden hätte dieser mit Sicherheit in der Zwischenzeit den Rückzug eingeleitet. Jedoch nicht diese Aliens, eher im Gegenteil. Ihre drohende Niederlage schien sie zu weitere Aggressivität anstacheln da die Schiffe weiter beschleunigten, offensichtlich in der vergeblichen Hoffnung die Acharransiche Formation zu erreichen. Auch ohne die direkten Anweisungen seitens des Admirales nahmen die Geschützbatterien umgehend die Schiffe der Aliens ins Visier die den Angriff anführten. Auch dieses mal ignorierten die Aliens diese Tatsache gekonnt und rasten ohne auch nur ein Ausweichmanöver zu versuchen in die Todeszone. „Ihre Wut macht sie Blind…“ dachte sich Admiral Squinn dann kopfschüttelnd, es war nie eine gute Idee die eigenen Emotionen seine Handlungen kontrollieren zu lassen, erst recht nicht wenn man für den Erfolg einer Militärischen Operation verantwortlich war. Rekruten an den Acharransichen Militärakademien verbrachten daher einen Großteil ihres ersten Ausbildungsjahres damit zu lernen ihre Emotionen im Griff zu behalten. Immerhin waren Wut und Zorn gut als Motiviationsquelle aber schlecht als Taktsicher oder Strategischer Ratgeber. „Sir eines der Feindschiffe fällt aus der Formation zurück, Sensormesswerte deuten auf schweren Flüssigkeitsverlust hin.“ Meldete dann Exul Kato, der als rechte Hand es Admirales das Kommando über das Flaggschiff der Flotte innehatte um dem Admiral zu Ermöglichen sich auf das große ganze zu Konzentrieren. „Stellen Sie sicher dass das betreffende Ziel überlebt Exul.“ Meinte Admiral Squinn umgehend. Er wusste das es nicht all zu einfach war ein Kriegsschiff soweit zu beschädigen dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft zurückziehen konnte ohne es zu Zerstören. Daher wollte er das Risiko nicht eingehen ihr Ziel ausversehen in dem ganzen Chaos zu Zerstören. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Exul Kato sofort ehe er sich wieder seinen eigenen Überwachungsschirmen widmete.

Die Feindschiffe schienen in der Zwischenzeit von der Tatsache das sie sich der Acharransichen Flotte näherten regelrecht beflügelt worden zu sein und beschleunigten in diesem Moment extrem. Das Beschleunigungsmoment der Schiffe war dabei so groß das es schon ein Wunder war das sie dabei nicht unter ihrer eigenen Schubkraft zu Staub zerfielen. Durch ihre immense Geschwindigkeit näherten sich die Aliens daher Gefährlich schnell an und Liesen sich von dem ihnen entgegenschlagenden Abwehrfeuer dabei nicht wirklich stören. „Sir ich empfehle ein Ausweichmanöver, ansonsten währen Kollisionen Wahrscheinlich.“ Meinte Exul Kato dann und hörte sich dabei ehrlich überrascht an. Eigentlich galt es als so gut wie unmöglich ein anderes Raumschiff unter Gefechtsbedingungen zu Rammen. „Nein, sie wollen unsere Formation auseinandertreiben. Das dürfen wir nicht zulassen Exul. Taktik: Sämtliches Abwehrfeuer auf die führenden Feindschiffe konzentrieren.“ Erwiderte Admiral Squinn er würde die Aliens ein weiteres mal in ihr verderben rennen lassen wenn sie dies wollten. Bei ihrer Momentanen Annäherungsgeschwindigkeit würden die Trümmer zerstörter Schiffe zu absolut Tödlichen Geschossen werden und nachdem er heutige Tag schon mehrmals gezeigt hatte das ihr Feind nicht wirklich wusste wie er mit diesem Problem umgehen sollte würde der Effekt wohl verheerend sein. „Sir die Trümmer zerstörter Alienschiffe würden auch für uns eine Bedrohung darstellen.“ Gab Exul Kato dann zu bedenken immerhin würden einige der Trümmer auch in Richtung der Acharranischen Flotte schießen. „Abfangjäger starten, Sie sollen die Trümmer abschießen die sich der Flotte nähern.“ Befahl Admiral Squinn dann, er dachte nicht einmal daran seine Position zu räumen, wenn die Aliens glaubten ein Feigling Spiel gegen einen Acharransichen Admiral Gewinnen zu können saßen sie einem gewaltigen Irrtum auf.

Unterdessen richteten die Geschütze der Flotte ein absolutes Massaker unter den Alienschiffen an. Durch den strikten Annäherungskurs stellten die Alienschiffe dabei perfekte Ziele da und erhöhten durch ihre eigene Geschwindigkeit die Effektivität der Acharranischen Waffen noch weiter. Bei der Momentanen Rate war es daher sehr unwahrscheinlich dass auch nur ein Alienschiff die Formation an einem Stück erreichte. Gelichzeitig hatten sich die Acharransichen Abfangjäger vor der Flotte formiert, bereit Trümmer oder Lenkwaffen die den Bordgeschützen ihrer Mutterschiffe entgangen waren ab zu fangen. Plötzlich separierten sich dann bei mehreren Alienschiffen die Bugsektionen vom Rest der Schiffe und schossen mit deutlich sichtbaren aus den Hinterteilen Schlagenden Flamen auf die Flotte zu. „Was zum…?“ fragte sich Admiral Squinn umgehend, das hatte er nicht vorhergesehen. Plötzlich explodierten die vordersten der Schiffsrümpfe und jagten dabei eine Art Schrotladung in einen Kegelförmigen Bereich vor sich. Nicht wenige der Abfangjäger wurden von diesen Schrotladungen Zerstört und auch einige Schiffe konnten der Wolke nicht rechtzeitig ausweichen. Gleichzeitig rasten die restlichen Alienschiffe ungebremst weiter voran. „Sir wir erhalten Meldung von den Getroffenen Schiffen, die Feindlichen Geschosse scheinen einen hochgradig Korrosiven Kern zu besitzen Schäden auf diversen Schiffen.“ Meldete Exul Kato dann. „Korrosivewaffen… Interessant.“ Dachte sich Admiral Squinn daraufhin. Die Kaiserliche Flotte hatte auch schein Versuche mit Korrosiven Substanzen in Gefechtsköpfen gemacht, diese Versuche hatten allerdings nie substanzielle Ergebnisse erzielt, in der Regel war der Effekt nicht wirklich besser als bei Herkömmlichen Gefechtsköpfen gewesen, zusätzlich hatten Korrosive Substanzen den Nachteil das ihre Effektivität stark von ihrem Ziel abhing da gewisse Materialien leichter zu korrodieren waren als andere. „Rolliert die Formation um die betroffenen Einheiten aus der vordersten Reihe zurück zu ziehen. Zusätzlich sollen die Schadensbegrezungsteams versuchen Proben der Korrosiven Substanz zu isolieren, sie könnte für die Entwicklung neuer Panzerrungen oder Waffen wichtig sein.“ befahl Admiral Squinn umgehend. Zwar bezweifelte er dass die Korrosiven Substanzen fähig sein würden sich durch die kompletten Schiffe zu fressen, aber Vorsicht schadete nie wenn man es mit einer unbekannten Substanz zu tun hatte. „Formation rolliert Sir.“ Meldete Exul Kato umgehend. Die Schiffe der Flotte fokussierten ihr Feuer dabei selbstständig so dass sie die sich in Bewegung feindlichen Teile der Formation deckten und ihren Kameraden damit die Möglichkeit den Formationswechsel schnell zu vollführen ohne auf den Feind achten zu müssen. Von eben jenem Feind war in der Zwischenzeit allerdings auch nichtmehr allzu viel übrig. Nur noch wenige der Feindlichen Schiffe hielten auf die Flotte zu und hatten dabei sichtlich Mühe den zahllosen Trümmern ihrer Zerstörten Kameraden aus zu weichen die das ganze Schlachtfeld bedeckten. Gleichzeitig boten die Trümmer den Schiffen jedoch auch eine Gewisse Deckung vor dem Feuer der jeweils anderen Flotte. Immerhin verwerten sowohl die Acharransiche Flotte als auch die Aliens Primär Direktfeuerwaffen die eine klare Schussbahn voraussetzten. Eben jene Schussbahnen waren dabei jedoch durch die Trümmer behindert und nicht wenige Geschosse krachten in die Überreste bereits zerstörter Schiffe.

