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Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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08 Aug 2020 13:34 #90020 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Im nächsten Moment lenkte dann die Tatsache dass die überall herum wuselnden Bediensteten innehielten und die Köpfe senkten Sabines Aufmerksamkeit auf eine der beiden Zugangstüren zu dem Saal. Dort stand Kronprinzessin Ahrissa, standesgemäß eskortiert bei vier ihrer Wortkargen Leibwächterrinen die den Eindruck erweckten die gegenüberliegende Wand nur mit Blicken zum einstürzen bringen zu wollen. Noch im selben Moment in der Sabine die Kronprinzessin bemerkt hatte machte eben jene eine kurze Handbewegung die Sabine am ehesten als entlassendes winken bezeichnet hätte, worauf die Bediensteten sich wieder ihren Aufgaben zuwandten. Auch Anton bekam nur Sekundenbruchteile drauf sein Getränk geliefert. „Wunderbar, Dankeschön.“ Stellte Anton dann neben Sabine fest. „Passen Sie nur auf das der Alkohol Ihnen die Sinne nicht komplett vernebelt, es geht hier und heute um viel..“ Erwiderte Sabine umgehend. „Keine Sorge, ich kenne meine Grenze. Außerdem werde ich das Reden sowieso so weit wie möglich Ihnen überlassen.“ Stellte Anton daraufhin schulterzuckend fest und genehmigte sich einen großzügigen Schluck aus seiner Trinkkaraffe. Sabine hatte sich unterdessen schon in Bewegung gesetzt um die Kronprinzessin zu begrüßen, sie hatte nicht übertreiben als sie ihre Begleiter eingeschwört hatte, ihrer Meinung nach konnte der Heutige Abend weitreichende Auswirkungen haben. Sollte es ihr gelingen die Kronprinzessin dazu zu bringen ihre Ablehnende Handlung gegenüber ihr und der Union allgemein abzulegen waren sie dem Frieden einen Reisigen Schritt näher.

„Seid gegrüßt Kronprinzesin Ahrissa, erlaubt mir meine Dankbarkeit über diese Einladung zum Ausdruck zu bringen.“ Grüßte Sabine dann so unterwürfig wie möglich. Zwar hielt sie eigentlich nichts davon sich derartig zu gebärden, aber im Moment war ihr so ziemlich jedes Mittel recht das die Tochter des Kaisers dazu bringen konnte die Situation neu zu bewerten. Die Kronprinzessin hob daraufhin eine Augenbraue ehe sie antwortete: „Es freut mich zu hören das sie sich über diese Einladung Freuen Frau Delegierte. Ich denke wir hatten einen etwas suboptimalen Start und hoffe Heute einiges nachholen zu können.“, „Das ist ja noch besser als erwartet!“ freute sich Sabine daraufhin innerlich, ganz offensichtlich war auch die Kronprinzessin daran interessiert die Beziehung zwischen ihnen allen zu überdenken. Sabine war dabei natürlich mehr als nur willig ihr dabei zu helfen, immerhin war es Sabines erklärtes Ziel Kronprinzessin Ahrissa von Ihrer Meinung zu überzeugen. Die vergangenen Ereignisse legten schließlich den Schluss nahe dass die Meinung der Kronprinzessin bei ihrem Vater, Kaiser Acahr III. mehr Gewicht hatte als man zunächst annehmen würde. „Mit Freuden Eure Hoheit.“ Antwortete Sabine daher, ihr Unterwürfiges Gebaren fortsetzend. „Davon bin ich überzeugt. Sie bemühen sich immerhin schon seit Ihrer Ankunft um eine derartige Gelegenheit.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa umgehend während sie scheinbar Anton einer kurzen Musterrung unterzog. Die Mimik der Kronprinzessin verriet dabei jedoch keine weiteren Gefühlsregungen, sie hatte sich gut im Griff. Im selben Moment erreichten Rosanna und Pascal den Saal, während Roseanna erwartungsgemäß ihr Neues Acharransiches Gewand trug, hatte sich Pascal mit einem deutlich konventionelleren Anzug zufrieden gegeben, sehr zu Sabines Erleichterung. Sie hatte schon befürchtet dass sie die einzige sein würde die ihre Garderobe nicht angepasst hatte.

Roseanna und Pascal verschwendeten daraufhin keine Zeit und steuerten Zielsicher Sabine, Anton und natürlich Kronprinzessin Ahrissa an. Als sie die Strecke bewältigt hatten verneigten sich die beiden dann elegant in einer fließenden Bewegung und beinahe synchron. „Wann haben die das geübt?“ fragte sich Sabine dann selbst und musste sich dabei eingestehen dass sie wohl sowohl Pascal als auch Roseanna aufgrund des relativ jungen Alters der beiden wohl Unterschätzt hatte. Kronprinzessin Ahrissa nickte währenddessen anerkennend, sie erkannte dass diese traditionelle Geste wohl einstudiert und geübt war und erwiderte die Geste sogar mit einem kurzen höfischen Knicks. „Wir danken für Eure großzügige Einladung Kronprinzessin.“ meinte Roseanna während Pascal sich zurückhielt. „Fühlen Sie sich Willkommen Gesandte Rizzo, Gesandter Lambert.“ Erwiderte die Kronprinzessin höflich und mit einer deutlich weicheren Stimme als bei früheren Begegnungen. Die beiden angesprochenen wirkten daraufhin ehrlich erleichtert als sie sich wieder aufrichteten und umgehend von einem der Bediensteten bezüglich ihrer Getränkevorlieben ausgefragt wurden. „Nun, Frau Delegierte, ich muss gestehen dass ich neugierig bin. Nicht viele Schaffen es mich und auch meinen Vater zu überraschen und wir waren sehr davon überrascht dass Sie versucht haben die Bevölkerung der Union gegen die Entscheidungen ihrer Führung auf zu bringen. Warum tun Sie das, immerhin müssen Sie wohl mit Konsequenzen rechnen wenn Sie zurück kehren?“ fragte Kronprinzessin Ahrissa dann nachdem sie sich wieder zu Sabine umgewandt und eben jene mit ihrem Blick fixiert hatte. „Weil es meine einzige Chance war Euch und Euren Vater davon zu überzeugen dass ich kein Feind des Acharrus Staates bin.“ Antwortete Sabine ehrlich. „Ich Verstehe, in diesem Fall muss Ihnen Ihre Mission außerordentlich wichtig sein.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa darauf nachdenklich fest ehe sie sich einen Schluck aus ihrem schlanken Trinkglas genehmigte.

„Das ist sie Kronprinzessin. Ich denke das diese Mission die wichtigste ist an der ich jemals teilgenommen habe. Ein Versagen könnte ich mir nicht verzeihen.“ Bestätigte Sabine dann. „Es hat den Anschein. Ich denke ich muss mich bei Ihnen entschuldigen Frau Delegierte. Sie haben mehr Mut und Rückrad als ich erwartet hätte und ich glaube Ihnen dass meine Entführung nichts mit Ihnen zu tun hatte. Ich habe mich von meinen Emotionen leiten lassen, das war ein Fehler. Können Sie mir das verzeihen?“ meinte Kronprinzessin Ahrissa dann überraschend, Sabine hätte nie gedacht das die Tochter des Kaisers so bereitwillig eigene Fehler einräumen würde. „Natürlich, wir alle machen Fehler. Auch ich habe Fehler gemacht, ich hätte die Konferenz besser schützen müssen. Eure Entführung hätte niemals überhaupt erst möglich sein sollen.“ Antwortete Sabine daher etwas überfahren. Kronprinzessin Ahrissa nickte daraufhin langsam ehe sie meinte: „Wir müssen wohl alle erst lernen in dieser neuen Situation zu agieren. Ich schlage daher vor den Heutigen Abend als Neuanfang zu betrachten. Wir sollten Versuchen die Vergangenheit zu begraben und unsere Blicke auf die Zukunft richten.“, „Weise Worte Eure Hoheit, aber ich befürchte das wird nicht einfach werden.“ Antwortete Sabine. „Selbstverständlich Frau Delegierte. Es ist schwierig gewohntes hinter sich zu lassen.“ Stimmte Kronprinzessin Ahrissa zu. „Verzeiht wenn ich mich einmische Eure Hoheit, aber seid Ihr nicht auch der Meinung dass wir vorläufig vor allem Versuchen sollten die andauernden Feindseligkeiten zwischen unseren Staaten zu stoppen?“ fragte dann Roseanna. Umgehend fixierten die Augen der Kronprinzessin Roseanna mit ihrem Erbarmungslosen Blick ehe sie meinte: „Dies liegt bedauerlicher weise außerhalb meiner Möglichkeiten Gesandte Rizzo.“, „Aber Ihr seid die Kronprinzessin des Acharrus Staates, mit Sicherheit wird Euer Vater Euer Wort Respektieren.“ Erwiderte Roseanna umgehend.

„Sie Verstehen nicht Frau Gesandte. Das Problem ist nicht Mein Vater oder die Kaiserliche Marine, es sind die Truppen der Union. Ich habe keinerlei Autorität über sie und solange die Flottenverbände der Union Acharransiches Territorium Bedrohen werden wir uns Verteidigen müssen.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa ehe mehre Bedienstete eine art Fahrbaren Tisch heran rollten auf dem diverse Häppchen in Goldenen Servierschalen drapiert waren. „Ah, Wunderbar. Die Vorspeise ist fertig. Bitte bedienen Sie sich.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa dann fest und griff sich ohne zu zögern eines der Häppchen. „Es ist uns Bewusst das sich der Acharrus Staat Verteidigen muss. Aber wäre es Euch eventuell möglich, dennoch guten Willen zu demonstrieren Kronprinzessin?“ schaltete sich Sabine wieder in die Unterhaltung ein. „Wie stellen Sie sich das vor Frau Delegierte? Weder ich noch Mein Vater werden um einen Waffenstillstand bitten.“ Erwiderte die Kronprinzessin entschlossen. „Eure Hoheit, denkt doch an all das Leid das Ihr Euren Leuten ersparen könntet wenn die Kampfhandlungen enden, ich denke das es einen Versuch wert ist. Oder etwa nicht?“ erwiderte Sabine entschlossen, sie wusste das sie keine Chance hatte Adesina davon zu überzeugen die Offensive ein zu stellen wenn sich der Acharrus Staat zuvor nicht bewegte. „Wir waren es nicht die diesen Konflikt begonnen haben, Vergessen Sie das nicht.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa dann mahnend fest. „Das haben wir nicht Vergessen Eure Hoheit, denkt Ihr nicht es würde erneut für Eure Weitsicht und Weisheit sprechen wenn Ihr ein Ende der Kampfhandlungen anregt?“ fragte Pascal dann galant. „Oder es würde als Schwäche ausgelegt werden.“ Konterte Kronprinzessin Ahrissa umgehend, wenn auch mit einen Nachdenklichen Unterton. „Sie denkt darüber nach, wir kommen unserem Ziel näher.“ Dachte sich Sabine dann. Sie wusste das sie nun vorsichtig damit fortfahren die Kronprinzessin zu überzeugen, immerhin dürfte es Adesina und den anderen Mitgliedern der Kommission schwer fallen ein Angebot auf Waffenstillstand auszuschlagen nachdem Sabine die breite Bevölkerung davon in Kenntnis Gesetzt hatte das man sehr wohl mit dem Acharrus Staat Verhandeln konnte.

