Ein neues Zeitalter - Wiedervereinigung

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28 Mar 2020 14:05 #89966 by Todesgleiter
Hallo Leute, war eine etwas längere Pause aber ob es euch gefällt oder nicht, ich bin wieder da! :D
In diesem Brandneuen Zukunftsuniveusum geht es um die Herrausforderrungen der Menschlichen Gesleschaft zurück zu alterm Glanz zu finden nachdem sich die Menschen mal wieder selbst erledigt und in ein Galaxie weites Dunkles Zeitalter katapultiert haben. Natpürlcih gibt es veerschiede Fraktionen udn Staaten die alle so ihre eigene Vorstellung davon haben wie die Zukunft ausehen sollte, Konflikte sind also Vorprogramiert. Aliens sind (zumindest bis jetzt ;) ) kein Thema.

Ich hoffe das jeder der Lust und laune hat sich in dieses neue Universum hinein zu Versetzen sich gut Unterhalten fühlt (Und vielleicht auf andere Gedanken kommt in dieser ganzen Hysterie...). Wie immer gillt natürlich das jeder Frei ist seine Meinung zu äusern, oder es eben zu lassen. Mit dem Titel bin auch noch nicht so ganz zufrieden, wer da bessere Vorschläge hat, darf diese gerne vorbringen ;)

So jetzt ohne weiteres Herum geschwaffele:
Kapitel 1: In Wichtiger Mission

Sabine besah sich ihr Spiegelbild um ihre äußeres zum Wiederholten Male zu überprüfen, immerhin wollte sie sich am Heutigen Tage keinen Fehler leisten, dafür war ihre Mission zu wichtig. Vorläufig wieder mit ihrem Aussehen zufriedengestellt drehte sie sich dann auf ihrem Stuhl herum um den Blick wieder ihrem Arbeitstisch zuzuwenden in dessen Gläserner Tischplatte diverse Info Texte projiziert waren. Die meisten davon waren Berichte der Tiefraumaufklärung und Geheimdienstberichte. „Das ist nicht gerade viel…“ dachte sich Sabine dann während sie die Texte überflog, eigentlich hatte sie gehofft mehr Informationen bekommen zu können. Aber wie es aussah musste sie sich hauptsächlich auf Vermutungen verlassen da es schlichtweg keine harten Fakten zu geben schien. „Nun wenn das wirklich was wird, ist es auf jeden Fall die Herausforderung die ich immer wollte.“ Dachte sie sich dann mit einem schiefen grinsen. Da es nicht so wirkte als würde sie in der Lage sein sich irgendwelchen Interessanten oder wichtigen Informationen anzulesen deaktivierte Sabine die Anzeige im inneren ihres Tisches und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. „Ich muss mir Gedanken über meine Verhandlungsstrategie machen…“ dachte sie sich dann und tippte mit einem Finger auf die Lehne Ihres Stuhles. Allerdings war Sabine sehr wohl klar das es nicht viel gab das sie bei einer Verhandlung vorbringen konnte außer an ihr gegenüber zu appellieren, ein Unterfangen das durch die anderen Diplomaten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gerade vereinfacht werden würde. „Sie werden schon einsehen dass es auch für sie die beste Option ist der Union beizutreten und das sie dafür Zugeständnisse machen müssen.“ Dachte sie sich dann beinahe Hoffnungsvoll, obwohl sie sehr wohl wusste dass dies nicht Unbedingt der Fall sein würde immerhin befand sich die Galaktische Union, das Leuchtfeuer Menschlicher Zivilisation nach der ewigen Dunkelheit des großen Krieges schon seit mehreren Jahren im Zustand eines Kalten Krieges mit dem Mysteriösen Acharrus Staat. Über den seit seiner Entdeckung bis heute kaum Informationen vorlagen die über die Tatsache dass es sich um früherer Kolonisten, die während des Großen Krieges, wie so viele andere auch von der Erde abgeschnitten worden waren handelte hinausgingen.

„Achtung Kommandobrücke an alle wir verlassen den Überlichttransfer in wenigen Sekunden, bereiten Sie sich für plötzliche Beschleunigungskräfte vor.“ Verkündete dann die Stimme des Kapitäns nach einem durchdringenden Warnton. Sabine folgte der Anweisung umgehend und brachte ihren Stuhl in eine Aufrechte Position und drehte ihn entgegen der Flugrichtung während sie sich angurtete, sie hatte schon gesehen wie ein erwachsener Mann beim Rückfall in den Normalraum quer durch den Raum geschleudert worden war und hatte keine Lust dasselbe Schicksal zu erleiden. „Achtung Verlassen von Transfer in zehn Sekunden.“ Meldete die Stimme des Kapitäns dann ruhig und routiniert. Dann begann das ganze Schiff zu vibrieren, Sabine wusste jedoch dass dies nur die Vorboten dessen waren was nun kommen würde. Plötzlich fühlte sie sich dann als würde sie mit mehreren Hundert Stundenkilometern Frontal auf eine Betonmauer prallen und wurde tief in ihren Stuhl gedrückt während sämtliche Luft aus ihren Lungen wich, nur mit Mühe konnte sie dabei verhindern das auch der Inhalt ihres Magens nach außen gepresst wurde. Glücklicherweise endete diese äußerst unangenehme Erfahrung ebenso schnell wieder wie sie begonnen hatte und die massiven Kräfte vergingen innerhalb eines Augenblickes. Sabine atmete daraufhin einmal tief und keuchend durch, auch wenn dies bei weitem nicht ihre erste Interstellare Reiße war, so wirklich hatte sie sich nie daran gewöhnt und bevorzugte ihren ruhigen Arbeitsplatz im Unionshauptqaurtier an Bord der Leuchtfeuer Station im Erdorbit. „Kommandobrücke an alle: Überlichttransfer erfolgreich abgeschlossen, andocken an Axilar Station in zehn Minuten.“ Melde die Stimme des Kapitäns dann. Der routinierte Offizier hörte sich dabei nicht so an als hätten ihn die Beschleunigungskräfte wirklich gestört.

Das war Sabines Stichwort, ab jetzt wurde es immerhin ernst. Mit der Situation angemessen strenger Miene erhob sie sich von ihrem Stuhl um den Rest ihrer Delegation sowie die Delegation der Solari Föderation zu treffen die mit demselben Schiff reiste, immerhin kamen sie alle aus dem Sol System. Noch war sie dabei nicht Nervös, jedenfalls nicht allzu sehr, während sie durch die Korridore des Schiffes lief. Botschafter Willis von der Föderation war ihr immerhin schon lange bekannt und ein Aufgeschlossener Mann welcher schon mehr als einmal ein Nützlicher Verbündeter gewesen war. Nach nur kurzem Fußmarsch durch die Korridore des Schiffes erreichte Sabine dann den Schleusenvorraum. Für gewöhnlich dienten diese großzügigen Räumlichkeiten als Bereitschaftsräume für die Marineinfanterie, in diesem Speziellen Fall diente der Raum jedoch als Diplomatisches Vorzimmer in dem sich die Delegationen treffen konnten und sich vor der Bevorstehenden Konferenz zwanglos austauschen konnten. Natürlich blieb Sabines Ankunft nicht lange unbemerkt, soweit sie wusste war Willis ein Früherer Geheimdienstmitarbeiter und wusste immer wer sich alles in seiner Umgebung aufhielt. „Frau Delegierte schön Sie wieder zu sehen. Sind Sie etwa Aufgeregt, oder weshalb sind Sie schon so Früh hier?“ fragte Willis dann nachdem er zu Sabine geschlendert war. Sabine schaute den älteren Mann daraufhin direkt an und antwortete: „Es freut mich auch Sie wieder zu sehen Botschafter Willis und ja ich kann nicht Bestreiten das ich ein wenig Aufgekratzt bin. Uns stehen wichtige und Möglicher weiße wegweisende Verhandlungen bevor.“. Willis nickte daraufhin wissend und meinte: „Ich weiß was Sie meinen, wenn es uns tatsächlich gelingt den Acharrus Staat davon zu überzeugen der Union beizutreten wäre das ein immenser Gewinn. Schon viel zu lange sind die Randzonen von der Zivilisation abgeschnitten.“, „Ich hoffe die anderen Botschafter sehen das ähnlich.“ Stellte Sabine umgehend fest, die Galaktische Union war immerhin lediglich ein Zusammenschluss Unabhängiger Staaten mit begrenzter Weisungsbefugnis, Vergleichbar mit den Vereinten Nationen früherer Tage. „Spielen sie auf den Astoria Konzern an?“ fragte Willis umgehend wobei er kaum merklich die Miene verzog, es war ein offenes Geheimnis das die Solari Föderation nicht gerade das beste Verhältnis mit dem vor wenigen Jahren für unabhängig erklärten Astoria Konzern unterhielt. Tatsächlich würden sie die beiden Mächte ohne die Union wohl im Krieg befinden. „Nicht nur, die Vertreter der Heilligen Republik sind auch nicht unbedingt für ihre Aufgeschlossenheit bekannt.“ Antwortete Sabine.