Erstaunlich Professionell nutzten die Aliens dabei die Trümmer als Deckung um sich näher an die Acharransiche Flotte heran zu pirschen. In Situationen wie diesen war es ein leichtes die Außerirdische Intelligenz zu erkennen welche den Aliens den Sprung in die unendlichen Weiten des Weltraumes ermöglicht hatte. Allerdings nützte auch die Deckung die ihre Zerstörten Kameraden boten den versprengten Alieneinheiten nichts mehr. Ohne das es eine explizierte diesbezügliche Anweisung gegeben hätte hatten die Schiffe der dritten Kernverteidigungsflotte damit begonnen die Trümmer mir ihren Primärbatterien unter Feuer zu nehmen Die Großkalibrigen Geschosse hatten dabei kaum mühe die schon stark in Mitleidenschaft genommen Trümer zu durchschlagen und dabei eine verheerende Schrapnellwirkung zu entfalten. Gleichzeitig lauerte die Mittelstreckenartillerie darauf das die Alienschiffe ihre Deckung Verliesen und schlug sobald sich die Möglichkeit präsentierte erbarmungslos zu. Admiral Squinn wusste daher das sie nun die Aufräumphase der Schlacht erreicht hatten, der Sieger stand fest und der geschlagenen Flotte blieb eigentlich nur noch der Versuch ihre Kräfte in einem Rückzug zu Konsolidieren um sich mit eventuellen Verstärkungen zu vereinen und einen zweiten Anlauf zu unternehmen. Allerdings hegte der Admiral erhebliche Zweifel daran dass die Aliens auch so dachten, auch war die Existenz weiter Verstärkungen in Reichweite eher Fragwürdig, wenn man den immensen Materialeinsatz der Aliens in dieser Schlacht bedachte. Selbst eine sehr große und gut versorgte Raumflotte würde derartige Verluste erst einmal verdauen müssen immerhin hatten die Aliens am Heutigen Tage hunderte wenn nicht gar über Tausend Schiffe eingebüßt. „Was ein Gemetzel.“ Dachte sich Admiral Squinn daher, selbst die meisten Kriegsfürsten die nicht zu unterschätzende Anteile der Grenzregionen beherrschten leisteten in der Regel mehr Widerstand wenn die Kaiserliche Flotte kahm um sie für ihre Verbrechen in Verantwortung zu nehmen als diese Aliens. „Status des Deaktivierten Ziels?“ fragte Admiral Squinn dann, er hoffte dass seine Besatzungen das Bewegungsunfähig geschossene Ziel nicht ausversehen mit abgeschossen hatten. Eine zweite Chance ein Alienschiff zu Erobern würden sie immerhin in näherer Zukunft wohl nicht erhalten. „Der Rumpf ist nicht gebrochen, aber wir orten noch immer starken Flüssigkeitsverlust, auch wenn die Menge sich der austretende Flüssigkeit sich beständig verringert.“ Antwortete Exul Kato umgehend. „Machen Sie eine Entermission mit einem unsere Kreuzer als Ausgangspunkt klar, aber warten Sie auf einen explizierten Startbefehl Exul.“ Wieß Admiral Squinn umgehend an. Er wollte zunächst Rücksprache mit der Kronprinzessin halten was genau die Ziele der Entermannschaft an Bord dies Feindlichen Schiffes sein sollten, immerhin war es möglich dass die Aliens über eine Art Selbstzerstörungsmechanismuss verfügten der die Zeit der Soldaten an Bord des Schiffes drastisch reduzieren würde. „Jawohl Sir.“ Quittierte der Exul umgehend ehe er sich an die Arbeit machte.
~~~Ende Kapitel 28~~~

mfg.: Tg

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10 Oct 2020 15:30 #90039 by Todesgleiter
Kapitel 29: Im Bauch der Bestie

Es herrschte eine Professionelle Stille in der Bereitschaftskammer. Jeder der fünfzehn Soldaten hing in diesem Moment seinen eigenen Gedanken nach während sie, dem antrainierten Automatismus folgend, ihre Ausrüstungsgegenstände überprüften und ihre Waffen auf munitionierten. Der Gedanke ein Alienschiff zu betreten konnte die Soldaten dabei offensichtlich nicht aus der Ruhe bringen, für sie unterschied sich diese Mission nicht nennenswert von ihren Sonstigen Aufgabenstellungen. Schließlich wechselte die Beleuchtung der Bereitschaftskammer in ein deutlich wahrnehmbares aber nicht zu Grelles Orangerot, das Signal das es bald soweit war. „OK Ladys, Helme Versiegeln und Dichtigkeitsprüfung durchführen. Wir wissen nicht was da drüben alles in der Luft herumfliegt oder ob es überhaupt eine Luft gibt.“ Wies Hauptmann Dahl, seines Zeichens der Zugführer des Enterkommando an während er bereits den besagten Test durchführte, immerhin hatte er keine Lust sich irgendeine Alienseuche einzufangen. Nur wenige Sekunden darauf wurden die Ergebnisse der automatischen Dichtigkeitsprüfungen auf seiner in den Visor des Helmes integrierten, Anzeige dargestellt. Wie zu erwarten hatte die Automatische Überprüfung keine Undichtigkeiten fest stellen können, es handelte sich bei diesem Test lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, kein Quartiermeister würde sich die Blöße geben undichte Rüstungen oder defekte Ausrüstungsgegenstände austeilen. „Zugfüher Exo für Kommandobrücke: Exozug Alpha bereit für Einsatz.“ Meldete Hauptmann Dahl dann während seine Männer sich bereits vor der Schleusentür in Positur stellten, bereit sofort loszulegen.