„Ich muss zugeben ich bin Versucht Ihrer Aufforderung nach zu kommen. Aber auf der anderen Seite bin ich nicht wirklich davon überzeugt das es den Gewünschten Effekt hätte.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa dann nachdenklich. „Ihr habt selbst zugegeben euch in mir geirrt zu haben Kronprinzessin. Vielleicht habt Ihr euch dann auch in der Politischen Führung der Union geirrt?“ meinte Sabine dann. „Das ist in der tat eine Möglichkeit. Allerdings hat Ihre Führung im Gegensatz zu Ihnen bislang nichts getan das meine Meinung über sie ändern könnte.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa umgehend fest. „Weil Ihr der Kommission bislang keine Chance dazu gegeben habt Hoheit. Was habt Ihr zu verlieren wenn Ihr ein Angebot Unterbreitet? Egal wie die Kommission darauf reagiert, werdet Ihr und der Acharrus Staat diejenigen sein die als Botschafter des Friedens in die Geschichte eingehen werden.“ Meinte Sabine dann in der Hoffnung der Kronprinzessin damit den letzten stups gegeben zu haben die sie benötigte um ihre Meinung zu ändern. „Vielleicht haben Sie recht Frau Delegierte. Sie haben einige Interessante Ansichten, ich hätte schon früher mit Ihnen über dieses Thema sprechen sollen.“ Stellte diese dann fest. „Ihr hattet nie die Gelegenheit Kronprinzessin. Ihr wart stets aufrichtig. Bedauerlicher weise kann ich dasselbe nicht von meinen Landsleuten sagen. Es beschämt mich zutiefst das die Union eine derartige Eskalation zugelassen hat.“ Stellte Sabine dann klar. „Wie Sie gesagt haben Frau Delegierte: Wir machen alle Fehler, davon sind auch Ihre Vorgesetzten nicht gefreit. Ich denke Sie haben recht. Ich muss Ihrer Führung zumindest die Chance geben sich zu rehabilitieren. Ich werde mit meinem Vater darüber beraten, aber zunächst sollten wir die Darbietung genießen.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa fest und deutete auf eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern die in diesem Moment in den Saal traten. Sabine fühlte dabei wie ein ganzer Felsbrocken von Ihrem Herzen viel, endlich machte sie wirklich fortschritte und vielleicht gab es doch noch eine Chance diesen Krieg zu beenden bevor er zu große Schäden anrichtete, vielleicht war in der Zukunft doch Platz für ein Friedliches Miteinander zwischen dem Acharrus Staat und der Galaktischen Union. Noch war nicht aller Tage Abend.
~~~Ende Kapitel 20~~~


mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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15 Aug 2020 13:04 #90021 by Todesgleiter
Kapitel 21: Der letzte Ölzweig

„Und du bist der Meinung das wäre eine gute Idee?“ fragte Kaiser Achar nachdenklich während er sich auf der Armlehne seines Stuhles aufstützte. „Ich bin lediglich der Meinung dass es einen Versuch wert ist. Wir haben im Falle eines Fehlschlages nichts zu verlieren.“ Antwortete Ahrissa. „Außer unseren Ruf. Der Krieg läuft bislang ganz gut für uns Ahrissa. Viele werden nicht verstehen warum wir vor diesem Hintergrund einen Waffenstillstand anstreben.“ Erwiderte Achar nachdenklich. „Sie werden es Verstehen wenn sie darüber nachdenken. Das Territorium der Galaktischen Union ist viel zu weitläufig als das wir es Realistisch erobern könnten. Wir können diesen Krieg daher nicht wirklich Gewinnen.“ Antwortete Ahrissa. „Damit hast du zwar vollauf Recht, aber wir können dennoch weitere Territorien erobern und unseren Einflussbereich ausweiten.“ Stellte Achar fest. „Ja, aber ist es das Wert? Wir dürfen die Galaktische Union nicht Unterschätzen so wie sie uns Unterschätzt haben. Zudem gibt es mehr als genügend Territorium in den unkartographierten Territorien die wir Erobern können.“ Erwiderte Ahrissa umgehend. Ihr Vater begann daraufhin zu lächeln und nickte anerkennend ehe er meinte: „Sehr gut, wirklich sehr gut.“, „Was meinst du? Ich verstehe nicht?“ fragte Ahrissa sofort leicht verwirrt. „Du hast eine wichtige Lektion gelernt Ahrissa. Diplomatie, kann so wertvoll sein wie Militärische Macht und nur ein Narr würde eine Möglichkeit zugunsten der anderen komplett verwerfen.“ Erklärte Achar sofort. „Dann war das ein Test?“ fragte Ahrissa überrascht. „Wenn du es so nennen willst: Ja.“ Antwortete ihr Vater sofort. „Und ich dachte du wärst gegen eine Diplomatische Lösung…“ meinte Ahrissa dann. Achar grinste daraufhin erneut ehe er meinte: „Es ist auch nicht meine präferierte Lösung in diesem Speziellen Fall. Die Galaktische Union Muss für ihre Anmaßungen büßen. Aber auf der anderen Seite können wir nicht mehrere Milliarden von Menschen nach den Taten einiger weniger bemessen. Insbesondere nach der überraschenden Aktion der Delegierten. Sie sollen noch eine Chance erhalten, dann sehen wir weiter.“ Meinte Achar umgehend. „Sollten wir in diesem Fall den Waffenstillstand an Bedingungen knüpfen?“ fragte Ahrissa dann. „Nein, es wäre zwar angebracht, aber dann würden sie auf gar keinen Fall auf das Angebot eingehen. Ich bin der Meinung das die Chance auf Frieden Belohnung genug ist, oder was meinst du?“ erwiderte Achar umgehend.

„Ich Verstehe Vater, wann werden wir der Union unser Angebot unterbreiten?“ meinte Ahrissa dann. „Nicht wir, du.“ Erwiderte Achar umgehend. „Ich alleine? Weshalb?“ fragte Ahrissa daraufhin überrascht. „Zum einen weil es eine weitere wertvolle Erfahrung für dich sein wird und ich davon überzeugt bin das du bereit dafür bist, zum anderen weil es für deine Verhandlungspartner umso schockierender sein wird die Worte aus deinem Mund zu hörten.“ Antwortete Achar umgehend. „Warum sollte das Angebot eines Waffenstillstandes schockierend für sie sein?“ fragte Ahrissa umgehend. „Für diese Leute sind wir primitive Barbaren Ahrissa. Sie denken wir sind nur von Rachsucht und Gewalt getrieben. Das dann ausgerechnet du, ein Opfer ungerechtfertigter Gewalt von ihrer Seite ihnen einen Waffenstillstand vorschlägt, wird gehörig an ihren Fundamentalen Ansichten Rütteln und sie verunsichern.“ Erklärte Achar sofort bereitwillig und bewies dabei ein weiteres mal das er weit mehr als nur ein Brutaler Kriegstreiber war, für den er Außerhalb des Acharrus Staates oft fälschlicher weise gehalten wurde. „Ich Verstehe.“ Meinte Ahrissa dann und kämpfte währenddessen mit sich selbst ob sie eine weitere Frage stellen sollte die sie nun schon seit einer ganzen Weile beschäftigte. „Was Beschäftigt dich Ahrissa, ich sehe das du mit dir Ringst.“ Fragte Achar dann nach einer kurzen Pause. „Ich bin nicht sicher ob es angemessen ist dies zu Fragen Vater.“ Antwortete Ahrissa ausweichend. „Ich hatte gehofft wir hätten diese Phase hinter uns gelassen. Du sollst und musst mich nicht Fürchten Ahrissa.“ Stellte Kaiser Achar daraufhin bestimmt fest. „Tut mir leid Vater, manche Angewohnheiten sind schwer abzulegen.“ Meinte Ahrissa umgehend entschuldigend, im Gegensatz zu früher sah sie ihrem Vater dabei allerdings in das Gesicht. „Es sieht so aus…“ stimmte Achar zu ehe er Ahrissa mit einem fordernden Blick bedachte, er erwartete wohl noch immer eine Antwort auf seine Frage.

Ahrissa zögerte daraufhin und nestelte verlegen an ihrem Halsschmuck herum. Ihr Vater wartete währenddessen Geduldig und mit unverändert forderndem Blick, aus Erfahrung wusste Ahrissa dabei das es nutzlos sein würde darauf zu hoffen das er Aufgeben würde, seine Geduld konnte Grenzenlos sein wenn es die Situation verlangte. „Warum ist es dir seit kurzem so wichtig das meine Ausbildung voran kommt? Willst du zurücktreten oder gibt es da noch etwas von dem ich nichts weiß?“ fragte Ahrissa dann und schielte daraufhin vorsichtig zu ihrem Vater hinüber. Sie erwartete jeden Moment das einsetzen eines Donnerwetter. Die Gesichtszüge des Kaisers wurden daraufhin jedoch überraschenderweise weicher und er trat mit einigen langen Schritten zu seiner Tochter heran ehe er ihr Kinn mit seiner Kräftigen Hand anhob. So das Ahrissa ihm in die Augen schauen musste, ob sie wollte oder nicht. „Du bist nach unserem Gesetz Volljährig Ahrissa, du bist kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau. Und ich bin ein alter Mann, das sind Tatsachen. Die Bürde meines Amtes zehrt an mir, ich spüre es jeden Tag mehr und du hast Recht: Ich trage mich mit dem Gedanken zurück zutreten und der nächsten Generation Platz zu machen. Die Zukunft wird einen Jüngeren, Flexibleren Regenten erfordern als mich, die Zeiten stehen auf Veränderung und wir müssen bereit sein darauf zu Reagieren wenn wir nicht Abgehängt werden wollen. Aber du musst dir keine Sorgen machen, ich leide an keiner Krankheit oder etwas ähnlichem und werde wohl noch lange Leben. Und solange ich Lebe werde ich für dich da sein, als Vater wie auch als Berater, du wirst den Herausforderungen die dir auf dem Thron begegnen nicht alleine Gegenüberstehen müssen das Verspreche ich dir.“ Meinte Achar dann in einer für ihn selten Sanften Tonlage, Ahrissa wusste nicht einmal ob er überhaupt schon einmal in diesem Tonfall zu ihr Gesprochen hatte. „Ich habe Angst Vater, Angst zu Versagen.“ Meinte Ahrissa dann. „Angst ist nichts schlimmes Ahrissa, sie kann ausgesprochen Hilfreich sein. Angst bewahrt uns davor leichtsinnige Risiken einzugehen und kann ungeahnte Kräfte in uns erwecken.“ Stellte ihr Vater entschlossen und mit fester Stimme fest. „Ich weiß, aber das beruhigt mich nicht wirklich. Was wenn ich nicht stark genug bin meine Angst zu kontrolliere, was wenn sie mich Kontrolliert Vater?“ erwiderte Ahrissa dann. „Das wird nicht Geschehen, dafür werde ich Sorgen.“ Beharrte ihr Vater noch immer entschlossen und absolut ohne jeden Zweifel in der Stimme. Seine absolute Entschlossenheit und Felsenfeste Überzeugung wirkte dabei beruhigend auf Ahrissa. Bislang hatte ihr Vater immerhin in den meisten Dingen recht behalten, sie hoffte daher dass dies auch dieses Mal so sein würde.

Einige Zeit später stand Ahrissa dann vor der Tür die in die Privaten Räumlichkeiten der Delegierten führten, dabei war es für Beobachter unmöglich zu erahnen das sie noch kurz zuvor stark mit sich gehadert hatte, Ahrissas Fassade war wie üblich Lückenlos. „Kronprinzessin! Welch überraschende Freude.“ Grüßte die Delegierte dann nachdem sie die Tür geöffnet hatte. „Ob ich ihr mitteilen sollte, das derart Übertriebenes Unterwürfiges gehabe, weder erforderlich noch Gewünscht ist?“ fragte sich Ahrissa dann selbst, entschied sich jedoch dagegen, sie fand es zugegebener maßen amüsierend wie sich die Delegierte bemühte einen guten Eindruck zu machen. „Frau Delegierte, ich denke es wird Sie freuen zu erfahren das mein Vater und ich der Meinung sind einem Waffenstillstand eine Chance zu bieten. Um den Prozess zu beschleunigen hatte ich Gehofft das es Ihnen möglich ist eine direkte Verbindung zu dem Präsidenten der Unionskommission zu etablieren.“ Meinte Ahrissa dann und kam dabei sofort zum Punkt, es hatte keinen Sinn um den heißen Brei herum zu reden, die Entscheidung war Gefallen. Die Überraschung war der Delegierten dabei anzusehen, ebenso ihre offensichtliche Selbstzufriedenheit, vermutlich wertete sie es als Erfolg ihrer Arbeit das es nun erneut Gespräche geben sollte. „Es wäre mir eine außerordentliche Ehre und Freude Kronprinzessin!“ stellte die Delegierte dann mit regelrecht leuchtenden Augen fest, Ahrissa zweifelte nicht einen Augenblick an der Aufrichtigkeit dieser Aussage. „Hervorragend, in diesem Fall schlage ich vor das wir so schnell wie möglich Beginnen.“ Meinte Ahrissa dann deutlich kühler, vor allem um ihre Aufkeimende Nervosität zu verbergen, der Gedanke direkt mit dem Kommissionspräsidenten über die Zukunft beider Staaten Verhandeln zu müssen behagte ihr noch immer nicht wirklich, trotz dem unerschütterlichen Vertrauen ihres Vaters in ihre Fähigkeiten. „Selbstverständlich, es wäre mir eine Ausgesprochen Ehre.“ Stellte die Delegierte umgehend begeistert fest. „Daran habe ich keinerlei Zweifel.“ Antwortete Ahrissa lediglich trocken ehe sie die Delegierte hinter sich herwinkte und meinte: „Folgen Sie mir.“

Während Ahrissa die Delegieret daraufhin durch die Korridore des Palastes führte fragte diese Plötzlich: „Eure Majestät, wenn Ihr mir eine Frage erlauben würdet?“, „Fragen Sie.“ Erwiderte Ahrissa lediglich und verkniff sich dabei ein Kommentar darüber dass sie ja bereits etwas gefragt wurde ohne das sie eingewilligt hatte. „Ich danke Euch und möchte lediglich Erfahren ob der Waffenstillstand von der Acharransichen Seite aus an Bedingungen geknüpft sein wird?“, „Seien Sie unbesorgt. Uns ist Bewusst das wir keinerlei Forderungen stellen können wenn wir das Angebot ernst meinen. Ich Persönlich bin auch nicht sonderlich davon überzeugt das Ihre Führung einen Waffenstillstand überhaupt akzeptieren wird.“ Antwortete Ahrissa und machte dabei keinen Hehl daraus dass ihre Meinung von der Regierung der Galaktischen Union alles andere als positiv war. „Bei allem nötigen und Angebrachten Respekt Eure Majestät, der einzige Existenzgrund der Galaktischen Union besteht in der Sicherrung des Friedens und des Wohlstandes für die gesamte Menschheit. Sie werden ein derartiges Angebot nicht leichtfertig ablehnen.“ Beharrte die Delegierte was Ahrissa dazu brachte kurz zu Grinsen. „Hoffen wir dass Ihr Kommissionpräsident das ähnlich sieht.“ Stellte sie dann lediglich fest und sparte sich damit einen Überflüssigen Hinweis darauf dass der ganze Krieg nur aufgrund von Aggressivität seitens der Union bestand. „Ich bin sicher dass er vor dem Hintergrund der Vergangenen Ereignisse sehr Sorgfältig abwägen wird.“ Versicherte die Delegierte umgehend und offensichtlich in dem Versuch Ahrissas Gemüt zu beruhigen und die Ausgangslage für die Verhandlungen zu Verbessern. „Nun man kann ihr Definitiv nicht Vorwerfen das sie Ihre Aufgabe nicht ernst nehmen würde.“ Dachte sich Ahrissa dann die Hingabe der Delegierten nötigte ihr Respekt ab, es war selten jemanden zu treffen der derart von seiner Aufgabe überzeugt war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Aug 2020 13:06 - 15 Aug 2020 13:06 #90022 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenig später erreichten die beiden Frauen dann einen der Kommunikationsräume die im gesamten Palast verteilt waren. Aufgrund der Größe der Anlage hatten die Erbauer darauf geachtete in Regelmäßigen Abständen Kommunikationsmöglichkeiten einzuplanen die einem Kaiser, oder in diesem Fall seiner Designierten Thronfolgerin, die Möglichkeit zu geben schnell agieren zu können ohne erst das Kommandozentrum aufsuchen zu müssen über das direkte Befehle an die Streitkräfte übermittelt wurden. „Stellen Sie Kontakt zu Ihrer Regierung her Frau Delegierte, ich denke es wird effektiver sein wenn Sie diesen Part übernehmen.“ Weiß Ahrissa dann, sie gab sich keine Illusionen hin was ihre eigene Reputation innerhalb der Regierungskreise der Galaktischen Union anging. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dachten die Politiker dort in etwa so gut von ihr wie sie selbst von ihnen. „Darf ich Eurer Angebot selbst Unterbreiten, oder soll ich lediglich eine Verbindung mit dem Kommissionpräsidenten herstellen?“ fragte die Delegierte dann. Ahrissa fixierte die ältere Frau daraufhin mit ihrem Blick ehe sie meinte: „Selbstverständlich dürfen Sie Ihre Vorgesetzten über das Angebot aufklären.“ Die Delegierte nickte daraufhin umgehend ehe sie meinte: „Ihr werdet diesen Entschluss nicht bereuen Eure Hoheit.“, „Das werden wir sehen.“ Murmelte Ahrissa lediglich, auch wenn sie Ehrlich davon überzeugt war das Richtige zu tun, hatte sie doch so Ihre Zweifel daran ob sie Erfolgreich sein konnte, immerhin begab auch sie sich damit auf unbekanntes Terrain. „Dies wird leider etwas Zeit in Anspruch nehmen, ich muss mich zunächst ausweisen. Transmissionen aus den Grenzregionen werden als nicht Vertrauenswürdig Klassifiziert.“ Meinte die Delegierte dann. „Ich habe Zeit Frau Delegierte, es war mir von Anfang an Bewusst das es einige Hindernisse geben wird die Überwunden werden müssen. Tun Sie einfach was Sie können und es wird zufriedenstellend sein.“ Antwortete Ahrissa daraufhin während sie ihren Blick wandern lies, warten war etwas in dem sie sehr viel Übung hatte, die meisten Leute ahnten vermutlich gar nicht wie oft man als Thronfolger auf irgendetwas, wie zum Beispiel das Eintreffen einer Angeblich besonders wichtigen Person des Öffentlichen Lebens, warten musste.

Mehr Gelangweilt als Interessiert sah Ahrissa dann der Delegierten über die Schulter, nicht das sie wirklich versuchte zu Kontrollieren was die anderen Frau tat, dafür waren dutzende von Offizieren der Kaiserlichen Streitkräfte welche die Verbindung und Konsole überwachten wohl mehr als ausreichend. Erstaunlich schnell hatte die Delegierte dann auch eine Verbindung mit dem Kommunikationsnetzwerk der Union aufgebaut und argumentierte in diesem Moment mit einer Uniformierten Frau mit strengem Gesichtsausdruck, vermutlich eine Angehörige der Netzwerksicherheit der Galaktischen Union. „…Es geht um womöglich Zukunftsverändernde Verhandlungen, wenn Sie sich dem und nebenbei einem Diplomatischen Gesuch verweigern wird das ernst zu nehmende Konsequenzen haben das Verspreche ich Ihnen!“ drohte die Delegierte in diesem Moment was Ahrissa zum Grinsen brachte, offenbar gab es mehr Hindernisse als erwartet. Nach weiterem Hin und her wandte sich die Delegierte dann entnervt zu der höflich Interessiert dreinschauenden Ahrissa um und meinte: „Ich habe sie endlich überzeugen können. Wir werden in wenigen Minuten mit Kommissionspräsident Adesina sprechen können Eure Hoheit“, „Sehr gut, Sie scheinen sich gut auf Ihre Aufgabe zu Verstehen andere Menschen zu überzeugen.“ Erwiderte Ahrissa umgehend. „Danke Eure Hoheit.“ Stellte die Delegierte daraufhin zufrieden fest und wandte sich wieder der Konsole zu. Ahrissa winkte sofort danach eine ihrer Leibwächterrinen herbei welche den beiden wie Schatten gefolgt waren. „Ich benötige einen Spiegel.“ Meinte Ahrissa dann knapp angebunden, sie wusste aus Erfahrung das es Sinnlos war zu Versuchen die angehörige der Schweigsamen in lange Gespräche zu verwickeln, es war daher effektiver schnell und bündig mit zu teilen was man wollte. Die Leibwächterrin nickte umgehend zum Zeichen das sie Verstanden hatte, sie sich Rückwärts von Ahrissa entfernte um ihre Anweisung auszuführen.

Nur wenige Augenblicke später kehrte die Leibwächterrin, wie Aufgetragen, mit einen kleinen Handspiegel zurück. Die Delegierte schien in der Zwischenzeit nur geringfügige Fortschritte damit zu machen das Gespräch mit dem Kommissionspräsidenten zu ermöglichen, weshalb Ahrissa sich die Zeit nahm um sich ihres Standesgemäßen Aussehens zu vergewissern. Zwar war es Fragwürdig ob der Kommissionpräsident der Galaktischen Union etwas über die Kleidungsetikette einer Acharranischen Kronprinzessin wusste aber das bedeutet nicht das Ahrissa sich einen Patzer leisten würde, immerhin wusste sie das der Erste Eindruck großen Einfluss auf das Verhalten einer Person haben konnten. Nachdem sich Ahrissa dann von ihrem angemessenen äußeren versichert hatte wandte sie sich wieder der Delegierten zu und verschränkte die Arme vor der Brust. Dieser entging die Geste der Ungeduld offensichtlich nicht da sie sich umwandte und meinte: „Ich bitte um Geduld Eure Hoheit, es scheint das der Kommissionspräsident kein Verlangen nach einem Gespräch verspürt.“, „Das scheint offensichtlich. Fahren Sie mit Ihren Bemühungen fort Frau Delegierte, wie ich bereits sagte: Sie werden als zufriedenstellend betrachtet werden.“ erwiderte Ahrissa leidglich mit einer ruhigen Tonlage, zwar stimmte es das sie sich im Moment langweilte aber das bedeutete noch lange nicht das sie die Geduld verlieren würde. „Ich danke für Euer Verständnis und Eure Geduld Eure Hoheit.“ Bedankte sich die Delegierte daraufhin überschwänglich, mehr als offenkundig sehr erleichtert darüber das Ahrissa ihr keinen Druck machte.

Nach weiteren Minuten in denen Ahrissa einfach nur abgewartet und die Delegierte sich sichtlich bemüht hatte horchte Ahrissa auf als sie den Namen Adesina in Kombination mit einer Respektvollen Anrede vernahm, immerhin war Adesina der Momentane Präsident der Unionskommission und damit der Regierungschef der Galaktischen Union. „Ja Sie haben richtig Gehört, es steht der Vorschlag eines umgehenden und Bedingungslosen Waffenstillstandes zur Debatte. Ich denke Sie sollten die Chance ergreifen, eine weitere wird sich kaum ergeben.“ Meinte die Delegierte dann. „Und woher weiß ich dass das nicht ein Trick ist? Bei allem Respekt für Ihre Diplomatischen Fähigkeiten Frau Schmidt, Sie sind mittlerweile schon so lange dem Einfluss unserer Feinde ausgesetzt das es eine Realistische Chance gibt das Sie korrumpiert worden sind. Ihre letzte Aktion spricht ebenfalls dafür, Sie haben ja keine Ahnung welchen Schaden Sie mit dieser Übermittlung angerichtet haben.“ Antwortete der dunkelhäutige Mann der Wohl Kommissionspräsident Adesina war, Ahrissa schätzte ihn auf etwa Mitte vierzig und konnte ihn umgehend nicht Leiden. Sein ganzes Auftreten stank förmlich nach Machthunger und es wäre wohl nicht Überraschend das er in die ganze Geschichte tiefer verstickt war als er zugeben wollte. „Ich kann Ihnen Versichern das dies nicht der Fall ist Herr Kommissionpräsident. Weder wurden Versuche Unternommen mich oder meine Begleiter für die Sache des Acharrus Staates einzuspannen noch wurden wir in irgendeiner weiße unter Druck gesetzt. Der Acharrus Staat hat bislang jegliche Regeln in Hinblick auf den Umgang mit Diplomatischen Delegationen vorbildlich eingehalten, diese Leute sind keine Kulturlosen Barbaren Herr Kommissionpräsident. Sie sind mindestens so zivilisiert wie wir, sie legen schlichtweg ihre Prioritäten anders. Aber es ist ohne Schwierigkeiten möglich mit ihnen gewaltlos zu Verhandeln.“ Erwiderte die Delegierte umgehend.

„Nun ich muss zugeben Sie klingen Definitiv wie die Frau Schmidt die ich kenne. Aber ich benötige dennoch einen Beweis dafür das es sich nicht nur um eine Raffinierte Strategie handelt die der Acharrus Staat einsetzt um mehr Zeit zu Gewinnen.“ Meinte der Kommissionspräsident dann grinsend, was ihn gleich sehr viel Sympathischer machte. Ahrissa rügte sich daher selbst, sie hatte schon wieder vorschnell über jemanden geurteilt obwohl sie sich eigentlich Vorgenommen hatte eben dies nicht mehr zu tun. „Ich denke das wird kein Problem werden Herr Kommissionpräsident. Ihre Majestät Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus wird Persönlich mit Ihnen darüber sprechen.“ Meinte die Delegierte dann. Augenblicklich wirkte der Kommissionpräsident daraufhin Hellwach und lehnte sich ins einem Stuhl vor ehe er fragte: „Wollen Sie mir etwas sagen das Kronprinzessin Ahrissa bereit ist mit mir zu sprechen?“, „Ja, ohne den guten Willen der Kronprinzessin und ihr Unterstützung würde es dieses Angebot nicht geben Herr Kommissionpräsident. Wenn selbst sie nach den Traumatisierenden Ereignissen fähig ist über ihren Schatten zu springen, sollten wir das auch in Erwägung ziehen.“ Erwiderte die Delegierte. „Verdammt noch mal Frau Schmidt, ich habe Sie wohl wirklich mehr als nur etwas Unterschätzt… Zuerst starten Sie eine Zivile Revolte gegen die Regierung und jetzt haben Sie sogar die Kaiserliche Familie hinter sich? Ich rede wohl besser mit der Kronprinzessin oder wer weiß mit was Sie sonst noch auffahren. Wann habe ich den die Audienz bei Kronprinzessin Ahrissa?“ erwiderte Kommissionspräsident Adesina Kopfschüttelnd. „Jetzt Herr Kommissionspräsident.“ Schaltete sich Ahrissa mit einer kalt Schneidenden Stimme in die Unterhaltung ein. Die Überraschung war ihr dabei offensichtlich mehr als nur etwas geglückt, dem Kommissionspräsidenten entgleisten die Gesichtszüge sichtlich und er zuckte Regelrecht in sich zusammen. „Was für eine Überraschung.“ Stellte Kommissionspräsident Adesina dann nach einer kurzen Bedenkzeit fest, sah dabei aber immer noch etwas Überfahren aus. Die Delegierte räumte währenddessen unaufgefordert den Platz vor der Konsole und trug dabei ein breites Selbstzufriedenes Grinsen zu schau.

Sobald Ahrissa dann saß betrachtete sie ihr gegenüber mit einem kalten abschätzenden Gesichtsausdruck und wartete ob der bislang doch sehr Kommunikative Kommissionspräsident etwas zu sagen hatte. Nachdem eben jener sich jedoch in Schweigen hüllte und seinerseits einen Versteinerten Gesichtsausdruck zur Schau trug entschloss sich Ahrissa dazu den Fortgang des Gespräches etwas zu beschleunigen und meinte: „Sie Wissen was auf dem Tisch liegt Herr Kommissionspräsident. Ich biete Ihnen einen Ausweg aus der gegenwärtigen Situation der es Ihnen ermöglichen wird Ihr Gesicht vor Ihrer Bevölkerung zu wahren. Alles was wir noch benötigen ist Ihre Zustimmung.“, „Warum tun Sie das?“ fragte der Kommissionspräsident lediglich mit einem mehr als skeptischen Unterton. „In diesem Krieg gibt es für keinen von uns etwas zu gewinnen, lediglich zu verlieren. Den Krieg zu beenden ist daher die einzig Logische Option.“ Antwortete Ahrissa umgehend. „Oder aber nSie stehen mit dem Rücken zur Wand und Versuchen sich aus der Affäre zu ziehen.“ Erwiderte Kommissionspräsident Adesina gefährlich langsam. „Seien Sie versichert dass dies nicht der Fall ist. Sollten Sie auf einer Fortsetzung der Kampfhandlungen beharren, werden Sie fest stellen das die Kaiserlichen Truppen in bester Verfassung und bereit für alles sind.“ Antwortete Ahrissa mit zu schlitzen verengten Augen. Ihre Tonlage war dabei auch mehr als eindeutig was an dem zurückweichend es Kommissionspräsidenten von seinem Bildschirm deutlicher gemacht wurde. „Und wenn ich Zustimme, was dann?“ fragte der Kommissionpräsident dann. „In diesem Fall ersparen Sie Ihrer Bevölkerung einen langen und Verlustreichen Krieg und sich Selbst die Schande diesen wieder besserer Alternativen fortgeführt zu haben Herr Kommissionpräsident. Der Acharrus Staat erhebt keinerlei zusätzliche Bedingungen bezüglich eines Waffenstillstandsabkommens. Es werden sowohl die Grenzen als auch die Übereinkommen von vor dem Konflikt von unserer Seite aus weiter in Kraft bleiben.“ Antwortete Ahrissa ruhig und Kontrolliert. „Das ist nicht akzeptabel! Sie haben über eine Millionen Unionsbürger auf dem Gewissen, für die Sie Reparationen leisten müssen!“ erwiderte der Kommissionpräsident.

Ahrissa zog nach dieser Aussage des Kommissionpräsidenten lediglich eine Augenbraue hoch, gestatte sich jedoch keine weiteren Veränderungen der Mimik ehe sie meinte: „Mit dieser Einstellung ist es Unwahrscheinlich das es uns gelingen wird eine Übereinkunft zu treffen. Ich dachte die Galaktische Union rühmt sich für ihre Fähigkeiten in der Konfliktschlichtung?“, „Sie können unmöglich erwarten das nach allem was Sie getan haben alles wieder wie Früher wird.“ Meinte Kommissionspräsident Adesina dann, Ahrissa erkannte dabei das Tobende Feuer in seinen Augen das seinen Zorn verriet. „Was schlagen SIE dann vor?“ fragte Ahrissa lediglich, noch immer kalt und mit einer beinahe unbeteiligten Stimmlage. Augenblicklich verschwand das brennende Feuer des Zorns aus den Augen des Kommissionpräsidenten und er zuckte Überrascht zusammen, ganz offensichtlich hatte er nicht mit so einer Frage gerechnet. „Die Galaktische Union fordert auf jeden Fall Reparationen für die Schäden welche die Kaiserliche Marine angerichtet hat, ebenso müssen Sie sich zu einem Abrüstungsprogramm verpflichten.“ Meinte der Kommissionpräsident dann nach kurzer Bedenkzeit. Ahrissa hörte daraufhin ein ersticktes Gurgeln von hinter sich, vermutlich die Reaktion der Delegierten auf diese unakzeptablen Bedingungen. Ahrissa selbst begann sofort darauf zu lachen, es war kein warmes freundliches Lachen, es war ein kaltes, höhnendes Lachen. Kommissionpräsident Andesin reagierte daraufhin mit einer verunsicherten Miene und wich vor dem Übertragungsbildschirm zurück. „Wenn dies die berühmten Verhandlungsstrategien der Galaktischen Union sind, ist es ein Wunder wie Sie es Geschafft haben dieses Konglomerat so lange zusammenzuhalten Herr Kommissionpräsident. Ich muss gestehen ich hatte mehr von Ihnen erwartet, sehr viel mehr. Aber wenn dies Ihr letztes Angebot ist, werden wir diesen Konflikt wohl bedauerlicher weise auf die Altmodische Art und Weise beenden müssen. “meinte Ahrissa dann Eiskalt, ihre Enttäuschung über das Verhalten des Mannes der sich selbst einen Verfechter des Friedens und der Diplomatie nannte war beinah grenzenlos.

Erneut zuckte der Kommissionspräsident zusammen, es war überdeutlich wie unwohl er sich in seiner Haut fühlte. „Vielleicht habe ich mehr von meinen Vater als ich denke…“ dachte sich Ahrissa dann, immerhin kannte diese Reaktionen nur zu gut von Leuten die mit ihrem Vater Verhandelten und ihre Schranken gewiesen wurden. „Herr Kommissionspräsident, vergessen Sie nicht das wir hier eine einmalige Chance haben, die Aufarbeitung der Geschehnisse kann warten.“ Mischte sich dann die Delegierte wieder in das Gespräch ein, Ahrissa ließ sie dabei gewähren und bewahrte ihren Kalten überlegenen Gesichtsausdruck. Der Kommissionspräsident atmete daraufhin schwer durch, es war klar das er mit sich Rang, Ahrissa beschloss ihm die Zeit zu lassen und ihn nicht weiter unter Druck zu setzen, da dies exakt das Gegenteil des Gewünschten Ausganges hervorrufen konnte wenn man es übertrieb. „Na schön. Ich werde sämtliche Einheiten zurück hinter die Grenze beordern. Alle Offensiven werden ausgesetzt und wir gehen zurück zu einem Zustand des kalten Krieges, keine von beiden Seiten erhebt Ansprüche auf Territorium oder Ressourcen der jeweils anderen Partei und es gelten wieder die Grenzen von vor dem Krieg. Sind Sie Einverstanden?“ meinte der Kommissionpräsident dann nach seiner Bedenkzeit. Ahrissa nickte daraufhin und meinte: „So soll es sein. Auch wir werden jegliche Vorstöße auf Unionsterritorium unterlassen und die Grenzen Respektieren.“