„Machen Sie sie keine Sorgen die Solari Föderation wird ihnen den Rücken decken und ich denke das ich damit auch für die Republik Centauri sprechen kann.“ Meinte Willis dann gutmütig. „Ich weiß.“ Stellte Sabine fest. Die Solari Föderation und die Republik Centauri waren immerhin die beiden Gründungsmitglieder der Galaktischen Union und waren die Leuchtenden Beispiele dafür über seinen eigenen Schatten zu springen. Immerhin kämpfte die Solari Föderation einen Jahre langen Brutalen Krieg gegen die Republik Centauri um die Verlorene Kolonie im Alpha Centauri System zurück unter die Kontrolle der Erde zu bringen. Nach Jahren des Sinnlosen Sterbens sahen dann jedoch die Verantwortlichen auf beiden Seiten ein dass es nichts zu gewinnen gab und Liesen die Waffen ruhen. Heute waren die beiden Staaten Enge Alliierte und die treibenden Kräfte in der Galaktischen Union. „Vielleicht taucht die Delegation aus Acharrus ja auch gar nicht auf, würde mich jedenfalls nicht verwundern, die Leute denken so Rückständig.“ Meinte Willis dann Schulterzuckend. Sabine nickte daraufhin zustimmend, es war ihr Unbegreiflich wie die Politische Führung des Acharrus Staates der Meinung sein konnte sich gegen die Union durchzusetzen. Allerdings hatte sie trotzdem ein mieses Gefühl in der Magengegend. Die Wenigen Informationen welche sie über den bis vor kurzem gänzlich unbekannten Staat inmitten der seit langem verlorenen Grenzzonen hatten machten klar das man den Acharrus Staat durchaus ernstnehmen musste. Immerhin befand sich der Staat in einer dauernden Kriegssituation an allen Fronten und expandierte wohl gewaltsam in die Territorien diverser Söldnergruppen und Warlords welche nach dem großen Krieg die Herrschaft in den Grenzgebieten außerhalb des Zivilisierten Kerns der ältesten Kolonien an sich gerissen hatten.
~~~Forstetzung im nächsten Post~~~

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28 Mar 2020 14:07 #89967 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„In dem Fall könnten wir die Gelegenheit zumindest nutzen um über die Aggressionen zwischen Astoria und der Heilligen Republik Echar zu sprechen und diesen Streithänen etwas Besonnenheit in die Dickschädel zu Hämmern.“ Stellte Sabine dann fest. „Solange Sie nicht zufällig einen Presslufthammer zur Hand haben wird Ihnen das fürchte ich schwer fallen.“ Meinte Willis umgehend schmunzelnd. Sabine musste daraufhin kurz schnauben Sie genoss es sich mit Willis Unterhalten zu können, die Lockere und Offene Art des Mannes war entspannend. „Entschuldigen Sie Gesandte, Botschafter.“ Mischte sich dann eine junge Frau mit schulterlangem schwarzen Haar und einer Modischen Brille ein. Sabine reagierte sofort, ihre Persönliche Assistentin Roseanna Rizzo meldete sich für Gewöhnlich nur wenn sie etwas von Belang beizutragen hatte: „Ja Frau Rizzo?“, „Ich habe soeben Meldung von einem Militärischen Überwachungsposten in der Region erhalten, sie verfolgen mehrere Phantomsignale in Reichweite.“, „Phantomsignale, Was hat das zu bedeuten?“ fragte Willis umgehend alarmiert. Bei Phantomsignale handelte es sich um Kontakte die zwar von den Sensoren erfasst wurden jedoch nicht Identifiziert werden konnten. In der Regel deutete ein Phantomsignal daher auf Ärger hin da ein möglicher Aggressor seine Identität zu verschleiern versuchte. „Wir befinden uns nahe der Grenze zum Gesetzlosen Raum Herr Botschafter, das könnte alles Mögliche sein.“ Meinte Sabine obwohl auch sie ein ungutes Gefühl hatte. Zwar stimmte es da der Ort der Konferenz, die Axilar Station an der Grenze des von der Union kontrollierten Raumes lag, allerdings war weder die Station noch das Sonnensystem in dem Sie sich befand für fremde Kräfte besonders interessant, handelte es sich doch lediglich um einen kleinen Vorposten der als Basis für Forschungsschiffe welche die Planeten und deren Geologie studierten diente. Soweit sie wusste gab es in der Region für Gewöhnlich so gut wie keine Aktivität. „Ich werde umgehend eine Untersuchung der Signale anfordern.“ Stellte Sabine daher fest, sie wollte kein Risiko eingehen, nicht wenn sie viel auf dem Spiel stand. Zwar bezweifelte sie das Kräfte aus den Randzonen es wagen würden die Konferenz zu überfallen, aber Vorsichtig zu sein war besser als Nachsichtig sein zu müssen.

Willis nickte bestätigend und meinte: „Und ich werde Anfragen ob wir einen Schnelle Eingreiftruppe auf der Rückhand haben können, nur für den Fall.“, „Wäre das nicht eigentlich im Zuständigkeitsbereich der Vereinten Völker Republik?“ fragte Sabine umgehend neckend. „Ich denke wir wissen beide dass die VVR dieser Verantwortung nicht nachkommen wird.“ Stellte Willis umgehend klar, die VVR kämpfte noch immer um ihr Existenzrecht das von der Heiligen Republik in Frage gestellt wurde und verfügte über keine Konkurrenzfähige Streitmacht was die Führung der Republik jedoch in keinster Weiße davon abhielt ihre Territorialen Ansprüche sowie ihre Souveränität bei jeder Gelegenheit breit zu treten. „Ich fürchte Sie haben Recht Herr Boshafter, allerdings bitte ich Sie im Namen der Galaktischen Union darum eine Durchfluggenehmigung bei den Behörden der VVR zu beantragen. Es gibt so schon genügend Unstimmigkeiten innerhalb der Union.“, „Natürlich Frau Gesandte.“ Antwortete Willis. Sabine wandte sich daraufhin von dem Botschafter ab um eine der Ungenutzten Mehrzweckkonsolen in einem der kleinen Nebenräume aufzusuchen, vielleicht konnte sie ja mehr in Erfahrung bringen und eventuelle eine weitere Abordnung Unionstruppen für die Sicherung der Konferenz erhalten.
Nur wenig später hatte sich Sabine dann an der Konsole angemeldet und sich selbst Autorisiert, worauf sie Zugriff auf eine Abgesicherte Version des Strategischen Netzwerkes der Union erhielt. Zwar reichte weder ihre Autorisierung noch die Sicherheitsstufe des Zugriffspunktes aus um die wirklich wichtigen Informationen angezeigt zu bekommen, aber für Sabines zwecke reichten die zur Verfügung stehenden Informationen vollständig aus. „Dann wollen wir mal sehen…“ dachte sich Sabine während sie mit geübt flinken Fingern durch die Benutzer Oberfläche Navigierte. Obwohl sie nur Selten mit Strategischen oder taktischen Systemen zu tun hatte benötigte Sabine nicht lange um die Liste derzeit erfasster Kontakte aufzurufen immerhin waren die Benutzeroberflächen sämtlicher Unionssystem nahezu identisch aufgebaut um die Arbeit für Personen die mit mehreren Systemen zur selben Zeit oder kurz hintereinander Arbeiten mussten deutlich zu vereinfachen und die Arbeitseffizienz zu erhöhen. Schnell hatte sie dann auch die Erwähnten Phantomkontakte gefunden, sie waren nicht schwer zu finden wenn man wusste wonach man suchte. „Warum haben Sie keine Aufklärungssonde entsandt?“ fragte sich Sabine dann Stirnrunzelnd. Immerhin verfügten sämtliche Schiffe und Installationen unter Unionskontrolle über Überlichtfähige Aufklärungssonden die exakt für Fälle wie diesen Vorgesehen waren. Noch abstruser fand Sie jedoch dass sämtliche Patrouillen in der Region offenbar abkommandiert waren um andere Sektoren zu Verstärken. „Da Stinkt etwas gewaltig…“ dachte sich Sabine umgehend alarmiert. Allerdings reichten ihre Befugnisse nicht aus um herauszufinden wer die Patrouillen abkommandiert hatte oder was der derzeitige Befehl der Flottillen war.

Sehr wohl reichten Sabines Autorisierungen jedoch dafür aus eine Dringlichkeitsanfrage zu stellen, sie war immerhin Delegierte der Galaktischen Union und unterstand direkt dem Unions Kommission, damit war sie niemand den man einfach ignorieren konnte. „Sobald ich hier fertig bin werde ich Nachforschungen anstellen was da schief gelaufen ist.“ Dachte sich Sabine dann entschlossen während sie den Verdacht niederkämpfte das es sich bei den Vorkommnissen nicht um Fehler sondern um einen Perfiden Plan handelte der das Ziel hatte die heutige Konferenz zu Torpedieren. „Leide ich etwa an Verfolgungswahn?“ fragte sich Sabine daher selbst während sie den Kopf schüttelte und sich wieder von der Konsole abmeldete. Sie hatte ihren Teil getan, mit Sicherheit würden die Verantwortlichen der Unionsflotte reagieren, immerhin konnte sie sich nicht Vorstellen das einer der Militärs Lust hatte vor der Kommission erklären zu müssen warum er eine Dringlichkeitsanfrage ignoriert und damit wichtige Diplomatische Verhandlungen gefährdet hatte. „Hatten Sie Erfolg?“ fragte dann Sabines Assistenten die auf sicherem Abstand gewartete hatte. „Mehr oder weniger, es sieht so aus als hätte sich irgendwer einen gehörigen Patzer geleistet. Ich habe eine Prioritätsanfrage gestellt.“ Antwortete Sabine. „Glauben Sie dass diese Phantomkontakte uns wirklich Angreifen werden?“ fragte Roseanna und hörte sich dabei definitiv beunruhigt an. „Nein, zudem haben wir ja Sicherheitskräfte vor Ort, ich bin lediglich Vorsichtig.“ Erwiderte Sabine, auch wenn das nicht ganz der Wahrheit entsprach, sie hatte ein wirklich ungutes Gefühl was diese Situation anging. „Wir hätten diese Konferenz doch besser irgendwo im Kernterritorium abhalten sollen…“ dachte sie sich dann, auch wenn sie wusste dass der Ort nicht zufällig gewählt war. Durch die Wahl eines Konferenzortes außerhalb des Unions Kernterritoriums und nahe der Grenze zum Raumes Acharrus Staates hatte man gehofft seinem Verhandlungspartner entgegen zu kommen und den guten Willen der Galaktischen Union zu demonstrieren. Immerhin gab es zumindest auf Seiten der Unionsführung ernste Ambitionen des Acharrus Staat aufzunehmen, soweit Sie wussten erfüllte der Staat die meisten Voraussetzungen für eine Aufnahme bereits.

„Kommandobrücke an alle. Bereithalten für Andockvorgang an Axilar Station.“ Meldete dann die Stimme des Kapitäns erneut routiniert. Für die Besatzung des Schiffes war der Heutige Tag immerhin in keinster weiße besonders, lediglich dank der Diplomatischen Delegationen an Bord extra umständlich. Während das Schiff darauf seine Andockmanöver durchführte wandte sich Sabine zu ihren Verrammelten Untergeben um, welche mittlerweile alle eingetroffen waren und meinte: „Sie alle Wissen was heute auf dem Spiel steht. Ich spare mir daher ausufernde Reden. Denken Sie lediglich bei allem was Sie tun und sagen das Sie heute die Galaktische Union einem skeptischen Außenseiter gegenüber Vertreten.“ Zur Antwort erhielt Sabine umgehend ein kollektives zustimmendes Gemurmel und einige nickende Köpfe. Die Delegation bestand immerhin aus geschulten und eingewiesene Spezialisten, für sie war das alles daher wohl nicht Besonderes. „Kommandobrücke an alle: Andockvorgang abgeschlossen das Schiff kann sicher verlassen werden.“ Meldete dann die Stimme des Kapitäns. „Ich habe gar nichts gemerkt…“ Dachte sich Sabine umgehend überrascht, für gewöhnlich ging die Andockprozedur mit deutlich wahrnehmbaren Vibrationen einher, allerdings war Sabine auch noch nie mit einem der neuen LCA-4 Kreuzer gereist. „Na wenigstens etwas funktioniert gut.“ Dachte sie sich dann ehe sie ihre Gedanken auf die Bevorstehende Konferenz richtete.
~~~Ende Kapitel 1~~~

mfg.: Tg

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04 Apr 2020 13:58 #89968 by Todesgleiter
Kapitel 2: Gelungener Auftritt

Major Iwanow war angespannt, als Basis Kommandant der Axilar Station trug er im Moment immerhin eine immense Verantwortung, nicht nur das sich Diplomatische Delegationen aller Unionsmitglieder und sogar eine Abordnung der Unions Kommission an Bord seiner Station aufhielten, nein sie erwarteten auch noch das Eintreffen einer weiteren Delegation aus dem Acharrus Staat. Zu allem Überfluss waren auch noch mehrere Phantomsignale in der Umgebung geortet worden, was in Kombination dazu führte das er keine Ruhe mehr Fand. „Wird schon alles werden, wir haben ja eine kleine Flotte vor Ort…“ versuchte er sich dann selbst zu beruhigen, mit mäßigem Erfolg. Zwar stimmte es das die Station für die Dauer der Konferenz von einem kleinen Geschwader der Unionsstreitkräfte geschützt wurde und auch die Schiffe welche die Delegationen transportiert hatten waren schließlich vor Ort, doch trotzdem würde sich Major Iwanow erst wieder beruhigen können wenn die Konferenz vorbei war. Er wollte schließlich nicht mit dem Scheitern eines wichtigen Diplomatischen Treffens der Geschichte im Kontext stehen. „Ich hätte mit mehr Nachdruck weitere Schiffe anfordern sollen…“ dachte er sich dann verstimmt. Dabei wusste er sehr wohl dass er keine weiteren Schiffe erhalten hätte. Das Oberkommando stufte die Region nicht als sonderlich kritisch ein. Major Iwanow wusste es besser, zwar stimmte es das die Kräfte aus den Gesetzlosen Randzonen es selten wagten einen offenen Schlagabtausch zu Riskieren, das bedeutete jedoch nicht dass von ihnen keine Gefahr ausging. Kleinere Scharmützel und fanden praktisch Täglich an den Ausengrenzen der Union statt da die Kräfte der Union zu dünn gesät waren um die Grenzen effektiv schützen zu können. Daher entfiel der Löwenanteil des Grenzschutzes und der Bekämpfung der ausuferenden Piraterie in die Hände der Nationalen Streitkräfte der Unionsmitglieder.

Diese bewältigen die gestellten Aufgaben dabei jedoch nicht immer gleich effektiv. Unglücklicherweise war die Vereinte Völker Republik einer der Mitgliedsstaaten der seinen Grenzschutz eher schlecht als Recht im Griff hatte. Major Iwanow hatte mittlerweile aufgehört zu zählen wie viele Notrufe die Axilar Station von Zivilen Schiffen und kleineren Kolonien erhalten hatte. Bedauerlicher weiße war er nicht im Stande gewesen auf den Großteil davon zu Reagieren und hatte sich damit abfinden müssen die Streitkräfte der VVR über den Vorfall zu informieren. Aus den Nachrichten im Galnet, einer Art Interstellarem Internet, erfuhr er dabei jedoch regelmäßig dass die VVR Truppen das Problem entweder gar nicht oder erst mit ordentlicher Verspätung angegangen waren. „Hoffen wir das sie m Fall der Fälle Heute etwas Zeitiger reagieren…“ dachte sich Major Iwanow dann, immerhin war auch eine VVR Delegation an Bord. Plötzlich bemerkte er dann ein Warnsignal das auf der Übersichtskarte des Systems eingebildet wurde. Er wusste nur zu gut für was dieses Warnsignal stand. „Alle Kräfte in Bereitschaft, Unidentifiziertes Sprungereigniss geortet!“ befahl er daher sofort ehe er fragte: „Leutnant Zhang Bericht, Sofort!“ Noch während Major Iwanow aus dem Augenwinkel sah wie sich die Schiffe zu einer Verteidigungsformation vor der Station formierten und der Stationsweite Bereitschaftsalarm ausgelöst wurde erstatte Leutnant Zhang wie verlangt Bericht: „Unidentifiziertes Sprungereigniss geortet, Gravitative Scherkräfte deuten auf große Masse hin. Vermutlich eine Kampfgruppe Sir.“, „Eine Kampfgruppe?!“ dachte sich Major Iwanow umgehend alarmiert, keine Alliierte Kampfgruppe hatte sich angemeldet und auch ein Überraschungsbesuch schied aus. Die Transponder hätten eintreffende Unionsschiffe sofort identifiziert. Was nur den Schluss zu lies das es sich um eine Kampfgruppe aus den Grenzzonen handelte, nie hätte er es für möglich gehalten das die Ruch losen Mächte dieser Zone überhaupt die Ressourcen für so etwas hatten. „Evakuiert die Delegationen von Bord und sendet umgehend einen Notruf!“ befahl er dann. Denn der Major wusste dass seine Station selbst mit den Verteidigenden Schiffen nicht in der Lage sein würde eine komplette Kampfgruppe abzuwehren. „Evakuierung aller Zivilisten läuft Sir, Notruf gesendet.“ Meldete Hauptmann Taylor, Major Iwanows Stellvertreter und Taktischer Offizier umgehend. Im selben Moment konnte Major Iwanow die Ankunft der ungeladenen Gäste sehen. Es schien als würde der Raum selbst zerreißen während Wolken aus undurchdringlicher Dunkelheit in denen grelle Blitze zuckten aus dem Riss quollen. Alleine die Größe des Risses machte deutlich dass etwas Großes im Anmarsch war. Major Iwanow schluckte daraufhin als sich der Bug eines einzelnen Schiffes aus dem Riss schob, es war gewaltig. Nach etwa einer Sekunde hatte sich dann der ganze Rumpf aus dem Riss geschält. Das Schiff auf das der Major blickte stellte eine Abstrakte Form eines Diamanten dar, die Ober, sowie Unterseite war dabei jedoch deutlich flacher als die Flanken, während er Bug länger war und im Gegensatz zum abgerundeten Heck spitz zulief. Die Form des Schiffes machte seinen Zweck deutlich, es war ein Kriegsschiff, die Hüllenform erlaubte dabei einem Großteil der Geschütze auf ein Ziel vor dem Bug des Schiffes zu Feuern und hatten insgesamt weite Feuerwinkel die es einem Feind schwer machten das Feuer zu unterfliegen und einen toten Winkel auszunutzen.

„Was ist das Sir?“ fragte Hauptmann Taylor Schluckend. „Ich weiß es nicht. Aber viel Interessanter ist was die hier wollen.“ Antwortete Major Iwanow der selbst mit der Fassung ringen musste, diese Schiff war größer als Alles was er kannte, selbst die SDF Africa und ihr Schwesterschiff die SDF Australia, die beiden mächtigsten Kriegsschiffe im Unionsraum, unter dem Kommando der Solari Föderation waren nicht einmal halb so groß wie dieses Schiff. „Sir, Sie rufen uns.“ Stellte dann Leutnant Dubois fest und hörte sich dabei definitiv überrascht an. Auch Major Iwanow war von dieser Nachricht etwas überfahren, bewahrte jedoch Professionell die Fassung und befahl: „Leiten Sie die Verbindung über einen Gesicherten Proxy Server und stellen Sie durch.“, „Signal umgeleitet und durchgestellt Sir.“ Bestätigte Leutnant Dubois umgehend. Major Iwanow blickte daraufhin in das Gesicht eines Mannes mit scharf geschnittenen Gesichtszügen und leicht gebräunter Haut, die im Zusammenspiel mit seinem nicht vorhanden Bart, den Schwarzen Augenbrauen und dem kurz geschorenen Haar ein irgendwie exotisches Aussehen. „Hier Spricht Großadmiral Khouba von Bord der Stolz von Acharrus der Kaiserlichen Flotte Acharrons. Ich beschütze im Auftrag von Kaiser Achar III. Kronprinzessin Ahrissa. Die zu einer Konferenz mit Vertretern der Galaktischen Union auf dieser Raumstation anreißt. Ich erbitte Andockinstruktionen um die Kronprinzessin samt ihrer Begleitung auf Ihre Station zu überführen.“ Nach dieser Ansprache war Major Iwanow erst mal sprichwörtlich platt. „Das nenne ich mal übertrieben, außer denen ist noch keiner Auf die Idee gekommen ein Superschlachtschiff für den Transport seiner Diplomatischen Delegation zu verwenden…“ dachte sich Major Iwanow dann und beäugte das Schiff das Still im Raum verharrte kritisch. Er hätte nie gedacht dass es eine Macht aus den Grenzzonen fertig bringen könnte ein Schiff mit solchen Ausmaßen zu fertigen. Schließlich zog Major Iwanow all seine Courage zusammen und räusperte sich ehe er Antwortete: „Hier Spricht Major Iwanow, Stationskommandant der Axilar Station und Verantwortlicher für die Sicherheit der Konferenzteilnehmer, ich kann ihrem Schiff nicht gestatten sich der Station weiter zu nähern. Verfügen Sie über Transportfähren um die Kronprinzessin überführen zu können?“, „Wir verfügen über Geeignete Transportmittel Major, allerdings kann ich die Sicherheit der Prinzessin nicht Riskieren. Gestatten Sie daher eine Eskorte?“, „Eine Eskorte aus bis zu vier Raumjägern ist gestattet, solange die Jäger nicht selbst docken Großadmiral.“ Antwortete Major Iwanow mit schweißnassen Händen, sollte der Großadmiral sich weigern zu Kooperieren hatten sie ein Problem. „Ich habe Verstanden Major, eine Fähre mit vier Jägern als Eskorte wird in Kürze Starten.“ Antwortete Großadmiral Khouba dann ehe er die Verbindung ohne weitere Worte terminierte.