„Verstanden Exozug. Bereithalten für Status Grün. Sie werden einen kleinen Weltraumspaziergang unternehmen müssen um zum Ziel zu gelangen. Lade Explizite Daten in ihr Zug Netz hoch.“ Kahm umgehend die Antwort. „Super, das ist der Part den ich nicht leiden kann…“ dachte sich Hauptmann Dahl dann frustriert, er hasste es den Boden unter den Füßen zu verlieren, er war Soldaten und kein Gottverdammter Magier der herum schwebte. „Achtung Exozug, Abwurfposition erreicht. Sie haben Status Grün für Missionsstart.“ Meldete die Kommandobrücke dann. „Also los, bringen wir es hinter uns.“ Dachte sich Hauptmann Dahl umgehend ehe er seine Untergeben Anwies: „Auf geht’s Ruhm und Ehre warten nicht!“ Sofort darauf ertönte ein Zustimmendes „Hurra!“ ehe die Soldaten einer nach dem anderen durch die Mittlerweile geöffnete Schleuse aus dem Schiff sprangen, keiner zögerte bei dem Gedanken ins Freie All zu springen dafür hatten sie das alle schon viel zu oft getan. Die Aufgeben eines Marinesoldaten in der Kaiserlichen Marine beinhalteten immerhin erschreckend oft aus seinem Mutterschiff zu springen und kurze Distanzen im freien All zu überwinden da es oft schlichtweg nicht möglich war direkt an dem Ziel fest zu machen und eine Physische Verbindung zwischen den Schiffen her zu stellen. In diesem Fall machte die Alienherkunft des Ziels Probleme, es wusste schlichtweg niemand wo sich bei einem Alienrausmchiff eventuelle Schleusen oder ähnliches befanden. Daher hatte die Missionsleitung einen der Einschlagskrater als Zugriffspunkt ausgesucht. Für Hauptmann Dahl spielte das keine Rolle, er wollte nur so schnell wie möglich wieder einen Boden unter den Füßen haben, das herum geschwebe im All sorgte immer dafür das ihm auf Dauer übel wurde, Menschen waren einfach nicht für so etwas gemacht. Kaum hatte er sich dann aus der Schleusenkammer abgestoßen wurde in seinem Visor der direkte Pfad zu seinem Ziel angezeigt. „Also los.“ Dachte sich Hauptmann Dahl dann und aktivierte die Manövertriebwerke die in seiner Rüstung integriert waren um dem eingeblendeten Pfand zu folgen und sein Ziel zu erreichen.

Der Anflug auf das Kampfunfähig, und nach Hauptman Dahls Meinung, schrottreif geschossene Alienschiff verlief dabei Problemlos. Weder versuchten einige vereinzelte Waffen die Soldaten ab zu schießen noch leitete das Ziel eine Form von Ausweichmanöver ein, es hing einfach nur Tot im All. Die Geschütze der Acharranischen Flotte schienen ganze Arbeit bei der Deaktivierung geleistet zu haben. „Kein Magnetismus der Hülle feststellbar, sieht so aus als müssten wir uns weiterhin der Manövertriebwerke Bedienen.“ Stellte einer der Soldaten daraufhin fest während er versuchte seine Stiefel auf der Hülle des Alienschiffes zu sichern. „Das war zu erwarten, Fernabtastungen der Einschläge haben ergeben dass das Hüllenmaterial ungewöhnlich weich ist. Das ist keine Eisenhaltige Legierung.“ Antwortete Hauptmann Dahl und lies sich seinen Frust dabei nicht anmerken, er hatte gehofft zumindest seine Füße auf dem Boden arretieren zu können. „Sieht so aus als wäre es überhaupt keine Legierung Sir, diese Bruchstelle sieht nicht metalisch aus.“ Fügte Spezialist Tagren an, wie jeder Stoßtrupp verfügte auch der Exozug über einen Technischen Experten der dem ZUg nicht nur mit diversen Technischen Spielzeugen wie mini Kampfdrohnen und Automatischen Geschützen zu Seite stand sondern auch Technische Hindernisse wie versperrte Türen aus dem Weg räumen konnte ohne gleich zu Sprengladungen greifen zu müssen. „Was meinen Sie dann Spezialist?“ erwiderte Hauptmann Dahl während er zu seinem untergebenen schwebte um sich die Lage selber anzuschauen. „Sowas hab ich noch nicht gesehen, aber wenn ich raten müsste ist es eine Keratin artige Substanz, hart genug um seine Form zu behalten, aber noch immer Elastisch.“ Antwortete Spezialist Tagren während er mit seiner Waffe gegen ein hervorragendes Stück er geborstenen Hülle drückte um die Konsistenz des Materials zu prüfen. Hauptmann Dahl warf dem Einschlagskrater das wohl von der Hauptbatterie eines schweren Kreuzers stammte daraufhin selbst einen kurzen Blick zu und stellte dabei fest das ihm überhaupt nichts auffiel, es war einfach nur ein mit Gewalt in das Material getriebener Krater, nicht mehr, nicht weniger.

„Spezialist, setzen Sie ihre Sprürdrohnen aus ich will da nicht Blind rein stolpern.“ Befahl Hauptmann Dahl dann, während ihm auffiel das der Einschlagskrater weniger wie ein Einschlagskrater sondern mehr wie eine große Stichwunde aussah. „Sofort.“ Bestätigte Spezialist Tagren umgehend ehe er eine der auf seinem Rücken hängenden Drohnen griff und mit einen einzigen Fingerdruck aktivierte. Sofort kahm Leben in die Scheibenförmige Drohne während sie vor dem Spezialisten auf der Stelle schwebte und auf Anweisungen wartete. „Geh und such ein paar Aliens.“ scherzte Spezialist Tagren dann während er den Aufklärungsbefehl über das Kontrollfeld eingab das an seinem linken Unterarmpanzer angebracht war. Augenblicklich setzte sich die Drohne daraufhin Bewegung und flitzte an den Soldaten vorbei in das klaffende Loch. „Hinterher, aber vorsichtig. Ich will keine Bösen Überraschungen.“ Befahl Hauptmann Dahl dann worauf zwei seiner Männer sofort der Drohne hinter her in den Einschlagskrater hinab schwebten. Der Hauptmann und der Restliche Trupp folgten ihnen dabei umgehend, jedoch achteten die Soldaten darauf genug Abstand zueinander zu halten um ihre Bewegungsfreiheit nicht gegenseitig ein zu schränken. „Da ist was faul…“ stellte Spezialist Tagren dann mehr zu sich selbst als irgendjemand anderem fest während er den Status seiner Drohne überwachte. „Was ist los Spezialist?“ fragte Hauptmann Dahl sofort. „Sorry Sir, ich habe vergessen mein Mikrophon stumm zu schalten, wird nicht mehr vorkommen.“ Erwiderte Spezialist Tagren. „Das habe ich nicht gefragt Spezialist.“ Erwiderte Hauptmann Dahl, er wusste das Informationen den Unterschied zwischen Leben und Tod sein konnten, selbst Informationen die auf den ersten Blick reichlich Trivial erschienen. „Die Drohne kann keine Öffnungen lokaliseren die von diesem Bruch weg führen Sir. Es scheint sämtliche Bruchstellen seien versiegelt worden.“ Antwortete Spezialist Tagren. „Das ist unmöglich, niemand könnte so schnell nur mit Bordmittel derartige Reparaturen durchführen.“ Antwortete Hauptmann Dahl. „Ich weiß Sir, deshalb meinte ich ja das hier was faul ist.“ Antwortete Spezialist Tagren. „Sir, hier ist Ende, ich sehe keine weiterführende Öffnung.“ Meldete dann der führende Soldat und bestätigte damit den Bericht der Drohne. „Vielleicht gibt es hier schlichtweg keine größeren Hohlräume und die Schiffe werden von einer eigenen Intelligenz kontrolliert, ganz ohne Besatzung.“ Mutmaßte einer der Soldaten dann. „Möglich…“ antwortete Hauptmann Dahl nachdenklich, soweit er wusste hatte auch die Solari Föderation schon mit Drohnenschiffen experimentiert um Menschenleben komplett von der Kampfzone fern halten zu können. Der Gedanke dass eine Außerirdische Macht in diesem Hinblick schon weiter war, war alles andere als Abwegig außerdem könnte es zumindest Teilweise erklären warum die Aliens so leichtfertig Verluste in Kauf genommen hatten.