~~~Ende Kapitel 21~~~

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Last edit: 15 Aug 2020 13:06 by Todesgleiter. Reason: Gruß vergessen ;)

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22 Aug 2020 14:29 #90023 by Todesgleiter
Kapitel 22: Eine neue Bedrohung

Geschwaderkapitän Saab betrachtete seinen Schreibtisch nachdenklich. Erst vor kurzem hatten sie die Informationen erhalten das der Krieg mit der Union zumindest vorläufig beendet war, doch er ahnte bereits das dies nicht alles gewesen ein würde. Die Galaktische Union und der Acharrus Staat vertraten stellenweise stark gegenläufige Philosophien und solange sich nicht Grundlegend etwas an dem Verhältnis der beiden Staaten änderte war es nur eine Frage der Zeit bis sich die Spannungen erneut entluden, da war sich Kapitän Saab sicher. Nachdenklich strich er sich daher mit der Hand über seinen kurzen Kinnbart, den er nach gängiger Acharranischer Mode trug, und lehnte sich in seinem Stuhl zurück während er über die Situation nachdachte. Er mochte ja nur ein einfacher Geschwaderfüher auf Patrouille irgendwo im Nirgendwo sein, aber das bedeute nicht das es ihm egal war was sich um ihn herum abspielte. Lange hatte Kapitän Saab jedoch keine Zeit mehr sich den Kopf zu zerbrechen da ohne Vorwarnung eine kurze Alarmsirene ertönte und die Beleuchtung kurz Orange aufblinkte. „Kapitän Saab zur Kommandobrücke, wir haben einen Notruf aufgefangen.“ Meldete dann die Stimme von Kapitän Saabs Stellvertreterin Exul Yacklas umgehend. Kapitän Saab verschwendete daraufhin keine Zeit und erhob sich aus seinem Stuhl ehe er sich hastig in Bewegung setzte. Noch während er die Strecke zur Türe bewältigte nutzte er dabei seinen Persönlichen Kommunikator um zu melden: „Kapitän Saab für Kommandobrücke, ich bin auf dem Weg!“

Nur kurze Zeit später erreichte der Kapitän dann schwer atmend die Kommandobrücke seines Schiffes, zwar hatte er nicht einmal drei Minuten benötigt um die Strecke zu bewältigen doch dennoch ließ er zunächst seinen Blick durch das Kommandozentrum schweifen, eine alte Angewohnheit. Noch während er dann auf dem Weg zu seinem Stuhl war machte Exul Yacklas pflichtbewusst Meldung: „Sir wir haben vor T-5 Minuten einen Notruf aufgefangen. Die Authentizitätsprüfung hat die Übertragung als Unionsübertragung klassifiziert und die Echtheit bestätigt. Das Signal stammt aus einem unkolonisierten Sternensystem außerhalb des eigentlichen Unionsterritoriums und ist als Code rot eingestuft.“, „Haben wir Hinweise auf Unionseinheiten in der Nähe Exul?“ fragte Kapitän Saab daraufhin. „Negativ Sir, unsere Langstreckensensoren und das Überwachungsnetzwerk können keine Unbekannten Kontakte innerhalb von zehn Lichtjahren entdecken. Allerdings hat das Überwachungsnetz einige verstümmelte Signaturen aus dem Zielsystem aufgefangen die als Sensorstörungen ausgefiltert worden sind.“ Antwortete Exul Yacklas umgehend. „Mhm.“ Meinte Kapitän Saab zum Zeichen das er Verstanden hatte. „Erwarten Anweisungen Sir.“ Stellte Exul Yacklas dann pflichtschuldigst fest. Kapitän Saab legte die Stirn daraufhin in Falten während er nachdachte. Auf der einen Seite war er natürlich in keinster Weise Verpflichtet einem Unionsnotruf zu folgen, zudem wollte er auch nicht das Risiko eingehen der Spionage bezichtigt zu werden oder auf andere art und Weise mit der Union aneinander geraten. Auf der anderen Seite gab es allerdings das ungeschriebene Gesetz der Raumfahrer das jeden Raumfahrer, egal ob Zivilist oder Militärangehöriger, dazu verpflichtete einem in Not Geratenen Kameraden zur Hilfe zu eilen, ohne dabei Rücksicht auf Fraktionszugehörigkeit zu nehmen. Dieser Kodex ging wohl noch auf frühere Seefahrer zurück die auf den Endlosen Ozeanen der Erde ihr Glück gesucht hatten.

„Sprungkoordinaten für Sprung zur Quelle des Notsignales berechnen und alle Schiffe in Sprungbereitschaft versetzen!“ befahl Kapitän Saab dann, trotz allem war ihm die Entscheidung leicht gefallen. „Bestätigt, Sprungsequenz wird berechnet. Sprungbereitschaft hergestellt in T-2 Minuten!“ ertönte sofort die Bestätigung von irgendwo unter Kapitän Saab. Wie bei allen Acharranischen Schiffen waren auch auf seinem Flaggschiff die Ausführendes Offiziere und ihre Stationen auf einer tiefer gelegten Sub Ebene angesiedelt. Diese Aufteilung sollte dazu führen das die Ausführendes Offiziere nicht durch das Tobende Schlachtgeschehen von ihren Aufgaben abgelenkt wurden und sich vollauf auf ihre Tätigkeiten Konzentrierten konnten. „Sprung wenn bereit.“ Befahl Kapitän Saab dann, das Notsignal spezifizierte zwar keinen Notfall, aber alleine die Tatsache das ein Notsignal so weit in den Tief raum gesendet wurde machte klar das hier irgendetwas gehörig schief gelaufen war. „Alle Schiffe melden Bereitschaft für Sprung Sir.“ Meldete Exul Yacklas dann während sie sich auf dem Stuhl zur rechtend es Kapitäns niederlies. Die Beschleunigungskräfte beim Eintritt in den ÜLG Transfer waren berühmt und gleichzeitig berüchtigt. Schon mehr als ein Übermütiger Offizier hatte seinen Leichtsinn mit einem Lazarett Aufenthalt bezahlt. „Spulen geladen, Bereitschaft für Sprung auf Überlichtgeschwindigkeit in 3, 2, 1, jetzt!“ meldete dann ein weiterer Offizier ehe Kapitän Saab hart in seinen Stuhl gedrückt wurde.