„Verflixt nochmal…“ dachte sich Major Iwanow daraufhin und wischte sich mit dem Handrücken einmal über die Stirn. Anschließend befahl er: „Evakuierung abbrechen, informieren Sie die Delegationen das die Vertreter des Acharrus Staates eingetroffen sind. Sorgen Sie außerdem für genügend Sicherheitspersonal in der Landebucht, ich traue der Situation noch nicht ganz.“, „Bestätigt ein Trupp Marineinfanteristen ist auf dem Weg zum Hangar.“ Meldete Hauptmann Taylor umgehend. Im selben Moment startete die angekündigte Fähre von dem Superschlachtschiff des Acharrus Staates und wurde, wie von Großadmiral Khouba angekündigt, von vier Raumjägern eskortiert. „Können wir die Taktischen Kapazitäten dieser Jäger bestimmen?“ fragte Major Iwanow dann. „Negativ Sir, die Fähre ist wie ihr Mutterschiff von einem Störfeld umgeben das exakte Abtastungen erschwert.“ Antwortete Leutnant Zhang umgehend. Major Iwanow musste daraufhin Grinsen, scheinbar war am Heutigen Tage nicht der einzige der an leichter Paranoia litt. Allerdings bedeutet diese Neuigkeit auch dass sie im Falle eines Überraschungsangriffes durch die Acharron Schiffe nur ein extrem kurzes Zeitfenster zur Reaktion hatten. Zwar war ein Überraschungsangriff unwahrscheinlich, würden ihre Gäste Feindselige Absichten hegen, hätten sie wohl einfach das Feuer eröffnet, aber dennoch behielt Major Iwanow die Anzeigen Genau im Auge.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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04 Apr 2020 14:00 #89969 by Todesgleiter
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Sabine rückte sich ein letztes Mal ihre Kleid zurecht und Faltete die Hände beschieden vor der Hüfte während sie den Soldaten neben sich einen Kritischen Blick zuwarf, ihrer Meinung nach erweckten sie den falschen Eindruck, aber der Stationskommandant hatte auf der Anwesenheit der Truppe bestanden. Offenbar fürchtete er dass die Delegation des Acharrus Staates in Wirklichkeit ein Enterkommando war. Nur einen Atemzug später sah Sabine dann ein Schiff auf den Hangar zuhalten, es wurde von vier weiteren kleineren Schiffen, vermutlich Raumjägern eskortiert und erweckte einen definitiv Wehrhaften Eindruck. Die Hülle war annähernd Kastenförmig mit zwei schlanken spitz zulaufenden Flügeln an den Flanken, aus denen in diesem Moment Paneele ausfuhren die wohl als Landestützen fungierten. Das Cockpit Lag dabei ähnlich einem Kampfflugzeug auf der Oberseite des Abgerundeten Buges und war damit vor Feuer vom Boden aus Geschützt. Alles in allem erweckte die Fähre eher den Eindruck eines Angriffsschiffes mit dem Truppen vom Orbit auf einen Planeten gebracht wurden als ein Transportmittel für Diplomatische Würdenträger. Als die Eskortjäger dann knapp vor dem Hangar abdrehten und die Fähre selbst schwungvoll wendete zuckte Sabine erschrocken zusammen, insbesondere als die Triebwerke der Fähre einen unangenehm warmen Abgastrahl in ihre Richtung schickten. „Haben die denn keine Gravitationstriebwerke?“ fragte sich Sabine dann selbst, Unionsschiffe nutzten im Landeanflug schon lange keine regulären Treibwerke mehr, sondern nutzten ihre Antigravitationstechnologie um ihre eigne Position ohne aufwirbelnden Luft und heiße Abgasstrahlen zu verändern. Der Acharrus Staat verfügte jedoch offenbar über keine derartige Technologie.

Schließlich setzte die Fähre hart auf was sich in einem lauten Metallischen Knall bemerkbar machte, die Hüllenpaneele welche als Landestützen fungierten verfügten wohl über keine Federrungen oder Überzüge aus weicherem Material um das Aufsetzen sanfter zu gestalten. Kaum war die Fähre aufgesetzt ertönte ein lautes Rauschen und ein weißer Nebel schoss aus den Abgasöffnungen der Triebwerke. „Spülen die etwa noch mit Flüssig Helium?“ fragte sich Sabine dann umgehend, das spülen mit flüssig Helium war bei älteren Treibwerken auf Plasmastromprinzip verbreitet um sie auf eine sicherere Temperatur abzukühlen nachdem das Treibwerk abgeschaltet war. Moderne Ionentriebwerke benötigten diese Prozedur nicht, da die Betriebstemperatur deutlich niedriger war. Schließlich senkte sich eine Ausstiegsrampe aus der, vermutlich von Mikroeinschlägen, vernarbten Hülle der Fähre und setzte mit einen vernehmbaren „klong“ auf dem Boden auf. Ähnlich den Ladestützen hatten die Designer der Fähre offenbar keinen Gedanken daran verschwendet die Ausstiegsrampe sanft aufsetzen zu lassen, was einmal mehr Sabines verdacht nährte das es sich um ein eigentlich rein Militärisch genutztes Sturmfahrzeug handelte. Dann ertönte kräftige Schritte und zwei Soldaten traten mit gezückten Waffen aus der Fähre. Ihr Aussehen war dabei so unerwartet das Sabine erst einmal einen erschrocken Schritt zurück machte während die Marineinfanteristen die der Major geschickt hatte umgehend eine Kampformation einnahmen. Die beiden Soldaten stoppten daraufhin auf der Austiegssrampe und musterten ihre Umgebung, jedenfalls vermutete Sabine das während sie langsam rückwärts lief, immerhin waren die Gesichter hinter Blickdichten Visieren verborgen die zu einer der ganzen Körper bedeckenden Nachtschwarzen Rüstung aus sich überlappenden Metallplatten gehörten. Die Rüstung sah dabei durchaus Massiv aus, Sabine bezweifelte das sie von einfachen Waffen durchdrungen werden könnte. Sehr wahrscheinlich handelte es sich daher um durch Servomotoren angetriebene Ganzkörperrüstungen welche den Träger vor jeglichem Umwelteinfluss abschirmten und ohne ihre Bewegungsunterstützenden Servomotoren eigentlich zu schwer waren um von einem Menschen getragen zu werden. Die Waffen der Soldaten passten zu dem Massiven Eindruck der Rüstungen, den Mündungen nach zu Urteilen verfeuerten sie großkalibrige Munition und sahen praktisch wie ein Schwarzer Stahlträger aus.

Es folgten daraufhin wenige Sekunden in denen sich die Soldaten des Acharrus Staates und die Marineinfanteristen der Axillar Station gegenseitig einschätzten und darauf warteten das der jeweils andere das Feuer eröffnete. Sabine nutzte diese Zeit um sich hinter die Marineinfanteristen zurück zu ziehen und gab dabei weniger auf ihre Ausstrahlung acht. Schließlich ließen die schwer gerüsteten Soldaten auf der Ausstiegsrampe ihre Waffen sinken und drehten sich erstaunlich Leichtfüßig auf der Stelle zur Seite um den Weg in das Innere der Fähre freizugeben. Sofort darauf ertönten weitere Schrittgeräusche, die sich dieses mal jedoch deutlich leichter anhörten. Nur kurz darauf kamen mehrere Frauen in Sicht die in zweier Reihen aus der Fähre Marschierten. In ihren Händen trugen sie lange dünne Speere mit weißem Schaft und Spitzen die aussahen als bestünden sie aus Kristall, ihre Körper wurden von etwa Knielangen Wickeltüchern in einem hellen Braun in das ein kompliziertes Muster aus Gold eingewebt war bedeckt welche an der Hüfte durch elegante und reich verzierte Gürtel zusammengehalten wurden. Die Arme und Schultern blieben dabei vollständig unbedeckt. Um den Hals wie auch um die Handgelenkte trugen sie kunstvolle goldene Reife während die Augen von schwarzen Linien eingerahmt wurden. Die Haare trugen sie allesamt kurzgeschoren, an ihren Blicken und der Art und weiße wie sich bewegten war sofort zu erkennen dass es sich wohl um eine Form von zeremonieller Leibwache handelte. Ohne die Marineinfanteristen, welche noch immer mit gezückter Waffe und leicht überrumpeltem Gesichtsausdruck bereit standen, auch nur eines Blickes zu würdigen stellten sich die Frauen dann zu einem Spalier vor der Fähre auf und verharrten dann regungslos auf ihren Posten.

Nur Sekundenbruchteile nachdem die letzte der Bewaffneten dann ihren Posten eingenommen hatte und mit starrem Blick auf die ihr gegenüber stehende Frau starrte trat eine weitere Gestalt aus der Ausstiegsöffnung der Fähre. Nur ein Blick genügte Sabine daraufhin um fest zu stellen das es sich dabei wohl um die Prinzessin handelte. Ihr Haupt war von einer kleinen Goldenen Krone mit einen großen Rubin über der Stirn gekrönt während ihr Haar im krassen Gegensatz zu ihren Zahlreichen Begleiterinnen bis an ihre Hüfte reichte und in regelmäßigen Abständen von Goldenen und reich verzierten Reifen hinter ihrem Rücken zusammengehalten wurde. Um ihren Hals trug sie ein weit ausladendes Kollier aus Gold in das über der Brust und auf den Schultern Faustgroße Rubine eingearbeitet waren. Das Kollier sowohl Schultern als auch den Großteil des Dekolletees verdeckte und musste es reichlich schwer und unangenehm zu tragen sein. Ansonsten war die Kronprinzesin jedoch eher spärlich bekleidet und trug außer einem weißen Lendenschurz der ihr bis auf etwa die Hälfte der Oberschenkel reichte und einem, ebenfalls weißen, Tuch das um ihre Brust gewickelt war nicht viel. So waren sowohl die Beine als auch der Bauch und die Arme, von dünnen zierreifen aus Gold um die Unterarme einmal abgesehen vollständig unbekleidet, lediglich die Füße steckten in einfachen Sandalenartigen Schuhen. Neugierig ihre Umgebung musternd Schritt die Kronprinzessin dann die Ausstiegsrampe hinab und schien von der Kulisse der Kampfbereiten Marineinfanteristen nicht wirklich beindruckt zu sein. Entschlossen trat Sabine daraufhin vor und hoffte inständig dass die Marineinfanteristen endlich die Waffen sinken lassen würden. Diese schienen jedoch viel zu beschäftigt damit zu sein die Prinzessin ungläubig anzustarren um auch nur daran zu denken ihre Waffen abzusenken. Schließlich erreichte die Kronprinzessin dann das Ende ihres Ehrenspaliers und stand damit unmittelbar vor Sabine. Diese mustere die junge Frau vor sich aufmerksam, die Kronprinzessin war ein wenig kleiner als sie, was ihrer Ausstrahlung jedoch keinerlei Abbruch tat. Schon ein Blick in das Gesicht der jungen Frau hatte Sabine genügt um fest zu stellen das sie hier kein junges naives und verwöhntes Mädchen vor sich hatte. Zwar schätzte Sabine die Kronprinzessin auf gerade einmal zwanzig Erdenjahre, doch der Blick und der Gesichtsausdruck der jungen Frau verlangten Respekt.