„Oder wir haben es hier mit einer art selbstversigelnder Hüllenstruktur zu tun.“ Warf Spezialist Tagren dann ein während er die Wände des Kraters genauer inspizierte und dabei mit einer Hand über die Wand strich. „Sowie Selbstversigelnde Treibstofftanks?“ fragte Hauptmann Dahl daraufhin. „Nein dafür wären die Öffnungen in diesem Fall zu groß. Das alles sieht mir eher nach einer art Flüssigkeitsversiegelung aus.“ Antwortete Spezialist Tagren. „Flüssigkeitsversiegelung… Sie meinen so ähnlich wie gerinnendes Blut?“ fragte Hauptmann Dahl umgehend. „Genau, die Wände sehen aus als wären sie mit einer Poröser Schicht bedeckt, das erinnert mich extrem an Wundschorf.“ Antwortete Spezialist Tagren. „Während des Gefechtes wurden große Mengen an entweichender Flüssigkeit von getroffenen Schiffen fest gestellt. An ihrer These könnte was dran sein Spezialist.“ Meinte Hauptmann Dahl dann während er die Wand selbst einer genaueren Musterung unterzog. Obwohl er selbst nicht gerade ein Fachmann in Sachen Materialkunde war musste er zugeben das die Oberfläche der Wände des Kraters verdächtig nach Wundschorf aussahen. Zwar stimmte die Farbe nicht mit dem Rötlichen Braun Menschlichen Wundschorfes überein aber das hatte ja schlussendlich nichts zu sagen. „Können Sie fest stellen ob sich Hohlräume unter diesem Schorf befinden?“ fragte Hauptmann Dahl dann. „Jawohl Sir. Sollte nicht allzu lange dauern.“ Bestätigte Spezialist Tagren. „Gut fangen Sie an Spezialist, je schneller wir das hinter uns bringen desto besser.“ Meinte Hauptmann Dahl umgehend, er fühlte bereits das aufkeimen der Übelkeit in seinen Innereien, zusätzlich fühlte er im Territorium seines Feindes beständige Anspannung was auf Dauer auch nicht wirklich angenehm war.

Während Spezialist Tagren daraufhin begann die Wände mit einem Resonanzgerät abzutasten lies Hauptmann Dahl den Blick über die Fremdartige Umgebung wandern. Zwar sah er nicht zum ersten Mal das Ergebnis eines Treffers der schweren Bordartillerie eines Acharranischen Schiffes aber es lies ihm trotzdem jedes Mal einen kalten Schauer den Rücken hinunter laufen, die schiere zerstörerische Gewalt die in einem Raumgefecht am wirken war konnte wirklich erschütternd sein. „Gotcha.“ Meinte Spezialist Tagren dann Triumphierend ehe er meldete: „Sir ich habe eine große Öffnung unter einer etwas zehn Zentimeter dicken Wandung lokalisiert, die Öffnung ist mehr als groß genug um uns die Passage zu gewähren.“, „Gute Arbeit Spezialist. Ordon machen Sie den Weg frei.“ Erwiderte Hauptmann Dahl. „Mit Vergnügen Sir.“ Bestätigte Ordon Maxton während er bereits eine seiner zahllosen Sprengladungen von seinem Werkzeuggehänge löste. Als Ordon war Maxton der Mann fürs grobe und trug sowohl Sprengladungen als auch schwere Waffen ins Gefecht um im Fall der Fälle mit Kompromissloser Gewalt einspringen zu können. „In Durchbruchsformation!“ befahl Hauptmann Dahl dann, er rechnete damit das die verbliebenen Besatzungsmitglieder des Alienschiffes reagieren würden sobald der Ordon gewaltsam einen Weg in das innere ihres Schiffes geöffnet hatte. Schweigsam und ohne weitere Kommentare brachten sich die Soldaten daraufhin geübt in Position, die Schwerelosigkeit stellte dabei kein Hindernis dar, als Marinesoldaten waren sie alle im Kampf in Schwerelosigkeit trainiert worden, immerhin kam die Marineinfanterie oftmals nach heftigen Gefechten zum Einsatz die zum Ausfall der Künstlichen Schwerkraft an Bord ihres Ziels geführt hatten. Brechladungen in Position Zündung auf ihr Zeichen Sir.“ Meldete Ordon Maxton dann ruhig während er seine Position in der Formation einnahm und sein gro0ßkalibriges Schnellfeuergewehr ausrichtete. „Zündung Ordon, bringen wir es hinter uns.“ befahl Hauptmann Dahl dann immerhin war es mehr als Fragwürdig das irgendetwas an ihrer Situation sich verbessern würden wenn sie einfach nur Abwarteten. „Zündung.“ Bestätigte Ordon Maxton dann ehe die Ladungen die er angebracht hatte detonierten.

Da es sich bei den verwendeten Ladungen um Bruchlandungen handelte gab es bei der Detonation keine große Feuersäule oder ähnliche Spektakuläre Pyroeffekte doch der Effekt setzte trotzdem unmittelbar ein. „Wouw!“ rief einer der Soldaten der am nächsten an der Öffnung Postiert worden war als er von einem regelrechten Orkan davon geweht wurde, offenbar stand das innere des Alienschiffes noch immer unter Druck und die Brechladungen hatten zu einer explosiven Dekompression geführt. „Vorrücken!“ befahl Hauptmann Dahl dann nachdem der Orkan abgeflaut war, spätestens jetzt würde die Besatzung des Schiffes über die ungebetenen Gäste Bescheid wissen, ab jetzt galt es daher Tempo vor zu legen um zu Verhindern das der Feind sich eingraben konnte. Ohne zu zögern schwebten die Soldaten daraufhin in die Öffnung welche die Brechladungen geöffnet hatten, ihre Waffen allzeit bereit erhoben. „Keine Feindkontakte in unmittelbarer Umgebung, sieht alles frei aus.“ Meldete der führende Soldat umgehend worauf der Rest des Trupps folgte. „Weiter, wir müssen so schnell wie möglich die Technik und die Kommandobrücke Sichern bevor die irgendwelche Tricks versuchen.“ Meinte Hauptmann Dahl dann ehe er sich Spezialist Tagren zuwandte: „Spezialist, wir könnten etwas Aufklärung brauchen.“, „Aye.“ Bestätigte der Spezialist lediglich ehe er mithilfe seines Handcomputers seiner Drohne neue Anweisungen gab. Diese schoss kurz darauf an dem Trupp vorbei um eine vorläufige Karte des Innenraumes anzufertigen. „Sir, das wird nicht viel nützen, die werden wohl alle Schotten verriegelt haben, schon um weiteren Druckverlust zu vermeiden.“ Stellte dann ein weiterer Soldat fest. „Sie nehmen an das dieses Schiff über Schotten verfügt. Vergessen Sie nicht das dies ein Alienschiff ist.“ Stellte Hauptmann Dahl dann fest, immerhin vertraten die Aliens auch in anderen Designfragen radikal andere Standpunkte als die Kaiserlich Acharranische Flotte und auch als die Union.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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10 Oct 2020 15:31 #90040 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sir die Drohne hat eine art Schott entdeckt, es ist verriegelt.“ Stellte Spezialist Tagren dann fest. „Verdammt.“ Dachte sich Hauptmann Dahl dann, er hatte gehofft dass die Aliens tatsächlich keine Schotten oder etwas Ähnliches nutzten da es ihr Vorankommen drastisch beschleunigt hätte. „Führen Sie uns hin.“ Befahl er dann. Immerhin war es am wahrscheinlichsten Informationen in einem mehr oder wenig intakten Bereich des Schiffes zu finden. „Folgen Sie mir.“ Antwortete Spezialist Tagren umgehend und führte den Trupp durch die verwaisten Korridore, die Hauptmann Dahl eher an roh behauene Tunnel mit Rundem Querschnitt erinnerten. Die Wände waren uneben und voller Furchen und Erhebungen und es ließ sich kein Spezifizierter Boden ausmachen. Kurze Zeit später befand sich der Trupp dann vor dem erwähnten Schott. Im Gegensatz zu den unregelmäßigen und regelrecht verkrustet wirkenden Wänden war die Oberfläche des Schotts glatt und leicht nach außen Gewölbt, wie als würde sich das Material unter dem Druck der sich dahinter aufstauenden Atmosphäre verformen. In der Mitte des Schotts war dabei eine Feine Linie zu erkennen, vermutlich bestand das Schott aus zwei separaten Flügeln. „Keine Interaktionsschaltflächen…“ meinte Spezialist Tagren dann während er offenkundig das Schott selbst sowie die umgebende Korridorwandung begutachtete. „Sir, ich würde von einer Sprengung unter diesen Umständen abraten. Wir können von der explosiven Dekompression schwer in Mitleidenschaft gezogen werden.“ Stellte Ordon Maxton umgehend darauf fest. „Zur Kenntnis genommen.“ Erwiderte Hauptmann Dahl umgehend während er überlegte wie sie weiter vorgehen sollten. Er teilte die Einschätzung des Ordons das eine weitere Sprengung unter diesen Umstände keine gute Idee war, der Korridor gab den Soldaten keine Möglichkeit sich vor der explosiv ausbreitenden Atmosphäre aus dem inneren des Schiffes zu schützen, weshalb sie wohl von der Welle aus dem Schiffsrumpf geschleudert werden würden. Und dabei bestand, trotz der massiven Exorüstungen der Soldaten, das Reale Risiko von Verletzungen.