Nach einem kurzen ÜLG Sprung viel das Patrouillengeschwader in den Normalraum zurück umgehend bezogen die Schiffe dabei Kampfpositionen, es wäre nicht das erste mal das Söldner, Piraten oder anderer zwielichtige Gestalten einen Notruf fälschten in der Hoffnung eine Patrouille aufreiben zu können. Bislang waren jedoch alle derartigen Versuche an der kalten Professionalität der Kaiserlichen Marine gescheitert. „Notrufsignal orten.“ Befahl Kapitän Saab dann während er die Schematische Karte des Systems betrachtete die vor ihm auf dem Holoprojektor abgebildet war. „Signalquelle lokalisiert Sir. Es ist auf der Planetenoberfläche.“ Meldet Exul Yacklas dann. „Das ist eine Toxische Dampfkesselwelt, was in aller Welt tut jemand da unten?“ fragte sich Kapitän Saab daraufhin selbst immerhin war der Planet in dessen Orbit sie sich nun befanden alles andere als ein Paradies, der atmosphärische Druck lag den Sensoren zufolge bei über fünf Bar auf Bodenlevel und die Atmosphäre bestand aus größtenteils giftigen Dämpfen und Gasen die aus der Kochend heißen Oberfläche aufstiegen. „Versuchen Sie Kontakt herzustellen, wir müssen wissen was hier los ist.“ Befahl Kapitän Saab dann. Die abgelegene Position und die Wahl des Lebensfeindlichen Planeten legten den Schluss nahe das auf der Planetenoberfläche entweder ein Militärische Abhörposten oder ein Hochsicherheitsforschungslabor eingerichtet war. In beiden Fällen würde es wohl Konsequenzen nach sich ziehen wenn sie als angehörige der Acharranischen Streitkräfte die Einrichtung betraten. Plötzlich röhrte dann erneut der Alarm los und Wächter Stredler, der Taktische Offizier des Schiffes machte Meldung: „Unidentifiziertes Kontakte geortet, sie nähern sich schnell!“, „Die Union?“ fragte Kapitän Saab daraufhin leidglich, ein Gefecht mit Kampfeinheiten der Galaktischen Union wollte er lieber vermeiden. Sein Geschwader war immerhin lediglich für Langstreckenpatrouillen und die dazugehörigen Scharmützel mit kleineren Gruppen an Zielen ausgelegt, nicht auf eine direkte Konfrontation mit einer Kompletten Kampfgruppe.

„Negativ, sowohl Antriebs als auch Energiesignatur sind unbekannt. Zudem können wir keinerlei aktives Energiefeld um die Schiffe erfassen.“ Kahm umgehend die Antwort. Kapitän Saab kratzte sich daraufhin kurz nachdenklich an der Wange ehe er Befahl: Versuchen Sie die Fremden Schiffe zu Kontaktieren, alle Schiffe in Volle Gefechtsbereitschaft bringen!“, „Keine Reaktion auf unsere Rufe Sir, sie Ignorieren uns.“ Antwortete Wächter Stredler umgehend ehe Exul Yacklas meldete: „Alle Einheiten melden Gefechtsbereitschaft, Ziele anvisiert und Waffen geladen.“, „Nicht Feuern. Ich will erst wissen mit wem oder was wir es zu tun haben.“ meinte Kapitän Saab dann, ihm gefiel die Idee nicht Blindlings das Feuer zu eröffnen, erst recht nicht wenn er nicht einmal wusste auf was er da eigentlich schoss. „Sir, wir werden von der Planetenoberfläche gerufen. Das Signal trägt eine Unionskodierung.“ Meldet dann Exul Yacklas ohne Vorwarnung. Kapitän Saab nickte daraufhin leidglich ehe er einen Knopf in der Armlehne seines Stuhles betätigte. „Forschungsstation Ground Zero für die Acharranische Schiffe im Orbit. Bitte kommen Verdammt!“meinte daraufhin die ziemlich abgehetzt klingende Stimme. „Kapitän Saab von der Kaiserlichen Marine von Acharrus hört. Wir haben ein Notsignal aufgefangen, zudem befinden sich unbekannte Schiffe in einer Kampfformation im Orbit. Was ist hier los?!“, „Gott Sei Dank das Sie hier sind Kapitän, wir hatten schon befürchtet das niemand kommen würde. Die Fremden Schiffe sind eine Bedrohung verstehen Sie? Die haben Invasionstruppen abgeworfen, wir können die nicht mehr lange in Schach halten!“meinte die Stimme dann umgehend. „Ich benötige mehr Informationen, wer greift Sie an und warum? Was für Ressourcen haben die Angreifer?“ erwiderte Kapitän Saab. „Tut mir leid wir wissen selbst nicht wer die sind noch warum sie Angreifen und was ihre Ressourcen angeht kann ich Ihnen ebenso wenig weiter helfen. Wir sind nur ein Forschungsaußenposten, unsere Strategischen und Taktischen Analysemöglichkeiten sind bestenfalls begrenzt.“ Antwortete der Mann beinahe Hysterisch.
~~~Fortsetzung im nächsten Post~~~

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22 Aug 2020 14:31 #90024 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Hatten Sie Erfolg damit die unbekannten Kräfte zu kontaktieren?“ fragte Kapitän Saab dann ruhig und kontrolliert. Er wusste dass es in diesem Fall zwingend notwendig war einen kühlen Kopf zu behalten. „Nein, die haben mit uns keinen Ton gesprochen.“ Antwortete der Mann umgehend. „Das hatte ich befürchtet, sie reagieren auch auf unsere Rufe nicht. Halten Sie durch wir brechen durch ihre Blockade und hohlen Sie da irgendwie raus!“ stellte Kapitän Saab dann entschlossen fest er hatte genug gehört um die Unbekannten Schiffe als Bedrohung zu klassifizieren und ihre Bekämpfung zu rechtfertigen. Allerdings kamen ihm die Fremden Schiffe zuvor. „Achtung, Geschosse im Anflug!“ ertönte ein Warnruf aus der Subebene. „Ausweichmanöver einleiten, Feuer erwidern!“ befahl Kapitän Saab umgehend, jetzt nachdem die fremden Schiffe das Feuer eröffnet hatten hatte er alles Recht der Welt selbst zu Feuern. „Bestätigt erwidern Feuer, Ausweichmanöver eingeleitet!“ bestätigte Wächter Stredler sofort. „Ballistische Analyse der Geschosse!“ befahl Kapitän Saab umgehend. „Analyse abgeschlossen, Geschossgeschwindigkeit liegt bei ungefähr zehntausend Metern pro Sekunde. Geschossstruktur und Flugbahn ist unregelmäßig. Vermutliche Ursache: Minderwertige Material und Bearbeitungsqualität. Geschätzte Bedrohungsstufe: Gering.“ Meldete Wächter Stredler umgehend während er den Geschützbatterien ihre Ziele zu wies. „Nur zehntausend Meter die Sekunde? Das ist aber sehr langsam…“ dachte sich Kapitän Saab daraufhin. Es war ein leichtes dermaßen langsamen Geschossen auszuweichen. „Vorrücken, wir müssen sie aus dem Orbit drängen um die Oberfläche sichern zu können.“ Befahl Kapitän Saab dann nach kurzer Zeit entschlossen. „Sir der Feind ist uns Zahlenmäßig überlegen und verfügt über unbekannte Kapazitäten. Ich schlage vor die Distanz beizubehalten anstelle sie zu verkürzen.“ Warf Exul Yacklas dann ein. „Wir müssen schnell handeln wenn wir diese Wissenschaftler retten wollen Exul. Navigation: Befehl ausführen!“ erwiderte Kapitän Saab bestimmt. Im gleichen Moment sausten die ersten Geschosse harmlos an den Schiffen vorbei, das Feuer der Unbekannten Schiffe war nicht nur langsam sondern auch äußerst unpräzise. Ihre Waffentechnolgie lies wohl definitiv zu wünschen übrig.

„Taktische Einschlagsanalyse unseres Beschusses?“ fragte Kapitän Saab dann. Im Moment benötigten sie vor allem Informationen, sie mussten wissen gegen was sie eigentlich kämpften. „Beschuss zeigt sich effektiv, mehre Schäden der Feindlichen Rumpfpanzerrung erfasst. Schadensprofil spricht für weiches und Elastisches Panzerrungsmaterial.“ Kahm umgehend die Meldung. „Weiches Panzerrungsmaterial?“ fragte sich Kapitän Saab daraufhin selbst, das wollte alles keinen rechten Sinn ergeben. Keine ihm bekannte Macht baute derart ineffektive Kriegsschiffe. „Sir wir erfassen deutlichen Flüssigkeitsverlust auf einem der Zielschiffe, eventuell ein Kühlmittelleck.“ Meldete dann Wächter Stredler. „Haben die den keine Zitadellen Panzerrung?“ fragte sich Kapitän Saab umgehend selbst. Die sogenannte Zitadellen Panzerrung war eine zusätzliche Panzerrungsschicht welche die Kritischen Bereiche eines Raumschiffes schützte und den am schwersten geschützten Bereich eines Raumschiffes markierte. Jedes Schiff verfügte über Zitadellenpanzerrungen die je nach Klasse und Hersteller unterschiedlich stark ausgeprägt und konzipiert waren. „Warnung multiple Geschosse Lokalisert, wir können ihnen nicht ausweichen!“ warnte dann Wächter Stredler. „Auf Einschlag vorbereiten!“ befahl Kapitän Saab umgehend, offenbar hatte ihr Feind doch noch ein paar Asse im Ärmel. Im nächsten Moment schlugen mehrere Geschosse auf der Hülle des Leichten Kreuzers ein und richteten dabei erstaunlich wenig Schaden an. Die meisten prallten sogar nutzlos von der Schiffshaut ab ohne irgendwelche Schäden die über ein paar Kratzer hinausgingen anzurichten. „Multiple Treffer, Hüllenpanzerrung hat gehalten, Keine Schäden.“ Meldete Wächter Stredler umgehend. Was Kapitän Saab nur noch nachdenklicher machte, es hatte den Anschein das die fremden und äußerst Aggressiv auftretenden Raumschiffe nur über unzureichende Taktische Fähigkeiten verfügten. „Aber das muss denen auch aufgefallen sein, warum Kämpfen sie trotzdem weiter? Da steckt mehr dahinter als es den Anschein hat.“ Dachte sich Kapitän Saab dann.

Plötzlich leuchteten dann mehre Warnmarkierungen auf und eine Warnsirene ertönte. „Achtung multiple Kontakte im schnellen Anflug!“ Kapitän Saab hatte die betreffenden Kontakte schnell gefunden, es handelte sich um hunderte wenn nicht gar tausende von Flugobjekten welche sich seinem Geschwader aus der Flanke näherten. Die Größe der Flugobjekte lies dabei auf Marschflugkörper oder eine Vergleichbare Waffe schließen die entgegen der Flugrichtung der Feindlichen Flotte in den Planetaren Orbit gestartet worden waren um den Planeten selbst als Sensorabschirmung zu nutzen. „Clever.“ Dachte sich Kapitän Saab daher anerkennend ehe er befahl: „Alle Waffen auf Nahbereichsverteidigung umstellen, schützt unsere Zerstörer!“, „Waffen auf Nahbereichsverteidigungsmodus, decken Zerstörer!“ bestätigte Exul Yacklas sofort welche sich in der Zwischenzeit auf dem Brückensubdeck befand um sicher zu stellen das die Befehle des Kapitäns sofort ausgeführt wurden. Augenblicklich erwachten die zahlreichen leichten Geschützbatterien zum Leben welche den Großteil der Bewaffnung eines leichten Kreuzers der Bewahrer Klasse ausmachten. „Wir können Sie nicht alle abfangen Sir, das sind zu viele!“ warnte Exul Yacklas umgehend während sich das Bombardement der Feindschiffe verstärkte, bei diesem Feuervolumen war nur eine Frage der Zeit bis sie einen Glückstreffer landen würden. „Volle Wende um achtzig Grad steuerbord, zwanzig Grad Positiv. Unsere Eskorten Sollen sich hinter uns Positionieren!“ befahl Kapitän Saab dann, jetzt würden diese Fremden lernen warum man sich nicht mit der Kaiserlichen Marine anlegte. Kaum hatte das Schiff die Wende dann bewältigt befahl Kapitän Saab: „Voller Schub, volle Nachbrenner! Wollen wir mal sehen ob die damit klarkommen.“ Augenblicklich beschleunigte das Schiff stark und hielt genau auf den Schwarm aus Lenkwaffen zu, gelichzeitig fokussierten die Geschützbatterien das Feuer vor dem Schiffsbug um einen Korridor in die Wand aus Lenkaffen zu schlagen. „Annäherungsminen Scharf machen, Abwurf auf Mein Zeichen!“ befahl Kapitän Saab noch während sein Schiff rapide beschleunigte.

„Minen scharf und Abwurfbereit Sir!“ quittierte die Stimme von Wächter Stredler umgehend. Im selben Moment durchbrach der leichte Kreuzer die Formation aus Lenkwaffen und befand sich damit inmitten des explosiven Schwarmes. Wie Kapitän Saab sich gedacht hatte schafften es die Waffen nicht rechtzeitig den Kurs zu korrigieren und verfehlten die Schiffe ohne irgendwelche Schäden anzurichten. „Minen abwerfen.“ Meinte er dann. „Minen werden abgeworfen Sir!“ ertönte sofort die Bestätigung. „3, 2, 1…“ zählte Kapitän Saab dann herunter ehe die Minen inmitten der Feindlichen Lenkwaffen explodierten und einen Großteil der Lenkwaffen dabei restlos vernichteten. Die verblieben Waffen waren dabei leichte Beute für die Abwehrgeschütze des Geschwaders und wurden demzufolge innerhalb kürzester Zeit abgeschossen. Kapitän Saab hatte jedoch nicht vor seinem Feind die Zeit zu geben einen neuen Plan auszuarbeiten und er befahl daher: „Wende um achtzig Grad Backbord zwanzig Grad negativ, schwere Waffen frei.“ Im selben Moment warf sich das Schiff samt seiner Eskorte erneut herum um die Feindlichen Schiffe wieder unter konzentriertes Feuer nehmen zu können. Ebenso eröffneten die beiden Zerstörer der „Säuberer“ Klasse nun das Feuer mit ihren Spinal verbauten Hauptwaffen, wovon sie bislang noch abgesehen hatten. Diese Waffen verfügten über ähnliche Schlagkraft wie die Hauptgeschütze eines Sterilisator Superdreadnoughts und waren dafür bekannt kurzen Prozess mit allem zu machen dass die streitbare Ehre hatte sich in der Schusslinie zu befinden. Gleichzeitig nahmen auch die Hauptgeschütze des leichten Kreuzers die Feindliche Flotte wieder unter Feuer. Erneut forderten die Leistungsfähigen Geschütze schnell ihren Tribut, die Waffenschmieden des Acharrus Staates waren zu Recht für ihre Ballistischen Geschütze gefürchtet, die Leistungsfähig waren als sämtliche Konkurrenzmodelle. Nicht einmal die Galaktische Union mit all ihren Technologischen Innovationen konnte die schiere brutale Schlagkraft Acharranischer Massenbeschleuniger herausfordern.

„Sir die Feindflotte hat einen Sinkflug eingeleitet.“ Meldete dann ein Offizier. „Wollen die etwa Deckung in der Atmosphäre suchen?“ fragte sich Kapitän Saab daraufhin selbst. „Feuer auf das hinterste Schiff konzentrieren, wir werden ihre Eigenen Schiffe gegen sie nutzen!“ befahl er dann umgehend. Wenn sein Feind wirklich dachte dass die Atmosphäre ihn schützen würde hatte er falsch gedacht. Augenblicklich wurde das letzte Schiff der Feindlichen Formation daraufhin von der Kombinierten Feuerkraft des gesamten Geschwaders getroffen während die Einschläge nicht stark genug waren das ganze Schiff in der kurzen Zeitspanne restlos zu zerstören, so reichten sie doch aus die Flugbahn und den Eintrittswinkel des Schiffes drastisch zu Veränderns so dass es frontal auf die dichte Planetenatmosphäre prallte. Wie Kapitän Saab vermutete hatte überstand das Schiff diesen Impakt nicht und zerbrach in hunderte von Trümmerstücken die nun als gefährliche flammende Projektile durch die Atmosphäre rasten und eine ernstzunehmende Gefahr für die restlichen Schiffe der Flotte darstellten. „Bringen Sie uns auf Abwurfdistanz und machen sie die Marinelandungstruppen Einsatzklar!“ befahl Kapitän Saab dann, ihr Feind hatte den Fehler begangen den Orbit zu Verlassen und hatte damit den Weg für die Landung der Bodentruppen frei gemacht. „Wir erfassen mehrere Energieentladungen innerhalb der Atmosphäre, vermutlich Explosionen.“ Meldete dann einer der Offiziere. „Gut, wir haben wohl einige von denen erwischt…“dachte sich Kapitän Saab umgehend zufrieden. Auch wenn es eine bemerkenswerte Technische Leistung war Raumschiffe von der Größe eines Kreuzers durch eine Planetenatmosphäre fliegen zu lassen war es doch keine besonders effektive Taktik. Die Schwerkraft und Atmosphäre machten die Schiffe zu leichten Zielen da ihre Manövrierfähigkeit drastisch eingeschränkt war. Eine derartige Vorgehensweise war nur effektiv wenn es gelingen konnte den Feind zu überraschen.

„In Abwurfreichweite, Landungsfähren sind bestückt und startklar Sir!“ meldete Exul Yacklas dann während das Geschwader in einen tieferen Orbit einschwenkte, die dichte Atmosphäre wirkte dabei wie ein Tarnschirm der die Feindlichen Kontakte verbarg, Kapitän Saab ging jedoch davon aus dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte und der Feind sie daher auch nicht sehen konnte. „Sensorbojen abfeuern, lokaliseren Sie die Feindliche Flotte!“ befahl er dann, er wollte die Bodentruppen nicht ins Ungewisse schicken, immerhin war es gut möglich dass die Feindliche Flotte mehr oder weniger genau über dem Forschungsaußenposten schwebte um mögliche Landungen abwehren zu können, jedenfalls hätte er seine Schiffe in einer derartigen Situation so positioniert. „Bojen abgeworfen und Suchmuster hochgeladen Sir.“ Meldete Exul Yacklas umgehend während die Bojen ihrem Ziel entgegen sausten. Als Flaggschiff einer Langstreckenpatrouille verfügte Kapitän Saabs Schiff über ein weitreichendes Arsenal an Minen, Satelliten, Bojen und anderen abwerfbaren Ausrüstungsgegenständen die bei der Aufspürung und Bekämpfung von kleineren Feindflotten hilfreich sein konnten. „Empfangen Bojen Telemetrie!“ meldete schließlich Wächter Darzi. „Anzeichen für die Feindflotte?“ fragte Kapitän Saab sofort. „Negativ, Abwurfzone ist frei.“ Antwortete Wächter Darzi umgehend „Landungstruppen los!“ wies Kapitän Saab umgehend an, er wollte nicht noch mehr Zeit verlieren. Immerhin wusste er nicht wie lange die Besatzung des Forschungsausenpostens sich noch gegen die unbekannten Aggressoren behaupten konnte. „Landefähren sind Unterwegs, Punktverteidigungsgeschütze in Überwachungsmodus.“ Quittierte Exul Yacklas sofort. „Suche nach Feindflotte fortsetzen!“ meinte Kapitän Saab dann, er würde sicherstellen dass die Fremden Schiffe keine weitere Bedrohung darstellten.
~~~Ende Kapitekl 22~~~[/cente]