Sabine räusperte sich daher umgehend und breite die Arme zu einer Willkommensgeste aus ehe sie meinte: „Im Namen der Galaktischen Union und all Ihrer Mitglieder heiße ich Sie Willkommen, Willkommen zu einem neuen Zeitalter der Freundschaft.“ Aus dem Augenwinkel sah Sabine dabei wie die Marineinfanteristen endlich ihre Waffen sinken ließen und zur Seite Traten, offenbar immer noch nicht Restlos von der Situation überzeugt. Ohne eine Miene zu verziehen antwortete die Kronprinzessin mit einer leicht rauchigen Stimme die Perfekt zu ihrem exotischen Aussehen passte: „Wir werden Sehen ob es ein Zeitalter der Freundschaft geben wird. Dennoch freue ich mich willkommen geheißen zu werden. Ich überbringe Ihnen daher im Namen meines Vaters, Kaiser Achar III. und der Bevölkerung des Acharrus Staates grüße, abgesandte der Galaktischen Union.“ Die Kalt berechnende Stimmlage der Prinzessin so wie ihre nahezu perfekte Kontrolle der Mimik Liesen Sabine daraufhin die Nackenhaare zu Berge stehen, sie hatte nicht nur eine reife junge Frau vor sich, sondern eine Gefährliche Reife junge Frau. „Nun es war zu erwarten das ein Kaiser jemanden Schickt der sich auf das Geschäft versteht. Das machte die Sache natürlich etwas anspruchsvoller für mich…“ dachte sich Sabine dann, behielt ihre Freundliches Lächeln jedoch mühelos bei. Kronprinzessin Arhissa war nicht die einzige die ihre Körpersprache im Griff hatte. „Ich hoffe Ihre Reise war angenehm und nicht zu lange?“ fragte Sabine dann in dem Versuch ein Gespräch zu starten und auf diese Weise Einblick in die Denkweise der Kronprinzessin zu erhalten. „Es war zufriedenstellend, allerdings ist dieses Thema belanglos. Wenn Sie nichts dagegen haben, sollten wir mit der Konferenz beginnen.“ Antwortete Kornprinzessin Ahrissa, noch immer ohne eine Miene zu verziehen. Sabine neigte den Kopf daraufhin Respektvoll und meinte: „Natürlich wenn Sie mir folgen wollen?“, „Selbstverständlich, ich werde Ihnen folgen.“ Bestätigte die Kronprinzessin umgehend, ihre Tonlage war dabei nicht Feindseelig oder unterkühlt, allerdings auch nicht gerade Freundlich. Sabine warf daraufhin einen Blick auf die mit Speeren Bewaffneten Wächterinnen und meinte: „Ich fürchte Sie müssen auf eine Teil Ihrer Leibwache verzichten. Es sind lediglich fünf Personen pro Delegation im Konferenzraum erlaubt.“, „Ich verstehe, als Zeichen meines Guten Willens und um unter Beweis zu stellen das wir keinerlei Feindseeligen Absichten hegen, werde ich lediglich zwei Wächterinnen mit nehmen.“ antwortete Kronprinzessin Ahrissa ohne zu zögern. Nahezu gleichzeitig schlossen zwei der äußerst Wortkargen und stur geradeaus Starrenden Frauen zu der Prinzessin auf und Flankierten Sie. Sabine warf dem Trio daraufhin einen abschätzenden Blick zu, zwar bezweifelte sie das die Speere der Wächterinnen allzu effektiv gegen Moderne Körperpanzer waren, aber an der Entschlossenheit und Ergebenheit der Leibwächterrinen wagte sie nicht zu zweifeln.
~~~Ende Kapitel 2~~~

mfg.: Tg

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11 Apr 2020 15:15 #89970 by Todesgleiter
Kapitel 3: Konferenz mit Hindernissen

Sabine bemerkte umgehend dass sich die Atmosphäre im Konferenzraum änderte als sie mit der Delegation des Acharrus Staates im Schlepptau eintrat. Sämtliche Gespräche waren schlagartig abgerissen und alle Augen hatten sich auf den Eingang gerichtet. Die meisten Blicke, der vor allem Männlichen, Delegierten klebten dabei förmlich an der nur spärlich bekleideten Kronprinzessin und sahen dabei auch nicht gerade auf Diplomatischer Ebene Interessiert aus. Obwohl Sie die Blicke bemerken musste wirkte Kronprinzessin Ahrissa zu Sabines Erleichterung nicht so als würde sie sich großartig darum scheren, allerdings war es auch durchaus möglich das sie darauf gepokert hatte ihre Weiblichen Reize einsetzen zu können um einen Vorteil in den Verhandlungen zu erhalten. Sabines Stellvertreter Delegierter Steven Brown wirkte neben seinem erotischen Interesse für die Kronprinzessin allerdings vor allem erleichtert. Was nicht weiter verwunderlich war, immerhin hatte sie ihm Aufgetragen die Zeit zu nutzen und die Konferenzteilnehmer darauf einzuschwören die Zahlreichen kleineren Fehden Untereinader endlich ruhen zu lassen und auf das gemeinsame Ziel, die Wiederinbesitznahme sämtlicher früherer Menschlichen Kolonien hinzuarbeiten. „Begrüßen Sie bitte Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus. Abgesandte des Acharrus Staates und erfreulicherweise Heute hier um mit uns über unser aller gemeinsamer Zukunft zu sprechen.“ Stellte Sabine die Kronprinzessin dann vor und hoffte dabei nicht ausversehen irgendetwas Falsches gesagt und die Kronprinzessin damit ausersehen beleidigt zu haben. Ein kurzer Seitenblick auf die jungen Frau beruhigte sie jedoch umgehend wieder, wenn sie ausversehen in ein Fettnäpfchen getreten war, so war es offenkundig nicht schlimm genug als das Ahrissa ihre Fassung verlor. Während die meisten Delegierten die Neuankömmlinge noch Kritsch und neugierig musterten erhob sich Willis samt seiner Delegation umgehend ehe er sich etwas steif und ungeübt vor der Kronprinzessin verneigte. Willis Begleiter taten es ihm umgehend gleich worauf Willis sprach: „Es ist mir eine Freude euch kennen zu Lerne Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus. Ich hoffe Ihr gestattet das ich euch im Namen der Solari Föderation freundliche Grüße für euch und euer Volk überbringe.“ Kaum hatte er geendet übernahm Botschafterin Girard das Wort, zwar Verzichttee sie auf eine Verbeugung, senkte den Kopf allerdings respektvoll als sie sprach: „Auch ich grüße euch im Namen der Republik Centauri Kronprinzessin Ahrissa von Acharrus.“ Während auch die anderen Delegation nach und nach ihre Grußworte entrichteten, die einen mehr, die anderen weniger Respektvoll, bemerkte Sabine das die Kronprinzessin jeden der Botschafter genau betrachtete als sie sprachen. Den analytischen Blick den sie dabei aufgesetzt hatte kannte Sabine nur zu gut, er kündete von einer analytischen Intelligenz hinter der Jugendlichen Fassade.

„Möchten Sie nicht auch etwas sagen Botschafter Zhaidan?“ fragte dann Steven, Sabine entging der Stichelnde Unterton ihres Assistenten dabei nicht, vermutlich genau wie allen anderen Anwesenden. „Nein. Ich werde die Vertreterin eines autoritären Regimes nicht grüßen. Es gibt auch ohne sie schon genug Probleme.“ Stellte Botschafter Zhaidan umgehend weniger Diplomatisch fest. „Botschafter Zahidan des Astoria Konzerns, muss ich Sie daran erinnern das Sie für die Dauer dieser Konferenz an den Diplomatischen Kodex der Galaktischen Union gebunden sind?“ fragte Sabine umgehend schneidend, sie würde nicht zulassen das der unkooperativen Vertreter des Astoria Konzerns die Konferenz Torpedierte. „Nein Frau Delegierte. Ich entschuldige mich für meine Voreilligen Worte.“ Erwiderte Botschafter Zhaidan daraufhin spitz, schob jedoch keinen Gruß hinterher. „Manchmal kann ich die Regierung der Solari Föderation und ihre Abneigung gegen Astoria nur zu gut verstehen…“ dachte sich Sabine daraufhin beließ es jedoch dabei, das war ein Thema für eine andere Gelegenheit. „Bitte nehmen Sie Platz, ich hoffe Ihre Sitzgelegenheit erfüllt Ihre Ansprüche Prinzessin.“ Meinte Sabine dann und deutete auf eine Freie Sitzgruppe an dem großen Ovalen Tisch um den die Delegation herum saßen. Die Delegation der Union saß dabei am einen Kopfende, während Kronprinzessin Ahrissa schweigend das andere Kopfende in Beschlag nahm. Die Vertret der Mitgliedsstaaten der Union saßen dabei an den Flanken des Tisches, immerhin ging es um eine Formelle Verhandlung zwischen dem Acharrus Staat und der Galaktischen Union. Nachdem sich dann alle außer die Leibwächterrinen der Prinzessin gesetzt hatten ergriff Kronprinzessin Ahrissa das Wort, ihre Stimme klang dabei so selbstsicher und Autoritätsgewohnt wie zuvor: „Dies ist ohne Frage ein Geschichtsträchtiges Ereignis. Es ist lange her das die Bewohner des Acharrus Systems Kontakt zu Zivilisierten Welten hatten. Im Namen meines Vaters Kaiser Achar III. und der Bevölkerung des Acharrus Staates kann ich ihnen allen daher garantieren das wir nicht an einer Eskalation interessiert sind. Wir sehen die Chancen die eine Zusammenarbeit birgt. Allerdings muss ich Sie auch warnen, wir werden unser Territorium und unsere Bevölkerung um jeden Preis schützen. Egal ob vor Piraten und Plünderern oder falschen Freunden.“, „Lügen. Eine schöne Geschichte haben Sie sich da ausgedacht, zu dumm nur das ich um die Wahrheit weiß. Diese Leute sind nicht an Frieden und Koexistenz interessiert. Seit einer unserer Aufklärer vor zwei Jahren über sie gestolpert ist gibt es nichts als Anfeindungen und Scharmützel.“ Erwiderte Botschafter Zhaidan aufbrausend und konnte dabei noch schärfere Worte wohl nur mit Mühe unterdrücken.

„Wenn es mich nicht Täuscht Botschafter, sind es die Sicherheitstruppen des Astoria Konzerns die beständig Einfälle in unser Territorium versuchen.“ Kontere Kronprinzessin Ahrissa herablassend, es war mehr wie eindeutig das die Kronprinzessin eine ähnlich niedrige Meinung von dem Astoria Boshafter hatte wie eben jener von ihr. Botschafter Zhaidan schnaubte daraufhin aufgebracht ehe er erwiderte: „Das sind keine Bewaffneten Invasionstruppen, lediglich eskortierte Prospektoren und Rettungsteams. Wie Sie alle sehen können, kann man diesen… diesen Menschen nicht trauen. Sie greifen alles und jeden Grundlos an und werden erst Ruhe geben wenn ihr Freiheitsverachtendes Regime die ganze Galaxis kontrolliert. Wir sollten daher so schnell wie möglich eine Flotte zusammenstellen um einen Präventivschlag durchzuführen und diese sogenannte Prinzessin umgehend inhaftieren lassen!“, „Genug jetzt Botschafter!“ fuhr Sabine dann dazwischen Sie hatte genug gehört und insbesondere die leisen Gespräche die entlang des Tisches geführt wurden zeigten ihr deutlich das sich die Konferenz jetzt schon in eine Richtung bewegte die ihr gar nicht gefallen wollte. Während der Botschafter zur Antwort lediglich ein verächtliches Schnauben ertönen lies, wandte sich Sabine an Kronprinzessin Ahrissa und meinte: „Ich bitte den Ton Botschafters Zhaidans ein weiteres mal zu entschuldigen, allerdings hat er nicht ganz unrecht. Wir wissen dass der Acharrus Staat schon seit längerem Kontakt mit dem Astoria Konzern hergestellt hat und dass es seitdem Konstante Aggressionen beider Seiten an der Grenze gibt. Ich hoffe Sie werden verstehen dass wir als Galaktische Union das nicht tolerieren können.“, „Es ist zutreffend dass der Kontakt zu dem Astoria Konzern schon vor längerer Zeit hergestellt wurde. Allerdings habe ich nicht gelogen Frau Delegierte. Was Botschafter Zhaidan wohlweißlich verschweigt ist die Tatsache dass nahezu wöchentlich Schiffe voller Flüchtlinge aus dem Raum des Astoria Konzerns die Grenze überqueren, oftmals von Kampfschiffen der Sicherheitskräfte verfolgt. Aus den Erzählungen der Flüchtlinge wissen wir von den Menschenunwürdigen Verhältnissen unter denen die Rangniederen Angestellten dieses Konzerns zu leiden haben und das die Konzernführung Dissidenten lieber tötet als sie gehen zu lassen. Was die Prospektoren angeht: Ich bezweifle das unsere Prospektoren im Raum des Astoria Konzerns willkommen währen. Alles was der Acharrus Staat tut ist was jeder Staat tun sollte, wir schützen unserer Grenzen.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa sachlich.

„Also geben Sie zu das Sie unsere Leute fest halten?! Sehen Sie denn nicht alle was hier für ein Spiel gespielt wird, der Astoria Konzern hat schon viele wichtige Mitarbeiter an diese Herrschsüchtigen Autokraten verloren. Das ist mit Sicherheit nur die erste Phase ihres Planes.“ Erwiderte Botschafter Zhaidan umgehend. „Ich sagte und bestätigte lediglich dass wir Flüchtlinge jeglicher Abstammung Asyl gewähren und schnellstmöglich in unsere Gesellschaft integrieren.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa umgehend klar, behielt im Gegensatz zu Botschafter Zahida jedoch eine völlig gefasste und ruhige Tonlage bei. Es war mehr wie offensichtlich dass es größerer Geschütze bedurfte um ihre Selbstbeherrschung ins Wanken zu bringen. „Dennoch haben Einheiten der Kaiserlichen Flotte auf Eigentum des Astoria Konzerns das Feuer eröffnet. Auch wenn die Beweggründe eventuell nachvollziehbar sind, muss ich Sie daran erinnern das ein Betritt des Acharrus Staates zur Galaktischen Union voraussetzt das die Konflikte Diplomatisch und nicht mit Waffengewalt gelöst werden. Das sollten sich auch einige der anderen Anwesenden hier zu Herzen nehmen. Außerdem muss ich darauf pochen das die Zuwanderrung aus dem Astoria Territorium gestoppt wird, als Mitglied der Galaktischen Union gilt der Astoria Konzern als sicher für seine Bevölkerung, gründe eventuellen Dissidenten Asyl zu gewähren sind daher nicht gegeben.“ Meinte Sabine dann, zwar glaubte sie durchaus dass die Führung des Astoria Konzernes die Regeln gerne ein wenig beugte, aber schlussendlich war sie an die Gesetze der Union gebunden ob es ihr in diesem Fall gefiel oder nicht.

Während Botschafter Zhaidan daraufhin sehr selbstzufrieden aussah, was Sabine ein definitiv schlechtes Gefühl bescherte sah das Gesicht der Kronprinzessin wie versteinert aus. „Hoffentlich ist sie eine gute Verliererinn…“ dachte sich Sabine dann und warf einen Blick auf die beiden Leibwächterrinnen der Prinzessin die, ihre bereit stehenden Sitzgelegenheiten ignorierend, hinter Ihrer Herrin standen und dabei eben jene Flankierten und sich bisher kein bisschen geregt hatten, nicht einmal ihre Augen hatten sich Bewegt. Auch jetzt erinnerten die beiden Frauen eher an Statuen wie an lebende Wesen und Liesen keinen Mucks erkennen. „Was für eine Selbstbeherrschung.“ Dachte sich Sabine bei diesem Anblick anerkennend und durchaus etwas neidisch. Schließlich ertönte dann ein leises lachen und Sabine stellte verwirrt fest das Kronprinzessin Ahrissa bislang offenbar versucht hatte ihr Lachen im Zaum zu halten. „Alles in Ordnung mit Ihnen Kronprinzessin Ahrissa?“ erkundigte sie sich daher vorsichtshalber. Die Angesprochene schien es daraufhin außerordentlich schwer zu haben zu sprechen und meinte: „Es geht mir gut, danke der Nachfrage Frau Delegierte. Ich finde es lediglich äußerst amüsant das Sie davon ausgehen zu scheinen das der Acharrus Staat der Galaktischen Union beitreten möchte.“ Nun war Sabine noch weiter verirrt und fragte daher: „Wollen Sie das denn nicht?“, „Nein. Der Acharrus Staat hatte nie die Absicht der Union beizutreten und wird dies auch in Absehbarer Zukunft nicht wünschen. In Fakt ist es das erklärte Ziel meines Vaters, Kaiser Achar III. die Unabhängigkeit unseres Staates zu garantieren.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa die ihren Heiterkeitsanfall mittlerweile wieder halbwegs unter Kontrolle hatte. Diese Antwort schlug bei den anderen Delegationen ein wie eine Bombe, sie waren alle davon ausgegangen das der Acharrus Staat der Union beitreten wollte und hatten sich daher vorgestellt Forderungen stellen zu können, Sabine eingeschlossen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Apr 2020 15:17 #89971 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich… Ich fürchte ich Verstehe nicht. Wenn Sie keine Intentionen haben eine Beitrittsverhandlung zu führen, weshalb sind Sie dann hier Kronprinzessin?“ fragte Sabine verunsichert. „Ist das nicht offensichtlich Frau Delegierte? Der Acharrus Staat strebt keine Mitgliedschaft in der Galaktischen Union an, das bedeutet jedoch nicht das wir nicht daran interessiert sind den Kalten Krieg zu beenden und eventuell den Weg für Handelsbeziehungen zu ebenen.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa umgehend ernst. „Bei allem Respekt Kronprinzessin, ich glaube Sie und Ihr Vater Unterschätzen die Vorteile die eine Mitgliedschaft in der Union mit sich bringt. Nicht nur würden Sie unter dem Schutz der Unionsflotte und aller Mitglieder stehen, sondern würden auch weitreichende Hilfen für den zivilen Aufbau Ihres Territoriums erhalten um all Ihren Bürgern ein angemessen Leben zu ermöglichen. Von Wirtschaftlichen Vorteilen, wie den Zugang zur Ressourcen Börse einmal ganz abgesehen. Alles was wir im gegenzuger warten das Sie sich an Gewisse Spielregeln halten. Ich bin daher sicher das wir eine Übereinkunft erzielen können.“ Meinte Sabine beinahe Hoffnungsvoll. Auch wenn Sie es niemals offen zugeben würde steckte die Union in einer internen Krise, nicht nur das die Politischen Differenzen zwischen den Mitgliedern beständig hochkochten machte sich auch noch eine allgemeine Ressourcenknappheit breit, die Verbesserungen der Medizin hatten zu einem rasanten Anstieg der Bevölkerungszahlen geführt. Was in Folge den Hunger nach Ressourcen für Lebensmittel und Luxusgüter hatte explodieren lassen. Die heimliche Hoffnung der Unionsführung war daher über den Acharrus Staat Zugriff auf weitere Ressourcen zu erhalten deren Nutzung nicht durch Marodierende Banden von Gesetzlosen bedroht wurden wie im restlichen Randbereich. „Sie irren, diese Vorteile sind wohl bekannt. Wir ziehen es dennoch vor der Union nicht beizutreten.“ Erwiderte Kronprinzessin Ahrissa mit aufgesetzter Freundlichkeit, Sabine vermochte dabei hinter ihre Maskerade zu blicken und erkannte den Eiskalten Blick der jungen Frau. „Sie müssen verstehen dass die Galaktische Union es als ihre Mission betrachtet Frieden und Wohlstand zu allen Menschen zu bringen, ich bin daher überzeugt dass Ihre Leute von einem Beitritt des Acharrus Staates zur Union lediglich Profitieren können.“ Meinte Sabine dann. „Ich wage dies zu bezweifeln Frau Delegierte. Ihre Vision ist nobel, daran bestehen keine Zweifel. Allerdings stehen die Handlungen der Galaktischen Union nicht gerade im Einklang damit. Den Berichten der Fernaufklärung nach zu urteilen hat die Galaktische Union seit ihrer Gründung keinerlei Hilfsaktionen gestartet um das Leben der Menschen in den Grenzzonen zu erleichtern oder sie von der Herschafft ihrer brutalen Herrscher zu befreien.“ Stellte Kronprinzessin Ahrissa rational fest.

Nach dieser Aussage begannen mehrere der Delegierten miteinander zu tuscheln, die Kronprinzessin hatte mit Ihrer Aussage nicht ganz Unrecht und das gefiel den Mächtigen Männern und Frauen überhaupt nicht. „Es stimmt das die Galaktische Union in der Vergangenheit vielleicht etwas zu passiv war, aber auch wir mussten erst unsere Stärke Konsolidieren. Sie werden mir mit Sicherheit zustimmen das es nicht klug gewesen währe die Heimat zu vernachlässigen.“ Meinte Sabine umgehend. Kronprinzessin Ahrissa nickte daraufhin leicht ehe sie antwortete: „Das ist zutreffend, es ist nicht klug das eigene Territorium zu vernachlässigen, selbst wenn man jemandem anderen helfen möchte. Allerdings habe ich dann eine weitere Frage an Sie: Wo ist die Hilfe der Union jetzt und hier? Offensichtlich haben Sie Ihre Stärke gesammelt und wollen in die Grenzregionen vorstoßen, doch es gibt keinerlei Anzeichen für die von Ihnen beschworene Hilfe der Union. Der Acharrus Staat hat lediglich Informationen bezüglich seiner direkten Umgebung, aber selbst in diesem räumlich begrenzten Umfeld haben wir Informationen über dutzende wenn nicht gar hunderte von Kolonien und Milliarden von Menschen die dringend Hilfe benötigen würden. Bislang haben wir weder selbst Schiffe der Union in Hilfsmission entdecken können noch hat auch nur einer der Einwohner der frisch eingegliederten Welten jemals etwas von Unionshilfen gehört. Für mich sieht es daher nicht danach aus als wäre die Galaktische Union bereit und willens den vernachlässigten Bewohnern der Grenzwelten zu Helfen. Alles was Sie zu suchen scheinen ist eine sicherere und bereits etablierte Quelle für Ressourcen.“ Nun änderte sich die Mimik der meisten Delegierten von höflicher Neutralität zu offenkundiger Ablehnung. „Was erlauben Sie sich eigentlich? Die Galaktische Union ist ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die Menschliche Zivilisation. Sie sollten Glücklich sein das wir Ihrem Rückständigen Autoritären Regime überhaupt diese Chance gewähren!“ brauste Botschafterin Tanaka der Vereinten Völker Republik umgehend auf. Kronprinzessin Ahrissa warf der Botschafterin daraufhin einen kühlen Blick zu und meinte: „Jedenfalls muss kein Bürger des Acharrus Staates darum bangen sein gesamtes Eigentum und seine Würde an Gesetzlose zu verlieren. Ich bezweifle daher das Sie in einer Position sind mit Moralischer Überlegenheit zu Argumentieren.“, „Beherrschen Sie Ihre Zunge! Im Gegensatz zu Ihrem Unrechtsregime muss innerhalb der Union niemand unter einem Tyrannen leben!“ stellte Botschafter Zhaidan dann fest worauf mehrere zustimmende Rufe zu vernehmen waren. „Eventuell sollten Sie alle ihre Zunge beherrschen. Kronprinzessin Ahrissa ist ein Diplomatischer Gast und sollte daher Respektvoll behandelt werden. Ich bezweifle das es irgendjemandem nützt wenn wir uns gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen.“ Stellte Botschafter Willis dann mit fester Stimme fest. „Auch wenn ich Delegiertem Willis zustimmen muss was den Ton angeht, so ist es doch korrekt das eine Abgesandte eines Autoritären Staates der Täglich neues Territorium gewaltsam akquiriert eventuell etwas Vorsichtoger mit Ihren Anschuldigungen sein sollte.“ Meinte Botschafterin Girard dann höflich, aber bestimmt.

Noch ehe die Situation daraufhin eine Chance hatte weite zu eskalieren schrillte, zum zweiten Mal am heutigen Tag, der Alarm auf. „Haben Sie etwa Ihre Freunde gerufen um uns einzuschüchtern?!“ fragte Botschafter Zhaidan umgehend an die Kronprinzessin gerichtet. „Ich kann Ihnen allen versichern dass sich der Acharrus Staat an die Bedingungen dieser Konferenz hält, es befindet sich lediglich ein einziges Schiff der Kaiserlichen Marine in Reichweite.“ Antwortete diese ruhig und ohne sich Provozieren zu lassen. „Ja, aber dieses Schiff reizt die Definition ziemlich aus…“ grummelte Botschafter Moretti der Heiligen Republik halblaut, womit er natürlich nicht ganz unrecht hatte, das musste Sabine schon zugeben. Niemand außer dem Acharrus Staat war auch nur auf die Idee gekommen mit einem derart hochgezüchteten Kriegsschiff anzureißen. Sie sparte sich jedoch einen Kommentar und stellte lieber eine Kommunikationsverbindung zu Major Iwanow her, sie wollte Wissen was jetzt schon wieder vorging. Nach nur wenigen Sekundenbruchteilen stand die Verbindung in die Kontrollzentrale der Station und Sabine fragte aufgeregt: „Major was ist passiert?“, „Wir haben in weiteres unregistriertes Überlichtereigniss Frau Delegierte, erwarten Sie zufällig noch eine Delegation?“ erwiderte der Major und hörte sich dabei ähnlich aufgekratzt wie Sabine an. „Nein Major, sämtlicher Vertreter sind bereits anwesend.“ Antwortete Sabine schluckend. „Das habe ich mir bereits gedacht. Halten Sie sich besser für eine Evakuierung bereit. Die Scherkräfte deuten erneut auf eine ganze Flotte hin.“ Meinte Major Iwanow sofort. Nur Sekundenbruchteile später legte er nach: „Ich korrigiere, Sie und sämtliche Delegationen müssen umgehend evakuiert werden, eine ganze Flotte aus unidentifizierten Schiffen ist gerade aufgetaucht und nähert sich der Station in Kampfformation, wir können Sie nicht aufhalten!“ „Jetzt wissen wir was es mit den Phantomsignalen auf sich hat…“ dachte sich Sabine umgehend schluckend der Tonfall des Majors war unmissverständlich gewesen, die Verteidiger der Unionsflotte waren diesen Angreifern weit Unterlegen und würden den Angriff auf die Station selbst im bestenfalls wohl nur hinzuzögern können.

Kreidebleich wandte sich Sabine daher den anderen delegierten zu und meinte: „Wir müssen umgehend evakuieren, die Station wird von einer ganzen Flotte angegriffen.“, „Wer?“ fragte Willis lediglich kalkulierend während die anderen Delegierten wohl noch mit dem Schock der Nachricht kämpften. „Unbekannt. Aber der Major war sich sicher das er sie nicht aufhalten können wird.“ Antwortete Sabine. „Ich verstehe.“ Meinte Willis lediglich knapp. Die anderen Delegierten schienen sich in der Zwischenzeit von dem gröbsten Schock erholt zu haben und erhoben sich eilig um schnellstmöglich zu den Hangars zu gelangen und die Station zu verlassen ehe es zu spät war. Lediglich Botschafter Zhaidan und Kronprinzessin Ahrissa wirkten erstaunlich gefasst und Liesen keinerlei Hektik erkennen. „Großadmiral Khouba hat die angreifende Flotte identifiziert, es handelt sich um eine Flotte einer reichen Söldnergruppe aus den Randzonen, die Goldenen Löwen.“ Verkündet Kronprinzessin Ahrissa dann nachdem sie offenbar eine kurze Rücksprache mit dem Kommandierenden Offizier ihres Schiffes geführt hatte. „Söldner? Das bedeutet jemand muss sie für diesen Angriff bezahlen.“ Stellt Willis umgehend fest der ebenfalls einen kühlen Kopf zu bewahren schien Während seine Kollegen sich wohl von der Panik übermannen leisen und Hals über Kopf aus dem Raum stürmten. „Exakt Botschafter Willis.“ Stimmte Kronprinzessin Ahrissa zu. „Wer immer das war wird den Zorn der Solari Föderation zu spüren bekommen, aber vorläufig sollten wir uns besser in Sicherheit bringen.“ Stellte Willis dann entschlossen fest. „Dazu besteht kein Anlass. Die Situation wird in Kürze wieder unter Kontrolle sein, darauf gebe ich Ihnen meinen Wort als Kronprinzessin.“ Erwiderte Ahrissa kühl mit einem gefährlichen Blitzen in den Augen. „Weshalb?“ fragte Sabine daraufhin knapp. „Ich habe Großadmiral Khouba angewiesen sich der Situation anzunehmen. Die Goldenen Löwen werden bald mit eingezogenem Schwanz das Feld räumen. Falls sie dann noch dazu in der Lage sind.“ Stellte Ahrissa kühl fest was den anderen Anwesenden einen kalten Schauer den Rücken hinunter laufen ließ.
~~~Ende Kapitel 3~~~