„Spezialist, irgendwelche Vorschläge?“ fragte Hauptmann Dahl dann, in der Hoffnung dass sein Technischer Fachmann eine Lösung parat hatte. „Das Schott verfügt über keine Interaktiven Schaltflächen oder vergleichbares, entweder gibt es auf dieser Seite schlichtweg keine Kontrollflächen, oder das Schott wird Vollautomatisch Kontrolliert. In beiden Fällen bezweifle ich das es mir möglich sein wird den Schließbefehl zu umgehen, insbesondere weil ich nicht einmal weiß ob unsere Technologie überhaupt mit dieser Alientechnologie kompatibel ist.“, „Ich wollte einen Lösungsvorschlag keine Auflistung der Probleme Spezialist.“ Stellte Hauptmann Dahl dann fest. „Ich habe keinen Lösungsvorschlag Sir.“ Antwortete Spezialist Tagren umgehend. „Das habe ich mir schon gedacht.“ Erwiderte Hauptmann Dahl daraufhin und hieb aus purem Frust seine gepanzerte Faust gegen das verschlossen Schott. Zur allgemeinen Überraschung verformte sich das Schott daraufhin geringfügig, wie ein Luftballon den man eindrückte. „Was?!“ fragte Hauptmann Dahl daher und probte das Schott ein weiteres Mal mit seiner Faust, dieses mal jedoch deutlich vorsichtiger und Aufmerksamer. Erneut gab das Schott minimal unter dem Druck nach. Sobald der Hauptmann dann mehr Kraft aufwandte und sich zu diesem Zweck regelrecht gegen das Schott stemmte vergrößerte sich die Ausbuchtung die seine Faust in das Schott drückte weiter. „Daraus soll mal einer Schlau werden.“ Stellte Ordon Maxton umgehend fest der die Aktion seines Hauptmannes aufmerksam verfolgt hatte. „Es scheint dieses Schott ist aus einem reichlich flexiblen Material gefertigt.“ Stellte Spezialist Tagren umgehend fest und drückte seine geballte Faust direkt auf die feine Linie in der Mitte des Schotts. „Das Schott verfügt über keine Interaktionsmöglichkeiten weil sie nicht notwendig sind, sehr interessant.“ Stellte er dann fest während er seine Faust zurückzog, dabei entwich eine winzige Menge der hinter dem Schott aufgestauten Atmosphäre. „Sie meinen wir sollen da einfach durch laufen?“ fragte Hauptmann Dahl dann. „Positiv, es wird einiges an Kraft erfordern da wir gegen den Atmosphärischen Druck andrücken müssen aber mithilfe der Exorüstungen sollte das möglich sein.“ Bestätigte Spezialist Tagren. „Dann hoffen wir dass auf der anderen Seite kein Empfangskomitee wartet, viel einfacher könnten wir es denen nicht machen uns einen nach dem anderen aus zu schalten.“ Meinte Ordon Maxton sofort.

„Stürmer, sie gehen zu erst.“ Orderte Hauptmann Dahl dann und deutete dabei auf einen der anderen Soldaten. Er hatte beschlossen das Wagnis ein zu gehen und das Alienschott zu durchqueren. Ohne zu zögern schwebte der entsprechende Soldat vor das Schott und Holsterte seine Waffe da er vermutlich beide Hände brauchen würde um sich durch das Schott zu quetschen. Anschließend verhakte er sein linkes Bein so auf dem Korridorboden das er sich gegen das Schott stemmen konnte obwohl es keinerlei Schwerkraft gab und presste sich mit er rechten Schulter voraus gegen die feine Linie in der Mitte des Schotts. Erneut gab das weiche Material des Schotts unter dem Druck nach und begann sich nach innen zu wölben. Allerdings musste der Soldat nun gegen den Kompletten Atmosphärischen Druck auf der Innenseite sowie den Widerstand des Materials gleichzeitig ankämpfen was in Anbetracht der Tatsache dass die Soldaten selbst keinen wirklich festen Stand hatten trotz der Exorüstungen nicht gerade einfach war. „Wirst du wohl…“ knurrte der Soldat dann worauf er es schaffte seinen Arm durch das Schott zu zwängen und damit den Widerstand es Schotts zu brechen. Fast augenblicklich stolperte er dann durch das Schott das sich direkt hinter dem Soldaten wieder durch den Atmosphärendruck verschloss. „Stürmer, Meldung.“ Verlangte Hauptmann Dahl dann sofort. „Passage erfolgreich Sir, Umgebung sieht sicher aber Gewöhnungsbedürftig aus.“ Antwortete der Soldat umgehend worauf der Hauptmann erleichtert durchatmete, als Kommandierender Offizier der Mission war er für das Wohlergehen seiner Untergebenen verantwortlich und Riskierte das Wohlergehen seiner Soldaten nur äußerst ungerne. „Halten Sie den Perimeter, wir kommen.“ Meinte Hauptmann Dahl dann ehe er befahl: „Ordon Sie als nächster.“ Ordon Maxton zögerte daraufhin ebenfalls keine Sekunde und machte sich daran seinem Kameraden zu folgen. Während der Ordon dann noch mit dem Schott kämpfte meinte Spezialist Tagren: „Diese Schotten sind eine interessante Lösung für das Problem Explosiver Dekompressionen, ich denke unsere eigenen Ingenieure könnten sich davon einige Inspirationen hohlen.“, „Solange sie das Design vorher gründlich überhohlen soll es mir recht sein.“ Stellte Hauptmann Dahl schulterzuckend fest.