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29 Aug 2020 13:31 #90025 by Todesgleiter
Kapitel 23: Unerwarteter Widerstand

„Achtung erreichen Landezone in t-dreißig Sekunden. Keine Feindkontakte auf Annäherungsradar, Sichtbedingungen sehr schlecht. Bereithalten für Einsatz!“ tönte die Stimme des Piloten durch den Truppraum der Fähre. Die Soldaten warfen sich daraufhin kurze, entschlossen Blicke zu ehe sie ihre Helme aufsetzten und ihre Rüstungen versiegelten. „Zugführer an Echo Zug, Kommunikationscheck.“ Befahl HauptmannWhite umgehend routiniert. Er hatte schon an einigen Operationen teilgenommen und die Aussicht einem unbekannten Feind auf tückischem Territorium gegenübertreten zu müssen konnte ihn schon lange nicht mehr aus der Ruhe bringen. „Kommchek Positiv Sir.“ Meldeten seine Untergebenen daraufhin reih um während die Betreffenden gleichzeitig ihre Waffen einer letzten Überprüfung unterzogen. „Alle Waffen klar, ausstieg auf mein Zeichen.“ befahl Hauptmann White dann während er seine Waffe entsicherte und gleichzeitig den Sitz des Magazins überprüfte. „Landezone erreicht, die Bordwaffen geben euch Deckung!“ meldete dann die Stimme des Piloten. Das ließ sich der Hauptmann nicht zweimal sagen weshalb er umgehend anwies: „Vorwärts!“ sofort setzte sich der etwa dreißig Mann starke Zug in Bewegung und verließ das Geschützte innere der gepanzerten Landefähre. Kaum hatten die Soldaten daraufhin den gepanzerten Bauch ihres Landeschiffes verlassen leuchteten sofort Warnmarkierungen auf den Innenseiten ihrer Interaktiven Visiere auf, die Sensoren ihre Exorüstungen hatten unbekannte Bewegungen in der Umgebung entdeckt. „Verteidigungsformation!“ befahl der Feldwebel umgehend, ehe er Rücksprache mit dem Piloten der Fähre traf: „ZUgführer Echo für Wolkenbruch Führer, seht ihr diese Bewegungen auch?“, „Positiv Zugführer Echo, wenn dass alles Feindkontakte sind haben wir in einen Hornissennest gestochen.“ Bestätigte der Pilot der Fähre umgehend. „Ihr habt es gehört Jungs, scheint wir sind nicht willkommen.“ Stellte Hauptmann White umgehend fest. „Das sind wir nie Sir.“ Stellte einer seiner Soldaten umgehen realistisch fest, womit er nicht ganz unrecht hatte. Die Kaiserlichen Truppen wurden in der Regel auf jeder Welt die sie betraten mit Feindseligkeiten begrüßt, ausnahmen waren sehr selten immerhin bildeten de AMrinebodentruppen oft die erste Welle einer Planetaren Befreiungsaktion und gerieten daher andauernd mit den Kräften der Lokalen Kriegsfürsten oder Piratenkartelle an einander. Im gegensatz dazu wurde die Ankunft der Kailrichen Truppen von der Zivilbevölkerung eines Planeten oft mit überschwänglichen Freuden und Dankbarkeitsbekundungen eingerahmt.

Gleichzeitig mit dem Echo Zug formierten sich auch die weiteren Landetrupps unter Ihren Landefähren. Natürlich war der Echozug nicht auf sich alleine Gestellt. Insgesamt waren in diesem Moment weit über hundert schwer Bewaffnete und Gepanzerte Soldaten auf der Oberfläche gelandet, die zusätzlich von schwerem Gerät unterstützt wurden. Die Kaiserlichen Truppen waren bestens ausgerüstet und wussten diese Ausrüstung auch hervorragend zu nutzen. Ansonsten waren ihre Chancen auf Überleben auf den Unwirtlichen und oftmals Feindseligen Planeten in den Grenzzonen auch eher gering, sie benötigten ihr Training und ihre Ausrüstung da ihre Umgebung kein Erbarmen kannte. „Alle Mann in Verteidigungsstellung, wenn die uns nen Besuch abstatten wollen werden wir sie gebührend empfangen! Außerdem will ich denn Exoton Einsatzbereit und auf munitioniert haben, sofort!“ wies Hauptmann White umgehend an, er wusste das man keine Zeit verlieren durfte wenn man sich auf einer neuen Welt befand, die Einheimischen Gefahren oder mögliche Feindselige Mächte zögerten für Gewöhnlich nicht. „Bataillonskommandant Leutnant Flores für alle Einheiten: Sie haben die Bewegungen die sich uns nähern bestimmt bemerkt, formieren sie sich zu einer kompletten Abwehrlinie um die LZ!“, „Zugführer Echo für Bataillonskomando: Habe Verstanden, bringen uns in Position!“ meldete Hauptmann White sofort während er gleichzeitig einen Blick auf die Lagekarte warf die auf der Innenseite seines Visor projiziert wurde, die anderen Züge begaben sich bereits in Position und formierten eine improvisierte Abwehrlinie. „Vorwärts Männer, zu Delta und Flora aufschließen, Linie dicht machen!“ befahl er dann ohne weitere Umschweife.

„Spezialist Tigren für Echo Zugführer: Exoton ist Startklar.“ Meldete dann einer seiner Untergebenen. „Gut, begeben Sie sich auf Abwehrposition, Sie geben uns Schweres Unterstützungsfeuer.“ Befahl Feldwebel White umgehend. „Verstanden, Exoton positioniert sich auf Abwehrposition.“ bestätigte der Angesprochene. Im nächsten Moment vernahm Feldwebel White das charakteristische Stampfen du wandte sich aus Reflex kurz um. Ehe er sich wieder der Front zuwandte konnte der Hauptmann dabei einen Blick auf den Exoton werfen, ein kleiner Bipedaler Kampfläufer der von den Acharranischen Truppen als Infanterieunterstützungswaffe und Plattform für schwere Waffen genutzt wurde. In seiner Momentanen Standardpose war ein Exoton lediglich gute vier Meter hoch, konnte seine Hydraulischen Beine jedoch sowohl verlängern als auch verkürzen um sich der Momentanen Gefechtssituation anzupassen. Diese Vielseitigkeit wurde durch die Modulare Bewaffnung des Läufers weiter komplettiert. Exoton Kampfläufer verfügten über zwei multizweck Aufhängungen für verschiedene Waffensystem, eine Links, die andere Recht vom Zentralen Torso in dem sowohl der Pilot als auch sämtliche Essentiellen Systeme wie die Energiebank und der Computerkern untergebracht waren. Die Panzerrung war stark genug um leichten Fahrzeugabwehrwaffenfeuer zu widerstehen, aber zu schwach um Vollwertigen Panzerabwehrwaffen zu trotzen, weshalb sich der Läufer in der Praxis auf seinen Beweglichkeit und relativ kleine Zielfläche verlassen musste um nicht Zerstört zu werden. „Wolkenbruch Führer für alle Einheiten Kurzstreckenmörser bereit Feuerdeckung zu geben.“ Meldete dann der Pilot der führenden Fähre. „Jetzt seid ihr dran…“ dachte sich Hauptmann White daraufhin während er Regungslos hinter einem Felsen der als Deckung diente verharrte, die Waffe einsatzbereit erhoben.

Dann ertönte plötzlich ein Rauschen und dutzende Raketengetrieben Sprengsätze schlugen überall in der Landezone ein, die Granaten waren ungezielt und richteten nur bedingt Schaden an, aber sie beweisen das sie es mit einem Intelligenten Feind zu tun hatten, keinen wilden Tieren. Kaum war der letzte Sprengsatz eingeschlagen konnte man dutzende, wenn nicht gar hunderte von Gestalten erkennen die durch den dichten Nebel auf sie zu hasteten. Die Bewegungen wirkten dabei beinahe tierisch. Gleichzeitig mit den Schemen setzte ein weiterer Hagel Sprengsätze ein der klar machte das es sich bei den sich näherenden Schemen um keinen Zufall handelte. „Feuer frei!“ befahl Feldwebel White umgehend, sie hatten keine Ahnung was ihnen gegenüber stand, weshalb es nur ratsam war zu versuchen ihren Feind auf Distanz zu halten. Umgehend eröffneten die Soldaten das Feuer und Großkalibrige Geschosse jagten durch den Nebel. Das Feuer schien dabei effektiv zu sein, da mehre Gestalten in sich zusammenbrachen. Ihre Begleiter setzten die Wilde Hatz jedoch unbeirrt fort, gleichzeitig intensivierte sich der Sprengkörperbeschuss. Ohne die Exosrütungen welche die Soldaten schützte hätten sie mit Sicherheit schon Ausfälle durch die Druckwellen und Eventelle Granatsplitter zu verzeichnen. Dann brachen die vordersten Gestalten aus dem Nebel, ihr Anblick machte dabei sofort klar das es sich um einen Alienorganismuss handelte, noch nie hatte Hauptmann White auch nur etwas vergleichbares gesehen. Die Kreaturen waren etwa zweieinhalb Meter groß und bewegten sich auf zwei Beinen fort, eben jene Beine schienen jedoch aus dutzenden dünneren und stellenweise inneiander verflochtenen Tentakelartigen Fortsätzen zu bestehen die sich zu einem Kräftigen Klauenbewehrten Fuß vereinigten. Jegliche Form von Knie oder Hüftgelenken schien dabei nicht vorhanden zu sein, die Tentakel gingen einfach in einen kurzen Korpus über der seinerseits in einen kurzen Kopf mündete. Sowohl Korpus als auch Kopf der Kreaturen erweckten dabei ebenfalls den Eindruck stellenweise aus eng ineinander verflochten Tentakeln oder ähnlichen Gliedmaßen zu bestehen. Knapp hinter dem Kopf der Kreaturen entsprang dabei eine art Kranz aus Steifen Stacheln oder Dornen die sich über dem Lieb der Kreaturen krümmten und von weiteren Stacheln besetzt waren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Aug 2020 13:32 #90026 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Kaum aus dem Nebel hervorgebrochen eröffneten die Kreaturen daraufhin das Feuer mit denselben Granatwaffen die schon die ganze Zeit auf die Landezone niedergingen. Die Waffen waren dabei an den Armen der Kreatur befestigt und schienen einfach aus einer der dickeren Tentakel welche die Basis der Gliedmaßen bildeten heraus zu wachsen. Einer der Soldaten wurde daraufhin von der Explosiven Granate direkt vor die Brust getroffen und von der Explosion von den Füßen gerissen. Hauptmann White hatte jedoch keine Zeit nach seinem Kameraden zu sehen, dafür war er im Moment zu beschäftigt damit dafür zu sorgen das ihn nicht ein ähnliches Schicksal ereilte. „Tigren, jetzt wäre ein guter Moment ihr Spielzeug auszuprobieren!“ meinte Feldwebel White dann über die Gruppenkommschaltung während er die Feindziele einen nach dem anderen mit seinem Gewehr unter Feuer nahm. „Bestätigt, Exoton greift in Gefecht ein.“ Bestätigte Spezialist Tigren umgehend. Im nächsten Moment explodiere einer der Kreaturen regelrecht in einer blutigen Wolke als ein Sturm aus explosiven Großkalibergeschossenden den Boden umpflügte und dabei alles und jeden in Fetzen riss. „Neu Formieren, auf geht’s!“ befahl Feldwebel White umgehend während Spezialist Tigren den vernichten Strahl aus Geschoßen wie eine Sense über die Feindlichen Linien schwenkte, an anderen Punkten der Linie spielten sich dabei ähnliche Szenen ab. Die Aliens schienen eher schlecht als Recht darauf vorbereitet gewesen zu sein sich mit Waffenplattformen anlegen zu müssen. „Achtung Rudel, eröffnen Beschuss mit den zehn Fünfern!“ meldete dann die Stimme des Piloten ehe die Landefähren mit ihren Hundertfünfmillimeter Zwillings Bordgeschützen das Feuer eröffneten und das Aufmarsch Gebiet der Aliens unter ein verheerendes Sperrfeuer nahmen. Die Explosionen erleuchteten die eigentlich ins Dämmerlicht gehüllte Planetenatmosphäre dabei mehr als Taghell und Hauptmann White war sich sicher das kein Organismus, egal wie widerstandsfähig, diesem Bombardement auf Dauer trotzen konnte.

„Bataillonskommandeur für Angriffsrudel: Rudel Echo und Gamma Rücken zur Zielposition vor, der Rest hält die Linie.“, „Verstanden, Rücken zur Zielposition vor, gebt uns Rückendeckung.“ Bestätigte Hauptmann White sofort. Es machte nur Sinn dass sie vorrückten immerhin waren sie der Zielposition am nächsten. „Achtung Echo Zug, wir übernehmen ihre Rechte Flanke, Sichern Sie nach links.“ meldete sich dann der Zugführer des Gamma Zuges. „Bestätigt Gamma Zug, wir sichern die linke Flanke.“ Quittierte White sofort ehe er seinen Männern befahl: „Linke Flanke decken und Vorrücken!“ Umgehend setzten sich die Soldaten daraufhin in Bewegung, selbst der getroffene rappelte sich in diesem Moment wieder auf. Die Rüstung schien das gröbste abgefangen zu haben. „Hey Kato, glauben Sie, Sie sind noch fit?“ fragte Hauptmann umgehend. „Jawohl Sir, nur ein paar Prellungen. Das einzige was richtig verletzt wurde ist mein Stolz.“ Antwortete der Soldat sofort. Worauf seine Kameraden losprusteten. „Gut, dann zurück in die Formation mit ihnen wir können jede Mündung brauchen.“ Erwiderte Hauptmann White sofort. „Aye.“ Quittierte Kato ehe er seinen Platz in der versetzten Linie einnahm die auf den Unionsforschungsposten zuhielt. Hauptmann White befand sich dabei zur Innenseite der Formation hin versetzte hinter der eigentlichen Linie so dass er einen guten Überblick über die ganze Formation behalten konnte. Neben ihm stampfte dabei der Exoton voran, die Waffen suchend nach links und rechts schwenkend. Gleichzeitig wusste Hauptmann White dass sie mit Unterstützungsfeuer aus der Landezone rechnen konnten wenn sich die Situation als Brenzlig erwiesen sollte, neben der guten Ausrüstung war der Zusammenhalt einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg der Kaiserlichen Truppen, die Soldaten kämpften nie alleine sie konnten jederzeit darauf vertrauen das ihre Kameraden ihnen den Rücken freihielten.