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18 Apr 2020 15:14 #89972 by Todesgleiter
Kapitel 4: Machtdemonstration

„Wie Ihr befehlt Kronprinzessin.“ Bestätigte Großadmiral Amin Khouba, zwar war er nicht Glücklich damit aber er würde einen direkten Befehl der Kronprinzessin niemals verweigern. Anschließend verschränkte er die Arme vor der breiten Brust und befahl: „Schiff in Angriffsposition bringen, alle Waffen auf Bereitschaft.“ Es bedurfte daraufhin keinerlei Gesprochener Bestätigung seitens seiner Untergebenen, anhand der Schematischen Darstellung seines Schiffes die er vor sich sah erkannte er sofort das seine Befehle ausgeführt wurden. „Sensorik, Taktische Analyse der Feindflotte.“ Befahl er dann ruhig. „Zwei Schlachtkreuzer Kugelblitz Klasse, drei Schwere Kreuzer unterschiedlicher Klasse sechs Leichte Kreuzer unterschiedlicher Klasse, vier Zerstörer Verdammnis Klasse, fünf Fregatten unterschiedlicher Klasse Sir.“ Kahm umgehend die Meldung. „Nicht schlecht, aber bei weitem nicht gut genug.“ Dachte sich Amin siegessicher. Diese Flotte stellte kein Gegner für sein Schiff, das Flaggschiff der Kaiserlichen Flotte, die Stolz von Acharrus dar. Bei der Flotte der Union sah das jedoch schon anders aus, sie hatten keine Antwort auf die beiden Schlachtkreuzer. Dennoch formierten sich die meisten Unionsschiffe zu einer trotzigen Verteidigungsformation vor der Station während ein einziger Kreuzer zurück blieb und hinter der Station in Position ging, mit hoher Wahrscheinlichkeit würde er die Delegierten aus dem System evakuieren während die restlichen Schiffe auf Zeit spielten. „Eine sehr große Flotte, hier geht es um mehr als einen einfachen Überfall.“ Dachte sich Amin nachdenklich, es war nicht das erste mal das er mit den Goldenen Löwen aneinander geriet, doch eine so große Flotte war mehr als ungewöhnlich. Er schätzte das die Löwen einen Großteil ihrer Ressourcen bei dieser Operation einsetzten was wiederrum nahelegte das jemand sehr viel Geld für die ganze Aktion zahlte, mehr Geld als jede Macht in den Grenzzonen zur Verfügung hatte, mit Ausnahme des Acharrus Staates natürlich.