Nach weiteren Minuten hatte es dann der ganze Trupp auf die andere Seite geschafft und befand sich nun in dem noch unter Druck stehenden Bereich des Alienschiffes. „Igitt.“ War das einzige was Hauptmann Dahl dabei bei dem Anblick seiner Umgebung denken konnte während er die Nase rümpfte und froh über den Luftdichten Panzeranzug war den er trug. Die Luft in dem Alienschiff war durchsetzt mit regelrechten Gespinsten aus schleimigen Fäden die vermutlich aus Ölhaltigen Aerosolen bestanden. Diese Gespinste legten sich dabei über absolut alles und bedeckten sowohl die Korridorwände als auch die Soldaten. Gleichzeitig waberten eben jene Öligen Aerosoldämpfe durch die Korridore und sorgten für bestenfalls bedenkliche Sichtbedingungen. „Ich will gar nicht Wissen was das für ein Zeug ist.“ Stellte einer der Soldaten dann fest während er eines der Gespinste von seiner Schulter wischte. „Ist wohl auch besser so.“ stimmte einer seiner Kameraden sofort zu während sie gelichzeitig ihre Waffen gezückt und sich in Formation begeben hatten. „Wechseln auf Thermalsicht und weiter.“ Befahl Hauptmann Dahl dann umgehend während er gleichzeitig selbst einen Visor auf die Thermalsicht umschaltete. Glücklicherweise erlaubte die Thermalsicht eine deutlich verbesserte Sichtbarkeit und Übersicht. „Haltet eure Waffen bereit, ab jetzt kann uns jederzeit eines von diesen Viechern begegnen.“ warnte der Hauptmann dann, er hatte die Berichte des letzten Zusammenstoßes der Kaiserlichen Truppen mit den Aliens studiert und wusste daher das sie diesen Feind nicht unterschätzen durften, im Nahkampf waren die Aliens deutlich effektiver als im Raumgestützten Kampf.

Nach weiteren Minuten in denen der Trupp schweigsam und höchst aufmerksam vorgerückt war stellte sich langsam Ernüchterung ein, es machte den Anschein das der Korridor in dem sie sich befanden absolut keinem Zweck diente. So gab es, von kleineren Öffnungen in verschiedenen Größen abgesehen keine Abzweige oder angrenzende Räume. Ebenso hatten sie bislang keinerlei Anzeichen für die Präsenz der Feindlichen Kreaturen ausmachen können. „Irgendetwas ist hier faul…“ dachte sich Hauptmann Dahl dann, irgendeinen Zweck musste der Korridor schließlich haben ansonsten hätten die Aliens in wohl nicht Konstruiert. Zudem vollführte der Korridor mehrere leichte Biegungen und schlängelte sich daher auf einem Schlangenartigen Kurs durch den Rumpf des Alienschiffes, für diese seltsame Bauform wollte dem Hauptmann auch keine Sinnvolle Begründung einfallen, immerhin war es aufwändiger einen geschwungen Korridor zu bauen als einen geraden während die geschwungen Form keinerlei Vorteile bot, wenn man von einem rein Artistischen Grund absah. „Wenn unsere Ortungssender richtig Funktionieren befinden wir uns fast wieder am Ausgangspunkt unseres Entermanövers.“ Stellte Spezialist Tagren dann fest und bestätigte damit die Vermutung des Hauptmannes dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. „Stopp, Perimeter einrichten!“ Befahl er daher, bevor er einen weiteren Vorstoß befehlen würde benötigten sie mehr Informationen. Während die Soldaten daraufhin in Position gingen um sich gegen unwahrscheinliche Angriffe aus allen Richtungen Verteidigen zu können meinte Hauptmann Dahl an Spezialist Tagren gewandt: „Was halten Sie von all dem?“, „Es ergibt keinen Sinn Sir. Mir fällt kein Logsicher Grund ein warum irgendjemand den Innenraum eines Schiffes so bauen sollte es folgt keinem sichtbaren Zweck und die Platzgestaltung ist inneffektiv.“ Antwortete Spezialist Tagren umgehend. „So sehe ich das auch Spezialist.“ Stimmte Hauptmann Dahl nickend zu ehe er fragte: „Kann Ihre Drohne unter diesen Umständen operieren?“, „Vermutlich ja Sir. Aber nachdem ich nicht weiß aus was diese ganzen Schlieren und Nebel bestehen kann ich keine Definitive Antwort geben.“ Antwortete der Spezialist sofort.

„Das reicht mir, senden Sie Ihre Drohne in eine dieser Öffnungen, vielleicht finden wir dort ja den entscheidenden Hinweis.“ Meinte Hauptmann Dahl dann. „Jawohl.“ Bestätigte Spezialist Tagren umgehend ehe er seine Drohne wieder startete welche er vor der Durchquerung des seltsamen Schotts zurück gerufen hatte. Umgehend bewegte sich die Drohne daraufhin auf eine der Öffnungen in der Wand zu und verschwand kurz darauf im inneren der Öffnung. „Und?“ fragte Hauptmann Dahl umgehend. „Nichts, hinter der Öffnung befindet sich ein weiterer Durchgang dessen Form und Beschaffenheit mit dem Korridor vergleichbar ist, lediglich in kleinerem Maßstab. Ich kann noch kein Ende dieses Durchganges entdecken, vermutlich handelt es sich um eine art Belüftungsschacht.“ Stellte Spezialist Tagren umgehend fest. „Verdammt.“ Dachte sich Hauptmann Dahl sofort darauf. „Admiral Squinn für Exozug, bitte kommen.“ Verlangte dann die Stimme des Admirales aus dem Kommunikator des Hauptmannes. „Der hat mir jetzt noch gefehlt…“ dachte sich Hauptmann Dahl umgehend, immerhin konnte er sich schon denken das der Admiral wohl einen Fortschrittsbericht haben wollte, dummer weiße hatten sie jedoch praktisch keine Fortschritte erzielt sondern waren nur Sinnlos durch das Schiff gewandert. „Hauptmann Dahl hört Sir.“ Meldete sich der Hauptmann dann jedoch sofort. „Bericht Hauptmann.“ Verlangte der Admiral umgehend und kurz Angebunden, Hauptmann Dahl fand das allerdings nicht unhöflich, er schätzte die Konzentration aufs Wesentliche, für Unterhaltungen war später nach der Mission noch genug Zeit. „Keine Erkenntnisse Sir.“ Antwortete Hauptmann Dahl daher ähnlich kurz angebunden. „Keine Erkenntnisse Hauptmann?“ fragte Admiral Squinn umgehend nach, genau wie Hauptmann Dahl befürchtet hatte. „Wir waren nicht in der Lage in Kritische Bereiche vor zu stoßen und versuchen im Moment eine neue Strategie aus zu Arbeiten Sir.“ Antwortete Hauptmann Dahl dann umgehend. „Gibt es schweren Widerstand Hauptmann, oder was hält Sie auf?“ fragte der Admiral dann. „Negativ, es gibt überhaupt keinen Widerstand. Bislang haben wir nicht einmal die sterblichen Überreste Eventueller Besatzungsmitglieder entdecken können. Es hat lediglich den Anschein das es an Bord außer einem endlosen Korridor nichts zu geben scheint.“ Erklärte Hauptmann Dahl dann umgehend.