„Zu ruhig…“ dachte sich Hauptmann White dann während er die Umgebung aufmerksam musterte, er bezweifelte dass das Bombardement der Landefähren sämtliche Feindkontakte eliminiert hatte immerhin griffen die Aliens nach den letzten Berichten den Außenposten an. Es war daher wahrscheinlich dass sie nur an eine art Nachhut geraten waren welche versuchte hatte den Rücken ihrer Angriffsformation zu schützen. Plötzlich brachen dann mehrere Kreaturen aus dem Boden hervor, ihre Einzigartige Physiologie hatte es ihnen ermöglicht sich derart effektiv zu tarnen das sie weder von den Soldaten selbst noch den Automatischen Sensorsystemen in ihren Rüstungen bemerkt worden waren. Mühelos packte eine der Kreaturen daraufhin Feldwebel White mit einer seiner beiden Extremitäten und hob den gepanzerten Soldaten mühelos an. Gleichzeitig stürzten sich weitere Kreaturen auf die Restlichen Soldaten und versuchten offenbar ihre Physische Überlegenheit au zu nutzen um die Menschen einfach zu zerquetschen oder in Fetzen zu reisen. Eine der Kreaturen takelte sogar den Exoton in dem sie beide Waffenarme mit jeweils einer Ihrer Extremitäten griff und zu versuchen schien die Künstlichen Gliedmaßen aus zu reißen. Obwohl die Wesen zweifelsfrei sehr viele stärker als ein Mensch waren hatten sie sich doch verkalkuliert. Das schützende und gepanzerte Exoskellet das die Soldaten Schützte wiederstand ihren Bemühungen und verlieh jedem Soldaten zusätzlich übermenschliche Kraft. „Verdammtes Mistvieh!“ rief Hauptmann White während die Kreatur offensichtlich realisierte das sie nicht stark genug war die Künstliche Panzerung einfach zu zerquetschen. Ohne lange zu überlegen schlug sie White daher auf den Felsigen Untergrund, der Einschlag wurde zwar von der Rüstung abgefangen, doch trotzdem wurde der Hauptmann im inneren ganz schön durchgeschüttelt. Allerdings lockerte sich der Griff der Kreatur bei dem Aufschlag minimal was es White ermöglichte seine Sekundärwaffe zu greifen, eine Kleinkalibrige Automatik Pistole, im Soldatenjargon aufgrund der Kleinkalibrigen Munition oft als „Pissspritze“ bezeichnet.

Als die Kreatur den Feldwebel dann erneut anhob um ihn zweifelsfrei mangels besserer Ideen erneut auf den Boden zu schleudern drückte Feldwebel White den Abzug der Waffe ab und jagte der Kreatur eine ordentliche Salve Geschosse in die Flanke. Die Kreatur stieß daraufhin ein kreischendes Brüllen aus während eine Fluoreszierende dunkelgrüne Flüssigkeit aus seinem Körper quoll. Ebenso lockerte sich ihr Griff um Hauptmann White, welcher seine Chance umgehend ergriff und sich aus der Umklammerung wand. Nachdem er dann hart auf dem Boden aufgekommen war, rollte er sich umgehend unter der vor Wut Rasenden Alienkreatur hindurch um seine Waffe zu erreichen die nur etwa anderthalb Meter von ihm entfernt lag. Die Kreatur reagierte jedoch schnell und nutzte ihren Kräftigen Schwanz um ihn durch die Luft zu schleudern. Erneut landet Hauptmann White ziemlich unelegant und schaffte es gerade noch einem Folgeangriff der Kreatur durch eine weitere Rolle zu Seite zu entgehen. „Du gehst mir ziemlich auf den Kecks!“ rief er dann frustriert während er sich aufrappelte. Diese Zeit hatte der Kreatur gereicht sich ebenfalls umzudrehen so dass die beiden sich nun gegenüberstanden. Nach nur wenigen Sekundenbruchteilen setzte das Alien dann erneut zum Angriff an und stieß dabei einen seiner Kreischenden Schreie aus. „Komm zu Papa…“ meinte Feldwebel White daraufhin und hob seine gepanzerte Faust Kampfbereit. Als die Kreatur dann auf ihn zustürzte verpasste White ihr einen heftigen Kinnhaken der einem Menschen wohl den Kiefer zermalmt hätte. Das Alien erwies sich in dieser Hinsicht zwar als deutlich Robuster, wurde von dem Kinnhaken jedoch trotzdem aus der Balance gebracht und taumelte kurz zur Seite ehe es das Gleichgewicht verlor und umkippte. Hauptmann White verlor daraufhin und keine Zeit und lud seine Sekundärwaffe nach, er ging nicht davon aus seinen Gegner endgültig erledigt zu haben.
Diese Einschätzung erwies sich schnell als wahr da die Kreatur nur Sekundenbruchteile später wieder auf die Füße sprang um sich umgehend wieder auf ihren Wiedersacher zu stürzen. Dieses mal hatte der Feldwebel seine Waffe allerdings bereit und jagte der Kreatur eine weitere Salve Geschosse durch den Rachen in den Körper. Das Alien röchelte daraufhin kurz auf ehe es erneut zusammenbrach und in einer Lache der Dunkelgrünen Flüssigkeit liegen, dieses mal wohl Endgültig erledigt. Erst jetzt hatte White auch Zeit nach seinem Zug zu sehen. Die meisten der Soldaten befanden sich noch in hitzigen Nahkampfgefechten mit den Alienkreaturen, es war ein wirklich gut ausgeführter Hinterhalt gewesen das musste White seinem Gegner lassen. Andere Soldaten hatten sich jedoch ähnlich seiner selbst frei gekämpft und waren im Moment dabei ihren Kameraden zur helfen. White verlor daraufhin keine Zeit und hastete zu seiner Waffe ehe er das Gewehr hob und einige Geschosse durch den Körper der Kreatur jagte welche noch immer erfolglos mit dem Exoton rang. Das Exoskellet der Kreatur schien der Großkalibrigen Waffe dabei nicht allzu viel entgegen setzen zu können da sie umgehend in einer Dunkelgrünen Explosion in sich zusammensackte und zu Boden rutschte. Spezialist Tigren zögerte daraufhin nicht und lies die Waffen des Exoton erneut sprechen. Nicht wenige der verblieben Kreaturen vielen dem unbarmherzigen Feuer daraufhin zum Opfer ehe der Kampfläufer von einer Explosivwaffen der Aliens getroffen wurde. „Leite SMART Beschuss feindlicher Stellungen ein!“ meldete Spezialist Tigren dann ehe er die zweite Bordwaffe seines Mechs einsetzte, eine Wurfvorrichtung für Intelligente achtzig Millimeter Granaten. Die Granaten wurden daraufhin von den Magnetischen Wurfvorrichtungen aus den Läufen geschleudert ehe sich die kleinen Feststoffantriebsraketen der einzelne Sprengsätze aktivierten um die Garanten weiter zu beschleunigen.

Nur Sekunden darauf schossen dann mehrere Feuersäulen in den Himmel als die Granaten ihre Ziele trafen, augenblicklich erstarb der Explosivbeschuss der Vorrückenden Formation daraufhin. „Das war heftig.“ Dachte sich Hauptmannl White während er einmal durchatmete, diese Alienkreaturen waren trotz ihrer eher mangelhaften Waffentechnologie gefährlich. „Zugführer Gamma für Zugführer Echo: Alles klar bei euch?“ erkundigte sich dann der Kommandant des begleitenden Gamma Zuges, auch er hörte sich irgendwie Atemlos an. „Wir leben noch, keine Ausfälle. Und bei euch?“ erwiderte Hauptmann White. „Ähnlich, alle noch an einem Stück aber das war heftig. Wir müssen Vorsichtiger sein, diese Viecher sind verdammt gut darin sich zu tarnen.“ Erwiderte Zugführer Gamma. „Bestätigt. Bereit zum vorrücken?“ erwiderte Hauptmann White sofort. „Positiv, bringen wir es hinter uns damit wir von diesem Felsen wieder runterkommen.“ Antwortete Zugführer Gamma sofort. „Formation wieder einnehmen und vorrücken, aber langsam, nochmal überraschen die uns nicht!“ befahl Hauptmann White dann an seinen Zug gewandt. Die Soldaten verschwendeten daraufhin keine Zeit und führten die Anweisungen ihres Vorgesetzten umgehend aus. Während sie sich daraufhin dem Forschungskomplex weiter näherten und dabei jedem Stein und jede Senke kritisch musterten überlegte Hauptmann White was zum Teufel diese Kreaturen überhaupt hier wollten, er bezweifelte das die Galaktische Union strategisch hochwichtige Forschungen auf einem Planeten durchführte der so weit von ihrem eigenen Territorium entfernt war das es praktisch unmöglich war die Position adäquat zu schützen. Plötzlich kamen sie dann wieder unter Feuer eine ganze Hundertschaft aus Aliens hatte sich unmittelbar vor dem Forschungskomplex verschanzt und hatte sie nun unter Feuer genommen. „Deckung!“ brüllte White daher, er wollte nicht ausprobieren ob ihre Rüstungen in der Lage waren auch mehrere Treffer zu verkraften, dazu wussten sie zu wenig über die art der Sprengköpfe die ihr Feind für seine Waffen nutzte.

„Battaillonskommando für Angriffszug Echo und Gamma: Sie müssen sich beeilen, wir haben Informationen erhalten wonach die Angreifer die äußeren Verteidigungsstellungen der Forschungsbasis überwunden haben. Die Unionsgarnision ist auf dem Rückzug und kann sich nicht mehr lange halten.“, „Negativ Batttailonskommando, wir sind auf schweren Widerstand gestoßen und im Monet in heftige Schusswechsel verwickelt, vorrücken im Moment nicht möglich!“ antwortete Hauptmann White währen neben ihm zwei seiner Soldaten eine Tragbare halbstationäre Multilaufschnellfeuerwaffe aufbauten um die Aliens in ein tödliches Sperrfeuer nehmen zu können. „Verstanden Zugführer Echo, Flora und Delta Züge sind auf dem Weg ihnen zu helfen.“ Antwortete Leutnant Flores. „Das wird nicht reichen, wir brauchen etwas das eine Linie durchbrechen kann Sir!“ antwortete Hauptmann White, zwar war er zuversichtlich das sie mit der Unterstützung durch zwei weitere Angriffszüge fähig sein würden die Aliens in einem Ermüdungskampf nieder zu Ringen aber ein schneller Vorstoß war das definitiv nicht. „Verstanden Zugführer Echo. Position halten, ich order Verstärkungen.“ Meinte Leutnant Flores dann. „Verstanden Battaillonskommando, halten Position!“ bestätigte Zugführer White ehe er über den Felsen der ihm Deckung gab linste um die Lage zu peilen.
~~~Ende Kapitel 23~~~

mfg.: Tg

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05 Sep 2020 15:20 #90027 by Todesgleiter
Kapitel 24: Grabenkampf

„Leutnant Flores für Kommandobrücke!“ verlangte die Stimme des Kommandierenden Offiziers der Bodentruppen nachdrücklich aus den Lautsprechern. „Kommandobrücke Kapitän Saab hört Leutnant.“ meldete sich Kapitän Saab daher umgehend und nahm die Willkommene Abwechslung von dem Katz und Maus Spiel mit der Feindlichen Flotte die sich noch immer in der Atmosphäre versteckte damit dankend an. „Sir unser Vorstoß ist in heftiger Gegenwehr zum Erliegen gekommen. Unsere Truppen sind vor dem Unionskomplex festgenagelt und können im Moment nicht weiter vorrücken. Wir verlieren Wertvolle Zeit.“ meinte Leutnant Flores dann. „Verstanden, was brauchen Sie?“ erwiderte Kapitän Saab. „Wir benötigen etwas das eine Feindliche Linie durchbrechen kann ohne dabei zu starke Kollateralschäden anzurichten, ein Zug STG’s sollte reichen.“ Antwortete Leutnant Flores. „Verstanden, Sie sollen ihre STG’s bekommen, aber passen sie auf worauf sie schießen lassen, ich möchte nicht das Blut von Unionssoldaten oder Wissenschaftlern an meinen Händen kleben haben.“ Erwiderte Kapitän Saab. „Selbstverständlich Sir, die STG’s werden lediglich zum Durchbruch der feindlichen Linie genutzt werden, im inneren des Komplexes werden unsere Truppen hoffentlich ohne derartiges Unterstützungsfeuer auskommen.“ Antwortete Leutnant Flores. „Gut bereithalten für Landung von STG Angriffszug!“ meinte Kapitän Saab dann während er gelichzeitig nur mit einem Knopfdruck den Start einer weiteren Fähre veranlasste. Natürlich bestand die Ausrüstung der Bodentruppen an Bord eines Acharanischen Schiffes nicht nur aus Infanterieausrüstung und leichten Kampfläufern, sondern auch schweren Panzereinheiten und sogar diversen Formen von Mobiler und stationärer Artillerie. Wenn es notwendig war konnten die Bodentruppen eines Leichten Kreuzers eine komplette vorgeschobene Basis auf einem Planeten errichten und verfügten auch über das schwere Gerät das notwendig war die Basis bis zum Eintreffen weiterer Einheiten zu halten.

„Bataillonskommandeur für Echo und Gamma Züge: Bereithalten für Eintreffen von Verstärkungen!“meldete Leutnant Flores. „Truppführer Echo hat Verstanden, sichern LZ!“ antwortete Feldwebel White ehe er seinen untergeordneten Soldaten befahl: „Unterdrückungsfeuer, zwingt sie in Deckung damit die Verstärkung sicher runter kommen kann!“ Im nächsten Moment ging ein wahrer Sturm aus Geschossen über den Stellungen der Aliens nieder das sogar ganze Felsen zersplitterte. Direkt neben Hauptmann White röhrte dabei eine der schweren Halbstationären Waffen die sein Trupp mit sich gebracht hatte, das rattern der zündenden Treibladungen war zu einem einzigen kreischenden Geräusch geschmolzen und das Mündungsfeuer sah aus wie eine einzige brennende Flamme während sich neben der Waffe hundert wenn nicht gar tausende rauchende Hülsen ansammelten deren Klirren beinahe das rauschen der Waffe selbst übertönte. Alleine dieses Geschütz jagte in diesem Moment über Achttausend fünfzehn Millimeter Geschosse pro Minute bei einer Mündungsgeschwidnigkeit von über dreitausend Metern pro Sekunde in die Feindlichen Stellungen, es war eine verheerende Waffe die mit allem das über keine Massive Panzerrung verfügte kurzen Prozess machte. Gelichzeitig schlugen dutzende Explosivgranaten, abgefeuert von mehreren Schultergestützten Werfern in den Feindlichen Reihen ein, ein insgesamt wahrhaft apokalyptischer Anblick.

Im nächsten Moment hagelten dann weitere Geschosse aus dem Himmel auf die Alienstellungen nieder als zwei Transportfähren im Tiefflug heranbrausten. Aufgrund der realistischen Gefahr von Feindlichem Flugabwehrfeuer näherten sich die Piloten dabei nicht im Schwebeflug sondern rasten mit halsbrecherischer Geschwindigkeit so knapp über der Planetenoberfläche entlang wie möglich. Im Gegensatz zu den Personenlandefähren welche die Infanterie Transportiert hatten fehlte diesen Fähren der Personalraum, stattdessen waren jeweils zwei Kampffahrzeuge unter dem Bauch einer jeden Fähre befestigt. Eben jene Kampffahrzeuge hatten bereits ihre Antriebsketten gestartete die sich in diesem Moment leer in der Luft drehten. Der Grund hierfür war das sie kurz darauf aus etwa zwei Metern Höhe von ihren Landefähren im freien Flug abgeworfen wurden und ohne weitere Hilfsmittel auf dem Felsigen Boden aufschlugen. Ohne Zeit zu verlieren preschten die Fahrzeuge dann umgehend nach der harten Landung voran und hielten dabei genau auf die Kampflinie zu. „Stampede Führer für Angriffszug, haltet durch die Kavallerie ist da!“ verkündete dann die Stimme des Zugführers während die Panzerfahrzeuge unaufhaltsam näher kamen und dabei eine weithin sichtbare Staubwand hinter sich herzogen. „Wird auch Zeit das ihr auftaucht!“ stellte Hauptmann White umgehend fest während er ein weiteres Magazin in seine Waffe rammte um das Trommelfeuer auf die Feindlichen Stellungen aufrecht erhalten zu können. Im nächsten Moment rumpelte das führende Panzerfahrzeug dann an ihm vorbei und wurde dabei von einer Alienwaffe direkt auf die Front getroffen. Die Explosivladung zerfaserte jedoch nutzlos auf der Frontpanzerrung und richtete dabei zumindest äußerlich keine größeren Schäden an.

Im nächsten Moment erwiderten die Panzerfahrzeuge dann das Feuer und nahmen die Positionen der Aliens unter schweren Beschuss während sie ihr Fortbewegungstempo gedrosselt hatten und nun in einem gemächlichen Schritttempo voran rollten. „Aufschließen, deckt die STG’s!“ befahl Hauptmann White umgehend, er wusste das sie keine Zeit zu verlieren hatten. Immerhin waren noch immer mehrere Angehörige der Unionsbesatzung in der Forschungsbasis und es lagen keine Informationen dazu vor wie lange sie noch in der Lage sein würden die Basis zu halten. Ohne zu zögern rückten die Soldaten daraufhin hinter den Panzerfahrzeugen auf und nutzten die Gepanzerten Hüllen dabei als mobile Deckung während sie den Alienstellungen immer näher kamen. Die Waffen der Aliens schienen dabei nicht dafür geeignet zu sein gepanzerte Fahrzeuge anzugreifen da bereits mehre der Explosiven Granaten nutzlos auf den gepanzerten Hüllen explodiert waren. Gleichzeitig nahmen die Fahrzeige die Stellungen der Aliens mit intelligenten Splittergranaten unter Beschuss. Diese Waffen verfügten über eigene Zielerfassungssensoren die dafür sorgten das der Sprengkörper genau dann explodierte wenn seine Tödlichen Granatsplitter die beste Wirkung hatten, es waren brutal effektive Waffen im Kampf gegen weiche Ziele. Schließlich stürmten einige der Aliens aus ihren Stellungen, wohl in der Hoffnung im Nahkampf mehr ausrichten zu können. Sobald sie sich jedoch aus ihren Deckungen erhoben wurden die Kreaturen umgehen von dutzenden Geschossen niedergestreckt, die Infanteristen deckten die Kampffahrzeuge ebenso wie eben jene die Infanteristen deckten. „Räuchert sie aus, Granaten los!“ befahl Hauptmann White dann, sie waren mittlerweile nahe genug an die Feindlichen Linien herangekommen um sie mit Wurfgranaten angreifen zu können. Sofort schleuderten die Soldaten daraufhin jeweils eine Granate in Richtung der vermuteten feindlichen Stellungen, kaum waren diese kurz darauf Explodiert befahl Hauptmann White: „Angriff, die haben uns lange genug aufgehalten!“ Noch während er den Befehl gab ging der Hauptmann dabei mit gutem Beispiel voran und stürmte hinter seiener Deckung hervor. Trotz seiner Massiven und schweren Rüstungen sprintete White dann über die Kurze Distanz zwischen den vorrückenden Panzerfahrzeugen und der Feindlichen Linie, die Waffe einsatzbereit erhoben. Kaum war er dann um einen großen Felsen gestürmt sah Feldwebel White eine Art hastig ausgehobene Schützengraben vor sich. Es war dabei unmöglich fest zu stellen ob der Schützengraben das Werk der Aliens oder das der Unionsgarnision welche erfolglos versucht hatte den Forschungskomplex zu verteidigen war. Was jedoch problemlos feststellbar war, war dass er Splitterbeschuss Wirkung gezeigt hatte. Direkt zu den Füßen des Feldwebels lagen die übel zugerichteten Überreste mehrere Alienkreaturen in einem regelrechten See aus ihrem Fluoreszierenden Blut.

Lange ließ sich Hauptmann White von dem Anblick seinen dahingerafften Feinden jedoch nicht aufhalten und setzte mit einem einzigen Satz über den Provisorischen Schützengraben hinweg. Noch während er sich daraufhin praktisch im Freiflug befand tauchte ein weiteres Alien hinter einem Felsen auf und wandte dem Feldwebel sofort sein geöffnetes Maul zu um einen Kriegsschrei aus zu stoßen. „Nicht mit mir Kumpel.“ Dachte sich HauptmannWhite daraufhin während er der Kreatur eine kurze Salve durch den Körper jagte. Wie schon zuvor schlugen die großkalibrigen Geschosse mühelos durch den Körper der Alienkraetur welche umgehend nach den Treffern in einem erstickten Gurgeln zu Boden ging und unkontrollierten zuckte. Noch während er dann landete erblickte White was er gesucht hatte: Ein etwa zwei Meter im Durchmesser messendes Loch das in die Außenwand der Forschungskuppel gerissen war. Die dünne Wandung machte dabei deutlich dass der Forschungsposten nie dafür konzipiert gewesen war Gewaltsamen Eindringlingen zu widerstehen. „Haben die das etwa mit bloßen Händen, oder Tentakel eingerissen?“ fragte sich Hauptmann White dann während er die Bruchkannten des Loches inspizierte, er konnte dabei keine Spuren erkennen die auf die Verwendung eines Sprengsatzes hindeuteten. Lange ließ sich der Hauptmann jedoch von dieser ungewöhnlichen Tatsache nicht aufhalten, immerhin hatten sie es noch immer eilig. Für eventuelle genauere Untersuchungen und Rätselraten war auch noch Zeit wenn sie die Unionbesatzung gerettet hatten. „Echo Rudel zu mir, ich habe den Infiltrationspunkt des Feindes lokalisiert, wir werden denen jetzt in den Rücken Fallen!“, „Verstanden Truppführer Echo, Gamma Rudel: Begeben Sie sich zum Haupteingang, eventuell gelingt es ihnen die Feindlichen Kräfte aus einander zu ziehen.“ Mischte sich dann Bataillonskommandeur Flores ein. „Truppführer Gamma bestätigt, begeben uns zum Haupteingang. Viel Erfolg Echo.“ Bestätigte der Truppführer des Gamma Rudels umgehend. „Euch auch, treten wir denen den Hintern ein.“ Erwiderte White entschlossen während seine Soldaten sich um ihn Versammelten.
~~~fortsetzung im nächtsen POst~~~