„Navigation volle Beschleunigung, direkter Angriffsvektor. Taktik Ziele erfassen und Feuer auf mein Zeichen eröffnen.“ Befahl Amin dann, er dachte nicht einmal daran die Goldenen Löwen zuerst zu warnen, sie hatten es gewagt die Kronprinzessin Anzugreifen damit hatten sie ihr Leben in seinen Augen verwirkt. Mit einem Hellblauen Flammenstrahl der aus den Treibwerken Schoss setzte sich die Stolz von Acharrus dann mit der Unbeirrbarkeit eines vagabundierenden Neutronensterns in Bewegung und verlies ihren Bisherigen Orbit der das Schiff vor den Neuankömmlingen hinter dem Mond um den die Station kreiste verborgen hatte. Diese Positionierung war dabei in keinster weiße zufällig gewählt. In Hinblick auf die Phantomsignale die von der Stolz von Acharrus in direkter Nähe aufgefangen worden waren, hatte Amin das Schiff vorsorglich in eine Position gebracht auf der es unwahrscheinlich war entdeckt zu werden bevor er es für angebracht hielt. Als die Stolz von Acharrus dann mit lodernden Treibwerken hinter dem Mond hervorkam und den Bug auf die Flotte der Löwen richtete konnte sich Amin Bildlich vorstellen was auf den Kommandobrücken der Feindlichen Schiffe los war. Sie hatten keine Chance und das wussten sie vermutlich auch. „Taktik, Feuer mit vorderen Mittelklasse Batterien eröffnen, Schlachtkreuzer mit Hauptbatterien Alpha und Beta ausschalten.“ Befahl Amin dann routiniert während sich ein Schadenfrohes Grinsen auf sein Gesicht stahl, selbst er hatte nicht allzu oft die Gelegenheit die alles überwältigende Feuerkraft eines Sterilisator Klasse Dreadnoughts zu entfesseln. Nur Sekundenbruchteile darauf eröffnen die Geschütze dann das Feuer und sandten einen beeindruckenden Geschosshagel in Richtung der Löwen Flotte. „Nun tragt die Konsequenzen eurer Handlungen…“ dachte sich Amin und faltete die Hände vor der Brust zu einem Dreieck während er das Spektakuläre Schauspiel bewunderte das sich ihm bot.

„Wo bei allen Mächten hat eine Söldnergruppe so viele Schiffe her?!“ fragte sich Major Iwanow während er die Feindliche Flotte betrachtete die sich unaufhaltsam näherte und sich von den Unionsschiffe nicht im mindestens beeindrucken ließ. Und dazu hatten sie auch keinen Grund, Major Iwanow gab sich keinen Illusionen hin was die Chancen in diesem Gefecht anging. Zwar waren die Schiffe der Union ihren Kontrahenten Schiff zu Schiff wohl überlegen, aber gegen eine so massive Überzahl sah es trotzdem schlecht aus. Insbesondere die beiden Schlachtkreuzer bereiteten ihm Kopfzerbrechen, keines der Verteidigenden Schiffe war ihnen gewachsen. Plötzlich tauchte dann ein weiter Punkt auf dem Überwachungsschirm auf, ein sehr großer. „Sir, die Stolz von Acharrus scheint die Feindflotte offen anzugreifen.“ Stellte Leutnant Zhang fest und hörte sich dabei so überrascht an wie der Major sich fühlte. „Ein Schiff gegen eine ganze Flotte?“ fragte sich Major Iwanow dann selbst, sicher die Stolz von Acharrus war ein gewaltiges Schiff und er war sich auch sicher das Bewaffnung des Schiffes seiner Größe angemessen war. Doch trotzdem hielt er es für Fraglich ob es eine gute Idee war einen Frontalen Angriff zu starten. Während die Stolz von Acharrus noch ihren Bug auf die Flotte der Löwen ausrichtete ging Major Iwanow seine Optionen durch, der Frontal Angriff Großadmiral Khoubas hatte definitiv höhere Erfolgschance wenn die Kriegsschiffe der Union ihn unterstützen würden doch auf der anderen Seite war sich der Major alles andere als sicher ob das eine gute Idee war. Im schlimmsten Fall würden sie sowohl die Stolz von Acharrus als auch die Verteidigungsflotte der Axilar Station verlieren, was sowohl die Station als auch die Delegationen völlig schutzlos zurück lassen würde. Allerdings könnte eine Defensive Handlung dazu führen das sie nacheinander aufgerieben wurden. „Wir haben zu wenig Informationen über die Schiffe des Acharrus Staats…“ dachte sich Major Iwanow dann immerhin hatte er außer der offensichtlichen Größe der Stolz von Acharrus keinerlei Anhaltspunkte über das Arsenal des Schiffes und die Effektivität der Waffen.

Seine Überlegungen wurden jedoch nur nach wenigen Sekundenbruchteilen jäh unterbrochen als die Stolz von Acharrus ohne vorhergehende Warnungen das Feuer eröffnete, offenbar war Großadmiral Khouba kein großer Verfechter von Diplomatischen oder subtilen Lösungen und zog eine direkte und rigorose Vorgehensweise vor. Was vor dem Hintergrund das sich der Acharrus Staat in einem konstanten Zustand es Totalen Kriegs befand vollauf nachvollziehbar war. Das schiere Volumen auf Feuer welches das imposante Kriegsschiff daraufhin gegen die Flotte der Löwen sandte war dabei mehr als beeindruckend, wie es bereits zu vermuten gewesen war, war das Schiff durchaus fähig sich seiner gepanzerten Hülle zu erwehren. Die Geschosse bewegten sich dabei auch erstaunlich schnell und präzise, zu schnell und Präzise nach Ansicht des Majors. „Hauptmann Taylor, können wir eine Geschwindigkeitsmessung dieser Geschosse durchführen?“ fragte Major Iwanow daher. Noch ehe der Hauptmann daraufhin jedoch antworten konnte schlugen die ersten Geschosse bereits in ihren Zielen ein, noch bevor die Flotte der Löwen überhaupt das Feuer erwidert hatte. Zwar ging der Großteil der Geschoss in Leere, was nicht weiter ungewöhnlich bei ballistischen Waffensystemen war, die Kombination aus Gefechtsdistanzen weit über tausend Kilometer und der Einsatz starker Verteidigungsfelder die Eingehenden Beschuss ablenkten und ausbremsten sorgte dafür das die Trefferquote Ballistischer Waffen in der Regel unter zehn Prozent blieb, doch die Geschosse die ihre Ziel fanden richteten respektablen Schaden an. So war definitiv zu sehen das Bruchstücke der Hüllenpanzerrung unter den Einschlägen regelrecht von der Hülle der Söldnerschiffe abplatzten. „Die Geschosse bewegen sich mit einer ungefähren Geschwindigkeit zwischen achthundert und Eintausend fünfhundert Kilometern pro Sekunde Sir, abhängig vom Kaliber der Geschosse. Genauere Messungen sind nicht möglich.“ Meldete Hauptmann Taylor dann. „Sind Sie sich da sicher?!“ fragte Major Iwanow umgehend überrascht das war nahezu doppelt so schnell wie die modernsten Ballistischen Geschütze von denen er wusste. „Ja Sir, diese Waffen scheinen erstaunlich hoch entwickelt zu sein.“ Bestätigte Hauptmann Taylor umgehend und hörte sich dabei ähnlich überrascht wie sein Vorgesetzter an.

In der kurzen Zeit die durch diese Konversation verloren gegangen war hatte die Stolz von Acharrus bereits ihren ersten kill gesichert, einer der leichten Kreuzer der Löwen Flotte schien kritisch getroffen worden zu sein. Jedenfalls war das aus der Wolke aus Trümmern zu schließen die eine Flanke des Schiffes umgaben. „Scheint als ob der Acharrus Staat uns in Sachen Ballistische Waffen überlegen ist…“ dachte sich Major Iwanow daraufhin verwundert, er hätte es nie für möglich gehalten das es jemandem gelingen könnte die Union auch nur in einem Feld zu überhohlen. „Leutnant Dubois, weißen Sie alle Schiffe die nicht mit der Evakuierung beschäftigt sind umgehend an in den Kampf einzugreifen, sieht so aus als hätten nicht nur wir unsere Gäste aus Acharrus unterschätzt.“ Befahl der Major dann, er hatte sich entschieden alles auf eine Karte zu setzen und die Angreifende Söldner Flotte mit maximaler Feuerkraft in die Knie zu zwingen solange sie noch eine Chance dazu hatten. „Bestätigt Sir, Einsatzgeschwader hat Angriffsbefehl bestätigt unsere Einheiten greifen den Feind an und versuchen die Stolz von Acharrus zu unterstützen.“ Meldete Leutnant Dubois nur wenige Sekunden später. Währenddessen hatte die Stolz von Acharrus sich der Feindlichen Flotte unbeirrbar noch weiter genähert und war selbst unter Feuer geraten, keines der Feindlichen Geschosse erreichte jedoch die Hülle des mächtigen Kriegsschiffes die meisten wurden Kilometer vor ihrem Ziel von leistungsfähigen Verteidigungsfeldern gestoppt und hingen daher wie tot im Raum. Lenkwaffen die von den Zerstörern gestartet worden waren hatten eine ähnlich schlechte Quote, zwar schafften sie es näher an ihr Ziel heran doch die Punktverteidigung der Stolz von Acharrus hatte sie bislang alle neutralisiert. „Unaufhaltsam, wie eine Naturgewalt…“ dachte sich Major Iwanow dann fröstelnd er wollte jetzt definitiv nicht in den Schuhen des Kommandierenden Offiziers der Söldnerflotte stecken während dieses Monstrum von Schiff beständig näher kam und sich durch nichts und niemanden von seinem Angriff abbringen lies.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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18 Apr 2020 15:16 #89973 by Todesgleiter
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„Großadmiral die Schiffe der Union nähern Sich, sie haben Befehl uns zu Unterstützen.“ meldete einer der Offiziere auf dem Kommandodeck der Stolz von Acharrus. „Also haben Sie ihren Mut doch noch gefunden…“ dachte sich Amin umgehend überrascht, er war davon ausgegangen das die Einheiten der Union sich aus dem Gefecht heraushalten würden und alle Kapazitäten zur Evakuierung einsetzen würden. „Zur Kenntnis genommen Wächter.“ Antwortete Amin dann um seinen Untergeben mitzuteilen das seine Meldung angekommen war. Anschließend befahl er: „Feuer auf Feindlichen Schlachtkreuzer konzentrieren die Einheiten der Union können sich um die Begleitschiffe kümmern.“, „Großadmiral, warum setzen wir nicht all unsere Feuerkraft ein um den Feind zu bezwingen?“ fragte dann Kapitän erster Klasse Costa, Amins Stellvertreter und eigentlich der Kommandierende Offizier der Stolz von Acharrus. „Weil es nicht notwendig ist Kapitän. Es besteht kein Grund mehr unserer Kapazitäten aufzuwenden als notwendig. Zudem können wir so das wahre Potenzial dieses Schiffes weiter im Verborgenen Halten. Merken Sie sich niemals mehr Informationen preiszugeben als Sie müssen.“ Antwortete Amin geduldig, dabei verlor er jedoch nie die Statusanzeigen aus den Augen und war jederzeit bereit weitere Befehle zu geben um sich einer geänderten Situation anzupassen. Er war nicht ohne Grund der ranghöchste Offizier der Kaiserlichen Flotte. „Ich Verstehe. Es sieht aus als hätte ich noch viel zu lernen.“ Stellte Kapitän Costa umgehend fest. „Das haben wir alle.“ Erwiderte Amin leidglich und meinte das durchaus ernst. Er wusste das es noch viel gab das er nicht wusste und das es deshalb notwendig war stets mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, man konnte nie Wissen wann das Leben eine weitere Lektion bereit hielt.

In der Zwischenzeit zeigte das Konzentrierte Feuer der Stolz von Acharrus seine Desaströse Wirkung, die Hülle des fokussierten Schlachtkreuzer schien dem Angriff nichts mehr entgegen zu setzen haben da jeder weitere Einschlag weitere Trümmer aus dem Rumpf riss die mittlerweile nicht mehr lediglich aus Bruchstücken der Panzerung bestanden. Ebenfalls waren die Startenden Rettungskapseln ein untrügliches Zeichen dafür dass die in den Randzonen zu Recht gefürchteten Geschütze aus der Schmiede des Acharrus Staates ihrem Ruf einmal mehr gerecht geworden waren. Auch ein verzweifeltes Rollmanöver des Schachtkreuzer vermochte das Schiff nun nichtmehr zu Retten und würde im besten Fall wohl nur noch etwas Zeit für die Besatzung gewinnen um das Sterbende Schiff zu verlassen. Zufrieden stellte Amin auch fest dass die Schiffe der Union zu ihnen Aufgeschlossen hatten und ebenfalls ganze Arbeit leisteten. „Großadmiral, wir nähern uns dem Feind zu nah an. Eine Überschneidung der Verteidigungsfelder ist in kürze Wahrscheinlich.“ Warnte Kapitän Costa dann und spielte damit auf die Leistungsfähigen Kraftfelder an die Kriegsschiffe und die meisten Raumstationen in einem Gefechtsfall umgaben. Im Gegensatz zu den fiktiven Darstellungen vergangener Tage funktionierten die Kraftfelder nicht wie Schutzschilde die massive Energiemauern vor dem Schiffrumpf projizierten sondern eher wie starke Magnetfelder die sämtliche Objekte die in das Feld eindrangen ausbremsten und von ihrem Kurs abbrachten. Dadurch war es im Optimal fall möglich Hundert Prozent des Feindlichen Beschusses daran zu hindern den Schiffsrumpf überhaupt zu treffen. Da die Felder jedoch jedes Objekt abstießen verkomplizierten sie den Formationsflug und den Kampf in einer Flotte jedoch nicht unerheblich, ebenso machten sie den Einsatz von Jägern und Bombern praktisch unmöglich da den kleinen Schiffen die Triebwerksleistung fehlte um unter dem Einfluss eines Verteidigungsfeldes noch manövrieren und Beschuss ausweichen zu können. „Das ist mir Bewusst Kapitän, sehen und lernen Sie. Es gibt viele Methoden einen Feind zu besiegen und nicht alle basieren ausschließlich auf überlegener Feuerkraft.“ Antwortete Amin dann gelassen, er nahm es dem Dienstjüngeren Offizier nicht übel das er versuchte sich einzumischen, eher im Gegenteil. Es bewies immerhin dass er mit den Gedanken ebenso im Gefecht war und versuchte seinem Vorgesetzten dabei zu helfen die Richtigen Entscheidungen zu treffen.