„Verstehe, haben Sie versucht die Korridorwandung zu durchbrechen?“ meinte der Admiral dann, hörte sich dabei jedoch ähnlich ratlos an wie Hauptmann Dahl sich fühlte. „Negativ, ich wollte keine Beschädigung eventueller Informationen riskieren. Zurzeit erkunden wir jedoch eine kleine Öffnung die tiefer in das Innere des Schiffes zu führen Scheint.“ Antwortete Hauptmann Dahl umgehend, er war nicht einmal auf die Idee gekommen Gewalt an zu wenden um sich neue Durchgänge zu schaffen. „Verstanden, fahren Sie fort Hauptmann.“ Meinte Admiral Squinn dann. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Hauptmann Dahl umgehend, froh darüber dass die Unterhaltung mit seinem Vorgesetzten ein so schnelles Ende gefunden hatte. „Admiral Squinn Ende.“ Informierte der Admiral dann. „Spezialist, irgendetwas Neues?“ erkundigte sich Hauptmann Dahl daher umgehend, er wollte es tunlichst vermeiden noch einmal gestehen zu müssen keine Fortschritte gemacht zu haben. „Negativ Sir, der Durchgang hat sich zwar mehrmals gegabelt und verengt sich zusehends, aber ansonsten habe ich nichts entdecken können.“ Antwortete Spezialist Tagren schulterzuckend. „Verflucht…“ Dachte sich Hauptmann Ddahl dann. „Ordon bereiten Sie eine Sprengung vor, finden wir raus was sich jenseits dieser Wände befindet.“ Befahl er dann, ihm viel auch keine bessere Lösung mehr ein als Rohe Gewalt an zu wenden. „Sir ich weiß nicht aus was für einem Material die Korridorwandung besteht und kann daher die notwendige stärke der Sprengladungen nicht bestimmen. Wir gehen daher das Risiko ein schwere Schäden an zu richten.“ Informierte Orden Maxton umgehend.

„Ihre Bedenken sind zur Kenntnis genommen Ordon, ausführen.“ Erwiderte Hauptmann Dahl umgehend. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Ordon Maxton sofort ehe er sich an die Arbeit machte. „Ich bezweifle das die Sprengung neue Informationen bringen wird.“ Stellte dann Spezialist Tagren nachdenklich fest. „Wir kommen Sie zu dieser Annahme Spezialist?“ fragte Hauptmann Dahl umgehend. „Ich habe nachgedacht Sir, über alles was wir entdeckt haben seit wir an Bord dieses Schiffes sind.“ Einte Spezialist Tagren ehe er von Hauptmann Dahl unterbrochen wurde: „Wir haben etwas entdeckt?“, „Ja, zwar nichts großes aber viele kleine Details Sir. Und diese Details haben mich zu der Annahme gebracht das die Theorie wonach es sich hierbei nicht um ein Raumschiff im klassischen Sinne sondern um eine eigenständige Biotechnische Lebensform handelt vermutlich wahr ist.“ Antwortete Spezialist Tagren. „Meinen Sie das ernst?“ fragte Hauptmann Dahl daraufhin während er versuchte sich mit den Gedanken an zu Freunden das er die ganze Zeit im inneren des Körpers einer Alienlebensform herumspaziert war. „Ja Sir, dieser Korridor hier, hat erschreckende Ähnlichkeiten mit dem Venen oder Arterien Netzwerk des Menschlichen Körpers, das Schott das wir durchquert haben wird daher eigentlich eine Venenklappe gewesen sein um den Rückfluss des Blutes zu verhindern.“ Bestätigte Spezialist Tagren. „Dann war diese Kruste eine art geronnenes Alienblut?“ fragte Hauptmann Dahl vorsichtig. „Vermutlich ja Sir.“ Stimmte Spezialist Tagren zu. „Und wo ist dieses Blut dann jetzt? Ich meine wenn Sie recht haben müssten wir ja gerade Schwimmen.“ Fragte Hauptmann Dahl dann. „Das weiß ich nicht Sir, aber vielleicht ist das Blut dieser Kreatur auch nicht flüssig sondern gasförmig und diese Öligen Gespinste sind teilweise geronnenes Blut.“ Mutmaßte Spezialist Tagren. „Angenommen Sie haben recht, was machen wir dann jetzt?“ fragte Hauptmann Dahl dann. „Sollte ich recht haben, werden wir wohl kaum irgendetwas an Bord finde das uns weiterhilft, in diesem Fall würde uns nur der Rückzug bleiben.“ Antwortete Spezialist Tagren.

„Hmm, ich werde den Admiral Informieren. Er soll entscheiden.“ Stellte Hauptmann Dahl dann mehr für sich selbst als seine Untergebenen fest, diese Entscheidung wollte er nicht selbst treffen. „Exozugführer Hauptmann Dahl für Admiral Squinn.“ Verlangte der Hauptmann dann über seinen Kommunikator. „Sprechen Sie Hauptmann.“ Antwortete Admiral Squinn umgehend, wie Hauptmann Dahl vermutet hatte war der Admiral umgehend Gesprächsbereit. „Sir wir womöglich herausgefunden was mit diesem Schiff nicht stimmt.“ Meinte Hauptmann Dahl dann. „Ich höre Hauptmann.“ Stellte Admiral Squinn zu Antwort lediglich fest. Hauptmann Dahl zögerte daraufhin kurz während er überlegte wie er die Nachricht am besten formulieren sollte ehe er antwortete: „Sir, wir haben die Vermutung das es sich bei diesem Schiff nicht um ein Raumschiff, sondern um eine eigenständige, Biotechnische, Lebensform handelt. Eine Lebensform die im Gefecht mit der Flotte tödlich verwundet wurde.“, „Wie kommen Sie zu dieser Annahme Hauptmann?“ fragte Admiral Squinn umgehend. „Die Gestaltung dieses Korridors mit den zahllosen kleineren Abzweigungen erinnert stark an das Adergfelcht in einem Körper Sir. Außerdem würde es das Fehlen von Räumen oder Interaktionsmöglichkeiten im Allgemeinen erklären Sir.“ Antwortete Hauptmann Dahl sofort, froh darüber das er zuerst mit Spezialist Tagren darüber gesprochen hatte, selbst wäre ihm das alles nie eingefallen. „Ihre Annahme würde ich mit einigen ungewöhnlichen Messwerten decken die wir während der Schlacht gemacht haben Hauptmann. Würden Sie das Schiff als sicher für eine Wissenschaftliche Expedition einschätzen Hauptmanns?“ erwiderte Admiral Squinn nachdenklich. „Positiv Sir, bislang sind wir auf keinerlei Widerstand gestoßen und wenn unsere Theorie stimmt wird es an Bord wohl auch keine Besatzungen geben.“ Antwortete Hauptmann Dahl. „Verstanden, ziehen Sie sich zurück, wir werden das Wrack an einen anderen Ort schleppen.“ Wies der Admiral dann an. „Postiv Sir, ziehen uns zurück.“ Bestätigte Hauptmann Dahl umgehend und schaffte es dabei gerade noch so eine allzu erleichterte Stimmlage zu vermeiden.