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05 Sep 2020 15:23 #90028 by Todesgleiter
~~~fortsezung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Minuten später bewegte sich das Echo Rudel dann durch die Korridore der Unionsforschungsstation, die Zeichen eines Kampfes waren dabei überall zu sehen. Die Wände und Decken waren verunziert mit Einschusslöchern und massiven Kratzern die wohl von den Klauen bewehrten Extremitäten der Aliens stammten. Ebenso waren ganze Teile der Wand und Deckenverkleidung abgerissen und als unförmige Klumpen verteilt worden. Zusätzlich flackerte die Beleuchtung stellenweise nur noch. „Junge hier muss ja richtig die Party abgegangen sein.“ Stellte einer der Soldaten daraufhin fest während er den Blick quer durch den Korridor wandern lies. „Scheinbar hat die Unionsbesatzung sich nicht einfach ergeben, hätte ich denen nicht zu getraut.“ Meinte dann einer seiner Kameraden. Trotz der Gespräche war keiner der Soldaten dabei unachtsam, ihre Waffen zeigten stets in die Richtung aus der ein Feindlicher Angriff am wahrscheinlichsten war während sie sich gegenseitig Deckung gaben, das rigorose Training machte sich einfach Bezahlt. „Sie waren wohl sogar recht Erfolgreich.“ Stellte Hauptmann White dann fest nachdem er den Kadaver einer der Kreaturen vor ihnen entdeckt hatte, der Körper des Aliens war regelrecht durchlöchert. „Sehr erfolgreich Sir.“ Stellte einer seiner Soldaten dann fest und nickte mit dem Kopf in einen abzweigendend Korridor der laut der Beschilderung zu den Hochsicherheitslaboratorien führte. Als Hauptmann White in den Korridor blickte zog er unwillkürlich eine Augenbraue hoch, der Boden war nahezu lückenlos mit Kadavern bedeckt, stellenweise stapelten sich die Toten Aliens sogar fast bis zur Decke. „Alle Achtung, die haben echt ordentlich ausgeteilt.“ Meinte ein weiterer Soldat dann anerkennend. „Wachsam sein, es wäre ein leichtes für eines von diesen Dingern sich dazwischen zu verstecken.“ Meinte Hauptmann White dann, der in diesem Moment beschlossen hatte dem Korridor zu folgen, offensichtlich hatten die Verteidiger hier einen Schwerpunkt gesetzt und das musste einen Grund haben.

Das durchqueren des Korridors erwies sich daraufhin als ausgesprochene Herausforderung. Die Kadaver der erschossenen Aliens boten nur einen äußerst schlüpfrigen und unsicheren Untergrund und machten einen sicheren und ausbalancierten Stand unmöglich. „Hoffentlich müssen wir hier nicht Kämpfen, das würde sonst heiter werden…“ dachte sich Hauptmann White während er durch die Überreste der Toten Aliens stakste. Plötzlich kamen dann übel verunstaltete Metallrohre und platten in Sicht die vor einer Aufgebrochenen Türe lagen die aus dem Korridor herausführte. „Automatische Geschütze… Himmel die haben sich teuer verkauft.“ Dachte sich Hauptmann White beim Anblick der Überreste der kleinen vollautomatischen Infanterieabwehrgeschütze die wohl von den Unionverteidigern in dem Korridor platziert worden waren um den Vorstoß der Aliens zumindest aus zu bremsen. Aus der gewaltsam geöffneten Türe hörte er dabei Geräusche die eindeutig auf anhaltende Kampfhandlungen hinweisen. „Hier sind wir richtig.“ Dachte er sich daher und befahl: „Vorrücken, Angriff auf Sicht.“ Umgehend bewegten sich seine Untergebenen in Halbgeduckter Haltung durch die nach innen aufgebogene Tür, die rohe Kraft der Aliens war wirklich bemerkenswert. Hinter der Tür erstreckte sich ein weiterer Korridor der im Gegensatz zu den anderen aus Verglasten Wänden bestand die jeweils einzelne Labore abgrenzten. Die meisten der gläsernen Wände wiesen dabei deutlich sichtbare Einschusslöcher auf, andere waren sogar gänzlich zertrümmert worden. Zusammen mit der Rötlich flackernden Beleuchtung und den Kadavern der erschossen Angreifer bot sich daher eine Wahrhaft apokalyptische Szene wie aus einen Horrorthriller.

Sehr viel interessanter als der demolierte Korridor selbst waren jedoch die Szenen die sich am Ende eben jenes Korridors abspielten. Vor einer durchaus Massiv anmutenden Sicherheitstür hatten sich etwa ein Dutzend Soldaten in Uniformen der Unionsstreitkräfte verschanzt und lieferten sich ein verzweifeltes Gefecht mit genau so vielen Alienkreaturen die sich stellenweise in den Laboratorien verschanzt hatten und das Feuer mit ihren Granatwerfern erwiderten. Auf Dauer kämpften die Unionstruppen daher auf verlorenem Posten die bei jedem Einschlag der Explosivladungen frei werdenden Granatsplitter würden sie früher oder später dahinraffen, immerhin verfügten die Unionssoldaten über keine den kompletten Körper umschließende Exorüstung sondern einen sehr viel leichter und Konventioneller anmutenden Körperschutz der ohne sperrige Panzerplatten auskam. „Rollt sie auf!“ befahl Hauptmann White dann umgehend, sie hatten keine weitere Zeit zu verlieren. Entschlossen schwärmten die Soldaten daraufhin aus, sie waren zu gut ausgebildet um einfach dicht an dicht gedrängt inmitten des Korridors auf unsicherem Grund das Feuer zu eröffnen und sich damit selbst zu leichten Zielen zu machen. Lange benötigten sie jedoch nicht um sich in Position zu bringen, nicht einmal eine halbe Erdenminute. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin eröffneten die Soldaten geschlossen das Feuer und überrumpelten damit dem Anschien nach sowohl die Aliens als auch die Unionstruppen die überrascht aufblickten als sie das Mündungsfeuer sahen und die Schussgeräusche vernahmen. Die Feinde wurden daraufhin gnadenlos und effizient niedergeschossen, nun unter Beschuss von zwei Seiten standen sie keine Chance mehr und wurden ohne größere Umschweife über den Haufen geschossen.

„Ho wer seid ihr?“ fragte dann einer der Unionssoldaten, vermutlich der Kommandierende Offizier der kleinen Truppe. „Hauptmann White, Echo Angriffsrudel, erstes Sturmbataillon, Patrouillengeschwader dreißig der Kaiserlichen Marine von Acharrus.“ Antwortet Hauptmann White, er wusste das Soldaten nicht an Ellen langen Geschichten interessiert waren, sie wollten Fakten und zwar schnell. „Von der Kaiserlichen Flotte?“ fragte der Soldat daraufhin beinahe ungläubig. „Jawohl.“ bestätigte White umgehend. Sofort darauf Liesen die Unionssoldaten ihre Waffen sinken. „Hätte nie gedacht das ich das mal sage, aber: Gut das es euch gibt. Ich bin Leutnant Martins und der Leiter der Sicherheitskräfte dieser Basis. Nun ja, war der Leiter, immerhin bezweifle ich das es diese Basis noch viel länger gibt.“ Stellte sich der Soldat dann vor. „Gibt es noch weitere Überlebende Leutnant?“ fragte White umgehend wobei er seinen Gesprächspartner ohne darüber nachzudenken mit seinem Rang ansprach. „Positiv. Sie haben sich im Analyselabor verschanzt, der sicherste Ort dieser Basis.“ Antwortete Leutnant Martins umgehend. „Und wo befindet sich dieses Labor? Es könnten sich noch mehr von diesen Viechern hier herumtreiben.“ Fragte Feldwebel White sofort, das sichern eventueller Überlebender hatte im Moment vor der Beschaffung von weiteren Informationen Priorität. Leutnant Martins deutete daraufhin mit dem Daumen seiner linken Hand über seine Schulter und antwortete: „Hinter uns. Wir haben hier Stellungen bezogen um die Verbliebene Besatzung zu schützen. Es war ein Auswegloser Kampf, wenn ihr nicht aufgetaucht wärt, hätte das ein Böses Ende genommen.“ Erst jetzt nachdem er wusste das die Überlebenden zumindest vorläufig sicher waren entspannte sich auch Hauptmann White und er meinte: „Haben Sie Verletzte?“, „Ja, ich glaube mittlerweile ist hier jeder mehr oder weniger schwer verwundet.“ Antwortete Martins schulterzuckend. „Ich verstehe, können sie alle exfiltriert werden? Wir wissen nicht wie viele von diesen Dingern noch Unterwegs sind, zwar haben wir wohl hunderte erledigt aber wer weiß.“, „Sollte gehen, aber wir müssen das Artefakt mitnehmen es ist zu Wichtig um es hier zurück zu lassen.“ Antwortete Martins.

„Was für ein Artefakt Leutnant?“ fragte HauptmannWhite sofort. „Der Grund für diese Forschungsstation. Ich weiß selber nicht was es genau sein soll aber eines weiß ich: Es ist Außerirdisch und wohl schon uralt.“ Antwortete Leutnant Martins. „Mhm, gibt es in der Basis eine Art Landevorrichtu8ng?“ fragte Hauptmann White dann, er wollte es lieber vermeiden irgend ein Stück Alientechnologie quer über die karge Oberfläche des Planeten zu schleifen, insbesondre wenn sie jederzeit von den Aliens überfallen werden konnten. „Ja. Ich kann Sie hin führen, aber zunächst sollten wir dem Rest sagen das die Gefahr zumindest vorläufig gebannt ist.“ antwortete Martins umgehend. Hauptmann White nickte daraufhin zur Bestätigung ehe er selbst Meldung machte: „Truppführer Echo für Bataillonskommando.“, „Bataillonskommando hört, schießen Sie los Hauptmann.“ Antwortete Flores umgehend. „Überlebende Gesichert Sir, erbitten exfiltration vor Ort.“ Antwortete Hauptmann White während er mit einem Auge nebenher den Defensiven Paarmeter überprüfte den seine Männer aufgebaut hatten, für den nicht ganz unwahrscheinlichen Fall das weitere Alienkräfte auf ihre Position vorrückten. „Negativ Truppführer Echo die Feindliche Flotte scheint das Gebiet direkt um die Basis zu Decken, sämtliche Aufklärungsdrohnen wurden abgeschossen.“, „Sir, es gibt vor Ort ein Alienartefakt. Genaue Beschaffenheit und Funktion unbekannt. Aber der Kommandant der Sicherheitskräfte fordert mit Nachdruck es mit zu nehmen.“, „Verstanden Truppführer Echo, halten Sie die Position. Wir werden sehen was wir tun können.“ Meinte Flores dann nachdenklich. „Verstanden Bataillonskommando. Richten Defensiven Parameter ein.“ Bestätigte Hauptmann White ehe er seine Soldaten anwies: „Perimeter Verstärken wir müssen die Position wohl eine Weile halten.“ Umgehend machten sich einige der Soldaten daraufhin mit geübten Handgriffen daran die Halbstationären Waffen wieder zusammen zu setzen die sie schon vor der Basis eingesetzt hatten. Hauptmann White selbst Schritt währenddessen durch die Geöffnete Panzertür in das Innere des Analyse Labors. Die beiden Wache stehenden Unionssoldaten welche die Tür Flankierten warfen ihm dabei zwar unsichere Blicke zu, wagten es jedoch nicht zu versuchen ihn aufzuhalten.

Im inneren des Analyse Labors zählte Hauptmann White daraufhin schnell etwa fünfzig Männer und Frauen, die meisten in weißen Kitteln oder ähnlichen Kleidungsstücken die sie deutlich als Wissenschaftler auswiesen, immerhin war dieser Basis eine Forschungsstation. Natürlich blieb sein eindringen nicht lange unbemerkt und ein junger Mann mit auffallend roter Haarpracht und einem kurzen Kinnbart wagte es tatsächlich sich Hauptmann White in den Weg zu stellen. „Tut mir leid, Sie dürfen hier nicht rein. Alles in diesem Labor unterliegt der Geheimhaltung.“ Stellte der Mann dann fest. „Ich entscheide selbst wohin ich gehen darf und wohin nicht Junge. Außerdem, willst du mich aufhalten?“ erwiderte Hauptmann White umgehend, der junge Mann reichte dem gerüsteten Soldaten gerade einmal bis zum Schlüsselbein und machte keinen sonderlich kampfbereiten Eindruck. Selbst ohne seine Exosrütung wäre er kein würdiger Gegner für den Trainierten und Kampfgestählten Sodalen gewesen und wenn er ehrlich zu sich selbst war wusste er das vermutlich auch. Der Mann musterte White daraufhin abschätzend ehe er wiederwillig zur Seite trat und dabei etwas von Konsequenzen mummelte, White entgingen die Blicke des weiblichen Basispersonals dabei nicht. „Ein Großmaul und Weiberheld, widerlich.“ Dachte er sich dann selbst und stampfte unbeeindruckt weiter. „Ah, Herr Hauptmann. Das ist Commander Lucite. Sie Leitet diese Basis.“ Meinte dann Leutnant Martins vor ihm und deute dabei auf eine Frau mittleren Alters mit Schulterlangen Kastanienbraunen Haaren und wachen Augen die vor einer art Milchglasröhre stand. White nickte der Frau daraufhin kurz zu, er war kein Freund großer Worte ehe er meinte: „Unsere Exfiltartion verschiebt sich. Die Alienflotte blockiert den Luftraum über dieser Basis. Können Sie dieses Artefakt zu Fuß abtransportieren?“ „Wozu Herr Hauptmann ich dachte wir werden Blockiert?“ fragte Leutnant Martins umgehend. „Damit haben sie zwar recht, aber in unserer LZ können wir uns besser Verteidigen als hier, Die Sicherungswaffen der Landefähren könnten uns Decken.“ Antwortete Hauptmann White, welcher der Basis nicht allzu viel Zutraute, wenige gezielte Schüsse würden die Konstruktion wohl über ihren Köpfen zusammenfallen lassen. „Ich würde davon abraten Herr Hauptmann. Das Artefakt ist sehr schwer, ich bezweifle das selbst einer Ihrer Männer es tragen könnte. Zudem dürfen wir keine Beschädigung riskieren.“ antwortete Commander Lucite während sie energisch den Kopf schüttelte. „Verstehe, was genau ist dieses Artefakt eigentlich?“ fragte Hauptmann White dann, immerhin wollte er wenigstens Wissen für was er seinen Kopf hin hielt.

Commander Lucite warf Leutnant Martins daraufhin einen kurzen unsicheren Blick zu, es war offensichtlich dass sie sich nicht sicher war ob es eine gute Idee war dem Acharransichen Offizier zu erläutern was sie genau erforschten. „Ich würde es ihm sagen Commander. Nicht nur das wir ohne ihre Unterstützung keine Chancen haben dieses Loch lebend zu verlassen, wir könnten sie auch kaum aufhalten wenn sie sich entscheiden das Artefakt an sich zu nehmen, diese Leute haben sich durch dutzende wenn nicht gar hunderte dieser Viecher gemetzelt um hier her zu kommen, das sollten wir nicht vergessen.“ Meinte Martins umgehend. Hauptmann White verharrte währenddessen aufmerksam aber stumm und wartete ab, er wusste wann es klüger war sich heraus zu halten. „Also schön, folgen Sie mir.“ Meinte Commander Lucite dann nach kurzer Bedenkzeit und winkte White hinter sich her. Dieser folgte der Frau umgehend zu der Milchglasröhre. Als sie vor der Konstruktion angelangt war tippte Commander Lucite einen kurzen Befehl in ein Bedienfeld ein, worauf die Röhre durchsichtig wurde. Im inneren der Röhre befand sich dabei ein einfacher Analysetisch der ein darauflegendes Einförmiges Objekt von unten mit einem dunkelblauen Licht anstrahlte. Über dem etwa anderthalb Meter hohen Einförmigen Objekt befand ich dabei ein zweiter Analysetisch der das Objekt von oben anstrahlte, die bedien Tische waren dabei durch eine zweite Glasröhre verbunden. Vermutlich war der Raum zwischen den beiden Röhren unter Vakuum gesetzt um eine zusätzliche Barriere zwischen was auch immer sich im inneren befand und der Besatzung der Basis dar zu stellen. „Und was ist das Commander?“ fragte Hauptmann White dann während er das Mattgraue Ei näher musterte, über seine Oberfläche zog sich ein Feines Rankenartiges Muster das sich jedoch farblich nicht von der restlichen Oberfläche abhob. „Das wissen wir auch nicht genau. Unsere Sensoren können die Oberfläche nicht durchdringen, allerdings deuten Öffnungen auf der Unterseite die als Abgasausläse für eine art von Triebwerk dienen könnten auf eine art von Sonde hin.“, „Oder einen Aliengefechtskopf.“ fügte Hauptmann White umgehend an, immerhin konnte sich unter der Oberfläche genauso gut eine Sprengladung befinden.

„Soldaten…“ meinte Commander Lucite daraufhin ehe sie meinte: „Das ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Wie Sie eventuelle bemerkt haben ist das Objekt reich verziert was eher ungewöhnlich führt ein einfaches Waffensystem wäre. Zum anderen ist die Formgebung ungeeignet für einen Gefechtskopf. Ein Großteil des intern zur Verfügung stehenden Volumens wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Antriebssystem in Beschlag genommen was die Größe und Kraft eines Sprengsatzes stark limitiert und für einen Kinetischen Gefechtskopf ist die Form sogar noch ungeeigneter.“ Erklärte Commander Lucite. „Ich sehe Sie haben sich Gedanken gemacht.“ stellte Hauptmann White dann fest ehe er den Blick von dem Alienobjekt abwandte, er hatte genug gesehen. „Was werden Sie nun tun?“ fragte Commander Lucite dann. „Den Perimeter halten, solange es notwendig ist.“ Antwortete Hauptmann White entschlossen. „Wir werden Sie dabei mit allen verblieben Kapazitäten unterstützen, aber auf Dauer Kämpfen selbst Ihre Sodalen hier auf verlorenem Posten.“ Stellte Leutnant Martins umgehend fest. „Wir müssen ja auch nur durchhalten bis die Orbitalen Einheiten einen Weg gefunden haben die Feindliche Blockade zu überwinden, dann werden wir umgehend exfiltriert.“ Antwortete Hauptmann White optimistisch, bislang war er von den Aliens nicht allzu sehr beeindruckt, sicher sie waren zweifelsohne intelligent und Gefährlich im Nahkampf, aber für die schwer gerüstete Acharransiche Marineinfanterie waren sie keine allzu große Bedrohung, immerhin hatten sie noch keinen einzigen Soldaten verloren und das trotz einiger heftiger Gefechte.
~~~Ende Kapitel 24~~~