Nur kurze Zeit nach dem kurzen Gespräch der beiden Männer ging dann ein Ruck durch das ganze Schiff das im selben Moment begann zu Erztitern. „Haupttriebwerke auf volle Leitung, alle Verfügbare Energie in die Verteidigungsfelder!“ befahl Amin dann die Vibrationen zeigten ihm deutlich das die Stolz von Acharrus so nah an die Feindliche Flotte herangekommen war das die Verteidigungsfelder der Flotte gegen das Schiff wirkten. Derselbe Effekt traf jedoch auch auf die Söldnerflotte zu. Die Taktik des Großadmirales war daher simpel, er würde die überlegen Masse und Beschleunigungskapazität der Stolz von Acharrus einsetzen um die feindlichen Schiffe aus ihrer Formation zu schieben und ihre Fähigkeit zu manövrieren drastisch einzuschränken wodurch sie zu leichten Zielen für die überlegenen Geschützbatterien seines Schiffes wurden. Zwar würde der Effekt der gegeneiander wirkenden Verteidigungsfelder auch die Stolz von Acharrus praktisch manövrierunfähig machen doch ein Schiff dieser Größe verließ sich sowieso nicht auf seine Fähigkeit Beschuss ausweichen zu können. Die Rumpfpanzerrung würde in Kombination mit der Punktverteidigung mehr als fähig sein das Schiff zu schützen. Der Gewünschte Effekt trat daraufhin schnell ein die deutlich kleineren Schiffe der Söldnerflotte schafften es nicht mithilfe ihrer Lagekontrolltriebwerke dem Effekt der Verteidigungsfelder zu wiederstehen und wurden unkontrolliert zur Seite weggedrückt während das Flaggschiff der Kaiserlichen Marine mit loderndem Primärantrieb mitten in das Herz der Flotte stieß und deren Formation ins Chaos stürzte.

„Sowas habe ich noch nie gesehen. Man muss Ihnen lassen das Sie wissen wie man kämpft…“ stellte Major Iwanow kopfschüttelnd fest. Noch nie zuvor hatte er auch nur von einer vergleichbaren Taktik wie der des Großadmirales gehört. „So langsam verstehe ich wie der Acharrus Staat den Totalen Krieg an allen Fronten übersteht mit denen ist nicht zu spaßen. Wir haben sie sträflich unterschätzt.“ Dachte er sich dann als er dem Feuerwerk der explodierenden Söldnerschiffe zusah auf die nun deutlich verkürzte Distanz waren die Ballistischen Waffen der Stolz von Acharrus absolut tödlich und zerfetzten ihre Ziele scheinbar mühelos während die dicke Hüllenpanzerrung des Superschlachtschiffes einen wirksamen Schutz darzustellen schien. „Sowas habe ich noch nie gesehen.“ Stellte Hauptmann Taylor dann schluckend fest auch ihm schien klar geworden zu sein das der Acharrus Staat ein deutlich gefährlicherer Feind sein konnte als man bisher angenommen hatte. „Ich auch nicht, deshalb hoffe ich das die Delegationen das nicht verschusseln.“ Antwortete der Major kurz. „Da kann ich Ihnen nur zustimmen Sir. Ein Krieg gegen den Acharrus Staat würde die Bemühungen der Union wohl um Jahrzehnt wenn nicht noch mehr zurückwerfen.“ Stimmte der Hauptmann zu. In der Zwischenzeit hatte die Stolz von Acharrus mit Unterstützung durch die deutlich konventioneller Kämpfenden Unionseinheiten den letzten Feind erledigt. Über fünfzig Prozent der Feindlichen Kräfte waren Zerstört worden, weitere zwanzig Prozent waren offenkundig Kampfunfähig geschossen worden und nur ein minimaler Bruchteil der Söldnerstreitmacht hatte es geschafft den Rückzug anzutreten. „Was für ein Schlachtfest.“ Stellte Major Iwanow dann für sich selbst fest während er den Blick über das frisch angelegte und schnell expandierende Trümmerfeld gleiten ließ, er wollte sich gar nicht vorstellen wie viele Menschen Heute gestorben waren.