~~~Ende Kapitel 29~~~

mfg.: Tg

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17 Oct 2020 15:21 #90042 by Todesgleiter
Kapitel 30: Erste Annäherungen

„Das wird interessant.“ Dachte sich Sabine während sie den Korridor entlang eilte. Die Acharranischen Bediensteten machten ihr dabei höflicher weiße Platz, auch wenn Sabine glaubte die fragenden Blicke in ihrem Rücken zu spüren. Allerdings hatte sie im Moment keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, immerhin war sie von Kronprinzessin Ahrissa gerufen worden. Wohl wissend dass das Wohlwollen der Kronprinzessin einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Entspannung der Verhältnisse zwischen der Galaktischen Union und dem Acharrus Staat gehabt hatte und sich wohl auch in Zukunft als äußerst nützlich erweisen würde, hatte sich Sabine umgehend daran gemacht dem Ruf zu folgen. Leicht außer Atem erreichte sie daher die Gemächer der Kronprinzessin vor der unverkennbar sechs der schweigsamen Wächterinnen standen und stur geradeaus starrten. „Ihre Hoheit Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus hat mich rufen lassen.“ Meinte sie dann und warf einen auffordernden Blick in Richtung der Wächterinnen. Eine der Frauen wandte sich daraufhin um und gab eine kurze Zahlensequenz in das Bedienfeld neben der Tür ein worauf sich die Tür tatsächlich öffnete. Anschlie0edn drehte sie sich zurück in ihre Ursprungsposition und verharrte so Regungslos wie ihre Kameradinnen. Sabine warf den Frauen daraufhin einen abschätzenden Blick zu ehe sie angemessenen Schrittes zwischen ihnen hindurch und durch die Tür trat, keine der Bewaffneten versuchte daraufhin sie auf zu halten. Hinter der Tür erwartete Sabine ein Raum mit einem Langgezogenen Tisch darin an dessen Kopfende Kronprinzessin Ahrissa saß. Der ganze Raum war dabei ziemlich düster und eher schlecht ausgeleuchtet, weshalb Sabine Schwierigkeiten hatte das Gesicht der Kronprinzessin zu erkennen, anhand ihres Hals und Armschmuckes war die Tochter des Kaisers jedoch trotzdem leicht zu identifizieren. „Ihr habt mich rufen lassen Kronprinzessin?“ meinte Sabine dann. „Das ist richtig, setzen Sie sich Frau Delegierte, ich habe Ihnen und in Erweiterung dazu Ihrer Regierung ein Angebot zu machen das Sie eventuell interessieren wird.“ Meinte die Kronprinzessin umgehend. Sabine kam der Aufforderung daraufhin umgehend nach und lies sich gegenüber der Kronprinzessin an dem verbliebenen Kopfende des Tisches nieder ehe sie meinte: „Es freut mich zu sehen das Ihr ebenso wenig wie ich gewillt seid die Diplomatischen Verbindungen verlöschen zu lassen Hoheit.“

„Diplomatie ist ein mächtiges Werkzeug Frau Delegierte, nur ein ignoranter Narr würde es ignorieren.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa daraufhin fest. „Weise Worte, nun werden wir sehen ob dem ebenso Weise Taten folgen…“ dachte sich Sabine dann Abschätzend während sie geduldig und höflich abwartete. „Wie Ihnen bekannt ist, haben unsere Streitkräfte vor kurzem das Wrack eines Alienschiffes erfolgreich aufgebracht. Da sowohl der Acharrus Staat als auch die Galaktische Union mit hoher Wahrscheinlichkeit von diesen Aliens bedroht wird und um unsere Gegenseitiges Verhältnis zu verbessern, halte ich es für Angebracht die Analyse des Wracks einem gemischten Forschungsteam zu überlassen. Was meinen Sie dazu Frau Delegierte?“ meinte Kronprinzessin Ahrissa dann und sah Sabine dabei genau ins Gesicht, der Blick der jungen Frau war dabei gewohnt fest, ein klares Zeichen das unter der beinahe noch Jugendlichen Fassade ein Erwachsener und Scharfer Verstand Arbeitete den man besser nicht unterschätzte. „Wird die Galaktsiche Union in diesem Zusammenhang auch das Artefakt aus der Forschungsbasis zurück erhalten?“ fragte Sabine dann umgehend. „Nein. Zumindest nicht vorläufig. Zunächst müssen wir herausfinden ob von diesem Artefakt eine Bedrohung ausgeht die über die Köderfunktion für die Aliens hinausgeht.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa umgehend. „Ihr macht es mir nicht leicht eure Hoheit.“ Bemerkte Sabine daher. „Ich bezweifle das Ihre Regierung in einer umgekehrten Sachlage so viel anders entscheiden würde Frau Delegierte.“ Erwiderte die Kronprinzessin umgehend. Obwohl sie damit natürlich recht hatte, wusste Sabine dass ihre Vorgesetzten, und insbesondere der vom Kriegstreibervirus befallene Kommissionpräsident das anders bewerten würden.

„Nun Hoheit, ich bin mir sicher die Dankbarkeit der Galaktischen Union für die Rettung des Personals der Forschungsstation könnte sich für euch und den Acharrus Staat als Gewinnbringend herausstellen. Bedenkt daher ob ihr diese Sympathiepunkte wieder verspielen wollt.“ Meinte Sabine dann. „Guter Versuch Frau Delegierte, aber nein. Das Artefakt bleibt in unserem Gewahrsam. Wir können nicht Riskieren das es zu der Entwicklung einer neuen Technologie führt welche die Galaktische Union für uns unaufhaltsam machen würde.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa. „Immer auf die Strategischen Auswirkungen bedacht, haben diese Leute jemals daran Gedacht das es nicht immer nur Krieg geben muss?“ fragte sich Sabine daraufhin selbst ehe sie erwiderte: „In diesem Fall werdet Ihr nur zu gut Verstehen können warum es für die Galaktische Union nicht akzeptabel ist wenn das Artefakt in eurem Besitz bleibt.“ Darauf lachte die Kronprinzessin einmal auf ehe sie meinte: „Natürlich kann ich das, sogar sehr, sehr gut.“, „In diesem Fall solltet Ihr in Erwägung ziehen eine alternative Lösung voran zu treiben.“ Stellte Sabine fest, wohl Wissend dass sie die Neugier der Thronerbin auf ihrer Seite hatte. „Ich höre Frau Delegierte.“ Stellte diese dann fest. „Ihr habt bereits ein geteiltes Forschungsprojekt bezüglich des Wracks angeregt Hoheit. Spricht etwas dagegen ein ähnliches Verfahren für das Artefakt an zu wenden?“ fragte Sabine umgehend. „Das ist in der tat eine Lösung die Akzeptabel wäre.“ Meinte Kronprinzessin Ahrissa dann nachdenklich. „In diesem Fall wäre eine Neutrale Raumstation oder eine Kolonie in einer Demilitarisierten Zone notwendig um sicher zu stellen das das Forschungsteam ungestört arbeiten kann.“ Meinte Sabine dann routiniert, jetzt befand sie sich auf bekanntem Terrain, derartige Verhandlungen hatte sie schon unzählige Male zwischen Mitgliedsstaaten der Union geleitet und wusste daher wie sie vor zu gehen hatte.

„Eine demilitarisierte Zone nahe der Grenze? Wer sollte über deren Einhaltung Wachen Frau Delegierte?“ fragte Kronprinzessin Ahrissa dann und hörte sich dabei ehrlich interessiert an. „Im Idealfall eine Unabhängige Instanz, da dies in diesem Fall aber wohl kaum möglich ist müssten wir wohl darauf Vertrauen das die gegenseitige Kontrolle dazu führen wird das die Regeln eingehalten werden.“ Antwortete Sabine umgehend, sie war nicht so naiv zu glauben das es in diesem Fall eine Neutrale Institution geben konnte der sowohl der Galaktische Union als auch der Acharrus Staat vertrauen konnten. „Ich verstehe was Sie meinen Frau Delegierte, dies funktioniert jedoch nur solange beide Seiten ein Interesse an dem Reibungslosen Verlauf der Mission haben.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa umgehend nüchtern fest. „Damit habt ihr zwar Recht, aber ich denke dass dies in diesem Spezialen Fall kein großes Risiko ist. Immerhin liegt es im besten Interesse, sowohl der Galaktischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten als auch des Acharrus Staates mehr über die Alienbedrohung zu Erfahren.“ antwortete Sabine sofort und versuchte damit jegliche zweifel der Thronfolgerin schon im Keim zu ersticken, diese Wissenschaftliche Kooperation konnte immerhin den Grundstein für weitere Beziehungen legen. „Es lag auch im Interesse beider Staaten das die Konferenz ein Erfolg wird.“ Gab die Kronprinzessin dann zu bedenken und verzog dabei keine Miene, ebenso sparte sie sich die weitere Spitze darauf hin zu weisen das es nicht der Acharrus Staat gewesen war der das Diplomatische Treffen topediert hatte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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