mfg.: Tg

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12 Sep 2020 16:04 #90029 by Todesgleiter
Kapitel 25: Durchbruch

„So können wir nicht weiter machen…“ dachte sich Kapitän Saab durchaus frustriert, die Alienflotte hatte in der dichten Atmosphäre des Planeten Stellung bezogen und nutzte eben jene Atmosphäre nun als eine art Tarnmantel. Durch ihre Positionierung konnten die Aliens zudem jegliches Fluggerät abfangen das versuchte entweder von der Unionsbasis zu entkommen oder dorthin zu gelangen während die Position nahe der Basis gleichzeitig den Einsatz von Flächendeckendem Beschuss unmöglich machte. Ebenso arbeitet die Zeit für Alienkräfte, immerhin hinderte sie nichts daran weitere Truppen zu landen um das verbliebene Kontingent der Unionstruppen und die Unterstützenden Acharranischen Truppen schlussendlich doch noch zu überwältigen. Allerdings wollte dem Kapitän keine Lösung für dieses Problem einfallen, zwar war er sich mittlerweile ziemlich sicher die Feindliche Flotte in einem offenen Gefecht schlagen zu können, dafür sprach schon die Tatsache dass die Fremden Kräfte sich aktiv vor ihm versteckten, doch im Moment schien es unmöglich eine derartige Situation herbei zu führen. „Wir müssen sie entweder raus scheuchen oder sichtbar machen…“ dachte er sich Kapitän Saab dann während er angestrengt über der Situation grübelte. Er war nicht zum Anführer eines Kompletten Patroulliengeschwaders geworden weil er schnell aufgab. „Rausjagen können wir vergessen, die Wissen das wir sie in dieser Suppe nicht sehen könnten oder vermuten es zumindest, also müssen wir dafür Sorgen das wir sie sehen können.“ Dachte sich der Kapitän dann ehe er den Einfall hatte auf den er die ganze Zeit gewartet hatte: „Hören nicht sehen!“, „Taktik, koppelt die Zielsuchsensoren mit den Atmosphärensensoren, Navigation: Start von mehreren Monitor Bojen vorbereiten!“ befahl Kapitän Saab dann. Seine untergeben folgten der Anweisung ohne Umschweife und ohne Zeit mit Fragen zu vergeuden, lediglich Exul Yacklas zog fragend eine Augenbraue hoch ehe sie fragte: „Sir?“

„Die Atmosphäre dieses Planeten ist sehr dicht, weshalb sie einen effektiven Schutz vor unseren Abtastungen bietet. Allerdings sorgt die hohe Atmosphärische Dichte auch dafür dass sich die Atmosphäre eher wie eine Flüssigkeit als wie ein Gas verhält. Unter anderem sollten Schallwellen sehr viel weiter getragen werden und das werden wir zu unserem Vorteil nutzen. Mithilfe der Bojen werden wir Hochfrequente Pulse aussenden die durch das Atmosphärische Medium reisen und von Festen Objekten zurückgeworfen werden. Wenn wir die Reise der Impulse mithilfe der Atmosphärensesoren überwachen, müssten wir fähig sein die Exakte Position der Feindflotte zu bestimmen.“ Erklärte Kapitän Saab umgehend. „So ähnlich wie ein Sonarapparat der früher auf Unterseebooten benutzt wurde?“ fragte Exul Yackals daraufhin. „Exakt Exul.“ Stimmte Kapitän Saab zu, das Prinzip war immerhin verwand wenn auch nicht exakt identisch. „Eine gute Idee Sir.“ Stimmte Exul Yackals sofort zu und warf ihrem Vorgesetzten einen anerkennenden Blick zu. „Bojen Startbereit Sir.“ Meldete dann Leutnant Kharsow der die Navigation unter sich hatte und damit auch über alle nicht taktischen Sensoren verfügte. „Taktik Status?“ verlangte Kapitän Saab daraufhin zu wissen, sobald die Bojen unterwegs waren würden sie nur ein kurzes Zeitfenster haben ihre Treffer an zu bringen, die Aliens würden die Bojen zweifelsohne abschießen, ebenso verfügten die Bojen nicht über ausreichenden Lagekontrolltriebwerke um ihre Position in der dichten Atmosphäre halten zu können, sie würden daher auch ohne gegnerische Einwirkung früher oder später abtreiben oder auf dem felsigen Grund zerschellen. „Kopplung der Zielsuchsensoren mit den Atmosphärensensoren abgeschlossen Sir, wir können nun jeden Wirbelsturm auf der Oberfläche zielgenau beschießen.“ Antwortete Leutnant Marks mit einem Anflug von Sarkasmus. „Konzentration Leutnant, sobald die Bojen gestartet sind müssen Sie bereit sein die Feindflotte umgehend unter Feuer zu nehmen uns bleiben vermutlich nur wenige Sekunden bevor sie die Bojen entdecken und neutralisieren.“ Wies Kapitän Saab seinen untergeben umgehend zu Recht, sie konnten es sich im Moment nicht leisten Unkonzentriert zu sein. „Verstanden Sir.“ Quittierte der Angesprochenen sofort und fügte sich damit widerstandslos den Anweisungen seines Vorgesetzten.

„Bojen Starten!“ befahl Kapitän Saab dann. Umgehend schossen daraufhin mehre Bojen aus ihren Abschussvorrichtungen in Richtung des Planeten los. Die Reisezeit war nicht sonderlich lange, immerhin befand sich das Geschwader in einem Geostationären Orbit mehr oder weniger über der Unionsforschungsanlage. Sobald die Bojen dann in der Blickdichten Atmosphäre verschwunden waren meldete Leutnant Kharsow: „Beginne mit aussenden von Hochfrequenzpulsen.“, „Taktik das ist ihr Startsignal!“ meinte Kapitän Saab sofort darauf während er sich ins einem Stuhl nach vorne lehnte. „Ziele erfasst, Feuer mit allen verfügbaren Geschützen.“ Meldete Leutnant Marks dann nach einer kurzen Pause. Sofort darauf brach die Sprichwörtliche Hölle über den ahnungslosen Alienschiffen herein. Trotz der Bremswirkung der Atmosphäre verfügten die Geschosse noch über genügend Kinetische Energie um die Panzerrung der getroffen Schiffe übel in Mitleidenschaft zu ziehen. Insbesondere die Spinalen Hauptgeschütze der beiden Zerstörer des Geschwaders machten kurzen Prozess mit den Alienschiffen. Allerdings reagierten die Aliens umgehend und verließen ihre bisherigen Positionen in der Hoffnung dem Feuer entkommen zu können. Gleichzeitig eröffneten sie selbst das Feuer auf die nächste der Bojen. „Sie bewegen Sich Sir.“ Stellte Exul Yackals daher fest. „Exfiltriert die Bodentruppen und das Unionspersonal bei der erstbesten Gelegenheit.“ Wies Kapitän Saab umgehend an, er wollte seine Truppen nicht länger als unbedingt nötig auf der Oberfläche dieses Unsympathischen Planeten lassen, sollten die Aliens doch dort vergammeln wenn sie wollten. „Sie haben eine weitere Boje ausgeschaltet, wir verlieren die Zielerfassung.“ Meldete Leutnant Marks dann. „Stellen Sie um auf Flächenbeschuss so lange kein Risiko besteht den Unionskomplex oder unsere LZ zu treffen.“ Erwiderte Kapitän Saab routiniert. „Freigabe für Fragmentbeschuss?“ fragte Leutnant Marks daraufhin knapp. „Erteilt Leutnant.“ Antwortete Kapitän Saab umgehend.

„Fragmentbeschuss? Sir, damit riskieren wir massive Kollateralschäden auf einer Welt die zur Galaktischen Union gehört.“ Warf Exul Yacklas sofort ein. „Nicht Offiziell, diese Welt ist offiziell Niemandsland. Zudem bezweifele ich das sich außer diesem Forschungsposten noch irgendetwas von Wert für die Union hier befindet, dazu ist dieses System zu abgeschieden vom Unionsraum und viel zu schlecht geschützt.“ Antwortete Kapitän Saab umgehend. „Ich verstehe Sir, ich wollte bloß verhindern das wir ausversehen eine weitere Konfrontation mit der Galaktischen Union Riskieren.“ Rechtfertigte sich Exul Yacklas umgehend, sie diente noch nicht lange unter Kapitän Saab zudem war es ihr erster Posten als Erster Offizier was sich häufiger in deutlicher Nervosität niedersachlug. „Keine Notwendigkeit sich zu rechtfertigen Exul. Ihr Einwand war berechtigt.“ Meinte Kapitän Saab daher ehe er seine Aufmerksamkeit wieder auf das laufende Gefecht, das im Moment eher wie eine Orbitalbormbardierung verlief, richtete. Dadurch entging dem Kapitän der Anblick seines nun deutlich erleichtert wirkenden ersten Offiziers. „Leutnant Flores für Kommandobrücke.“ Meldete sich dann der Kommandeur der Bodentruppen zu Wort. „Ich höre?“ bestätigte Kapitän Saab umgehend. „Exfiltration aller Einheiten eingeleitet Sir, halten sie die Aliens noch ein bisschen beschäftigt die Fähren werden in etwa zwei Minuten an der Exfiltrationszone eintreffen.“ Meldete Leutnant Flores umgehend. „Verstanden Leutnant, keine Sorge die Aliens haben im Moment andere Probleme als die Fähren.“ Antwortete Kapitän Saab umgehend gehässig. „Bestätigt Sir, Flores aus.“ Quittierter Leutnant Flores dann ehe er die Verbindung wieder frei machte um Kapitän Saab die Möglichkeit zu geben sich wieder auf die Bekämpfung der feindlichen Flotte zu verlegen. „Ihre Taktiken und Vorgehensweisen sind erstaunlich ineffektiv…“dachte sich Kapitän Saab während er dem Geschosshagel zuschaute welcher auf der Oberfläche des Planeten niederging. Die Aliens schienen nicht wirklich auf einen bewaffneten Konflikt vorbereitet gewesen zu sein, ihre Waffen schienen ineffektiv und ihre Taktiken waren inadäquat, was beides höchst erstaunlich war wenn man die Aggressive Herangehensweise der Aliens bedachte, sie hatten nicht einmal versucht Kontakt mit dem Geschwader auf zu nehmen sondern umgehend das Feuer eröffnet. „Da steckt mehr dahinter und vermutlich hat dieses Artefakt etwas damit zu tun. Nur was?“ Dachte sich der Kapitän dann, immerhin viel ihm sonst kein Grund ein weshalb die Aliens ausgerechnet diesen Planeten hätten Angreifen sollen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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