Unterdessen hatte Kronprinzessin Ahrissa die Meldung erhalten das die Feindliche Flotte keine Bedrohung mehr darstellte und lehnte sich daher selbstzufrieden in ihrem Stuhl zurück während sie auf die Rückkehr der Restlichen Delegierten wartete. Sie alle waren geradezu panisch geflohen sobald sich die Bedrohung geäußert hatte. „Man merkt dass Sie schon zu lange in Frieden und Selbstzufriedenheit leben.“ Dachte sie sich dann, immerhin befand sich keiner der Mitgliedsstaaten der Union in einer ernst zu nehmenden Bedrohungssituation, die kleineren Gefechte zwischen einzelnen Staaten konnten in keiner Weise mit dem täglichen Überlebenskampf in den Grenzzonen verglichen werden. Nach einigen wenigen Minuten kehrten die ersten Delegierten dann zurück und fanden die Kronprinzessin entspannt ihn ihrem Stuhl zurückgelehnt und die nackten Beine übereinander geschlagen vor, lediglich die Augen der jungen Frau verrieten in dieser Pose ihre Aufmerksamkeit. „Sie sind wirklich hier geblieben?“ fragte die Abgesandte der Union, delegierte Sabine Schmidt überrascht, sie war eine der ersten die in den Raum zurückkehrte. „Wie ich bereits sagte, es bestand nie Anlass zur Flucht.“ Antwortete Ahrissa gelassen während sie die andere Frau mit ihrem Blick fixierte. „Es scheint so, aber das war unmöglich vorherzusehen.“ Erwiderte Sabine während weitere Delegierte zurückkehrten und sich dabei möglich redlich bemühten ihre Würdevolle Ausstrahlung zurück zu erlangen, jedenfalls war das aus ihren Posen abzulesen. „Sie irren, es war vorhersehbar. Dies war weder das erste Gefecht der Kaiserlichen Flotte gegen die Goldenen Löwen noch wird es das letzte gewesen sein.“ Antwortete Ahrissa noch immer reichlich entspannt. „Also sind die Goldenen Löwen ein Feind ihres Staates?“ fragte Sabine dann nach. „Nein. Es sind lediglich Söldner ohne eigenes Territorium. Sie Kämpfen für den der am besten zahlt.“ Erklärte Ahrissa. „Ich verstehe.“ Stellte Sabine dann fest und warf der Kronprinzessin einen weiteren abschätzenden Blick zu ehe auch sie sich wieder setzte um auf die Rückkehr der restlichen Delegierten zu warten.
~~~Ende Kapitel 4~~~

mfg: Tg

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25 Apr 2020 14:11 #89974 by Todesgleiter
Na sind hier etwa alle durch das Schleppen von Tonnenweise Klopaper mit Schutzmaske so erschöpft das sie die Fingerchen nicht mehr heben können oder was ist los? :P

Kapitel 5: Kleine Erfolge

Es hatte erstaunlich lange gedauert bis sämtliche Delegierten samt ihren Assistenten zurück im Konferenzraum angekommen waren. Insbesondere da einige Vertreter sich schlichtweg geweigert hatten den Relativen Schutz ihrer Schiffe zu verlassen nachdem der Ort der Konferenz Opfer eines offenen Angriffes geworden war. Es hatte daher Sabines komplette Überzeugungskunst bedurft die Delegierten allesamt zurück an den Tisch zu bringen um endlich fortfahren zu können. „Im Moment machen wir bestimmt nicht gerade den besten Eindruck…“ dachte sich Sabine dann verärgert während sie zu Kronprinzessin Ahrissa hinüber blickte die mit unnahbarer Mine völlig still verharrt hatte während sie sich bemüht hatte die Delegierten zur Rückkehr zu bewegen. Die Selbstdisziplin der Frau die vielleicht halb so alt wie Sabine selbst war, war dabei mehr als beeindruckend, trotz der leisen Gespräche und den Feindseligen Blicken von den meisten restlichen Delegierten schien sie nicht im mindesten Beunruhigt und das beunruhigte Sabine um so mehr. Sie alle waren Zeuge der Schlagkraft der Stolz von Acharrus geworden und die mehr als überzeugende Darbietung des Schiffes hatte dabei zumindest in Sabine ernsthafte Bedenken aufkommen lassen was eine offene Konfrontation mit dem Acharrus Staat betraf. Sie wussten noch immer viel zu wenig und konnten nur raten was die Kapazitäten des Acharrus Staates anging. „Nun da die Bedrohungslage glücklicherweise gebannt ist und wir wieder alle hier sind, sollten wir unsere Verhandlungen fortsetzen. Zuerst möchte ich mich jedoch im Namen der Union bei unseren Gästen bedanken. Ohne Ihre Hilfe hätte der Überfall mit hoher Wahrscheinlichkeit Erfolg gehabt.“ Meinte Sabine dann in der Hoffnung so etwas wie Sympathie Punkte bei der Kronprinzessin zu ernten. Diese nickte daraufhin leicht mit dem Kopf, kam jedoch nicht dazu etwas zu sagen das Botschafter Zahidan schneller war: „Bedanken? Sie wollen sich wirklich bei denen dafür bedanken was sie getan haben?! Dieser Überfall war mit Sicherheit von diesen Autokraten geplant um unsere Sympathien zu ernten. Oder warum war die Delegation aus Acharrus so sicher das ihnen keine Gefahr drohte?“

„Ich muss dem zustimmen. Es stinkt förmlich nach einem perfiden Plan der ausgeheckt wurde unsere Meinung zu Manipulieren.“ Meinte Botschafterin Rothschild der Vereinten Völker Republik vorsichtig im Gegensatz zu Ihrem Kollegen des Astoria Konzerns verzichtete sie dabei zwar auf offene Anschuldigungen oder offensive Formulierungen aber ihre Aussage war dieselbe. „Was haben Sie dazu zu sagen Kronprinzessin? Denn ich gestehen das meine Kollegen nicht ganz unrecht haben.“ Fragte Botschafter Moretti dann. „Ich kann Ihnen allen versichern dass der Übergriff der Goldenen Löwen nicht vom Acharrus Staat initiiert wurde. Wir nehmen die Dienste von Söldnern nicht in Anspruch, man kann ihnen nicht trauen.“ Antwortete die Kronprinzessin ruhig und noch immer völlig gefasst, allerdings mit einem eiskalten Unterton in der der Stimme der so gar nicht zu ihrer Aufreizenden Erscheinung passen wollte. „Leere Worte.“ Stellte Botschafter Zhaidan umgehend fest. „Nicht leerer als die Ihren, Botschafter. Auch Sie haben keinerlei Beweise um Ihre Argumentation zu untermauern.“ Erwiderte die Kronprinzessin Schneidend. Ihr Tonfall reichte daraufhin aus um sämtliche anwesenden zumindest kurzzeitig verstimmen zu lassen. Sie alle warfen daraufhin kurze Blicke auf die Leibwächterrinnen der Prinzessin welche sich noch immer nicht Bewegt hatten. „Genug jetzt, so kommen wir nicht weiter. Haben Sie etwa alle vergessen dass es hier um das Schicksal von Millionen von Menschen geht? Eventuell sollten wir uns alle zur Abwechslung mal etwas zusammen reisen und uns nicht wie kleine Kinder im Sandkasten verhalten.“ Ergriff dann Botschafter Willis das Wort und hörte sich dabei definitiv aufgebracht an. Botschafter Zhaidan schnaubte daraufhin verächtlich und meinte gerade laut genug das es hörbar war: „War ja abzusehen das die Unterdrücker zusammen halten.“

Die Kronprinzessin warf dem Botschafter daraufhin einen derart kalten Blick zu das selbst er nahezu auf der Stelle erstarrte und still blieb ehe sie meinte: „Ich werde diese Diskussion nicht noch einmal aufgreifen, aber ich warne Sie ein letztes Mal, Botschafter. Hüten Sie besser Ihre Zunge wenn es um derartige Themen geht, Sie und Ihr Staat sind nicht in der Position mit Moralischer Überlegenheit zu Argumentieren.“ Tatsächlich schwieg Der Botschafter des Astoria Konzernes daraufhin und machte einen ziemlich überrumpelten Eindruck. „Nachdem das geklärt ist, sollten unsere Gespräche eventuell wieder auf das vor uns liegende Thema richten. Wir müssen noch immer fest legen wie die Interaktionen zwischen der Galaktischen Union und dem Acharrus Staat in Zukunft aussehen sollen, denn es ist offensichtlich für beide Seiten nicht von Vorteil das bisheriger Verhältnis der Ungewissheit fortzusetzen.“ Meinte Sabine dann, in der Hoffnung dass Ihre Kollegen sich an Willis Appel halten würden und zu Abwechslung einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken würden. Tatsächlich hielten sich die anderen Delegierten daraufhin zurück, lediglich ihre Blicke verrieten ihre Unverminderte Abneigung gegen den Acharrus Staat und seine Gesandte. Auch Kronprinzessin Ahrissa schwieg und betrachtete die anderen abgesandten mit einem kühlen abschätzenden Blick während sie ihre Hände vor ihrem Nackten Bauch gefaltet hatte. Eine kurze Zeit belauerten sich die beiden Parteien daraufhin schweigend, während alle darauf warteten das etwas geschah. Es war Botschafterin Girard welche das Schweigen daraufhin durchbrach und nach einem längeren Räuspern meinte: „Nun Kronprinzessin, Ihr habt sehr deutlich gemacht das der Acharrus Staat kein Interesse daran hat der Galaktischen Union beizutreten. Auch wenn ich dies nur bedauern kann, so respektiere ich den Entschluss der Politischen Führung des Acharrus Staates dennoch und schlage vor das wir dennoch unsere Beziehungen beruhigen sollten um einander die Möglichkeit zu geben den jeweils anderen kennen zu lernen. Eventuell werden Sie und Ihre Leute dann fest stellen dass die Union doch eine große Zukunft für Sie alle bereit hält. Der erste Schritt hin zu besseren Beziehungen sollte daher ein Waffenstillstand sein, was halten Sie davon?“

Kronprinzessin Ahrissa neigte daraufhin ihren Kopf und meinte: „Der Acharrus Staat hat viele Feinde. Es wäre eine Willkommene Abwechslung friedliche Beziehungen mit einer anderen Macht sicherzustellen. Allerdings muss in diesem Zusammenhang geklärt werden wie mit nicht autorisierten Grenzübertritten verfahren werden soll.“ Sabine zuckte bei dieser Frage kurz innerlich zusammen, immerhin würden wohl sowohl der Acharrus Staat als auch der Astoria Konzern darauf bestehen ihre Grenzen weiter Militärisch sichern zu dürfen und aufgrund der sich täglich an der Grenze zwischen den beiden Staaten abspielenden Szenen war es wohl nur eine Frage von Maximal Tagen bis es einen ersten Zwischenfall geben würde der alle Errungenschaften der Konferenz zunichtemachen würde. „Alle Parteien währen dazu angehalten die Grenzen zu Respektieren solange es keine weitere Übereinkunft gibt.“ Antwortete sie daher schnell da ihr keine bessere Lösung einfallen wollte. „Und was wenn es dennoch einen Zwischenfall gibt?“ fragte Kronprinzessin Ahrissa weiter. „Ich schlage vor das es in diesem Fall erlaubt sein sollte angemessen zu reagieren. Die Komplette Zerstörung eines Schiffs der jeweils anderen Seite sollte dabei nur die letzte Möglichkeit sein. Ebenfalls könnten wir eine unabhängige Stelle einrichten welche über die Einhaltung der Grenzen wacht und im Zweifelsfall entscheiden kann.“ Schlug Willis dann vor und sprang damit für Sabine in die Bresche. „Ich bitte Sie Botschafter, es gibt in diesem Fall niemanden der Neutral ist. Die einzige Möglichkeit ist die Grenze zu Demilitarisieren.“ Meinte Botschafter Zhaidan dann. „Damit Ihre Kopfgeldjäger es einfacher haben Ihre Opfer zu Verfolgen Botschafter?“ erwiderte Kronprinzessin Ahrissa daraufhin kühl. Botschafter Zhaidan schien daraufhin Schwierigkeiten zu haben sich unter Kontrolle zu halten, verzichtete jedoch auf eine Erwiderung. „Ich stimme den Bedingungen jedenfalls zu, sollte sich ein Schiff des Acharrus Staates widerrechtlich im Territorium der Union befinden ist es nur angebracht dass die Örtlichen Autoritäten einschreiten können.“ Meinte die Kronprinzessin dann ruhig nachdem sie sicher war das Zhaidan nichts mehr zu sagen hatte.

Daraufhin war überraschtes Gemurmel aus dem ganzen Raum zu hören, niemand hatte damit gerechnet dass die Kronprinzessin diese Bedingungen akzeptieren würde. „Sie wissen aber das dies im Fall der Fälle mit der Beschlagnahmung des Schiffes und der Inhaftierung seiner Besatzung verbunden sein könnte?“ fragte Botschafterin Girard dann, wohl nur um sicher zu gehen. „Selbstverständlich Botschafterin. Dies wird keine Rolle spielen da wir uns bislang immer an die Grenze gehalten haben, im Gegensatz zu anderen Anwesenden.“ Antwortete Kronprinzessin Ahrissa entspannt aber mit einem herausfordernden Tonfall. Botschafter Zhaidan schnaubte daraufhin wütend ehe er meinte: „Sehen Sie denn alle nicht was hier vor sich geht? Sie Versucht einen Keil zwischen uns zu treiben um der Agenda ihres Vaters weiterzuhelfen.“, „Selbstverständlich unterstütze ich die Agenda und Planungen meines Vaters wie es jede gute Tochter tun sollte. Allerdings habe ich keinerlei Interesse darin einen Keil zwischen irgendjemanden zu treiben ich habe in voller Absicht keine Namen genannt. Ihre Reaktion spricht daher Bände, Botschafter.“ Erwiderte die Kronprinzessin ruhig und gefasst es war mittlerweile mehr als Deutlich das Botschafter Zhaidan ihr Rhetorisch bei weitem nicht gewachsen war und bei praktisch jeder verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden den Kürzeren zog. „Zusätzlich zu einem Waffenstillstand und einer gegenseitigen Grenzversicherrung sollten auch Klauseln in dem Abkommen vorhanden sein die es beiden Seiten ermöglichen in Kontakt zu einander zu treten. Ich denke hier an die Möglichkeiten von Austauschprogrammen um die jeweils andere Kultur kennen zu lernen und zumindest limitierte Handelsgenehmigungen.“ Schlug Botschafterin Girard vor ähnlich wie Willis schien sie eine der wenigen zu sein die einer Zusammenarbeit mit dem Acharrus Staat nicht aus Prinzip ablehnend gegenüberstanden.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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25 Apr 2020 14:13 #89975 by Todesgleiter
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Wie genau stellen Sie sich ein solches Austauschprogramm vor Frau Delegierte?“ fragte die Kronprinzessin daraufhin interessiert, es war für Sabine dabei ungemein erleichternd zu hören das die Acharrus Delegation ernsthaftes Interesse zeigte, nach der kalten Ablehnungen eines möglichen Beitritts zur Union hatte sie schon das Schlimmste angenommen. „Es müssten natürlich zunächst entsprechen Rahmenbedingungen wie gegenseitige Informationskampagnen über Gesetze und Ethische Grundlagen der jeweils anderen Kultur gestartet werden um Konflikte soweit wie möglich einzudämmen.“ Antwortete Botschafterin Girard umgehend als ein Gründungsmitglied der Galaktischen Union hat die Republik Centauri immerhin schon einiges an Erfahrung was das Überwinden Kultureller Barrieren anging. „Einer der ersten produktiven Vorschläge am Heutigen Tag, die Solari Föderation würde ein solches Programm vollumfassend unterstützen.“ Stellte Willis dann fest, sein Ärger der zuvor noch in seiner Stimme mitgeklungen war, schien dabei verflogen zu sein. „Nur dass dies nicht Ihre Entscheidung ist, soweit mir bekannt ist arbeitet die Union noch immer auf einem Demokratischen System und die Heilige Republik wir den Vorschlag definitiv nicht mit tragen. Wir haben keine Probleme mit einem Waffenstillstand, aber alles was weiter geht sollte zunächst unterlassen werden. Jedenfalls bis wir sicher sein können das die Intentionen des Acharrus Staates so gut sind wie sie behaupten.“ Meinte Botschafter Moretti dann. „Dem kann ich mich nur anschließen. Die Vereinte Völker Republik wird keine Anhänger eines Autoritären Staates auf ihrem Territorium dulden.“ Meinte Botschafterin Tanaka umgehend nachdem ihr Kollege geendet hatte. „Dem ist nichts hinzu zufügen. Die Elysianische Republik wird nicht zulassen dass sich ein möglicher neuer Feind in unsere Mitte breit macht und die Gelegenheit ergreift uns von innen heraus zu schwächen. Der Acharrus Staat soll zunächst beweisen das seien Absichten mehr sind als nur Worte.“ Meinte dann Botschafter Melnikow der sich bisher vollständig zurückgehalten hatte wie es die Art der Elysianischen Republik war, sie mischten sich für Gewöhnlich erst ein wenn der Wohlstand des Staates der Eliten gefährdet schien.

„Und wie genau stellen Sie sich diesen Bewies vor Botschafter?“ fragte Kronprinzessin Ahrissa umgehend nachdem der Elysianische Botschafter geendet hatte ihre Mimik wirkte dabei eher amüsiert als beleidigt. Offensichtlich amüsierte sich die Tochter des Kaisers von Acharrus in diesem Moment prächtig. „Nun ja… Sie könnten zu Beispiel zunächst einseitig ihre Grenzen öffnen und Unionshändlern freien Zugang gewähren.“ Meinte Botschafter Melnik dann überrannt. „Und wenn wir schon dabei sind sollten wir diesen Händlern auch noch Rabatte anbieten, oder Botschafter?“ erwiderte Kronprinzessin Ahrissa daraufhin lächelnd. „Nun das wäre auf jeden Fall förderlich.“ Stimmte Botschafter Melnikow zu worauf die Kronprinzessin höhnisch auflachte ehe sie meinte: „Vergessen Sie es Botschafter wir werden keinerlei Bestechungssummen zahlen oder uns erpressen lassen.“ Während Boshafter Melnikow daraufhin ehrlich beleidigt wirkte stellte Willis fest: „Das wird auch gar nicht notwendig sein. Die Solari Föderation stellt keinerlei Bedingungen für die Aufnahme Freundschaftlicher Beziehungen, mit Ausnahme einer Gegenseitigen Friedensversicherung.“, „Die Republik Centauri schließt sich dem an. Alle Parteien müssen jetzt über Ihren Schatten springen.“ Fügte Botschafterin Girard an. „Mit allem gebührenden Respekt, dies ist nicht die Zeit für Alleingänge. Wir müssen eine allgemeingültige Lösung finden die alle Beteiligten einschließt.“ Meinte dann Botschafter Strauß der Technokratischen Föderation. „Dem kann ich nur zustimmen, wir erreichen nichts wenn wir uns auf nationale Alleingänge verlassen. Aus diesem Grund setze ich hiermit eine Abstimmung über die Inkraftsetzung eines gegenseitigen Nichtangriffspaktes zwischen der Galaktischen Union und allen Mitgliedsstaaten und dem Acharrus Staat an. Im Falle eines Zustandekommens dieses Abkommens würden sich alle Beteiligten dazu verpflichten die Autorität und Grenzen des jeweils anderen zu achten. Die Ahndung eventueller Verstöße obliegt hierbei den jeweiligen nationalen Behörden, allerdings sind alle Unterzeichner dazu angehalten bei der Ahndung der Verstöße Verhältnismäßig und wenn möglich im Diplomatischen Konsens vorzugehen. Bitte stimmen Sie nun ab.“ Meinte Sabine dann, ihr war klar dass sie am Heutigen Tage wohl nur schwer mehr erreichen konnte und wollte daher sicher gehen überhaupt etwas zu erreichen.

Die Abstimmungsergebnisse waren daraufhin schnell verfügbar, immerhin hatten sich alle beteiligten schon im Vorfeld ihre Meinung gebildet. Zu Sabines Erleichterung hatte die absolute Mehrheit der Delegierten für den Pakt gestimmt was ihr einen Stein der Erleichterung vom Herzen fallen ließ. „Die Mehrheit der Delegierten hat für das vorgeschlagene Abkommen gestimmt. Akzeptiert der Acharrus Staat die Bedingungen?“ stellte Sabine dann Professionell fest und befürchtete dabei schon das die Kronprinzessin die Entscheidung ihrem Vater überlassen würde, was unweigerlich eine weitere Verzögerung nach sich ziehen würde. Zu Ihrer Überraschung und Erleichterung antwortete diese jedoch: „Wir akzeptieren. Vielleicht besteht die Chance das wir eines Tages unsere Differenzen überwinden können.“ Noch bevor irgendjemand anderes daraufhin eine Chance hatte etwas zu sagen meinte Botschafter Moretti: „Verflucht!“, „Was ist Botschafter?“ fragte Sabine umgehend alarmiert. „Wir werden Angegriffen, Schiffe aus den Grenzzonen haben soeben einen groß angelegten Überfall auf eine unserer Welten gestartet, die Lokale Garnison kann sie nicht aufhalten. Ich fordere Hiermit die Hilfe der Union und unsere Bündnispartner an!“, „Haben Sie weitere Informationen über die Angreifenden Schiffe?“ fragte Willis umgehend, zwar waren er und der Botschafter der Heilligen Republik sich nicht unbedingt ganz grün aber das bedeutete nicht das er seine Pflichten als Diplomat vernachlässigte. „Nein, nur das es zu viele für unsere Truppen sind.“ Antwortete Moretti umgehend. „Ich fürchte wir haben keine Einheiten in Reichweite um zu Helfen.“ Stellte Botschafterin Tanaka weniger überraschend fest, die Vereinte Völker Republik hatte ja sogar damit zu Kämpfen ihren eigenen Raum halbwegs zu sichern. „Eine Föderale Eingreiftruppe ist Unterwegs hierher, ich werde veranlassen dass diese Einheiten stattdessen zu der Angegriffen Welt reisen, wenn Sie mich bitte entschuldigen.“ Stellte Willis dann mit ernster Miene fest. „Ich werde mich mit Major Iwanow beraten, welche Unionseinheiten in Reichweite sind, bis auf weiteres ist diese Konferenz daher vertagt.“ Stellte Sabine dang mit einem Mulmigen Gefühl im Magen fest, irgendetwas stimmte in diesem Moment nicht, die Anzahl und Intensivität der Angriffe war viel zu hoch.

Während die meisten Delegierten sich daraufhin erhoben und wohl ihre Quartiere oder Schiffe aufsuchten blieb sowohl Botschafter Zhaidan samt seiner Delation als auch Kronprinzessin Ahrissa mit ihren Leibwächterinnen geradezu regungslos vor Ort. „Nun wie wäre es wenn Sie Ihre Freundschaftsabsichten etwas untermauern würden und der Union in dieser Lage Helfen würden Kronprinzessin? Ihr Schiff scheint ja durchaus Fähig zu sein sich selbst zu Verteidigen.“ Meinte Botschafter Zhaidan dann in einem schwer zu zuordnenden Tonfall und völlig ruhig. „Ihre Besorgnis über Ihre Mitbürger ist geradezu Rührend Botschafter. Es wird Sie daher freuen zu Hören das ich Großadmiral Khouba bereits mit dieser Aufgabe betraut habe.“ Stellte die Kronprinzessin fest. „In diesem Fall sind wir Ihnen wohl schon zum zweiten Male zum Dank verpflichtet Kronprinzessin.“ Meinte Sabine dann was die Kronprinzessin ein weiteres mal lediglich mit dem neigen ihres Kopfes quittierte. „Welch frohe Nachrichten.“ Stellte Botschafter Zahidan daraufhin mit einer gekünstelt erfreuten Tonlage fest die in Sabine das ungute Gefühl reifen lies das der Botschafter irgendetwas vor hatte das ihr überhaupt nicht gefallen würde. Im Moment hatte sie jedoch keine Zeit dem auf den Grund zu gehen, immerhin musste sie sich nun schnellstmöglich mit dem Major beraten wie man bezüglich des Angriffes auf die Heilige Republik vorgehen sollte. Nach einem letzten Blick in das Konferenzzimmer verlies sie den Raum daher, obwohl eine innere Stimme sie eindringlich davor warnte, und lies die beiden verblieben Delegationen damit alleine zurück.
~~~Ende Kapitel 5~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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